Gästebuch zu VR-Bank Marktredwitz eG

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Nr. 2375

Beobachter

10. Oktober 2007, 22:32 Uhr

Betreff: Zum veröffentlichten Gutachten in Nr. 2592

Man sieht doch, dass es andere Meinungen gibt zum Genossenschaftswesen als dass der Werbung und der wunderschönen blauen Brillen. Ein Professor hat sich die Arbeit gemacht die Dinge aus einer objektiven Sichtweise darzustellen, was aus einer Genossenschaft so werden kann, wenn Tausende von Mitgliedern von nicht mal 100 Vertretern „vertreten“ werden sollen und wenn die Leistungsfähigkeit einer solchen von der Beschränkung abhängen soll, dass ein Einzelner nur Rechte hat, wenn er weitere 149 auf seine Seite bringt. Abhängigkeit von Kreditgenossenschaft von Verbänden, auf deren Urteil das BaFin ohne eigene Überprüfung Bankschicksale über die Vorstandsbesetzung bestimmen können und damit natürlich auch die Abhängigkeit der Vorstände selber von Prüfern, die oft sich schon als Revisor als die besseren Geschäftsleiter präsentieren, obwohl sie vom Tagesgeschäft, vom Kontakt mit dem Kunden meist keine Ahnung haben. Es gibt schon Ursachen, warum die genossenschaftlichen Banken am Markt verlieren. Dass die Vorstände inzwischen mehr auf die Prüfer als auf die Kunden achten, ist eine ganz wesentliche davon. Die Umstände, wie sie sich auch in den Lageberichtsvermerken wiederspiegeln, was die Verbände oft als objektive Prüfung verstehen, oder ob man es eher unbemerkt als Zuckerbrot und Peitsche im Hintergrund bezeichnen muss, kann man für die VR-Bank Marktredwitz unumwunden mit ja bezeichnen. Anscheinend erfährt man positiv Kritisches wirklich nur über den Wunsiedeler Kreis, wenn Stimmen wie in Beitrag Nr. 2564 sicher dem nicht folgen werden. War sie vielleicht wirklich direkt aus dem Verbandsumfeld?

   

Nr. 2374

Webmaster

10. Oktober 2007, 14:34 Uhr

Betreff: War Herr Herzog als Prüfer unbefangen, sind Aufhebungsverträge Heger und Krämer rechtlich unwirksam

Wunsiedeler Kreis, den 10. Oktober 2007

Offener Brief an
Herrn Johannes Herzog, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Marktredwitz eG,
Herrn Werner Schelter, Aufsichtsratsvorsitzender der VR-Bank Marktredwitz eG,
Gesamtaufsichtsrat der VR-Bank Marktredwitz

1. Unbefangenheit als gesetzlicher Abschlussprüfer bei angestrebter Vorstandsposition bei der zu prüfenden Bank
2. Rechtliche Unwirksamkeit der Aufhebungsverträge mit den Vorständen Manfred Heger und Karl Krämer
3. Verzicht auf gesicherte Forderungen bei Waldeslust und Jägerstüberl

Sehr geehrter Herr Herzog, sehr geehrter Herr Schelter, sehr geehrte Herren des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz,

1. ein Gutachten des Professors Dr. Volker H. Peemöller, welches wir auch in einem unserer letzten Einträge im Gästebuch der Internetseite Wunsiedeler Kreis veröffentlicht haben, sagt aus, dass ein Abschlussprüfer als befangen abzulehnen sei, wenn er in Verbindung zur prüfenden Institution steht, oder Vorteilsnahme zu erwarten ist. Ob die Abberufung von Herrn Manfred Heger zu Recht oder zu Unrecht war, in jedem Fall hat es dazu geführt, dass Herr Herzog seine Nachfolge angetreten hat, auch wenn Herr Wolf einige Zeit als Vorstandssprecher fungierte. Sehen Sie daraus keine Befangenheitsmoment, dass Sie Herr Herzog unverzüglich zur Niederlegung der Prüfertätigkeit veranlassen hätte müssen, sobald Sie sich mit dem Gedanken befassten, Vorstand der Bank zu werden? Ist sogar die Bewerbung durch Sie für diese Position als mit dem Prüfungsrecht und mit den Prüfungsaufgaben nicht vereinbar zu bezeichnen? Wie konnten Sie jemand vorbehaltlos prüfen bei dem Sie eine Bewerbung vorlegten?

2. Die Frage an Herrn Schelter und die Aufsichtsräte lautet, dass Gutachten zeigt auf, dass Aufhebungsverträge mit Vorständen mit beiderseitigem Verzicht auf etwaige Ansprüche seitens der Bank rechtlich unwirksam sind, wenn sie nicht von der Generalversammlung bzw. Vertreterversammlung gebilligt wird. Das Schriftstück verweist dabei auf die Kommentierung zum Genossenschaftsgesetz, Lang/Weidmüller, 32. Aufl. Rdn. 131 zu § 34. In neuesten Ausgaben könnte sich die Randziffer-Nr. verschoben haben.

Halten Sie unter diesen Aspekten den Vertrag für wirksam? Halten Sie das Verhalten des Aufsichtsrates im Fall der Dienstaufhebung Manfred Heger, teilweise nachzulesen beim Registergericht Hof, vom 4. August 2004 selbst für rechtlich einwandfrei? Warum hat der Aufsichtsrat die Vertreterversammlung nicht über den Vertrag aufgeklärt, obwohl es offensichtlich notwendig gewesen wäre? Dies geschah als Randbemerkung nur durch Herrn Heger selbst. Wollte der Aufsichtsrat mit dem Verschweigen des Vertragsinhaltes Haftungsansprüche gegen Mitglieder des Aufsichtsrates vermeiden? War der Rücktritt von einem ihrem Amtsvorgänger, Horst Pausch, unmittelbar nach der Vertreterversammlung vom 14.10.2004 mit dem Aufhebungsvertrag in Verbindung zu bringen?

Sehen Sie eine Möglichkeit den Vertrag anzufechten, da Herr Heger als Vorstand über die gesetzlichen Grundlagen Bescheid hätte wissen müssen und somit von sich aus einen rechtswidrigen und damit sittenwidrigen Vertrag anstrebte? Wird der Aufsichtsrat Ansprüche gegen Herrn Heger geltend machen, außerhalb der am 30.06.2005 und am 27.06.2007 auf Vertreterversammlungen vorgetragenen Fälle?

War der Aufsichtsrat über den am 11. Juli 2007 vor dem Amtsgericht Wunsiedel verhandelten Fall so informiert, wie es sich aus der Aussage von Vorstand Wolf ergeben hatte, dass Schmier- und Bestechungsgelder zur Einfädelung eines Goldhandels und zum Flughafentransfer von diesem an den Kunden oder Überbringer ausgezahlt worden sind? Warum haben Sie die Versammlung am 27.06.2007 nicht so informiert? Warum war niemand vom Aufsichtsrat bei der Gerichtsverhandlung anwesend, noch sonst ein aktiv tätiger Vertreter der Bank außer dem Pensionär Wolf, dem man dazu noch sämtliche Bankunterlagen mitgab? Werden Sie die Fälle vom 30.06.2005 und 27.06.2007 noch mal einer Versammlung vortragen unter dem vorgenannten Gesichtspunkt? Wurde die Versammlung vom 30.06.2005 ordentlich informiert? Stimmt es, dass 300 Seiten Überziehungslisten monatlich entstanden sind, verursacht durch angeblich nur einen Vorstand ohne Gegenkontrolle des Gesamtvorstandes? Stimmt es, dass der Aufsichtsrat die Kredite unter der Großkreditgrenze nicht kontrolliert hat? Die Aussage des Prüfer Grothoff er konnte sie nicht kontrollieren widerspricht Gesetz und Satzung, sind wir uns in diesem Punkt einig?

Sind Sie bereit den Aufhebungsvertrag Karl Krämer den Vertretern in einer Versammlung und daher auch allen Mitgliedern gemäß Einsichtsrecht nach § 47 GenG in die Protokolle offen zu legen? Sind Sie bereit die Konditionen des Vertrages offen zu legen, soweit zusätzliche Verpflichtungen durch die Bank eingegangen worden wären, oder in diesem Fall ebenfalls ein Verzicht auf etwaige Ansprüche zwischen diesem ehemaligen Vorstand und dem Aufsichtsrat vereinbart wurden? Warum verweigert der Aufsichtsrat die Aussage dazu, ob überhaupt eine derartige Vereinbarung getroffen wurde? Hat der Genossenschaftsverband zu den beiden Verträgen geraten und eventuell die Vertragsentwürfe vorgelegt? Wieso wurde die erste Dienstaufhebung mit Karl Krämer mit der Prüfungsdienstleitung und bei Anwesenheit des nicht mehr in Diensten des GVB tätigen Herrn Grothoff durchgeführt? Lagen die Verfehlung schon so weit zurück und wurden nicht früher vorgebracht? Warum?

3. Wie können Sie es vereinbaren, dass Sie einen Verzicht auf gesicherte Forderung von zirka 430.000 € vom Februar / März 2007 den Vertretern in der Versammlung vom 27.06.2007 vorenthalten haben? Ebenfalls laut Kommentierung des Genossenschaftsgesetzes zu § 34 ist dies ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht eines Vorstandes. Haben Sie den Vorfall im Aufsichtsrat gewürdigt und selbst bewertet? Haben Sie Herr Schelter noch als Notvorstand tätig an Beratungen zu dieser Angelegenheit teilgenommen, waren Beratungen dahingehend auch ohne Ihre Beteiligung noch während dieser Periode? Ist die Angelegenheit durch eine externe Prüfung ebenfalls aufgearbeitet worden? Warum wurde der Verzicht auf diese Forderung nicht im Jahresabschluss 2006 verarbeitet, obwohl es die Bilanzierungsrichtlinien so vorschreiben?

Wir bitten um Ihre Antworten an bekannte Adresse bis zum Freitag, den 12. Oktober 2007. Eine Weigerung Ihrerseits müssten wir als Zugeständnis auffassen und Ermittlungsbehörden um Klärung und Feststellung von haftungsrelevanten Tatsachen bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Bleil

   

Nr. 2373

Beobachter

10. Oktober 2007, 11:28 Uhr

Betreff: Zu Eintrag Nr. 2592, Der Weg der VR-Bank in die Wertberichtigungen

In Eintrag Nr. 2592 wird vom latenten Risiko der Kunden geschrieben, überhaupt Kreditkunde bei der VR-Bank Marktredwitz gewesen zu sein. Mit der Situation der falschen Abrechnungen muss man ja fast meinen es ist überhaupt ein Risiko im Leben auf Heger, Wolf und Krämer und auch seinen Helfern im Aufsichtsrat und bei den Revisoren gestoßen zu sein. Doch der Hinweis von Reinhold Wolf am 29.06.2006 zum latenten Kreditrisiko der Bank sagt, dass es nicht jeder 10. Kunde war, der sich in dieser Einstufung befand, sonder jeder 8. Euro im Ausleihungsbereich war davon betroffen.

Was nun ein Teil der Arbeit von Johannes Herzog ist, nachdem man als Prüfer nur weggesehen hatte, zeigt sich auch wieder in den Abschlüssen der Bank. Reinhold Wolf hat nämlich im selben Satz erklärt, dass im Jahr 2005 diese latenten Kreditrisiken um 8,3 Mio. € abgenommen hatten. Gleichzeitig hatten auch die Ausleihungen um 28 Millionen abgenommen, nach dem Motto, Qualität vor Quantität. Da kommt schnell die Vermutung auf, dass für die betroffenen Kunden das bisher für sie selber unbekannte latente Risiko der Verbindung zu dieser Bank schnell ein echtes Problem werden konnte, wenn die Bank sie einfach raus geworfen hat um ihre Risikostruktur zu verbessern. Haben diese Kunden bei anderen Banken eine adäquate Anschlussfinanzierung erhalten, mussten Opa und Oma ihr Erspartes her geben oder drohte Hausverkauf oder Privatinsolvenz? Der genossenschaftliche Förderauftrag lässt grüßen.

   

Nr. 2372

Webmaster

10. Oktober 2007, 11:07 Uhr

Betreff: Gutachten zu Konflikten bei der Arbeit der genossenschaftlichen Prüfungsverbände

Uns wurde ein Gutachten über die Arbeit genossenschaftlicher Prüfungsverbände übermittelt, welches zwar nicht mehr ganz neu ist, aber heut noch so zutreffend sein dürfte, wie zum Entstehungszeitpunkt. Wir fügen dies hier zur eigenen Betrachtung ein, dass sich jeder Gästebuchleser seine eigenes Bild machen kann. Das auf der Genossenschaftsseite sehr geheim gehaltene Papier nimmt kritisch Stellung zur genossenschaftlichen Prüfung in verschiedenen Konfliktpunkten zum Handelsgesetzbuch und zum Aktienrecht, es geht ein auf Abhängigkeit von Prüfung und Bank, aber vor allem der Abhängigkeit und der Machtlosigkeit der Entscheidungsträger Vorstand und Aufsichtsrat in der Bank selber. Treffend auch in unseren Augen dürfte der Hinweis darauf sein, dass die Größenordnungen der Genossenschaften in zwischen zu unüberschaubaren Mitgliederstrukturen geführt haben und dieses Unüberschaubar nicht positiv gesehen werden kann, sondern Einwirkung auf Gesetzgebungsverfahren und Ausrichtung des Genossenschaftswesen sich in den Händen der Verbände (Einfluss allerorten) und großer Genossenschaften befindet.

Sehr interessant war für uns auch gleich auf Seite 2 unten, dass beiderseitiger Verzicht auf Ansprüche im Falle eines Aufhebungsvertrages seitens der Bank rechtlich unwirksam sein sollen, wenn diese nicht von der Vertreterversammlung gebilligt werden. Von was man nichts weiß, wie im Falle Heger oder auch Krämer, kann man doch nicht billigen.

Herzliche Grüße

Ihr Webmaster

   

Nr. 2371

Kunde

10. Oktober 2007, 09:33 Uhr

Betreff: Der Weg der VR-Bank in die Wertberichtigungen

Die Zusammenführung der Lageberichtsvermerke im Anhang zu Beitrag 2590 ist das Aufzeigen der Bank in die Katastrophe. Die Überschrift könnte nicht treffender sein, ‚Der Weg der VR-Bank Marktredwitz eG in die latenten Kreditrisiken, Wertberichtigungen und Abschreibungen’ und als Nachsatz könnte man anfügen, gepflastert mit den ungezählten persönlichen Schicksalen im Kundenkreis der Bank.

Was hat man uns da alles verschwiegen, wie die Bank heruntergewirtschaftet ist. Wenn man das Verhältnis zu unseren Sparkasse betrachtet, dann sieht man, wie eine Bank wirklich ausgestattet sein muss. Vielleicht haben auch die den Bogen mit den Kreditverlusten überspannt, aber da war das Risiko kalkulierbar, das die Bank eingegangen ist. Wenn dafür der Vorstand in Hof seinen Vertrag nicht verlängert bekommt, so wird es seine Gründe haben. Wenn aber auf der Seite der Genossenschaftsbanken die Vorstände um alles auf der Welt abgeschirmt werden, wenn Aufhebungsverträge gemacht werden, wo nichts, aber auch gar nichts nach außen dringen soll, die Kerle aber dafür nicht für ihre miserable Arbeit zur Rechenschaft gezogen werde, wenn Helfer für Goldtransporte aus Afrika von 100 Kilogramm im Handgepäck gleichzeitig auch zu Helfern in den Vorstandssessel gebraucht werden, dann ist es am Ende mit der Moral.

So hat Reinhold Wolf trotz seiner alleine über die Zahlen abzulesenden Unfähigkeit, seiner am 11. Juli vor Gericht bewiesenen Skrupellosigkeit, die auch zu erkennen war, in dem er wie Manfred Heger anscheinend bereit war, das Risiko für die Bank grenzenlos zu gestalten, Johannes Herzog bis zuletzt nach dem KWG das Vieraugenprinzip aufrecht erhalten dürfen, oder aus der Sicht der Mitglieder müssen. Dafür deckt nun Johannes Herzog im Nachhinein die Sauereien mit den Abrechnungen, wo man schier keinen Kunden ausließ in den letzten Jahrzehnten um ihn zu begrabschen und nach Silberlingen abzusuchen.

Keine Erträge, keine Reserven, aber Kundenbetrug. So muss man es bezeichnen. Keine Moral auf dem Weg in das Chaos der Risikosituation der Bank. Keine Lust, keine Befähigung, aber auch von Dritten keine Aufforderung, dabei eine ordentliche Organisation aufzustellen und das Kreditrisiko zu kontrollieren, oder wie es so toll fachchinesisch heißt, Kreditrisikomanagement zu betreiben. Man muss fast annehmen, den Burschen wäre eine funktionierende Organisation selber im Weg gewesen. Es ist unglaublich, was auf der Seite im Anhang zum Eintrag 2590 drin steht, von oben bis unten, von Kreditrisiken auch weiterhin (ja wo waren sie denn dann vorher?) in vertretbare Rahmen zurückzuführen über Risikostruktur verschlechtert, spürbar verschlechtert, zu den Einzelwertberichtigungen, die nicht vollständig vorgenommen werden konnten bis hin zur Offenbarung, dass man jeden 10. Kreditkunden in diese Kategorie latent gefährdet einstufen musste.

All die Jahre hat man Kunden geworben, man hat ihnen aber verschwiegen, dass das latente Risiko bei ihnen selber gelegen hat, dass man ihnen Heger, Wolf und Krämer mit Beiwerk vorgesetzt hat und heute den Vertuscher Johannes Herzog, der mit dem Forderungsverzicht zu Lasten der Mitglieder auch schon sein erstes bekanntes Kapitel selbst hinzugefügt hat, natürlich neben all den unbekannten Kapiteln, die sich hinter negativen Risikoklasse, Wertberichtigungen und Abschreibung in einer solche unfassbaren Größenordnung verbergen. Der Mantel des Vertuschens bei der VR-Bank trägt den Namen Genossenschaftsverband Bayern aus dessen Kreis auch noch ein Gewinner aus dem Saustall und Misthaufen erwachsen sollte, nämlich der heutige Vorstandsvorsitzende und frühere Prüfer.

   

Nr. 2370

Interssierter

10. Oktober 2007, 08:18 Uhr

Betreff: Vertreterversammlung vom 30.06.2005

Hallo Webmaster, mich würde die Vertreterversammlung vom 30.06.2005 noch mal interessieren, es ist immer so mühsam zurückzublättern. Da hat man die Mitglieder und die Vertreter ganz schöner vera... . Können Sie die hier nochmal anhängen, bitte.

   

Nr. 2369

Leser

10. Oktober 2007, 08:03 Uhr

Betreff: Dem breiten Publikum noch mal die Hinweise in den Lageberichten zeigen

Ich sehe es als notwendig an dem breiten Publikum noch mal die Lageberichtsvermerke der VR-Bank Marktredwitz von 2001 bis 2003 zum latenten Kreditrisiko und den Einzelwertberichtigungen im Zusammenhang mit der Diskussion um die Sparkasse Hof aufzuzeigen. Bei dem Link ist zu beachten, wie Reinhold Wolf dann am 29.06.2006 im Nachhinein erstmals etwas Genaueres zum Kreditrisiko offen legte. Eigentlich müsste man alle drei Bestätigungsvermerke des GVB zu den jeweiligen Abschlüssen mit dazu hängen um zu sehen wer vom Vorstand des Verbandes neben Herrn Revisionsdirektor Hilkenbach die einfach mit unterschrieben hat. Die Vorstände dort müsste man fragen, ob sie das auch gelesen haben, wo sie ihren „Wirtschaftsprüfer“ drunter gesetzt haben. Wenn ja, dann werden Antworten darauf schwer, wenn nein, müsste es eigentlich Konsequenzen nach sich ziehen.

Mindestens die Bilanzen der Jahre 2002 und 2003 wurden schon von Herrn Grothoff und Herrn Herzog in Marktredwitz geprüft. Somit würden sie direkt in der Verantwortung für diese Lagebericht bei der VR-Bank stehen

   

Nr. 2368

Auch Kunde

9. Oktober 2007, 11:51 Uhr

Betreff: Das Glashaus

Der Beitrag von in 2565 lässt erkennen, dass der Wunsiedeler Kreis jetzt die Verbandsleutchen aufgeschreckt hat. Oder es war ein Vorstand, der seine Geno-Bank ebenfalls nur mit unlauteren Mitteln über Wasser halten kann. Da sollte der Schreiber daran denken: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen."
Wenn in der VR-Bank Marktredwitz fast über zwei Jahrzehnte die Kunden systematisch über den Tisch gezogen werden, weil es im Prinzip keiner nachrechnen konnte, dann unterstellt man den Webmaster einseitiges Handeln. Derjenige welcher die Wahrheit sagt ist nun mal nicht beliebt. Insbesondere, wenn dabei auch noch Verfehlungen ans Tageslicht kommen, die strafrechtlich zu würdigen sind. Da ist es fast schon als "Geniestreich" zu bezeichnen, wenn man auf diese dummdreiste Art meint, man könnte den Stein - bessser gesagt den Bergrutsch mit einem Strohhalm noch aufhalten, an den man sich klammert. Die bisher scheinbar uneinnehmbare Festung Genossenschaftsverband und gesetzliche Prüfung scheinen doch auf Sand gebaut. Bei manchen Untaten dauert es länger, bis sie erkennbar werden, aber dafür um so heftiger. Dass diese Dinge auch noch von der ´Verbandsprüfung gedeckt und mitgetragen wurden, versteht man als einfacher rechtschaffener Bürger überhaupt nicht. Für was haben wir eigentlich die Bankenaufsicht? Ist man dort nur beschäftigt, seine eigenen Sessel warm zu halten. Herr Sanio ich fordere Sie auf, endlich einmal den Genossenschaftsverbänden auf die Finger zu klopfen. Das was hier bei uns in Marktredwitz und auch anderswo abläuft, muss Ihren Leuten doch schon lange bekannt sein. Warum mussten erst Leute mit Zivilcourage den Generalstaatsanwalt, den Petitionausschuss des Bundestages und andere staatliche Institiutionen einschalten, damit Ihre Behörde aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Wir sind das Volk und Ihre staatliche Institution hat die Interessen der Bürger zu vertreten und nichts anderes. Wenn Ihr dazu nicht in der Lage seid, dann sperrt Eure Bude zu, dann das viele Geld das Ihr kostet ist dann bei cariattiven Zwecken besser angelegt.
Wir Kunden haben den Wunsiedeler Kreis, der unsere Interessen vertritt und unerschrocken gegen Willkür, Bauernschläue und Verschlagenheit auftritt.
Der Kampf ist aber noch lange nicht zu Ende. Da der Betrug mit den Wertstellungen erst zu Gunsten von uns Kunden korrigiert werden muss. Ungeachtet dessen, dass der Schaden der bei vielen Éinzelschicksalen angerichtet wurde, ins Unermessliche geht.
Wenn man in unserer Bank noch einen Funken von Anstand und Ehre hätte, würde man endlich dieses leidige Thema abarbeiten. Aber wie es scheint rechnet man immer noch mit der Unwissenheit von uns Kunden. Wie es Karl Krämer vor Gericht formulierte, hatte man 17 Jahre die Kunden abgezockt und hofft jetzt scheinbar darauf, dass es wieder solange dauert, bis man für seine Schweinereien bezahlt und darauf vertraut, dass bis dahin die nächste Generation diese Ansprüche nicht weiter verfolgt.

   

Nr. 2367

Lesender

8. Oktober 2007, 11:23 Uhr

Betreff: Wo ist denn der aus 2565 mit dem schlechten Gewissen?

Wo ist denn jetzt der aus Nr. 2565 mit der Frage nach dem schlechten Gewissen? War er vom Verband oder war es ein genervter Vorstand? Wo sind denn die Gelder die man in 150 Jahre Genossenschaftswesen verdient hat? 250 Millionen auf der hohen Kante bei einer Sparkasse und keine 10 bei unserer VR-Bank. Will hier jemand dem Wunsiedeler Kreis ein schlechtes Gewissen einreden der selber gar keines mehr hat? War es so schlimm bei den Kreditgenossenschaften, dass man in den Rädchen bei der EDV drehen musste um an den automatischen Belastungen bei den Giro- und KK-Konten noch ein paar Zinstage herauszuquetschen. Sonst gab's wahrscheinlich Anweisungen wie man zu verfahren hatte oder Einzelfallentscheidungen nach dem Prinzip, darf's denn ein bisschen mehr sein? Den Rentner hat man abgezockt und den Firmen das Eigenkapital geklaut.

Warum haben Heger und Konsorten nichts verdient? Nicht weil unsere Region das nicht hergegeben hat, sondern weil Sackkarrenfahrer halt die Voraussetzung doch nicht mitgebracht haben oder Schusterlehrlinge und weil sie in ihrem Größenwahn mit den anderen nicht mithalten konnten und darum das Risiko auch noch hergeholt haben. Und wenn bei der Sparkasse über Kredite von 70 Millionen € entschieden werden kann und die Kreditgrenze bei der Genossenschaftsbank laufend zurückfällt und jetzt noch knapp 7 Mio. betragen dürfte, dann spaltet man vielleicht schon mal einen Kredit in mehrere Portionen auf, der eigentlich nur einer ist, wenn man neidisch auf andere Größen ist, oder sonst das Geschäft nicht her kriegt um die Prüfungskosten zu zahlen. Der alte Arbeitgeber muss ja von seinem Günstling auch seinen Anteil abkriegen. Zuerst wegschauen und dann daran verdienen, so läuft die Fruchtfolge im Genossenschaftsbereich, wenn man am Futtertrog sitzt oder ihn dahin stellen kann, wo man will.

   

Nr. 2366

Kunde

8. Oktober 2007, 09:46 Uhr

Betreff: Ist die VR-Bank im Verhältnis zur Sparkasse Pleite?

Dass Banken mit Millionen um sich werfen, dass ist bekannt, aber das mit den Millionen im Eigenkapital, dass ist mir fast ein bisschen zu kompliziert. Aber wenn ich die Größen der Bank sehe, dass die Sparkasse in Hof vier- bis fünfmal so groß ist wie unsere VR-Bank in Marktredwitz, dann kann ich das auch lesen, was der Unterschied zwischen 9 Millionen Rücklagen und 100 Millionen sind. Anscheinend schafft es die Sparkasse sogar noch Ihre Eigenkapital so zu verstecken, dass man noch eineinhalb mal soviel gar nicht in die Bilanzen schreibt und Reinhold Wolf hat ja im Oktober 2004 verkünden müssen, dass er diese stillen Reserven im Eigenkapital gebraucht hat um die Kreditverluste nur ein bisschen auszugleichen, weil hier beim Wunsiedeler Kreis ja das auch noch breit getreten wird, dass die Wertberichtigungen 2002 und 2003 gar nicht komplett verbucht worden sind.

Was sind das für Leute bei der Raiffeisen- und Volksbank? Da beklaut man die eigenen Kunden und Mitglieder mit den Wertstellungen und mit dem, dass man die Kreditraten einen Monat vorher auf dem Girokonto belastet, bevor man es bei den Darlehen gut schreibt und dann lässt man Karl Krämer im Jahr 2002 vor Gericht auch noch sagen, wie blöd die Kundschaft doch ist, weil wir es ja 17 Jahre gar nicht gespannt haben, wie sie uns abgefingert haben. Anstatt ihn zur Rechenschaft zu ziehen, gibt man ihm noch ein Jahresgehalt mit, bevor er in Rente und lebenslangem bestem Zubrot durch uns gehen kann. Wenn sich die Revision als gesetzliche Prüfung bezeichnet, dann weiß ich auch nicht was bei den Genossenschaftsbanken los ist, dass ist ja die Hilfsmannschaft der Betrüger, oder wie soll man das bezeichnen?

Jeden Pfennig werde ich zurückverlangen, wenn das Urteil da ist. Ich hoff der Wunsiedeler Kreis wird es uns allen zur Verfügung stellen. Wer Heger, Wolf und Krämer Pension zahlt, der kann uns unser Geld auch zurückgeben, egal ob das verdiente Kapital zum leben oder zum Sterben der Bank reicht.

   

Nr. 2365

Gesehen

7. Oktober 2007, 13:26 Uhr

Betreff: Eigenkaptal angemessen oder schlecht

Im Geschäftsbericth der VR-Bank Hof steht, dass das Eigenkapital für die Bank dieser Größenordnung angemessen sei. Das dürfte wohl etwas geschönt sein, wenn der Rücklageanteil ungefähr bei der Hälfte des Durchschnittes beim Genossenschaftsverband liegt. Dann müsste die Kapitalausstattung der Sparkasse Hof, aber auch noch die der Fichtelgebirgssparkasse bombastisch sein.

   

Nr. 2364

Beobachter

7. Oktober 2007, 11:30 Uhr

Betreff: Zu Eintrag 2577, Kirche mit der Sparkasse beim Dorf lassen

Eigentlich ist es schade, dass die Sparkasse Hof ihren Geschäftsbericht nicht ins Internet stellt. Doch meistens ist es so, dass gute Abschlüsse runter geredet werden und schlechte gut präsentiert werden. Ein bisschen stolz, wie in Marktredwitz geschehen über die Selbstinszenierung vom 27. Juni 2006, ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

Wo aber die Dramatik wirklich liegt, da hilft ein Blick in den Geschäftsbericht der VR-Bank Hof zum Vergleich. Neben dem Jahresabschluss von Seite 17 bis 19 ist die Seite 9 hoch interessant. Hier der Link: http://www.vrbank-hof.de/etc/medialib/yh2681/downloads/jahresbericht.Par.0001.File.tmp/Jahresbericht%202005.pdf . Auf Seite 9 wird Mitgliederentwicklung aber auch ganz aufschlussreich die Eigenkapitalentwicklung aufgezeigt. Der Sprung nach oben kommt durch die Fusion zustande.

Aus der Bilanz sieht man die Bilanzsumme von knapp 900 Mio. €, aber die Rücklagen liegen bei 23,8 Mio. €. Wenn man die Balken der Eigenkapitalentwicklung dem der Mitgliederentwicklung gegenüberstellt, so sieht man, dass die Mitgliederzahl von 2002 bis 2005 in vier Jahren fast konstant geblieben ist, also aus dem Bereich eventuell auch wenig Eigenkapitalzufluss kam. Aber das Eigenkapital bei der VR-Bank Hof selber hat in diesen Jahren von 40,5 Mio. auf 36,8 Mio. oder um 4,7 Mio. € und fast 12 % abgenommen. Weist das bei der VR-Bank darauf hin, dass da die versteuerten Pauschalwertberichtigungen über Kreditverluste aufgezehrt wurden? Wie ist die Wertberichtigungssituation bei der VR-Bank in Hof? Ist die bisher genauso verschleiert worden gegenüber den Vertretern wie bei der VR-Bank Marktredwitz?

Was ist los bei den Genossenschaftsbanken unserer Region? Die VR-Bank Marktredwitz darbt mit 9 Mio. € Rücklagen und 1,3 Mio. € Pauschalwertberichtigung aus der letztjährigen Körperschaftssteuerausschüttung durch die Steuerreform (!), aber nicht aus steuerbaren Gewinnen, bei 400 Mio. € Geschäftsvolumen, die VR-Bank Hof ist durch die Fusion mit den etwas gesünderen Partner vielleicht bei den Rücklagen auch nur bei 23 Mio. € und muss die Eigenkapitalaufbesserungen mit Nachrangmitteln von 12 Millionen teuer bezahlen, damit das Geschäftsvolumen von 900 Mio. zu bewältigen ist. Was war da mit dem Versprechen von Herrn Schaller, man würde mit den Kunden ordentlich umgehen? Hatte man Angst, die Marktredwitzer Situation würde herüber schwappen, oder eher nur die Kritik an der Arbeit? Die Sparkasse ist zweimal so groß in Hof, doch das Geschäftsgebiet der VR-Bank geht weit in Richtung Plauen hinein. Die Sparkasse hat mit ihrer genannten Eigenkapitalquote von 16 % un dem daraus resultierenden erwirtschafteten und versteuerten Eigenkapital von 250 Mio. € das Elffache an Rücklagen in der Hinterhand und gegenüber der Marktredwitzer VR-Bank wie schon aufgezeigt sogar das 25-fache. Muss man die Frankenpost auffordern bei der VR-Bank Hof, aber auch bei der VR-Bank Marktredwitz, genauer nachzufragen nach Wertberichtigungen und Entwicklungen in den letzten Jahren, die man im Detail verschwiegen hat?

Wenn man die Sparkasse nun als krank darstellen will, so liegen die Genossenschaftsbanken im Fall Hof auf der Intensivstation und die VR-Bank Marktredwitz auf dem Sterbebett. Eine Zusammenführung dieser beiden Banken, wie vielleicht mit der Verbindung über den Ex-Qualitätsprüfer Johannes Herzog angedacht gewesen, würde nur die Schwierigkeiten und Probleme summieren. Ohne Unterstützung von außen wird es nicht gehen. Doch diese Unterstützung wurde in Marktredwitz offensichtlich bisher vermieden? Warum, weil dann zuerst Köpfe rollen müssten, die das alles zu verantworten haben? Und die werden geschützt bis zum Ende einschließlich dieses Ex-Prüfers. Geschützt bis zum bitteren Ende.

   

Nr. 2363

Beobachter

7. Oktober 2007, 02:11 Uhr

Betreff: Verfehlungen bei der VR-Bank deutlich aufzeigen

Wie würde es um die VR-Bank in Marktredwitz ausschauen, wenn demnächst ein Urteil gegen sie im Zusammenhang mit den falschen Wertstellungen und den unberechtigten Gebühren ergehen würde. Das Landgericht hat doch schon im Frühjahr 2002 mit der Beauftragung zum Beweisfeststellungsbeschluss eigentlich schon eine klein wenig auf die eigene Meinung hingedeutet. Ein so teures Gutachten, dass müssen sich die Richter schon gut überlegt haben. Wenn also die Richtung bestätigt wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch vorhanden, dass das Gericht dem Gutachten folgt und dem Kreditnehmer und Kunden die Ansprüche bestätigt.

Nun haben aber sämtliche Vorstände in dieser Zeit bis hin zu Johannes Herzog diesen Prozess in den Lageberichten verschwiegen. Dass es angegeben hätte werden müssen, zeigen die Vermerke dazu zum Urteil zu den Stichtagsverzinsungen mit dem dazu anhängenden Ordnungsgeldverfahren. Wenn da eine riesen Forderungswelle auf die Bank zukommt, dann hat man beginnend mit dem Abschluss 2001 auf die Risikovorsorge dafür verzichtet. Ob das den Sicherungsfonds freut, wenn er für diese alte Kamelle vielleicht die Bank stützen müsste und vielleicht nicht allzu knapp? Wäre dass nicht auch eine Art von Bilanzfälschung, Vorspiegelung unrichtiger Verhältnisse, Nutzung von Eigenkapital mit Auswirkung auf die Kreditgrenzen, dass eigentlich dieser Position zuzuordnen gewesen wäre?

Wie muss man es jetzt sehen, wenn man bei der Sparkasse Hof mit dem bombigen Eigenkapital solche Schlagzeilen aufwirft und es einen Vorstand den Posten kostet? Man muss aufmerksam den Bericht von Reinhold Wolf selbst lesen, im Protokoll der Vertreterversammlung vom 14. Oktober 2004. Es war nicht Manfred Heger alleine, es war der gesamte Vorstand der Schuld war, so seine Worte und die Probleme wären in Marktredwitz die gleichen gewesen wie bei der Raiffeisenbank Arzberg. Wie ist es also zu sehen mit der Verschuldung aus Kreditrisiken in nicht vertretbarem Rahmen zum Ende 2001 und dann 2002 und 2003, als die problembehafteten Engagements weiter anwuchsen und 2003 sogar noch erheblich. Was ist Untreue der Vorstände aus ihrer täglichen Arbeit heraus? Verluste produzieren ohne Ende, ohne eine geeignete Organisation für den Geschäftsbetrieb und die Risikoeindämmung zu erstellen? Was ist Strafvereitlung, oder gar Beihilfe, wenn man so etwas nicht anzeigt, ja durch die eigene Untätigkeit im Kollegenkreis und den Aufsichtsorganen einschließlich gesetzlicher Prüfung begünstigt oder gar noch fördert? Warum die Unterstützung über die Bilanzen durch den Verband bis hin eventuell zur massiven Steuerverkürzung? Der Prüfer der das alles mit unterschrieben hat heute der Vorstand der Bank? Das wird in nächster Zeit aufzuarbeiten sein.

Würde die Sparkasse ihre Wertberichtigungen auch nicht buchen, oder machen die das doch eher mit Links, oder was würde die Aufsicht bei der Bezirksregierung dazu sagen, beim Giroverband, beim BaFin?

   

Nr. 2362

Genossenschaftler

6. Oktober 2007, 19:32 Uhr

Betreff: Wird die Sache mit Untreue in den Köpfen langsam bewusst

Wird bei der VR-Bank Marktredwitz in den Köpfen der Verantwortlichen endlich bewusst, dass es sich nicht eine unbedeutende Angelegenheit handelt, wenn man Wertberichtigungen aufbaut, natürlich neben den Kreditabschreibungen, die man da gar nicht mehr rein schreibt, sondern gleich ganz ausbucht, die heute das Dreifache der verdienten Rücklagen ausmachen, wenn Bilanzen dreht, weil man diese Wertberichtigungen nicht mehr im Ertrag unterbringt? Man kann nur sagen das ist ein Verbrechen, egal ob man es im Sinne des Strafgesetzbuches sieht, oder im moralischen Sinn. Jeden zehnten Kreditkunden in diese Einteilung zu bringen, dass ist ein Verbrechen gegen diese Menschen oder auch die Betriebe.

Und so wehren sich die Vorstände mit Händen und Füßen mit den Rückzahlung, sowohl bei den Stichtagsverzinsungen, wo man sich auf Verjährung raus redet, oder dass es kein Privatkredit, sondern Gewerbekredite wären, aber natürlich im Fall mit den Wertstellungen in KK und Giro. Ein Urteil, durch das Gutachten schon sehr nahe dran, und aus einem Fall werden tausende. Eine unglaubliche Lawine. Der eine Fall kostet vielleicht das Jahresergebnis, die anderen den Bestand der Bank, aber auch die Positionen der Vorstände. Es würde sich wahrscheinlich bis in den Verband hinein abspielen, wenn man attestiert bekommen würde, dass man auch da das Prozesskostenrisiko nicht schon spätestens 2001 oder 2002 mit Vorsorge aufgenommen hat.

Bei der VR-Bank Marktredwitz könnte es eine rühmliche Ausnahme geben, dass die Staatsanwaltschaft wegen Untreue ermittelt und das nicht von Prüfern ausgeht, sondern dass die Prüfer sich hier sogar in die Rolle gedrängt sehen könnten, das Verteidigung wegen eigener Untätigkeit notwendig werden könnte. Was macht dann ein Vorstand, der auch schon zu diesen Prüfern gehört hat? Wenn man aus Nöten anderer Vorteile erzielt, ist das Erpressung, Nötigung, wenn man einen gesetzliche Auftrag zum eigenen Nutzen umfunktioniert, wäre das Betrug, oder wie wäre das zu bewerten?

Auch die Relation Wertberichtigungen zu Forderungsbestand ist bei der Sparkasse Hof vielleicht auch, dass die Wertberichtigung an 10 % des Forderungsbestandes heranreichen, aber die Sparkasse kann ganz anders und auch gegenüber dem Kunden viel vorsichtiger und kulanter umgehen. Die VR-Bank benötigte dazu im Vergleich zur Sparkasse Hof Rücklagen in Höhe von 125 Mio. € und nicht von 10 Mio. €. Jede Nachsicht gegenüber einem Kunden im Abschreibungsfall kostet direkt Eigenkapital, so muss man die bilanzielle Buchung dazu sehen. Da sind 10 Mio. schnell weg und wirklich kein Polster, sondern Notbestand. Die Risikobereitschaft der Vorstände, unkontrolliert und ungebändigt durch Verband und Aufsichtsrat, kostete die Bank Eigenkapital, nachdem man neben zu auch noch keine Gewinne zusammenbrachte, die man zurücklegen konnte. Und wie man bei der Sparkasse 40 Kilometer nördlich sieht, man konnte zurücklegen, sogar sehr ordentlich.

Wird in den Köpfen endlich bewusst, was unsauberes Arbeiten ist an der Spitze einer Kreditgenossenschaft, was Untreue bedeuten kann im Zusammenhang mit 27,4 Mio. € Wertberichtigungen. Mit Marth und Dittrich hatte man das Thema doch schon mal auf dem Tisch, warum hat man nicht weiter gedacht? Musste man sich selber retten, hat man nicht bedenken wollen, was die Folgen der Arbeit tief im Genossenschaftswesen verwurzelter aber marktdynamisch operativ handelnder Vorstände waren, die es schwer hatten die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit zu erfüllen? Die Klammern dieses letzten Halbsatzes umspannen die Aussage von Verbandsvorstand Gschrey im März 2007 im Rosenthal-Theater in Selb zurück zum 14. Oktober 2004 im Vortragssaal der VR-Bank in Marktredwitz zum Geschäftsbericht dieses so bedachten Vorstandes.

   

Nr. 2361

Empörter Wissender

6. Oktober 2007, 12:54 Uhr

Betreff: Abrechnungsbetrug gutmachen und aufräumen

Was soll das Pippifaxgetue um die Sparkasse Hof.. Die Finger würden sich die Vorstände der VR-Bank abschlecken bis zur Schulte hoch, wenn Sie so eine Situation hätten. Als ich heute die Zeitungsausschnitt im Internet gelesen habe, habe ich zuerst gedacht ich hab mich verguckt. Ich wollte bei der Zeitung anrufen, ob die beim Eigenkapital der Sparkasse aus 6,4 % Eigenkapital ungewollt 16 % gemacht haben. Aber wahrscheinlich stimmt es. Die weisen 100 Mio. € (!!!) an Sicherungsrücklagen aus und haben wahrscheinlich nebenher 150 Mio. € (!!!) an Pauschalwertberichtigungen gebildet, das man den Bilanzen der letzten Jahren nicht angesehen hat wie bombig eine Sparkasse ohne Ausschüttungsnotwendigkeit verdient. Darum auch die Klage gegen die Gewährträgerhaftung auf europäischem Feld.

Wie schon geschrieben, die Sparkasse Hof ist 4 ½ mal so groß wie die VR-Bank Marktredwitz. Die Sparkasse Hof hat zweimal soviel Wertberichtigungen in der Bilanz stehen als EWB. Vielleicht haben Sie auf dieser Basis wirklich der Wirtschaft geholfen, wenn man nicht jeden Schlechten gleich eliminiert hat. Da besteht keine Not den Kunden raus zu schmeißen, koste es was es wolle, um die latenten Risiken im Verhältnis runter zu bringen. Das Theater trifft Falsche und ein Vorstand ist das Notopfer. Bei der VR-Bank sind die Kunden in Masse die Notopfer. Die Sparkasse könnte die Rückforderungen aus den Abrechnungen, die die VR-Bank drücken, im Vorbeigehen erledigen und würde es vielleicht auch tun. Die VR-Bank droht daran zugrunde zu gehen. Wiederholung, die Sparkasse ist 4 ½ mal so groß, die Sparkasse hat 25 mal soviel selbstverdientes, versteuertes Eigenkapital zur Verfügung wie die VR-Bank im Fichtelgebirgskreis. Dort wird es rappeln, dass es raucht und das sich die Balken biegen. Dort muss aufgeräumt werden.

Werte Frankenpost auch ich wiederhole, überlegen Sie sich den Artikel „Ein bisschen stolz“ vom 27. Juni 2006 nochmal im Verhältnis zu dem wie über die Sparkasse berichtet wird. Gehen Sie auf Distanz zur VR-Bank und berichten Sie wie es von einer objektiven Ortszeitung gewünscht werden muss. Nicht bei der Sparkasse müssen Köpfe rollen, die haben ihre Vorsorge über gutes Arbeiten längst getroffen. Wenn die VR-Bank Hof mit zirka 1 Milliarde € Bilanzsumme diese Kapitalwerte sieht, dann müssen Schaller und Kollegen die Augen tränen, mit welchen mächtigen Konkurrenten sie es zu tun haben, der sie nur gnädigerweise mit an den Futtertrog lässt. In Marktredwitz ist das Maß des Erträglichen bei der VR-Bank nicht erst seit diesen Tagen überschritten.

Werte Bürgermeister, werte Kreisräte im Gremium der VR-Bank Aufsichtsrat, auch im Kreistag von Wunsiedel wird die Situation der Sparkasse sicher besprochen. Heucheln Sie, oder weinen auch Sie innerlich, wenn Sie die Situation der VR-Bank daneben stellen? Diese Bank bringt nicht mal mehr den Teppich hoch unter dem sie liegt. Sie haben Jahre und Jahrzehnte daran mitgewirkt, es ist Zeit diese unsägliche Ära zu beenden, entweder mit ihrer Hilfe oder mit Ihnen an der Seite der alten und neuen Vorstände.

   

Nr. 2360

Insider

6. Oktober 2007, 11:14 Uhr

Betreff: Pressekonferenz der Sparkasse Hof

Der Fairness halber soll hier auch der heutige Artikel in der Frankenpost aufgezeigt werden, wo die Sparkasse ihre Probleme aus eigener Sicht darstellt: http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/bayerntitelseite/art2445,722674 Auch in Oberfranken-TV wurde dazu berichtet. Erklärungsbedürftig ist der Eigenkapitalquotient. Wenn die Sparkasse Eigenkapitalkomponenten besitzt, die nicht in der Bilanz aufgedeckt sind und dort nicht ersichtlich sind, dann verstecken die Sparkasse ganz gehörig ihre Gewinne in den Pauschalwertberichtigungen, dann würde man ¾ des Eigenkapitals vor der Öffentlichkeit verstecken. Und nebenbei wären die einzigen Nutznießer aus der Arbeite de Sparkasse die Verwaltungsratsvorsitzenden, die viel Geld bekommen. Aber die Kreis, Städte und Kommunen bekämen nie was ab und würden mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen, die Haftung bleibt aber für Verluste. Unter der heute geschilderten Kapitalausstattung kann die Sparkasse Hof Höchstkrediten mit 72 Mio. € vergeben. Der Verwaltungsrat müsste nach KWG § 13 erst bei einem Kredit von 24.000.000 € gefragt werden. Hoffentlich ist das intern niedriger angesetzt.

Bei der VR-Bank Marktredwitz liegt der Höchstkredit mit viel geliehenem Eigenkapital bei knapp über 7 Mio. €. Wenn jetzt die Sparkasse Hof bei 288 Mio. € Eigenkapital und davon 250 Mio. verdient und versteuert, mit 60 Mio. € Wertberichtigungen so in die Schlagzeilen gerät, ja welche Dimensionen bekommen dann die 27,4 Mio. € Wertberichtigungen bei der VR-Bank bei selbsterwirtschafteten Rücklagen von 10 Mio. €? Das ist ja die Umkehr der Verhältnisse und die Potenz der Not und die reinste Katastrophe.

   

Nr. 2359

Belesener

6. Oktober 2007, 01:25 Uhr

Betreff: Kredite mit leichter Hand

Als im Neuen Tag über die 30 Millionen Wertberichtigungen geschrieben wurde hat dort auch ein schöner Kommentar daneben gestanden, auf den ich hier gern verlinken möchte. Drin stand, so faul ist selbst die Nordoberpfalz nicht. Kann man das ausdehnen, so faul ist selbst Nordost-Oberfranken nicht? Dazu: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1020625-145,1,0.html

Zum Beitrag 2578 über die Sparkasse Hof ist selbstverständlich zu sagen, dass die Sparkasse Hof eine schier exzellente Ausstattung mit Sicherheitsrücklagen hat, der Schreiber hat aber übersehen, dass die Sparkasse sehr wohl externe Eigenkapitalkomponenten noch zusätzlich hat. Warum braucht die Sparkasse bei einer Höchstkreditgrenze aus den 100 Mio. € von 25 Mio. € auch noch Nachrangkapital, das sogar noch aufgestockt wurde und im Jahr 2005 bei 36 Mio. € stand. Musste man den Kreditrahmen noch um 8 Millionen ausweiten? Wenn die Sparkasse sich schon so eigenkapitalstark bezeichnet, dann sind die Kreditvergabemöglichkeiten doch ohnehin schon höher als anderswo. War es gar der Wunsch der Politiker dass die Sparkasse Kredite bis in einer Höhe von 33 Mio. € ausgeben konnte. Im Grunde spricht das gegen den Willen des Gesetzgebers aus dem Kreditwesengesetz. Kreditgrenzen sollten die grundsätzliche Möglichkeiten im Rahmen des Geschäftsvolumens halten. Warum also eine Ausweitung um weiter 36 % ?

Trotz der guten Kapitalsituation muss man schon kritisch anmerken, dass ein Betriebsergebnis vor Risikokosten von 13 Mio. € wahrscheinlich auch um 5 bis 7 Mio. € zu gering ausfällt zu einer geplanten Benchmark. Das Tagesgeschäft läuft also auch nicht rund. Goldig ist doch nicht alles.

   

Nr. 2358

Der Wissende

5. Oktober 2007, 21:22 Uhr

Betreff: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht

Das Lächeln des Herrn Herzog wird immer gequälter, wie auf dem Bild mit den Sonnenkollektoren in der Frankenpost gut zu sehen. Aber das war schon, bevor die Probleme der Sparkasse Hof publik wurden. Was mag wohl in den Köpfen der Vorstände, Aufsichtsräte der VR-Bank MAK und den verantwortlichen Herren des GVB in den Köpfen rum schwirren. Wenn man die Relationen betrachtet, so ist doch der Schaden bei Sparkasse Hof im Vergleich viel geringer, auch wenn die absoluten Zahlen höher sind. Aber was bei der VR-Bank MAK alles kaputt ist kann mit keinem anderen Institut in der Region mehr verglichen werden. Es bedarf nämlich schon besonderer Anstrengungen, eine Bank in eine so desaströse Stiuation zu bringen. Vorallem auch deshalb, weil es scheint, dass die nach aussen gedrungenen Informationen ja nur die Spitze des Eisbergs darstellen.Man hat einfach über alles hinweggesehen. Und dann setzt man flugs einen Prüfer als Vorstand ein, der eine Mauer des Schweigens aufbauen soll. Es scheint aber, dass die Mauer so wacklig ist, dass alle, die sich dahinter verbergen wollen, darunter begraben werden. Denn unter dem Ansturm aller Wissenden und Informierten kann dieser auf Sand gebaute Wall nicht mehr stand halten. Da es sich bei den Schäden bei der VR-Bank MAK auch um Offizialdelikte handelt, ist der Staatswalt von amtswegen verpflichtet, Ermittlungen anzustellen.
Ein Prüüfungsverband, der über solche Straftaten hinwegschaut, der darf nicht weiter das Prüfungsmonopol innehaben. Es gibt genügend Beispiele wo die Prüfung versagt hatte. Insbesondere da, wo Prüferkollegen mit manipulierten Prüfungen die Vorstände hinausgekickt haben, um sich selber auf dem Vorstandssessel zu plazieren. Man betrachte nur die Situation vor rund einem Jahrzehnt in der Oberpfalz, wo von 11 Sanierungsbanken derer 8 von ehemaligen Prüfern in die Sanierung geleitet wurden. Oder wenn ehemalige Prüfer und spätere Bezirksdirektoren auf Vorstandssesseln wieder zu finden sind.In Bayern gibt es nicht nur in der Politik die "Amigos", sondern auch im Genossenschaftswesen. Im politischen Bereich gibt es glücklicherweise Oppositionen, während im Genossenchaftswesen aufgrund des Machtmissbrauchs der Verbände über das Prüfungsmonopol, andere und kritische Meinungen schon im Keim erstickt werden.
Demokratie im Genossenschaftsbereich wird zwar immer wieder als Deckmantel benutzt, aber zwischen Sagen und Tun besteht ein himmelweiter Unterschied.
Es war höchste Zeit, dass die Verfehlungen des Prüfungsverbandes und seiner Gehilfen ans Tageslicht kommen. Dies wird nicht nur in Bayern so sein, sondern auch andere Prüfungsverbände haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wie sagt schon eine altes Sprichwort: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!

   

Nr. 2357

leser

5. Oktober 2007, 19:43 Uhr

Betreff: Zu Beitrag 2575

.... und dann, was passiert denn vielleicht dann?

Kommentar:
Bitte nur noch eine kleine Weile Geduld und dann ....

schau mer mal (würde Franz B. sagen)

   

Nr. 2356

Beobachter

5. Oktober 2007, 15:45 Uhr

Betreff: Probleme der Sparkasse Hof nicht erst im Jahr 2006 entstanden

So hat man zum ersten Mal erfahren, wie es um die Bank in unserer Gegend aussieht, als man bei der Sparkasse Tirschenreuth von 30 Mio. € an Wertberichtigungen lesen konnte. (Hier noch mal der Link: http://www.oberpfalznetz.de/onetz/1020626-100,1,0.html7 ) Bei einer Bilanzsumme von 890 Mio. € waren das 3 % des Geschäftsvolumens. Nun sind die 60 Mio. € bei einem Geschäftsvolumen von 1,8 Milliarden € in Hof auch 3 % an gebildeten Wertberichtigungen. Ist also bei der Sparkasse in Hof auch die Staatsanwaltschaft zu Gange? Schon 2005 hat man davon gesprochen, dass der Sparkassenstützungsfonds wegen Tirschenreuth tagen müsse (hier noch mal der Link: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/687498-126,1,0.html ) um die Bank zu halten und die Fusion nicht zu gefährden. Wurde auch in Tirschenreuth der Weg wie folgt beschritten, zuerst Fusion und dann Aufarbeitung?

Wahrscheinlich ist in Hof tatsächlich das der Unterschied, dass die Sparkasse ihre Wertberichtigungen bisher immer verdienen konnte. Heuer war in dem Bereich ein Aufwand zu verzeichnen, der laut Bericht der Frankenpost http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/bayerntitelseite/art2445,722136 20,8 Mio. € ausmachte und ein wenig davon wird schon auch uneinbringlich gewesen sein, also gar nicht mehr zum Aufbau von Risikovorsorge in Form von Wertberichtigungen zu verwenden war und Wertpapierabschreibungen sind auch Direktabschreibungen.

Somit könnte die Sparkasse Hof auch schon ein Jahr zuvor einen Wertberichtigungsbestand von 40 bis 45 Mio. € mit sich herumgeschleppt haben. So ist es wenn man die Informationen zurückhält und den Hammer für einmal aufhält. Wie steht es übrigens mit der Fichtelgebirgssparkasse, die hat Sicherungsrücklagen von 61 Mio. € (fast siebenmal den Bestand der VR-Bank !) bei einem Geschäftsvolumen von 1,34 Mio. € und wie sieht es mit der zusammenfusionierten VR-Bank Hof aus, wo das Eigenkapital auch sehr sehr mau ausschaut und man vor Jahren mal einen großen Kreditverlust in die Bilanz schreiben musste?

Ja meine verantwortlichen Herren bei der VR-Bank in Marktredwitz, alles was aufgedeckt ist, ist vergleichsweise harmlos zur Situation bei der VR-Bank in Marktredwitz. Einfach mal hier Interessant anklicken und es anschauen, was da seit der Fusion oder besser mit der Fusion mit Arzberg abgeht, http://www.wunsiedeler-kreis.de/interessant.html . Und hier wird Vertuschung über die Einsetzung eines Prüfers betrieben, der das Drama aufhalten hätte können, aber Manfred Heger durfte weiter flott die Flexfirmen in einer unglaublichen Überziehung bedienen und Reinhold Wolf die Firmen ungesichert finanzieren (zwei verschiedenen Geschäftsmodelle hintereinander, zuerst Telfonvorwahlnummern und dann Blutzuckerstreifen) an jemand, den er laut gerichtlicher Aussage erst im Jahr 2002 kennen gelernt hat, der aber wie er als zuerst konkurrierende Fußballfunktionäre wie auch er viel vor hatte. Die Lügengebilde werden auffliegen wie ein Staub Mücken in der Sonne und ein Prüfer wird in Unterhosen da stehen und sonst nichts mehr.

Dieser Prüfer hat die VR-Bank begeleitet in die 50 Mio. latentes Kreditrisiko, dieser Prüfer und sein bekannter Kompagnon haben vielleicht die Testate der Bank zu verantworten, wo die Wertberichtigungen nicht mehr in der Bilanz Platz hatten, obwohl sie festgestellt waren (liebe Sparkassenvorstände, wenn Sie unter Druck geraten, dann drucken Sie doch hier die Lageberichte der VR-Bank zwischen 2001 und 2003 aus oder gehen einfach über die Straße zum Registergericht und machen sich ein paar Kopien davon), denn die haben auch das BaFin gesehen und gelesen – und ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen durchgehen lassen !!! ??? Diese beiden Prüfer haben den Weg der VR-Bank Marktredwitz begeleitet in der Zeit über die Interessant im Wunsiedeler Kreis berichtet, in einen Stand von Einzelwertberichtigungen von 27,4 Mio. € zum Jahresende 2005, erst mal bekannt gegeben von Reinhold Wolf auf der Vertreterversammlung vom 29.06.2006, nach dem er sich zwei Tage vorher in der Frankenpost für seine Leistungen an der Seite des angeblich besten Prüfers des GVB in Stolz präsentierte.

Diese Prüfer und nun einer als Vorstand begleiten die Bank und führen sie nun in der zeit, in der sie 22,4 % ihres Geschäftsvolumen verloren haben, 22,8 % ihrer bilanziellen Kundeneinlagen (97 Mio. €) und 33 % (127,7 Mio. €), ein Drittel ihrer Kundenforderung verloren haben. Wie man die Kundenforderung aber neben den Kunden verloren hat, die noch eine Chance und eine Wahl hatten, wie man vielleicht latentes Kreditrisiko zuerst skrupellos aufgebaut hat und dann genauso skrupellos abgebaut, darüber wissen Leute wie Manfred Bleil oder andere, die hinter den Zahlen der Kreditverluste mit Namen und Schicksalen stehen, zu berichten. Vielleicht sagt sich Johannes Herzog im Stillen tatsächlich, hätte ich Marktredwitz doch nie gesehen. Bei den bekannten Zahlen steht in der Bilanz, die er unterschrieben die doppelten Werte an Wertberichtigungen im Verhältnis zur Bilanzsumme zur Sparkasse Tirschenreuth und Hof, aber eine Aufwands- und Kapitalsituation, die wahrscheinlich nur über eine längst überfällige Sanierung möglich ist. Gebt die Bank vorher in ordentliche Hände, mit diesen Leuten, die soviel Schuld haben, hat die VR-Bank Marktredwitz weder am Markt bei den Kunden noch bei den Sanierungsverhandlungen eine Chance. Kommt in Marktredwitz, Selb und Arzberg und auch in Schöneck einer Abberufung durch eigenes verantwortliches Handeln zuvor.

   

Nr. 2355

Insider

5. Oktober 2007, 11:23 Uhr

Betreff: Sparkasse Hof – Kirche beim Dorf lassen und bei uns genauer hinschauen

Selbstverständlich ist es schockierend wenn eine Bank Wertberichtigungen zu verkünden hat die 60 Mio. € ausmachen, aber der Sparkasse Hof muss man die Chance zur fairen Beurteilung geben. Wenn gravierende Dinge vorgefallen sind, die bisher unter der Decke gehalten wurden oder Entscheidungen getroffen wurden, die auch Maßnahmen erfordern, dann bitte, aber auch so, dass die Vorstände der Sparkasse sich verteidigen können. Ja sie sollen es sogar.

Lassen wir die Kirche im Dorf. Vergleicht man die Situation z.B. zwischen der Sparkasse Hof und der VR-Bank in Marktredwitz, erst so kann man die Relationen wirklich erkennen. Nur diese Branchenvergleich sind ehrlich und sicher wäre es schön, vielleicht wird die Seite auch von der Sparkasse gelesen und übersendet dem Wunsiedeler kreis auch mal eine Bilanz- und Erfolgsübersicht, wo die Durchschnittswerte der Sparkasse im Gesamten zu den eigenen Zahlen aufgezeigt werden.

Die Aussagen der Vorstände und der Verwaltungsräte sind nämlich auf den ersten Blick sehr glaubwürdig. Im anhängenden Vergleich zwischen ihr und der VR-Bank Marktredwitz zum Eigenkapital hier klicken...... in Verbindung zum Geschäftsvolumen wird das Polster der Sparkasse deutlich, mit der sie Probleme auffangen kann. So weist die Sparkasse Sicherheitsrücklagen von 100.000.000 Mio. € aus, was bei der genossenschaftlichen Bilanzierung die gesetzlichen Rücklagen sind. Bei den Sparkassen besteht keine Notwendigkeit in die anderen Rücklagen zu bilanzieren, da sie bei der Auflösung nicht die Probleme einer genossenschaftlichen Vertreterversammlung sieht. Dies sind also die historisch aufgelaufenen versteuerten Gewinne. Zu dem hat die Sparkasse Hof laut Zeitungsbericht nicht versteuerte Vorsorgereserven von 8,5 Mio. € zur Verfügung gehabt, die anscheinend im Jahr 2006 zur Verlustvermeidung verwendet wurden.

Die Sparkasse Hof ist 4 ½ mal so groß wie die VR-Bank Marktredwitz. Nur durch die Steuerrückholaktion aus dem 2000 mit 1,9 Mio. €, die als Kapitalrücklage zu sehen ist, bringt es die VR-Bank auf knapp 9 Mio. € an versteuerten, selbst erwirtschafteten Rücklagen, da der Bilanzgewinn ja noch für die Dividende gebraucht wurde und somit nicht zum Kapitalbestand gerechnet werden kann. Die Sparkasse Hof hatte also bisher zwölfmal soviel versteuerte Eigenmittel, die nicht irgendwo von Mitglieder oder Verbundpartner noch teuer hereingenommen werden mussten, mit der Bilanz 2006 dürfte es nun elfmal soviel sein.

Wenn ein Jahr mit Verlust endet, dann lebt man von der Substanz, aber die Sparkasse Hof kann sich das leisten, bei einer Relation der Rücklagen zur Bilanz von 5,55 %. Bei der VR-Bank Marktredwitz ist dieser Wert nur deswegen bei 2,2 % vergleichsweise, weil man seit der Fusion 20 % an Geschäftsvolumen verloren hat, sonst wäre er eventuell bei 1,8 %. Bei der Sparkasse Hof braucht man sicher als Kunde keine Bendenken haben, weil das Verhältnis Risikopotential zu Kundenforderungen und Eigenkapital viel entspannter gesehen werden kann, auch wenn es mal Ertragsprobleme gibt.

Wenn aber in Hof so großes Aufheben gemacht wird, dann zeigt es sich viel mehr, wo in Marktredwitz diese Aufheben um alles zu vermieden werden soll. Und man darf hier wirklich auch mal an die Türen eines SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreisrat und einem CSU-Kreisrat und mehrere Bürgermeister rütteln, wenn um die öffentlich rechtliche Sparkasse so etwas abläuft. Die VR-Bank lebt schon lange von der Substanz. Mit Hilfe mehrer vom Genossenschaftsverband unsauber testierten Bilanzen wurden sogar festgestellte Verluste (Einzel- Wertberichtigungen, von der Frankenpost mit faulen Krediten bezeichnet auf denen mas sitzt!) nicht in die Bilanzen eingebucht. Wenn sich dass "und dann ..." als dass herausstellt, dass sich Ermittlungsbehörden nun endlich um andere Banken auch kümmern können, dann wackelt nicht die Sparkasse Hof, dann wackelt die VR-Bank Marktredewitz und das Beben wird bis nach München, Bonn und Berlin reichen. Das Verhältnis von Wertberichtigungen zu den selbst zu verantwortenden Rücklagen beträgt 60 % bei der Sparkasse Hof. Bei unserer VR-Bank ist es, wenn man den von Reinhold Wolf zum 31.12.2005 aufgezeigten Wert hernimmt, ein Verhältnis von 300 % und man weis nicht ob es alles ist, wenn man die Historie in Marktredwitz beobachtet. Die Risikolage bei der VR-Bank ist in dieser Relation seit Jahren fünfmal so schlimm und katastrophal wie bei der nun gescholtenen Sparkasse Hof.

Seit dem Jahr 2000 mit der letzten Bilanz der R-V-Bank alleine hat es in Marktredwitz keinen durch Erträge erzielten steuerbaren Gewinn mehr gegeben. Zweimal Rücklagenauflösung, Verbrauch der kompletten Vorsorgereserven im Jahr 2003, wiederholte Abschöpfung von stillen Reserven durch Bestandsbewertungen von Anlagen bei der DZ-Bank oder bei der BayWa und im letzten Jahr das Körperschaftssteuergeschenk der letzten Bundesregierung durch falsche Gesetzesanwendung, unablässige Bilanzierungstricks, so überlebte die VR-Bank. Der nächste Schritt kann nur noch die Sanierung bedeuten. Die VR-Bank verdient vielleicht nicht mal mehr ihre operativen Kosten. Von Risikovorsorge im Sinne von Reserven und nicht echten Abschreibungen träumt man in der Kraußoldstrasse wahrscheinlich nicht mal mehr.

Werte Herren Aufsichtsräte Ihre Zeit ist gekommen. Letzte Chance zum Handeln oder es wird vielleicht für Sie gehandelt. Wenn die VR-Bank in die Schlagzeilen gerät wie die Sparkasse Tirschenreuth oder nun die Sparkasse Hof, dann könnten die Schlagzeilen härter werden. Es ist vorbei mit den Geschenken an die Vorstände über Freispruch für Ex-Chefs für riesen Verluste, wie die Frankenpost noch im Juli berichtete, dann könnte auch über Aufsichtsratsmitglieder wie über Verwaltungsratsmitglieder der Sparkasse genauer berichtet werden und die Rolle von Prüfern bei Verlusten würde vielleicht einmal direkt aufgezeigt und wie dann Spielchen zu Lasten von Kunden und Mitglieder betrieben werden.

Irgendwie bleibt trotzdem ein fader Geschmack zurück. Wenn die Gewährträgerhaftung bei den Sparkassen im Hintergrund ins Gespräch kommt, dann wird dies anscheinend auch viel wichtiger genommen, wie wenn die Millionen an Mitglieder im Land über den Sicherungsfonds der Kreditgenossenschaften angezapft werden sollen. Leider muss man dass so feststellen. Die Risikolage der VR-Bank ist der nachvollziehbare Ausdruck der katastrophalen Zusammenwirkung von Unfähigkeit, vielleicht ungehemmter Korruption im Vorstand, Unterstützung und Unfähigkeit im Aufsichtsrat und Unterstützung durch den Verband und vollkommen falschem Ansatz der externen Prüfungstätigkeit bei dieser Bank.

Dreimal soviel Wertberichtigungen wie Rücklagen, lesen Sie alle den Zeitungsartikel entweder bei sich zuhause oder draußen über den letzten Eintrag, was man im öffentlich-rechtlichen Bereich bei den Sparkasse dazu sagen würde. Wer da als Verursacher noch von ein bisschen stolz reden würde und wer sich als Verwaltungs- oder Aufsichtsrat noch dazu in der Zeitung abbilden lassen würde, der würde gesteinigt und das muss auch der Frankenpost endlich klar werden.

   

Nr. 2354

Banken-Insider

5. Oktober 2007, 00:41 Uhr

Betreff: Und hier ist der Bericht

Erschienen am 05.10.2007 00:00
Krisensitzung der Sparkasse Hof
Schlechte Geschäfte | Bezirksregierung legt Institut Fesseln an / Vorstandschef Gerstner: „Wir wackeln nicht“


Brandneu hier klicken.....

   

Nr. 2353

Banken-Insider

4. Oktober 2007, 19:45 Uhr

Betreff: Keine Werbung ........blutiger Ernst

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUING

Bitte morgen unbedingt Frankenpost lesen / kaufen. Interessantes zu einer Sparkasse Hof .

Und dann........................

   

Nr. 2352

Claudia

4. Oktober 2007, 17:55 Uhr

Betreff: Das in 2565 war doch ein Bänker oder einer vom Verband

Zuerst einen riesen Schaden anrichten und dann noch den großen Maxe spielen. Ich les schon eine Weile das Gästebuch vom Wunsiedeler Kreis, aber den Blödsinn hat nur ein Bänker oder einer vom Verband geschrieben. Keiner sagt uns soviel wie der Wunsiedeler Kreis. Es scheint, da sind die Nerven bei manchen inzwischen ganz schön angespannt.

   

Nr. 2351

Mitglied

4. Oktober 2007, 11:07 Uhr

Betreff: Herr Herzog kennen Sie das Genossenschaftsgesetz nicht?

Werter Herr Herzog kennen Sie das Genossenschaftsgesetz nicht? Dann verlinken Sie bitte mal hier: http://bundesrecht.juris.de/geng/__47.html . Lesen Sie bitte Absatz (4). Wo bleibt das Protokoll der letzten Versammlung? Sie haben doch in Ihrer Prüferlaufbahn das Wort unverzüglich gelernt richtig auszulegen, oder nicht? Ob sich ein Mitglied dazu beraten lässt, dass ist ihm vom Gesetz her nicht untersagt.

   

Nr. 2350

Sehender

4. Oktober 2007, 09:23 Uhr

Betreff: Der Umgang mit dem Aufsichtsrat als Gesamtes

Zu 2566, warum hat Horst Pausch sich so schnell als Aufsichtsrat verabschiedete

Ich bitte den Webmaster einen Auszug aus einem Aufsichtsratsprotokoll der VR-Bank in Marktredwitz vom 4. August 2004 einzufügen, welches am 10. August beim Registergericht eingereicht wurde. hier klicken ... Der Wortlaut dürfte vielsagend sein, man muss sich ihn nur Wort für Wort in der Reihenfolge durchlesen. Horst Pausch gibt bekannt, dass ein Dienstaufhebungsvertrag mit Manfred Heger geschlossen wurde. Er gibt bekannt und der Vertrag ist in der Vergangenheitsform bereits geschlossen. Und mit den Worten zwischen dem Aufsichtsrat, fühlt er sich in seiner Person als Vorsitzender als „der Aufsichtsrat.“. Liegt es nahe, dass die VR-Bank beim Aufhebungsvertrag von Manfred Heger nur von 1 / 10 des Aufsichtsrates vertreten war? Liegt es nahe, dass die VR-Bank vielleicht durch die Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern, Raimund Grothoff und Johannes Herzog vertreten wurden?

Der Aufsichtsrat stimmte diesem Vertragsabschluss zu, er hat ihn also wahrscheinlich vorher gar nicht besprochen, den Passus unter Verzicht auf alle gegenseitigen Ansprüche auch noch nicht bekannte. Es war anscheinend die pure und beabsichtigte Überrumpelung der restlichen Aufsichtsratsmitglieder.

Und warum sind am 18. Mai 2001 auch Marth und Dittrich zu Notar gegangen als man die Fusion protokollierte, aber warum haben die insgesamt fünf Vorstände diese zwei nicht als Vorstände angemeldet, was man doch drei Wochen vorher mit den Fusionsverträgen bei den Vertreterversammlungen beschlossen hatte? Warum? Was haben die Prüfer den Vertretern verschwiegen, was man schon vorher wissen musste, was man aber nicht sagte umd auf keiner Seite Einsprüche aufkommen zu lassen? Im Fusionsgutachten steht dazu, dass die Verschmelzung mit den Belangen der Mitglieder und Gläubiger vereinbar ist. Unterzeichnet GVB, Bürkle und Gschrey.

   

Nr. 2349

???

4. Oktober 2007, 01:24 Uhr

Betreff: Aus dem Beitrag Nr. 2565 nicht ganz schlau geworden?

Warum hat unser auch Lesender im Beitrag Nr. 2565 von schlechtem Gewissen für den Webmaster geschrieben? Wer will kann zurückblättern zwischen Seite 16 und 17 glaub ich inzwischen, zu den Einträgen 999 und 1000 und sich auch an die Berichte in Börse-Online erinnern. Die beachtete Fachzeitschrift wird sich hüten falsch zu berichten, wenn sie über die Limitüberschreitung von 19.300 DM berichtete, wegen den Manfred Bleil seinen Kredit gekündigt bekam und dann kann man die Beauftragung des Gutachtens nachlesen, was im Beweisfeststellungsbeschluss schon im Jahr 2002 vom Landgericht verhandelt wurde. Man kann nur hoffen dass die Verhandlung trotz vielleicht aller Verzögerungstaktiken der Bank (jetzt Johannes Herzog und Uwe Heidel in den Fußstapfen von Heger und Helfern !) und im Hintergrund des GenoVerbandes endlich bald stattfindet. Dann kann sich Herr Herzog an ein Versprechen vom letzten Jahr erinnern, wo er den Vertretern im Dezember den Kurzbericht versprach. Dann werden wir sehen, ob man in Lageberichten fünf Jahre so einen Prozess verschweigen darf. Denn der hat neben den unterlassen Einzelwertberichtigungen wirklich nicht mehr im Lagebericht Platz gehabt und auch im letzten Abschluss wollte Johannes Herzog noch nichts davon wissen obwohl er das Gutachten selbst schon auf dem Schreibtisch haben musste. Und wer das Aktenzeichen liest, der wird erkennen, dass Prozessbeginn das Jahr war, als man erstmals im Lagebericht lesen konnte, das Risikopotential bei den Krediten läge außerhalb eines vertretbaren Rahmens.

Hoffen wir, dass wir dann endlich auch die Nachrechnung unserer Konten verlangen können. Denn hier im Gästebuch ist auch ein Urteil des OLG Bamberg hinterlegt, dass ein fortgeführtes Kontokorrentkonto auch in 30 Jahren nicht verjährt. Es holt alle ein und dann brechen die Dämme, dann werden sich die Vorstände, die Aufsichtsräte und die Verbandsleute vielleicht die Brocken ganz öffentlich an den Kopf werfen. Dann wird eventuell der eine oder andere Leser, Beobachter und Genossenschaftler, eben alle, die geholfen haben die Dinge sachlich aber auch emotional zu bewerten, seinen Namen tatsächlich nennen. Sachlich, weil Unterlagen aufgezeigt wurden, die von der Bank- und auch Verbandsseite nie aufgezeigt wurden und werden sollten, emotional, weil man so etwas nur im Zorn erleben musste.

Vielleicht werden wir dann sogar nicht nur von Marktredwitz hören, sondern wie die Dinge auch an anderen Orten gehandhabt werden. Aber wenn die Mitglieder aus ganz Deutschland wegen den Dingen bei uns über eine Sanierung zur Kasse gebeten werden, dann hoffen wir, dass die Verantwortlichen nicht nur über den Verzicht der Pension traurig sein werden. Aber wir hoffen vor allem das Prüfer die Banken arbeiten lassen wenn sie gut laufen und eingreifen wenn nicht und nicht mehr die Fusionsstrategien Maxime sind. Trotzdem können wir nur hoffen, dass uns die Mitglieder im Land wegen den großen Schweinereien nicht wegen eines Kannparagraphen in der Satzung der Sicherungseinrichtung im Stich lassen. Das kann man in diesem Gästebuch auch nachlesen wenn man etwas zurückblättert.

Dem Webmaster braucht man für seine Aufklärungsarbeit keinen Vorwurf zu machen nur weil er persönlich betroffen ist. Dies soll nur ablenken von denen, die uns wirklich abgezockt haben, entweder von den Abrechnungsmethoden, wo man versucht hat die gesamte breite Masse der Kunden und Mitglieder abzufingern, oder über die Kredite, wo man fast jeden zehnten Kreditkunden in der Einzelwertberichtigung findet und bei Berücksichtung des latenten Kreditrisikos, wie es Reinhold Wolf ausgesagt hat, zum Jahresende 2004 jeden 7. Kreditkunden.

Liebe Leute lasst Euch das auf der Zunge zergehen. Die VR-Bank hatte am 31.12.2004 Kundenforderungen von 340 Mio. €. 49 Mio. wurden davon als latentes, ausfallgefährdetes Kreditrisiko eingestuft und 27,4 Mio. davon sind als Wertberichtigung bilanziell schon keine Forderung mehr, das ist nämlich die letzte Vorstufe vor dem endgültigen Ausbuchen. Muss man Risiko eliminieren? Mit Mitteln der Heuschrecken oder mit den Mitteln ala VR-Bank Marktredwitz, Sicherheiten abholen und , oder vielleicht doch außerhalb der Bankbilanz verwerten? Egal ob es nun Werkzeuge, Pelze oder Küchen sind? Da spricht dieser auch-Leser von schlechtem Gewissen für den Webmaster? Wenn der Prüfer, der sich da auf den Vorstandsstuhl setzt da nicht skrupellos ist? Skrupellos, weil man die Vorstände jahrelang unbehelligt werkeln hat lassen, aber auch skrupellos im Umgang mit den so einkategorisierten Kreditkunden, Firmen und Privatleuten? Die Prüfer des Verbandes sitzen zwar nicht auf einer richterlichen Anklagebank, aber auf unserer geistigen schon und ganz bestimmt bei jedem der drin steckt im Kreditrisiko und in dem, das schon mit Zwangsmaßnahmen aussortiert wurde. Und jeder einzelne Aufsichtsrat sitzt Schulter an Schulter neben den Vorständen und den Revisoren, aber ganz bestimmt Pausch, Loss und nun auch Schelter als Vorsitzende.

Da fehlen die Worte, aber dem Webmaster sei Dank. Er ist die einzige Hoffnung für die Leute, die durch die Bank in Not und Bedrängnis geraten sind. Der Verband und die Bankenaufsicht sollten sich den Musiktitel von Pink mit „Dear Mr. Präsident“ übersetzen lassen und die Bezeichnung des amerikanischen Präsidenten auf sich ummünzen.

   

Nr. 2348

Leser

3. Oktober 2007, 18:15 Uhr

Betreff: zu Beitrag 2552 "Heuschrecken"

Großbanken machen es schon lange, dass sie Forderungen verkaufen. Der Käufer der Forderung verkauft weiter oder tritt seine Forderung ab. Dann ist das Kreditinstitut aus den Schlagzeilen, wenn es um Zwangsversteigerungen oder Vollstreckungen geht, wenn Firmen Pleite machen und Menschen arbeitslos werden.
Bei Zwangsversteigerungen tritt dann als Bieter des Käufers oder Gläubigers eine so genannte Unter-Unter-Tochter-Gesellschaft auf. Bei den Genossenschaftsbanken ist die DZ-Bank im Hintergrund der Macher mit Profitgier.

In WISO wurde kürzlich darüber berichtet, dass Volks- und Raiffeisenbanken sich auch dieser Machenschaften bedienen. Schlimm daran ist, dass
nicht nur faule Forderungen verkauft werden sondern auch gute Forderungen. Kreditnehmer, die immer redlich ihre Zinsen und Tilgungen gezahlt haben, sehen sich urplötzlich vor der Zwangsversteigerung ihres Hauses und wissen auf einmal nicht mehr ein und aus als treue, aber vorsätzlich geprellte Volks- und Raiffeisenbankkunden.

Zum Glück gibt es die drei Akteure vom Wunsiedeler Kreis. Mit Sicherheit wird sich deren Stammbesetzung noch optimieren. Aus Friedrich Wilhelm Raiffeisen und
Schultze-Delitzsch entwickelten sich die Erben zu eiskalten und abgebrühten, aalglatten Heuschrecken. Wer die Beiträge in diesem Gästebuch liest, glaubt es nicht. Aber es entspricht der Wahrheit.

   

Nr. 2347

Minnesänger

3. Oktober 2007, 16:26 Uhr

Betreff: Herzog und seine Prinzessin

Dem Herzog ist nur seine Prinzessin wichtig, was er mit den Kunden treibt, können Sie dem Liedertext entnehmen!

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Nr. 2346

Leider Anonym

3. Oktober 2007, 14:43 Uhr

Betreff: Zu Eintrag 2565, Lesender, Vorstand, etc.?

Pharisäer gibt es allerorten, aber werter Eintragender in Nr. 2565, warum zeigen Sie sich nicht? Stehen Sie auf der Gewinnerseite im Genossenschaftswesen? Haben Sie Mut, zeigen Sie Flagge, vielleicht bringt Ihnen einer der Bezirksanwälte einen Ordner vorbei und schickt dann eine persönliche Bemerkung im Verteiler des GVB, der Sie in der Liste der Getreuen aufnimmt, wenn das nicht ohne hin der Fall ist.

Sie sprechen vom schlechten Gewissen für den Wunsiedeler Kreis. Gegenüber wem, gegenüber den Verbandsleuten, die einen Vorstand absägen, nach dem er zuvor als Begleiter dessen herhalten musste (durfte ?) der das Geldwäschegesetz zwar fünf bis zehnseitig in den Prüfungsbericht rein schreiben muss, der aber die Auslegung, ob eine Auszahlung von 60.000 $, oder wie viel waren es doch gleich, die dem Empfänger laut Gerichtsverhandlung vom 11.07.2007 vor dem AG Wunsiedel dann am Strand von Guinea abgenommen worden sein, gemeldet werden muss, mit nein beantwortet?

Schlechtes Gewissen weil in Marktredwitz die Verbandsmitarbeiter Horst Pausch den Vertrag geschrieben haben, den Raimund Grothoff und Johannes Herzog vielleicht persönlich mitbrachten und den man mit Manfred Heger dann am 5. August 2004 geschlossen hatte, nachdem man ihm die Gelegenheit gab vieles noch weg zu räumen? Alles, obwohl im Gesetz steht Verzicht auf Ersatzansprüche nicht möglich? Schlechtes Gewissen, wenn das Goldstaubgeschäft von Reinhold Wolf zur gleichen Zeit im Winde verweht? Schlechtes Gewissen, weil der Revisionsdirektor selbst die Sitzung geleitet hat vom 22.05.2006 und sich mit Karl Krämer das Spiel Heger wiederholte? Schlechtes Gewissen weil der unfähigste und hintertriebenste Mann auf einer Position des Kontrollvorstandes zwar 50 Millionen € an Kreditverlusten so zugelassen hat, dass er die Überziehungslisten nur gegenzeichnen musste, damit er von den Prüfern aus der Verantwortung gelassen wurde? Kein schlechtes Gewissen, dass dieser Mann lebenslange Pension von der Bank und ihren Mitgliedern erhält, dafür aber die Gehälter der Mitarbeiter nicht mehr aufgebracht werden können? Weil Herr Krauss und Herr Grothoff, der am 22.05.2006 nicht mal mehr offizieller Mitarbeiter des Verbandes war, sondern der Unterorganisation Geno-Consult und somit laut Gesetz an der Sitzung gar nicht teilnehmen hätte dürfen, trotzdem auf ganz normalem Weg entlasten ließen?

Schlechtes Gewissen? Schlechtes Gewissen, weil der Verband nicht aufgestanden ist und den Vertreter nie gesagt hat, dass zwischen 8 und 9 % der Kundenforderung als Wertberichtigungskredite bezeichnet werden müssen bei der VR-Bank Marktredwitz? Schlechtes Gewissen wie man über Flex informierte, wo die Kollegen Wolf und Krämer bei der Überziehung durch Heger drei Jahre so taten als seien sie gar nicht anwesend und den Prüfern das wie es scheint auch egal war und wo Herr Grothoff auf der Vertreterversammlung dann noch sagte der Aufsichtsrat hatte nicht die Möglichkeit den Kredit zu kontrollieren, schlechtes Gewissen? Schlechtes Gewissen, wo OR Hofmann bei der Fusion Manfred Heger zum Bilanzgewinn der R+V-Bank gratulierte, obwohl man 1,4 Mio. DM Verlust machte und 2 Mio. DM aus den Rücklagen holte? Schlechtes Gewissen, wenn man die Kunden bescheißt über die Wertstellungen, mit den von der Rechenzentrale gegebenen Möglichkeiten, an deren Spitze des Aufsichtsrates der Verbandsvorstand steht? Schlechtes Gewissen, dass man in die hinteren Seiten der Bilanz und des Lageberichtes schreibt, die Risikosituation im Kreditgeschäft ist außerhalb eines vertretbaren Rahmens, oder einfach nur Lug und Trug gegenüber den Vertreterversammlung im April in Arzberg und in Marktredwitz? Schlechtes Gewissen?

Schlechtes Gewissen, wenn man Einzelwertberichtigungen feststellt und sagt, Heger, Wolf, Krämer, dass braucht ihr nicht einzubuchen, das verschieben wir auf dei nächsten Jahre und zwar so, dass wir keinen Pfennig und Cent an Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer über Jahre hinweg zahlen brauchen? Schlechtes Gewissen, weil ein Prüfer den Verband wegen seiner Mitverschuldung als neuer Vorstand decken muss? Nein. Wenn Sie so mutig sind, und sich vor den Methoden nicht wegen ihrer eigenen Existenz fürchten müssen (noch !), dann nennen Sie doch bitte Ihren Namen und Ihre Position. Sie dürfen aber annehmen, dass mehr Vorstände Kontakt zum Wunsiedeler Kreis halten, als es einigen lieb und recht ist. Ein Rundschreiben über Akteure gehört ausschließlich in die Rubrik auf dieser Internetseite: „Aus der Arbeit des Genossenschaftsverbandes“

   

Nr. 2345

Marianne

2. Oktober 2007, 17:50 Uhr

Betreff: Wer die eigenen Mitglieder bescheißt gehört raus geschmissen

Es ist unglaublich was man über die Vorstände bei der VR-Bank lesen muss. Was soll die Werbung im Fernsehen zur Zeit, eine starke Gemeinschaft. Bei uns war es doch schon gefährlich da einen Kredit aufzunehmen. Entweder war die Beratung für die Katz oder sie haben wirklich gleich auf dei Sicherheiten geschielt. Die Vorstände sehen die Bank doch als ihr Eigentum an. Aber sie müssen für die Mitglieder da sein, so steht es doch im Gesetz, man kann es hier nachlesen, sonst sagt einem das keiner. Wer den eigenen Mitgliedern in die Tasche greift und sie mit unsauberen Abrechnungsmethoden löffelt, der soll gehen und auch der, der das für richtig geheißen hat, nach dem er viele Jahre die Augen dazu zugemacht hat. Wenn ein Gutachten ergibt, dass man Zigtausende zurückzahlen muss, dann haben die Prüfer früher die Augen zugemacht. Vielleicht fühlt sich über den Wunsiedeler Kreis wirklich ein falscher auf den Schlips getreten, vielleicht hat aber einer auch nur Angst, dass sich der Wind doch dreht, aber es scheint, dass unter der Fuchtel dieser Verbandgrößen ohne Verbindung zu den Mitgliedern genau dass eingerissen ist, was der Wunsiedeler Kreis laufend bemängelt. Und einen von denen wollen wir hier wirklich nicht, da werden wir weiter zur Sparkasse oder auch zur Sparda gehen.

   

Nr. 2344

Aus ...

2. Oktober 2007, 14:50 Uhr

Betreff: Warum hat sich Horst Pausch so schnell verabschiedet, was ist mit Herrn Träger?

Auf den Eintrag mit dem Strafantrag gegen die Verbandsleute habe ich mir auch den Eintrag mit den Protokollen zur Vertreterversammlung noch mal angeschaut. Wie haben die die Vertreter hinters Licht geführt und die sind plump darauf reingefallen. Und es scheint ein großes Aufatmen durch den Aufsichtsrat gegangen zu sein, wenn man liest, was die selber alles verbockt haben. Und das alles hat doch schon früher angefangen.

Wie feige hat sich bloß Horst Pausch davon geschlichen. Da hat doch eine Vertreterin am 14. Oktober 2004 gesagt man würde die Aufsichtsräte nicht kennen und dann haben sie sich persönlich vorgestellt. Und das hat auch Horst Pausch getan. Warum hat er nicht den Mumm gehabt zu sagen er will aufhören, denn keine zehn Tage später hat er das Amt nieder gelegt. Ist das Zivilcourage oder Angst? Musste er aufhören, hat es mit dem Aufhebungsvertrag von Manfred Heger zu tun gehabt, dass er den vielleicht alleine gemacht hat? Oder alleine nur mit den Prüfern und die anderen hat man vor vollendete Tatsachen gestellt? Oder haben ihn die Prüfer am 25. Oktober 2004 vor die Tür gesetzt? Persönliche Gründe hätte er auch schon am 14. gekannt. Hat auch er sich was ans Bein heften lassen müssen was man draußen nicht wissen durfte?

Wenn man dann das nachliest auf was in der Anzeige auch eingegangen wird, dann kommt die Frage nach dem nächsten Aufsichtrat auf. Ist Peter Träger die wahre Größe im Aufsichtsrat? War er es, der mit Manfred Heger die Fäden zog? Hat er die eine oder andere Firma zur Bank gebracht? Wurden Kredite mit ihm gemacht, die sonst schon nicht mehr durch gegangen wären? Wer hat die Planzahlen im Fall Flex erstellt, die hinterher bei weitem nicht aufgegangen sind? Ein Kredit von 4,5 Mio. DM. Wer hat der Bank die anscheinend falschen Zahlen aufgestellt, wenn man zugeben musste, dass Manfred Heger die wahre wirtschaftliche Lage der Firmen kannte, aber für sich behielt? Was ist mit dem Auftrag für A..., wo man hörte, dass die Ware noch im Versandlager oder gar noch früher schon wegen mangelhafter Fertigung komplett aussortiert wurde? Man hörte auch, bei der Bank wurde diese Bestände noch mit als Warenbestand bewertet, obwohl es Ausschussware gewesen sein soll. Hat es da eine Manipulation zwischen Bankvorstand und Steuerberater des Kreditnehmer gegeben? Man hörte auch noch was von einem Strohmannkredit, den man dem genannten Schaden auf der Vertreterversammlung noch gar nicht zugerechnet haben soll? Wie hoch war der Schaden, 1,12 Mio. wie Dr. Nickl vortrug, oder 2,5 Mio. € wie der Vertreter nachfragte? Wusste der von irgend woher mehr als andere? Wollte man nicht so viel ins Versammlungsprotokoll rein schreiben, oder hat man die Vertreter schlicht weg angelogen?

Hat so der eine oder andere Aufsichtsrat bei der VR-Bank seine eigenen Geschichte? Wieso hat man uns jahrelang die Prozesse verschweigen, die jetzt anscheinend wie ein Damoklesschwert über der Bank hängen? Diese Aufsichtsräte waren keine Sekunde für die Mitglieder da. Wahrscheinlich hat man bei denen die Stichtagsverzinsung nicht angewandt oder hat bei Ein- und Auszahlung und Scheckeinreichungen darauf verzichtet auch noch ein paar Tage mehr an Zins abzuholen wie es sonst gang und gäbe war. Warum haben die nicht darauf geachtet, dass die Vorstände sorgsam mit den Sicherheiten umgehen, wenn man sie schon abholen muss? Haben auch sie aussuchen dürfen aus dem Fundus, den die Vorstände eingesammelt haben? Haben Sie damit den unsaubersten Geschäften Vorschub geleistet?

Und wenn die Anfrage des Bundesaufsichtsamtes bei der Bank nun angekommen ist, so habe ich gehört, muss darüber der Aufsichtsrat informiert werden und der Vorsitzende bekommt eine eigenen Abschrift vom Brief. Fällt das gar nicht auf, wie man dann die Bankenaufsicht auch noch anlügt? Oder ist das im Sinne des Aufsichtsrates und auch der Prüfer, die diesen Schriftverkehr doch auch noch anschauen?

Der Aufsichtsrat hat nicht die Kraft und Fähigkeit aufzuräumen, auch da hängen manche oder gar viele mehr drin als sie zugeben wollen. Eine ordentliche Vertretung der Mitglieder ist so nicht möglich. Da macht man sich über die Spitze der Bank lieber zum Gehilfen von verurteilten Betrügern und schickt 70.000 € nach Afrika um 100 Kilo Goldstaub durch den Zoll zu bringen und drei der Aufsichträte sitzen dann mit dem Mann angeblich am 13. Juli 2004 an einen Tisch und man fragt ihn, er solle doch bitte erklären warum er es denn nicht fertig gebracht hat die Säcke als Handgepäck herzutransportieren und so doch die Bank betrogen hätte. Dafür zeigt man ihn auch an, sonst hätte es die Verhandlung am 11. Juli 2007 nicht gegeben, nachdem man zwei Wochen vorher genau über den Fall die Vorstände nochmal aus dem Regress ziehen wollte. Dass der Vorstand mindestens die gleiche Schuld trägt wie der Kunde, dass er sich dümmer angestellt hat als die Polizei erlaubt, lässt man außer Acht. Oder war er schlauer, weil er mit dieser Rückendeckung doch nichts verlieren konnte, außer seiner Eigentumswohnung zu einem sonst nicht erzielbaren Preis und einem Kübelchen, welches er vielleicht zum Auffüllen bereit stellen hätte wollen.

Gleichzeitig überlegt man mit den Prüfern, wie man denn Manfred Heger elegant und ohne Aufheben los wird und gibt ihm den Freibrief mit, verkündet aber das über die Zeitung mit unterschiedlicher Geschäftsauffassung. Glaubwürdig? Bei dieser Bank niemand.

   

Nr. 2343

auch Lesender, Vorstand, etc.

2. Oktober 2007, 14:30 Uhr

Betreff: Halle Webmaster, haben Sie kein schlechtes Gewissen ???

Es stinkt gewaltig und uns stinkt allen, dass Sie glauben, Sie dürfen das Recht auslegen wie Sie es haben wollen. Weiter so Wunsiedeler Kreis, Aufklären, Finger in die Wunden ...
Aber hoppla, wessen Vorstand hat den da geschrieben ???
oder legen Sie das Recht aus wie Sie wollen???

Zitat von -Vorstand- aus Eintrag-Nr. 2564:
Werte Herren des GVB, warum haben Sie die Kollegen Marth und Dittrich aus Arzberg im Jahr 2003 angezeigt? Warum haben Sie Kollegen ... und ... und ... aus dem Amt gedrängt? Warum haben Sie Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer verschont??? Waren die Ihnen näher, sind ein oder zwei Millionen Wertberichtigungen besser zu verfolgen als 50 Millionen? Ist es unangenehm einzugestehen wo Sie weg gesehen haben, Geldwäsche, KWG usw.? Haben Sie mit denen rauschende Feste gefeiert oder haben Sie Werkzeug oder Pelzmäntel zugeteilt bekommen, oder durften Sie Nächte in Begleitung verbringen, für welche Veranstaltungen haben Sie Karten bekommen, Budapest, Salzburg oder Hockenheim? Es stinkt gewaltig und uns stinkt allen, dass Sie glauben, Sie dürfen das Recht auslegen wie Sie es haben wollen. Weiter so Wunsiedeler Kreis, Aufklären, Finger in die Wunden.


Zitat von -Vorstand- aus Eintrag-Nr. 2564:
Werte Herren des GVB, warum haben Sie die Kollegen Marth und Dittrich aus Arzberg im Jahr 2003 angezeigt? Warum haben Sie Kollegen ... und ... und ... aus dem Amt gedrängt? Warum haben Sie Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer verschont??? Waren die Ihnen näher, sind ein oder zwei Millionen Wertberichtigungen besser zu verfolgen als 50 Millionen? Ist es unangenehm einzugestehen wo Sie weg gesehen haben, Geldwäsche, KWG usw.? Haben Sie mit denen rauschende Feste gefeiert oder haben Sie Werkzeug oder Pelzmäntel zugeteilt bekommen, oder durften Sie Nächte in Begleitung verbringen, für welche Veranstaltungen haben Sie Karten bekommen, Budapest, Salzburg oder Hockenheim? Es stinkt gewaltig und uns stinkt allen, dass Sie glauben, Sie dürfen das Recht auslegen wie Sie es haben wollen. Weiter so Wunsiedeler Kreis, Aufklären, Finger in die Wunden.

Kommentar:
Webmaster:
Hoppla, was für ein seltsamer Eintrag.

Wird hier aufgefordert den Finger weiter in die Wunde zu legen?
Keine Angst, wir decken auch weiterhin auf.

Oder denkt der Schreiber vielleicht es würde von Seiten des Wunsiedeler-Kreises das Recht ausgelegt wie man es gerade braucht?
Können wir doch gar nicht, Recht zu sprechen ist Sache der Gerichtsbarkeit.

Aber falls zum schlechten Gewissen Zweifel oder andere Ansichten bestehen, einfach einen Rechtstreit beginnen um ein für alle mal zu klären wer wirklich die Monopolstellung auf das schlechte Gewissen hat.

Und wie hieß es im Beitrag 2357 so schön:
Tja Bananen gibts nicht nur in Afrika ... :deu:

   

Nr. 2342

Vorstand

2. Oktober 2007, 10:46 Uhr

Betreff: Fragen an Herrn Hofmann, Herrn Krauss, Herrn Christl, Herrn Grothoff und Herrn Herzog

Werte Herren des GVB, warum haben Sie die Kollegen Marth und Dittrich aus Arzberg im Jahr 2003 angezeigt? Warum haben Sie Kollegen ... und ... und ... aus dem Amt gedrängt? Warum haben Sie Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer verschont??? Waren die Ihnen näher, sind ein oder zwei Millionen Wertberichtigungen besser zu verfolgen als 50 Millionen? Ist es unangenehm einzugestehen wo Sie weg gesehen haben, Geldwäsche, KWG usw.? Haben Sie mit denen rauschende Feste gefeiert oder haben Sie Werkzeug oder Pelzmäntel zugeteilt bekommen, oder durften Sie Nächte in Begleitung verbringen, für welche Veranstaltungen haben Sie Karten bekommen, Budapest, Salzburg oder Hockenheim? Es stinkt gewaltig und uns stinkt allen, dass Sie glauben, Sie dürfen das Recht auslegen wie Sie es haben wollen. Weiter so Wunsiedeler Kreis, Aufklären, Finger in die Wunden.

   

Nr. 2341

Anonym

2. Oktober 2007, 10:40 Uhr

Betreff: Strafantrag gegen Verbandsleute und Herrn Herzog

Anonym ……………, den 2. Oktober 2007

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München,
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof

Strafantrag wegen

- Verdacht des gemeinsam begangenen Betruges gegen die VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz
- in Tateinheit mit Beihilfe zum Betrug und zur Untreue gegen die Bank;
- Verschleierung von Straftaten und Strafvereitlung zu diesen

1. gegen Mitglied des Vorstandes der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Johannes Herzog

2. gegen StB/WP Herrn Franz Krauss, Herrn Raimund Grothoff, Herrn Walter Christl, RA/StB/WP Herrn Dr. Alexander Büchel, Mitarbeiter des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag gegen oben genannte Personen wegen

- Verdacht des gemeinsam begangenen Betruges gegen die VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz
- in Tateinheit mit Beihilfe zum Betrug und zur Untreue gegen die Bank;
- Verschleierung von Straftaten und Strafvereitlung zu diesen


Zur Beweisführung ziehe ich heran:

A) Unterlagen der betroffenen Bank beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof

B) Internetseite: http://www.wunsiedeler-kreis.de/Gaestebuch/gaestebuch.php

C) Jahresabschlüsse der betroffenen Bank mit Lageberichten der Jahre 2001 bis 2005, hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof, 2006 veröffentlich im Bundesanzeiger

D) Eintrag Nr. 2314 vom 13. Juni 2007 der unter B) genannten Internetseite mit hinterlegten Protokollen der Vertreterversammlungen der Bank, speziell der Jahre 2004, 2005 und 2006.

E) Als Beweisquelle nenne ich zusätzlich
- die Protokollbücher des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Bank,
- Protokolle der Prüfungsschlusssitzungen mit den Revisoren des Genossenschaftsverbandes bei der Bank, vorzugsmäßig einzusehen beim Genossenschaftsverband Bayern, wegen Komprimierung der Unterlagen,
- entsprechende Kreditakten und sonstige Kreditunterlagen bei der Bank,
- Prüfungsberichte des Genossenschaftsverbandes Bayern mit Einzelberichten zu verschiedenen Kreditverhältnissen,
- Organisationsunterlagen der Bank, mit Änderungen seit dem Jahr 2000,
- Aktenkundige Aktennotizen und Vermerke der gesetzlichen Prüfer im Besitz der jeweils aktuell zuständigen Prüfer (auch von früheren Prüfern übergebene Unterlagen)

Am Morgen 22. Mai 2006, einem Montag, fand eine eiligst einberufene Aufsichtsratssitzung bei der VR-Bank Marktredwitz eG statt. Zweck der Sitzung war die Abberufung des Vorstandes der Bank, Herrn Karl Krämer, der an diesem Morgen nach Abwesenheit in die Bank zurückkehrte. Es ist zu vermuten, dass aus dem nicht veröffentlichen Sitzungsprotokoll hervorgeht, dass eine Abberufung des Vorstandes nach § 40 Genossenschaftsgesetz vorgenommen wurde, wenn der Vorstand nicht innerhalb einer kurzen Bedenkzeit einem vorgefertigten Dienstaufhebungsvertrag zustimmen würde. Die vorgenommene Bestellung eines Notvorstandes aus den Reihen der Aufsichtsräte nach § 37 GenG lässt keine anderen Schlüsse. (Auszug aus dem Protokoll ist dazu beim Genossenschaftsregister hinterlegt)

Beim Registergericht ist ebenfalls eine Kurzfassung einer Vereinbarung zwischen dem betroffenen Vorstand und dem Aufsichtsrat der Bank, vertreten durch den Vorsitzenden vom 31.05.2006 hinterlegt, wonach der Vorstand mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegt. Herr Walter Christl erklärte als Vertreter des Genossenschaftsverbandes Bayern (GVB), dazu auch auf der Vertreterversammlung der Bank vom 29.06.2006 laut Protokoll auf Seite 8: „Es wurden im Rahmen der Prüfung im Bereich des Herrn Krämer Feststellungen gemacht über die wir den Aufsichtsrat unterrichtet haben. In der Folge ist der Aufsichtsrat zur Überzeugung gekommen mit Herrn Krämer nicht mehr weiter zu arbeiten.“ Somit stehen Dienstpflichtverletzungen als Gründe für die Trennung fest. Abweichend wird auch im Lagebericht der Bank zum Jahresabschluss 2005 geschrieben: „Das Dienstverhältnis mit dem Vorstandsmitglied Karl Krämer ist zum 30.06.2007 gekündigt.“ Aus Zeitknappheit und abweichender Sachbearbeitung des Jahresabschluss wurde wahrscheinlich eine nachträgliche Änderung entgegen der ersten Anweisung an den Sachbearbeiter übersehen.

Der Vorstand Karl Krämer muss dem Anschein nach Kontroll- und Überwachungsvorstand der Kreditgenossenschaft gewesen sein. Wie gemäß Beweisquelle D) auf der genannten Internetseite zu ersehen ist, musste der Genossenschaftsverband Bayern als gesetzlicher Prüfungsverband schwerste Verstöße gegen KWG-Richtlinien feststellen, was im Vertreterversammlungsprotokoll vom 14.10.2004 festgehalten wurde. Verstöße gegen Organisationsrichtlinien, Risikomanagementrichtlinien und falscher Vortrag von Risikosituationen gegenüber dem Aufsichtsgremium der Bank, dem Aufsichtsrat sind massivste Verstöße gegen den § 25a Kreditwesengesetz (KWG), Besondere organisatorische Pflichten von Instituten und § 34 Genossenschaftsgesetz (GenG), Sorgfaltspflicht und Haftung von Vorstandsmitgliedern einer Genossenschaft.

Wie unter Beweisquelle D) im Protokoll von 2006 unter Protokollbuchseite 00839 nachzulesen, hat der Vorstand am 29.06.2006 erstmals gebildete Einzelwertberichtigung zum 31. Dezember 2005 mit 27,4 Mio. € eingeräumt, sowie für ein Jahr zuvor latentes Risikopotential von 49 Mio. €. Alleine diese Hinweise beweisen eine Geschäftsführung bei der Bank unter Beteiligung des abberufenen (ausgeschiedenen) Vorstandes, welcher den schwersten Verdacht der Untreue nach § 266 StGB erfüllen dürfte. Ebenfalls den schwersten Verdacht der Untreue belegt nach Beweisquelle D) die Protokollierung der Vertreterversammlung vom 30.06.2005. Dort erklärte unter Protokollbuchseite 00781 ein Beauftragter des Aufsichtsrates zu einem Engagement mit hohem Ausfall: „Die Engagementbetreuung wurde im Übrigen ausschließlich durch Herrn Heger (Anm. damaliger Vorstandsvorsitzender der Bank) getätigt. Er hatte auch die Genehmigung der Überziehungen zu verantworten. Die Überziehungslisten selbst wurden nach der damaligen Praxis in der Bank gesammelt und einmal im Monat (ca. 300 Seiten) von den beiden anderen Vorstandsmitgliedern gegengezeichnet."

Die Verletzung der Kontrollpflicht aus dem Genossenschaftsgesetz spricht hier von selbst. Die Überziehungen haben sich, wie aus dem Protokoll ebenfalls zu entnehmen ist, über mindestens ganze drei Jahre hinweg gezogen und betrugen dann in Bankkreisen unfassbare 746.000 €. Bereits im ersten Überziehungsjahr wurde die Überziehung laut dem genannten Protokoll durch die gesetzliche Prüfung aufgegriffen, wodurch alle Vorstandsmitglieder und auch der Aufsichtsrat auf das Engagement speziell hingewiesen wurden und damit sicher verstärkte Überwachungspflichten erwuchsen. Es ist unumstößlich, dass ein Vorstandsmitglied und speziell der Kontrollvorstand, die getätigten Überziehungen der operativ tätigen Vorstandskollegen überwachen muss. Da der Kredit, wie aus dem Protokoll auf Seite 00780 ersichtlich, bei einer Höhe von 4,5 Mio. DM bereits bei der Ausreichung als nicht rosig bezeichnet wurde, hätte der Gesamtvorstand es verhindern müssen, dass bei diesem Engagement unkontrollierte Überziehungen in immer wachsender Höhe möglich waren. Dies auch unter dem Aspekt, dass dem handelnden Vorstand offensichtlich die Angelegenheit aus dem Ruder lief.

Der Hinweis, es hätte monatliche Überziehungslisten von 300 Seiten gegeben und die beiden anderen Vorstandsmitglieder hätten dies ohne Maßnahmen gegengezeichnet ist der schlimmste Beweis der Untätigkeit und damit Untreue mit der Folge von unglaublichen Verlusten bei der Bank. Auf dieser Basis hat der Aufsichtsrat absolut unberechtigt wahrscheinlich auch vertraglich fixiert auf Erstattungsansprüche gegen den Vorstand, aber in anderen Fällen auch gegen die Vorstandskollegen verzichtet. Auf dieser Basis hat der Aufsichtsrat die gesellschaftsrechtliche Entlastung der Vorstände auf der Basis falscher Informationen an die Vertreter vorgetragen. Es sollte damit offensichtlich das eigene Mitverschulden, die eigenen Verletzung der Kontrollpflicht nach § 41 GenG, Verantwortlichkeit der Aufsichtsräte, unterlassen werden aufzuzeigen.

Ein unfassbarer Vermerk und ein Beweis der Strafvereitlung und nicht vorgenommenen Verfolgung von Vorstandsmitgliedern ist im Zusammenhang mit diesem Kreditvortrag im Protokoll vom 30.06.2005 ebenfalls niedergeschrieben. Dort wird ausgesagt, dass der handelnde Vorstand Manfred Heger nicht nur die weiteren Überziehungen nach dem Jahr 2001 von anderen Verantwortlichen unkontrolliert zugelassen hat, es wird sogar über die absichtliche Irreführung durch diesen Vorstand berichtet, der dafür nicht haftungsrechtlich verfolgt, sondern vom Aufsichtsrat am 5.08.2004 unverzüglich von allen gegenseitigen Verpflichtung und wahrscheinlich auch unter Beratung des GenoVerbandes freigesprochen wurde. Dazu wurde auf Seite 00780 zuerst ausgeführt, dass schon die Planzahlen, wahrscheinlich erstellt von einem Aufsichtsratsmitglied der Bank selbst, zu optimistisch dargestellt waren. Es wird aber unglaublich weiter ausgeführt: „Die tatsächliche wirtschaftliche Lage, die Herrn Heger (Anm. der zuständige Vorstand, aber sicher auch der Aufsichtsrat in seiner Steuerberatertätigkeit für den Kreditnehmer bekannt war, wich jedoch gravierend von diesen Zahlen ab.“ Darf der Aufsichtsrat und die gesetzliche Prüfung auf eine Strafverfolgung verzichten, wenn der Vorstand alle Mitbeteiligten offensichtlich belügt und damit Schaden herbei führt? Welche Veranlassung bestand und besteht bei GenoVerband Bayern dies zu unterlassen?

Der Genossenschaftsverband Bayern und die genannten namentlichen Mitarbeiter haben augenscheinlich die Federführung der Handlungen durchgeführt und die Maßnahmen so organisiert, dass die nach Gesetz beauftragten Aufsichtsräte nur ihren vorgefertigten und vorgetragenen Schritten zu folgen hatten. Auf diesem Weg wurde vielleicht so von der Prüfung gesteuert auch eine normale Beratung im Gremium selbst unterbunden. Dass Sitzungen sogar von Verbandsvertretern dahingehend geleitet worden sein müssten, zeigt auch dass der Verbandsvertreter Krauss am 22.05.2006 den gewählten Notvorstand wegen seiner Zustimmung zur Bestellung befragte.

Die Mitwirkung am Betrug bzw. Beihilfe zur Untreue belegen wiederum Aussagen der Verbandsvertreter in den Versammlungsprotokollen unter D), wo Herr Grothoff auf Protokollseite 00783 am 30.06.2005 gegenüber den Vertretern zu dem zuvor schon angesprochenen Kreditverhältnis von ursprünglich 4,5 Mio. DM erklärte: „Der Kredit war immer unterhalb der Großkreditgrenze, so dass der Aufsichtsrat die Möglichkeit der Einsichtnahme gar nicht hatte.“ Damit stellte sich der tätige Prüfer sogar gegen Gesetz und Satzung, wo dem Aufsichtsrat die Einsichtnahme in alle Bücher, ohne Ausnahme erlaubt ist. Unter der Maßgabe des § 41 GenG ist dies sogar für den vorgetragenen Fall zur Verpflichtung des Aufsichtsorgans geworden dieses Kreditengagement regelmäßig zu überwachen und in den Sitzungen zu beraten.

Die Vorgehensweise der Vertreter des Genossenschaftsverbandes Bayern beweist die Mitschuld des Prüfungs- und Beratungsverbandes und der tätigen Mitarbeiter bei der Bank einschließlich des heutigen Vorstandes Johannes Herzog, der ebenfalls zuvor tätiger Prüfer des GVB bei der Bank war und eventuell im Vorlauf des 22.05.2006 bei Abwesenheit des Vorstandskollegen Krämer von diesem verschlossene Schränke eröffnete. In einem Prozess vor dem Amtsgericht Wunsiedel erklärte der bisher unerwähnte dritte Vorstand der Bank aus dieser Zeit, Herr Reinhold Wolf, für ein Kreditverhältnis, das bei fehlender Absicherung zu einem Verlust bei der Bank von 800.000 € führte, dass er als betreuender Vorstand des Kunden diesen Betrag in vielen kleineren und größeren Schritten ebenfalls anscheinend ungehindert ausgegeben hatte, obwohl die gesetzlich normierte Bedingung der ausreichenden Vorlage von Unterlagen gemäß § 18 KWG überhaupt nicht erfüllt waren.

Dies ist ein nächster Beweis, dass die gesetzliche Prüfung mitverantwortlich ist an den Verlusten bei der VR-Bank Marktredwitz durch die Vorstände der Bank. Die Mitschuld der Prüfung könnte teilweise über die Verschuldung einzelner Aufsichtsräte gehen, da die Revisoren augenscheinlich jegliche objektive Beratung der Aufsichtsräte im Gesamten anscheinend unterlassen haben. Informationen können einseitig formuliert worden sein und wichtige Abläufe, wie auch der 22.05.2006, bewusst gesteuert worden sein. Der gesetzliche Prüfungsverband GVB hat fast augenscheinlich bewusst gesetzliche Bestimmungen nach dem Genossenschaftsgesetz dem Kreditwesengesetz, hier genannt § 18 und § 25a, aber vielleicht auch Höchstkreditbestimmung nach § 49 GenG in Verbindung mit § 19 KWG, §§ 32 und 33 KWG, nicht gewürdigt und nicht verfolgt um Verluste und Schäden bei der Bank aber auch betroffenen Kreditnehmerkunden zu verfolgen und weiter zu vermeiden. In den Lageberichten 2001 bis 2003 sind Vermerke enthalten, wonach der Prüfungsverband die genannten Vorstände bei der Umgehung gesetzlicher Bilanzierungsrichtlinien unterstützte, wonach entstandene Wertberichtigungen bilanziell nicht mehr unterzubringen waren. (Beweisquelle C))

Der Genossenschaftsverband Bayern hat es unterlassen die Schäden abzuwenden und weiteren Schäden vorzubeugen, in dem er unterlassen hat die notwendigen angebrachten und gesetzlich hinterlegten Maßnahmen, wie auch die rechtzeitige Abberufung der Vorstände durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht zu gegebener Zeit vorzunehmen. Vielmehr deckte man die Vorstände, was sich in dem genannten Prozess vom 11.07.2007 vor dem AG Wunsiedel ebenfalls ergab, dass der Vorstand neben dem Verstoß gegen § 18 KWG auch noch eigene Verstöße gegen Geldwäschegesetzbestimmungen mit Auszahlungen in sechsstelliger Gesamtsumme vortrug, wofür aber offensichtlich die Prüfung nicht für die nachträglichen Geldwäschegesetzanzeigen sorgte, die auch dem BaFin vorgelegt werden müssen.

Die Vertuschung der eigenen Mitverantwortung ist abzulesen aus den in dem Versammlungsprotokoll vom 30.06.2005 behandelten Fall, wo die Prüfung insgesamt vier Jahre untätig die Verstöße gegen die Organisationspflichten nach § 25 a KWG nicht verfolgte und auch die Sorgfaltspflichten nach §§ 34 und 41 GenG, als auch aus dem Protokoll des Amtsgerichtes vom 11.07.2007, wo sich der Aufbau des Engagements über zwei bis zweieinhalb Jahre hinweg zog. Keiner der operativen Vorstände wurde überwacht oder kontrolliert, oder an seinem schädigenden Wirken gehindert, weder von den Kollegen, noch vom Aufsichtsrat, noch von der gesetzlich eingesetzten Prüfung.

Der Genossenschaftsverband Bayern hat tätig am Betrug an der Genossenschaft mitgewirkt, da er den Aufsichtsrat auch dahin lenkte und führte, dass gegen den Vorstand Krämer mit der nicht veröffentlichten Dienstaufhebungsvereinbarung offensichtlich auch der Verzicht auf Regress (Ersatzansprüche) gegen den sich sicher nach den gesetzlichen Bestimmungen verschuldenden Vorstand verbunden war oder unausgesprochen verbunden werden sollte. Dieser Regressverzicht dürfte werde im öffentlichen Interesse, auch einer eventuellen Strafverfolgung liegen, noch ist der Genossenschaftsverband als auch die Aufsichtsräte laut Gesetz und genossenschaftlicher Satzung dazu berechtigt. Über Regressansprüche entscheidet ausschließlich die Vertreterversammlung. Der Genossenschaftsverband hat im Eigeninteresse Prüfungen zu möglichen Haftungsansprüchen aus den Gesamtverlusten bei der Bank unterlassen oder bewusst nicht angestellt. Es ist die Haftung des Verbandes und seiner tätigen Prüfer zu überprüfen auch über den § 62 GenG hinaus. Der Vorgang legt den Sachverhalt der Strafvereitlung durch die gesetzliche Prüfung nahe.

So ist die Spitze der Vertuschung durch den Prüfungsverband GVB die Einsetzung des vormals tätigen Prüfers Johannes Herzog. Diesem Prüfer wurden zur Seite gestellt, da er eine Wartezeit nach dem Kreditwesengesetz zu erfüllen hatte, der am 22.05.2007 als unfähig bezeichnete Vorstand Karl Krämer und Vorstand Reinhold Wolf, mit seinem Auftritt und seinen Aussagen vor Gericht am 11. Juli 2007, wovon Herr Herzog seit Beginn seiner Prüfertätigkeit wusste, aber nichts weitergab.

Ich beantrage unter den gleichen Gesichtspunkten die Dienstaufhebung mit dem Vorstand Manfred Heger vom 05.08.2004 zu untersuchen. Nur Herr Heger hat von sich selbst aus ein Jahr später am 30.06.2005 den Bestand eines solchen Vertrages bekannt gemacht.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2340

O.

1. Oktober 2007, 18:08 Uhr

Betreff: Kreditgewährung ohne ausreichende Bonität des Kunden, unglaublich

Im Eintrag 2150 ist das Urteil gegen einen Bankvorstand hinterlegt, der anscheinend Überziehungen zugelassen hat, die einen Schaden bei einer Bank in Höhe von 1,6 Mio. DM zur Folge hatten. Er wurde zu 1 Jahr und 10 Monaten auf Bewährung verurteilt. Wenn Reinhold Wolf vor Gericht nun in dem Fall Gold, Gold, Gold ausgesagt hat, ‚Die vorliegenden Unterlagen wie Bilanzen und BWA konnten als relevante Unterlagen nicht herangezogen werden’, dann hätte er das Geld doch gleich herschenken können. Kreditausreichung in einem Fall auf Blankobasis ohne Bonitätsprüfung beim Kreditnehmer. Der hat sogar Unterlagen eingereicht, die nichts wert waren. Wenn Reinhold Wolf die Überziehung bei Flex mit 1,45 Mio. DM im Rahmen seiner Gesamtverantwortung auch noch einfach nur laufen ließ, obwohl sogar der Prüfungsbericht zum 31.12.2001 dazu Stellung genommen hatte, dann kommen wir mit jedem Fall mehr in den Bereich, wo der Kunde bei Gold, ... die Strafe nicht auf Bewährung bekommen hat.

Warum soll in dem von uns gepriesenen Rechtsstaat das Schicksal eines Vorstandes in den Händen der Prüfer liegen? Hier werden mehrere Beträge aufgesammelt, dass es zu einer Strafanzeige reicht und dort werden die Hämmer unter gebuttert. Es war ja nicht nur die Untreuesache, es war ja auch noch ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz mit den Auszahlung von Schmier- und Bestechungsgeldern. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Die Frage ist wirklich, wer deckt den heutigen Vorstand, der dies alles gesehen hat, der nicht wie seine Kollegen in Südbayern den Vorstand beim Aufsichtsrat so angeschwärzt hatte (um die Fusion möglich zu machen ?), dass dem keine Wahl geblieben war, als den Vorstand vor den Kadi zu bringen?

Drei Jahre ist es her und keine S. hat dazu was berichtet. Der Kunde wurde angezeigt und ins Gefängnis geworfen. Wenn die Sache Reinhold Wolf aufs Tablett käme, dann wäre die Frage des Strafmaßes nach oben offen. Aus 50 Millionen Kreditverlusten und 27,4 Millionen € Wertberichtigungen kämen bestimmt noch Fälle von grob fahrlässiger Arbeit dieses Vorstandes, aber auch seiner Kollegen heraus. Nur um die eigenen Haut zu retten, ja um ins Vorstandsamt zu kommen hat Herr Herzog diese Dinge nicht angezeigt. Die von ihm verfassten und von ihm mit zu verantwortenden Einzelkredit- und Gesamtprüfungsberichte sind bei solchen Ermittlungen hoffentlich dann nicht mehr tabu. Wer weiß ob Herr Herzog Angst hat Herrn Wolf eventuell begleiten zu müssen. Den Schaden für Gold, Gold, Gold der passt doch in die eine Million Schadenersatz für Prüfungsfehler. Vielleicht holt es sich der GVB von Herrn Herzog und seinen Kollegen zurück.

   

Nr. 2339

Wissender

1. Oktober 2007, 14:02 Uhr

Betreff: Herr Herzog, haben Sie die VR-Bank betrogen?

Werter Herr Herzog, wer deckt denn Sie nun, da Sie zuvor die Vorstände der VR-Bank gedeckt haben? Sie sind doch ein belesener Mann. Sollte man der Staatsanwaltschaft bestimmte Dinge aus einer ganz anderen Sicht aufzeigen? Lesen Sie doch hier mal den Eintrag Nr. 2311 vom 12. Juli 2007. Würden Sie Ihren ehemaligen Vorstandskollegen Reinhold Wolf bei einer gerichtlichen Falschaussage decken, oder würden Sie eingestehen, dass Sie die Vertreter vor knapp drei Monaten mit falschen Informationen versorgt haben, um Herrn Wolf den Regress zu ersparen? Sind Sie bereit das Prüfungsprotokoll zu diesem Fall in den Jahren 2002 bis 2004 unter Wahrung der Kundeninteressen aufzudecken? Sind Sie für Gold, Gold, Gold in Regress zu nehmen, da Sie Ihre eigenen Pflichten verletzt haben?

Wer deckt Sie wirklich, Herr Herzog? Unter dem Aspekt der Aussage von Reinhold Wolf ist der Verzicht auf den Regress zwei Wochen vorher auf der Versammlung wahrscheinlich Makulatur. Den Randziffer 85 des Gesetzeskommentars zu § 34 Sorgfaltspflicht schreibt dazu: ‚Entlastung durch die GV ist nur Verzicht auf Ersatzansprüche, wenn die Pflichtverletzung bekannt war ...’, Sie aber haben den Verstoß gegen § 18 KWG gar nicht aufgezeigt, der mit Hauptursache des Verlustes war. Was hätten Sie bei einer normalen Prüfung mit einem Vorstand angestellt, der 800.000 € in den Sand gesetzt hat und dazu sagt: ‚Die vorliegenden Unterlagen wie Bilanzen und BWA konnten als relevante Unterlagen nicht herangezogen werden’? Dass soll laut Bezeugen eines im Gerichtssaal Anwesenden Reinhold Wolf sogar am Richtertisch stehend und mit einem aufgeschlagenen Ordner, also schriftlich belegt, zum Kreditnehmer K.N. gesagt haben. Wie viele Vorstände hätten Sie wo anders laufen lassen, wenn der Verstoß gegen § 18 KWG einen Verlust von 1,6 Mio. DM bei der Bank gebracht hätte? Sie aber haben den Vertretern vorgegaukelt, der Kunde hätte die Bank beschissen.

Haben Sie damit die Kunden und Mitglieder der VR-Bank Marktredwitz schamlos belogen? Gibt es einen gravierender Hinweis auf die Unfähigkeit eines Vorstandes, wenn er am 30.06.2006 noch selbst einräumt, dass das latente, ausfallgefährdete Kreditrisikopotential zum 31. Dezember 2004 96 Millionen DM (49 Mio. €) betragen hat und dass er so nebenbei Millionen ohne Unterlagen ausgegeben hat und damit gegen den wichtigsten Gesetzesparagraphen zur Überprüfung der Kundenbonität verstoßen hat?

Der nächste Strafantrag wegen Betrug bei der Staatsanwaltschaft muss gegen Sie, Herr Herzog, lauten. Herr Wolf hat sich selbst demaskiert, er hat die Unfähigkeit in „Tateinheit“ mit Untreue gegen die Bank in der Gerichtsversammlung vom 11. Juli 2007 vor dem Amtsgericht protokollieren lassen, den massivsten Verstoß gegen § 18 KWG, den man sich nur vorstellen kann, nachdem er die damalige gesetzliche Grenze von 250.000 € auch noch um das dreifache überschritten hatte. Wie fühlt man sich, wenn man seine Karriere auf Unrecht aufbaut? Herr Wolf hat bei jeder zugelassenen Überziehung bewusst gegen § 18 KWG, Pflicht zur Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse, Kreditgewährung nur bei guter Bonität damit, verstoßen; Sie haben es festgestellt und Sie haben sich diesen Vorstand neben sich gestellt, um das Vieraugenprinzip einzuhalten, dass Sie ja keiner der 30 qualifizierten Bewerber aus der vom Verband initiierten Alibiausschreibung überholen kann. Und den untätigen Überwachungsvorstand Karl Krämer haben Sie gleich mit eingesackt.

Noch heute geht meine Anzeige gegen Sie und auch die Aufsichtsräte weg. Denn wenn die Aufsichtsräte so etwas zugelassen haben, dann gehören sie auch an den Pranger gestellt und Rechenschaft eingefordert.

   

Nr. 2338

Mitglied

1. Oktober 2007, 11:15 Uhr

Betreff: Wer stellt die Haftungsansprüche gegen den Prüfungsverband?

Nachdem ich mir über das Internet das Genossenschaftsgesetz angeschaut habe, steht doch dort in § 62, Abs.2, dass die Prüfung bis zu einer Million pro Prüfung haftet ( http://bundesrecht.juris.de/geng/__62.html ). Gibt es dazu einen Gesetzeskommentar, wie zum § 34? Was heißt pro Prüfung, die Prüfer sind doch laufend in Marktredwitz. Ist ein Jahr gemeint, oder die Kreditprüfung gesondert und die Bilanzprüfung usw. und auch jede Sonderprüfung, die uns als Mitglied nicht weiter geholfen haben? Wenn z.B. im Jahr 2000 Dividende ausgeschüttet wurde, obwohl das ja bei Verlust verboten ist und der Oberrevisor sogar über die Gewinnverwendung auf der Versammlung abstimmen hat lassen, ohne auf den Verlust hinzuweisen, welche Mithaftung kann man denn daraus begründen. Gibt es da Verjährungen, wenn man als Mitglied das erst heute erfährt?

Auch bei Flex hat doch die Prüfung eine Mitschuld, wenn Sie die Überziehung schon Ende 2001 festgehalten hat und bei tausend Seiten Überziehungslisten den Kredit noch mal um das Doppelte hat überziehen lassen und die Mitschuld bei Gold, Gold, Gold schreit zum Himmel. Einen Kredit ohne ordentliche Absicherung und Geschäftsplanung - Blutzuckerstreifen für die Soldaten in Guinea gegen Goldlieferung. Diese armen schwarzen Soldaten brauchen als einziges auf der Welt die Gewissheit ob sie zuckerkrank sind oder nicht und wenn der Versuch scheitert, wer hat dann außer der VR-Bank und ihren Mitgliedern bei dem Geschäft Pech gehabt? Vielleicht noch die Genossenschaftsmitglieder in Deutschland, die diese Bank sanieren müssen? Dass sticht doch einem Blinden mit dem Krückstock in die Augen. 1,6 Millionen Mark (800.000 €) Verlust für so einen Blödsinn, da meint man doch Kunde und Vorstand wollten die Bank gemeinsam linken, aber die Revisoren Grothoff und Herzog und die anderen, die wollten das nicht gesehen haben? Wer's glaubt der schlummert selig.

Und die Sachen mit den Wertberichtigungen in den Bankabschlüssen ist anscheinend auch nur mit dem Segen und der Unterschrift der Wirtschaftsprüfer beim Verband möglich gewesen. Also haben nicht nur die Prüfer hier mit Dreck am Stecken, es geht hoch bis zur obersten Verbandsspitze, die dass doch in München nicht ungeprüft unterschreiben. Und wie ist es mit der absichtlichen Fehlinformation der Vertreter auch im Zusammenhang mit der nachfolgend aufgezeigten Fahrlässigkeit. Glauben tun wir nur, dass einer von den beiden Prüfern auf dem Weg des Niedergangs der Bank Vorstand werden wollte und dem anderen war ein weicher Platz beim Verband versprochen, oder? Bevor man den Putz am Möbelhaus gesichert hat, hat sich Johannes Herzog auch noch den großen BMW geholt, woher denn? Und auch noch vorher, bevor er eine operativen Gewinn erzielt hat, also vielleicht auch noch zu Lasten der Sanierung.

Wenn wir für die letzten sieben acht Jahre jeweils eine Million beim Verband einfordern könnten, das würde uns doch auch helfen. Die Vorstände und die Aufsichtsräte werden einen feuchten Kehricht tun sich mit der Revision anzulegen, wie können wir Mitglieder also diese Klage einleiten? Außerdem heißt es sogar im Gesetzestext, dass die Ersatzpflicht gilt, wenn die Personen (anscheinend Prüfer) fahrlässig gehandelt haben, könnte also auch ein Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft die Türen aufstoßen? Kann man Herrn Herzog nicht gar fast den Vorsatz vorwerfen um ins Amt gekommen zu sein? Wenn aus dem aufgezeigten Großkredit tatsächlich ein Schaden für die Bank entsteht, dann sollte man aber unbedingt das mit der Haftung der Prüfer nicht vergessen. Bitte kurze Klärung durch kompetente Leute.

Es scheint aber für die Aufsichtsräte nach § 41 GenG ( http://bundesrecht.juris.de/geng/__41.html ) keine Haftungsgrenze zu geben, die ja auch die Gewinnverwendungsvorschläge mit vorgeschlagen haben und alle Prüfungsberichte mit der Risikosituation der Bank gekannt haben müssen. Das dürfte für den Fall mit dem Großkredit hoch interessant werden. Wenn man da weiter bunkert dann beweist man seine eigenen Kenntnisse und natürlich die eigenen Genehmigungen, die man nicht zugeben will.

   

Nr. 2337

Ex-Vorstand

1. Oktober 2007, 09:37 Uhr

Betreff: Schaut das Bundesaufsichtsamt absichtlich wieder weg?

27,4 Mio. € an Wertberichtigungen hat Reinhold Wolf am 30.06.2006 zum Abschluss 2005 bei der VR-Bank Marktredwitz zugeben müssen, 49 Mio. € an latentem, abschreibungsgefährdetem Kreditrisiko zum 31.12.2004. Eingeständnisse jeweils im Nachhinein, nach dem er sich wenige Tage zuvor neben Johannes Herzog und dem damaligen Notvorstand Werner Schelter, heutiger AR-Vorsitzender der Bank, als ein bisschen stolz bezeichnete, was er doch geleistet hatte (Link dazu: http://www.vr-bank-marktredwitz.com/wir/presse/2006/bilanz2005.jpg ).

Wenn bei der fast doppelt so großen Sparkasse Tirschenreuth die Staatsanwaltschaft die Schränke des Verwaltungsrats verschließt und Hunderte von Kreditakten mitnimmt, wo ist der Unterschied zur VR-Bank Marktredwitz? Vielleicht, dass Prüfungsverband GVB und das BaFin schon vorher wussten, wie sehr sie in Marktredwitz selbst an der Misere mit Schuld sind? War man sich der Folgen bewusst, dass man der Bank bei den Bilanzmanipulationen mit den Wertberichtigungen und damit der Vermeidung von eklatanten Verlustausweisen in den Abschlüssen geholfen hatte und wer weiß was noch alles? War man sich bewusst, dass die Abläufe der letzten Jahre einschließlich der Vertreterversammlungen vielleicht konträr zum Genossenschaftsgesetz, ja zum Kreditwesengesetz (KWG) und RechKredV (Rechnungslegung bei Kreditinstituten) und allgemeinen und speziellen Bilanzierungsrichtlinien waren?

Übersieht heute das BaFin die nach § 19 KWG geforderte Zusammenrechnung einer Kreditnehmereinheit, weil man die letzten Jahre ebenfalls die Augen vor den Tatsachen verschlossen hat, dass die Unterstützung der Vorstände die Wurzel des Übels in Marktredwitz war?

   

Nr. 2336

Manfred Bleil

30. September 2007, 18:14 Uhr

Betreff: Fragen an Ex-Qualitätsprüfer und jetzigen Vorstand Herrn Herzog zu Großkrediten

Offener Brief an den Vorstand der VR-Bank Marktredwitz eG

Uns sind Information übermittelt worden, dass es Kredite bei der VR-Bank Marktredwitz geben soll, die weit über der Höchstkreditgrenze von KWG und § 49 GenG liegen sollen? Könnte es sein, dass bei der Bank verschiedene Kreditnehmereinheiten nach § 19 KWG nicht zusammengerechnet, bzw. so nicht verschlüsselt sind? Gefährden diese Kredite gar die Eigenkapitalsituation der Bank? Hätten Sie dies nicht schon als Prüfer erkennen müssen und hätte die Prüfung die Unterlassung der Zusammenrechnung nicht unverzüglich dem BaFin und der Deutschen Bundesbank anzeigen müssen? Sollte es zutreffen, ist dies in Ihren Prüfungsberichten enthalten?

Wir bitten unter bekannter Anschrift oder über die Internetseite Wunsiedeler-Kreis.de um Auskunft bis zum Dienstag, den 2. Oktober 2007. Unsere Sorge geht dahin, erstens um den Bestand der Bank, und weiter um die Arbeitsplätze bei den betroffenen Firmen und bei Firmen, die über Aufträge und Kooperationen stark damit verbunden sind, aber auch bei der VR-Bank selbst. Wir glauben, dass die VR-Bank kein Recht mehr hat zu den bekannten Verlusten von mindestens 50 Mio. € im Kreditbereich mit allen negativen Folgen auf unsere Region daraus, auch noch weitere Risikokredite eingehen zu dürfen, die das Maß der Dinge übertreffen.

Wir würden uns freuen zum o.a. Termin eine Antwort von Ihnen zu erhalten, so lange werden wir abwarten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, sowie die Finanz-, Wirtschafts- und Justizministerien auf Landes- und Bundesebene nicht um Unterstützung bei der Aufklärung zu bitten.

Eine Vorteilsnahme in den Fällen für Sie selber wollen wir Ihnen gar nicht unterstellen.

Freundliche Grüße
Manfred Bleil

:crying:

   

Nr. 2335

Insider

30. September 2007, 15:03 Uhr

Betreff: Kreditnehmereinheit nach § 19 KWG, was ist das?

Könnte es sein, dass mancher Aufsichtsrat bei der VR-Bank den Begriff Kreditnehmereinheit nach dem KWG als ein Fremdwort begreift? Muss man den Herren die Kontrollpflichten nach dem Genossenschaftsgesetz § 34 und § 41 wirklich noch mal erklären? Hat Johannes Herzog die Zusammenführungen auch nicht vorgenommen, weil er wusste, dass damit seine eigene Position am Ende wäre? Hat er die Aufsichtsräte wissentlich in eine extrem prekäre Situation gebracht?

Wenn der mögliche Höchstkredit, der zur Zeit bei der VR-Bank knapp über 7 Mio. € liegen dürfte, mit der Zusammenrechnung überschritten werden würde und es wirklich rappelt bei einzelnen Unterfirmen und somit in der Gesamtheit, dann wird das Bafin und die Staatsanwaltschaft die Bank umdrehen von vorne bis hinten und es wird keine Ausrede mehr von Nichtwissen geben. Seit sieben Jahren keine Gewinn mehr bei der Bank, seit sieben Jahren Rückgang der Bilanzsumme von ehemals 1 Milliarde DM, Verschleierung der Risikosituation gegenüber dem Aufsichtsrat und dann lässt man sich so verladen, da hat der Aufsichtsrat den Bereich von Fahrlässigkeit weit hinter sich gelassen. Vorsätzliche Unterstützung könnte man so etwas nennen.

Und der Prüfer hat vorher alles gesehen und hat sich vielleicht so die Vorteile für seinen Posten eingeheimst. Hätte er diesen Kredit in der EDV zusammengerechnet, dann hätte er Wolf und Krämer nicht zu seinen Begleithammeln machen können, dann hätte man Manfred Heger ausgequetscht nach Strich und Faden. Werte Aufsichträte bei diesem Kreditfall, wie oft haben Sie gehört, dass die selben Namen für verschiedenen Kreditteile und Unterfirmen verantwortlich zeichnen oder Personen aus Verwandtschaft oder sonstigem Umfeld. Sie kennen die Verhältnisse, alleine der gesunde Menschenverstand der Aufsichtsräte lässt in ihren Köpfen die Kredite zusammenführen. Wie schon geschrieben, heiß, heißer am heißesten, so heiß, dass bei einigen die Hosenböden glühen.

   

Nr. 2334

Anonym

29. September 2007, 14:04 Uhr

Betreff: Anfrage an das bayerische Finanzministerium zu den Lageberichten 2002 und 2003

Anonym ..... 29. September 2007

Anfrage an
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, Odeonsplatz 4, 80535 München

Steuerliche Würdigung im Falle der Körperschaftssteuer- und Gewerbesteuerveranlagung bei einer Kreditgenossenschaft

Sehr geehrter Herr Minister Prof. Dr. Faltlhauser,
sehr geehrte Damen und Herren,

bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 96515 Marktredwitz, wurde in den Lageberichten der Jahresabschlüsse 2002 und 2003 vermerkt: Die problemhaften Kreditengagements konnten nicht vollständig mit den erforderlichen Einzelwertberichtigungen abgedeckt werden.

Bitte teilen Sie mir dazu mit, ob dies ein Hinweis auf eine gesetzlich nicht mögliche Verlustverschiebung auf andere Geschäftsjahre bis in die heutigen Tage hinein sein könnte, da die Bank in diesen beiden, aber auch allen Folgejahren nur marginal Ertragssteuern ausgewiesen hatte und die Verlustbuchung wahrscheinlich keine Steuerminderung mit sich gebracht hätte, oder in den nachfolgenden Jahren wiederum so erfolgt ist, dass neben der Gewährung der genossenschaftlichen Dividende keine steuerbaren Erträge erzielt wurden, oder die Abschlüsse so gerechnet wurden, dass die Dividende aus nicht steuerbaren Erträgen ausgeschüttet werden konnte.

Mir ist bekannt, dass Verlustvor- und rücktrag zu Beginn dieses Jahrzehnts stark eingeschränkt wurde, oder gar nicht mehr möglich gemacht wurde. Könnte es sogar so sein, dass die Vorstände der Bank durch eine falsche Bilanzierung die Möglichkeit eines noch durchführbaren Verlustvor- oder rücktrages verwirkt haben.

Welches Zeugnis stellen Sie den Wirtschaftsprüfern einer solchen Bilanz aus. Es handelt sich immerhin um einen gesetzlichen Prüfungsverband, der neben der Bilanzprüfung auch die externe Kreditrevision wochen- und monatelang durchzuführen hat und Berichte zur Risikosituation der Bank mit kompletter Auflistung von Einzelwertberichtigungen zusammenzuführen und auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank vorzulegen hat.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2333

Externer Leser

29. September 2007, 13:29 Uhr

Betreff: Reicht für die VR-Bank Marktredwitz eine Überprüfung über die Bankenaufsicht aus?

Wenn die Bankenaufsicht Manipulationen von Bankbilanzen zulässt, kann man dann erwarten, dass diese Behörde ihre eigenen Unzulänglichkeiten bereinigt in dem man bei der Bank die schlimmsten Zustände aufdeckt. Ist hier nicht eine parlamentarische Aufarbeitung der Angelegenheit von Nöten. Eine Kreditgenossenschaft hat kaum die Möglichkeit durch Tricks die Steuerlast zu beeinflussen. Wenn die Sicherheiten des Kreditnehmers nicht mehr ausreichen den Kredit abzudecken oder niedriger bewertet werden müssen und die Bonität schlecht wird, dass die Rückführung gefährdet erscheint, dann ist über einen erforderlichen Abschlag der Forderung eine entsprechende Wertberichtigung entgegen zu rechnen, was man auch als Risikovorsorge bezeichnet. Diese Risikovorsorge ist kein Spielball, sie dient der Sicherheit des Bankinstitutes selbst und ist zwingend erforderlich.

Wenn Risikovorsorgen nicht gebildet werden, dann wird das Problem vor sich her geschoben, man vermeidet einfach die richtige Bewertung der Forderung. Dass aber die Wertberichtigung festgestellt ist und nicht eingebucht wird, ist schlicht weg Bilanzbetrug. So wurde der VR-Bank Marktredwitz mit dem Vermerk in den Lageberichten der Jahre 2002 und 2003 der Bilanzbetrug bestätigt. Dadurch dass diese Verluste im Kreditbereich aber in andere Jahre verbucht wurden, dass ist zusätzlich Steuerbetrug, da der Verlustvortrag im Gewerbebereich fast unmöglich gemacht worden ist.

Das BaFin wird nie eingestehen, dass man das gesehen hat. Das muss durch das Parlament aufgearbeitet werden, dass die Bankenaufsicht selbstherrlich Sanierung der Banken über Steuergeschenke vornimmt.

   

Nr. 2332

Beobachter

29. September 2007, 12:35 Uhr

Betreff: Beängstigend

Hunderttausende an Verlusten in Wunsiedel, eine und zwei Millionen bei Gold, Gold, Gold und Flex und nun wackelt vielleicht ein Kredit bei dem man von 30 Millionen spricht? Ist alleine die Zusammenarbeit mit der VR-Bank unter ihrer desolaten Führung schon ein Grund, als Kreditnehmer in Schwierigkeiten zu geraten? Haben die Vorstände deswegen die Kontrollfunktionen ausgeschaltet, damit sie selber schalten und walten konnten wie sie wollten? Haben sie die Revisoren dabei sogar unterstützt? Wenn im Jahr 2004 die Organisation nicht aufgestellt war, dann war es doch auf das Datum 31.12.2000 mit Arzberg schon eine Fusion, die ohne Konzept und ohne Vorlauf durchgeführt worden ist, also eine Notfusion und nicht zum Vorteil der Mitglieder. Anstatt Manfred Heger und seinen Kollegen den Auftrag zu erteilen sofort für den notwendigen organisatorischen Rahmen zu sorgen haben Grothoff, Herzog und Co. zugesehen, weil die Vorstände Kredite mehr ausreichten als ihnen als Einlagen zur Verfügung standen und haben es zugelassen, dass Risikopotentiale ohne Ende aufgetürmt worden sind, die außerhalb von vertretbaren Rahmen lagen oder wo die Einzelwertberichtigungen in der Bilanz nicht mehr unterzubringen waren.

Welche Schuld trägt also hiermit ein heutiger Vorstand Johannes Herzog an den Zuständen, die er nun von sich weisen will? Wie viel Mitschuld trägt ein Prüfer, wenn er zulässt, dass bei einer Genossenschaftsbank die Kunden über unsaubere Abrechnungsmethoden übers Ohr gehauen werden? In jedem Fall aber deckt er dies und hat es selbst auch bei vielen anderen Banken nicht verhindert. Welches Risikopotential würde man aufbauen, wenn dieser große Kreditnehmer plötzlich auftauchen würde und seine Konten nachrechnen lassen würde? Wie vielen Betrieben oder auch Privatleuten hat die Bank Liquidität und Eigenkapital durch ihr unsauberes Arbeiten entzogen bei uns, und dass unter den Augen einer sogenannten gesetzlichen Prüfung, vielleicht sogar wegen des erfolgreichen Einfallsreichtums beklatscht?

Mea culpa, mea maxema culpa, so steht es schon in der Bibel. Wenn die Schuldigen ganz vorne sitzen, dann war es immer schon eine schlimme Sache. Es scheint aber, dass sich bei der VR-Bank noch ein ehemaliger Prüfer oben auf den Karren drauf gesetzt hat und die ganze Sache in seinem Sinne dirigiert. Das Genossenschaftsgesetz hingedreht nach eigenem Kallkül. Die einen aus Arzberg verfolgt und dem Staatsanwalt ausgeliefert, den nächsten aus dem Betrieb gedrängt, aber ohne ihn zur Rechenschaft zu ziehen und die anderen als Begleithansel verwendet. Hat er sich als Walter aber auch Schalter des Gesetzes gefühlt, unser Herr Herzog, mit der Absicherung des unantastbaren Genossenschaftsverbandes? Hat er sich so sogar über das KWG hinweg gesetzt, wenn die Prüfung den Vorständen die Unterlassung der Zusammenrechnung der Kredite ermöglicht hat? Nicht Manfred Heger wäre dann der Schuldige, sondern die, die ihm dafür den Freifahrtschein ausgestellt hätten. Eine unfassbare Konstellation. Nun hat die neue Satzung dem Aufsichtsrat die schnellstmögliche Handlungsweise zur Hand gegeben um sich aus den Fesseln zu befreien. Sofortige Entfernung dieses Herrn vom Ruder, es ist der passende Moment dafür.

   

Nr. 2331

Ex-Vorstand

29. September 2007, 10:22 Uhr

Betreff: Eine Minute vor Zwölf – letzte Chance ?

Bei der VR-Bank in Marktredwitz liegt seit Jahren vieles im Argen. Die Sachen wurden nie bereinigt und es ist die Tragödie des Schreckens ohne Ende. Wurden uns Abläufe aufgezeigt über den Kreditfall Flex oder Gold, Gold, Gold so muss man sich für eine Kollegen nur schämen. Diese Bank hat mit einem geordneten Bankbetrieb nichts zu tun. Und es ist ein Dilemma, wenn eine Vertreterversammlung für so dumm gehalten wird und aus ihrer Hilflosigkeit heraus nichts unternimmt.

Dass nun der ehemalige Prüfer als neuer Vorstand schon nach wenigen Wochen sein wahres Gesicht zeigt, oder dass ihm ein Spiegel aufgestellt wird, da der Verzicht auf Ansprüche gegen Kreditschuldner ohne Not, so heißt es wohl im Gesetzeskommentar, ja nicht bekannt gegeben wurde und nur vielleicht durch besorgte Mitarbeiter bekannt gemacht wurde, zeigt dass das Schreckensende in der augenblicklichen Konstellation gewaltig sein kann. Dieser Herr Herzog hat alle Glaubwürdigkeit verspielt. Und wenn die Fakten so richtig sind, dass dieser letztverbliebene Vorstand, der ihm anscheinend den letzten Steigbügelhalter ins Vorstandsamt wegen des Vieraugenprinzips machen musste, diese Schmier- und Bestechungsgelder tatsächlich ausgezahlt hatte und für ihn als Helfer dazu ohne Folgen blieb, dies aber auch zeitgleich aufgetischt wurde als man den sogar im Marketingausschuss des Verband tätigen Manfred Heger entfernte, dann dürften die Worte dieses Mannes, der dies damals als Prüfer gesehen hat, jeden Anspruch auf Gehör verloren haben.

Warum erkennt der Aufsichtsrat nicht eine letzte Chance? Den Worten des Verbandes hat man bisher schon blind vertraut. Wo steht die Bank nun. Es ist Ende des dritten Quartals. Hochrechnung auf das Jahresende werden immer genauer und der Aufsichtsrat muss nicht erst jetzt dazu informiert werden. So wie die Bank aber nach außen bunkert ist es eher ein beredtes Zeugnis, dass die Talfahrt nicht beendet, sondern sogar eher beschleunigt ist. Der Kunde ist das Maß aller Dinge. Das Zeugnis das er ausstellt sind die Zahlen der Bank. Auf die vollmundige Ankündigung des letzten Jahres hat Herr Herzog heuer nichts mehr drauf gesetzt. Im letzten Jahr hat ihn die Körperschaftssteuerrückerstattung vor dem Verlust gerettet, in diesem Jahr könnte die Bilanz vielleicht sogar ohne Kreditabschreibungen alleine schon aus den operativen Kosten heraus rot sein. Frühere Kollegen sagten mir sogar die Bank in Marktredwitz sehe erbärmlich aus und der Putz fällt von der Wand.

Es bedarf eines Neuanfanges mit einer unabhängigen Führung. Maßvoll und bedacht muss vorgegangen werden. Nicht unter Druck derer, die sich frei reden wollen. Suchen Sie einen besonnenen Mann, der für Ausgleich sorgt , aber frei handeln kann. Frei von Belastungen der Vergangenheit und er wird die SUN-Plakate abnehmen und es könnte dahinter ein Silberstreif am Horizont auftauchen. Zusammenarbeit und Aufarbeitung tut Not. Aufarbeitung der Missstände von Früher, vor allem aber Eingeständnis, wo die gravierenden Fehler gemacht wurden. Eingeständnis von unfassbarer, weit überzogener Risikobereitschaft im Kreditgeschäft, wofür überhaupt keine Überwachungsmechanismen eingerichtet wurden. Mit anderen Worten ungebremster Größenwahn.

Der Genossenschaftsverband und auch die Bankenaufsicht haben zugelassen, dass ein Koloss zusammenfusioniert wurde. Es wurde als historisch dargestellt als zwei schier Todkranke zusammengeschmissen wurden. Dieser Koloss wurde den Bazillen der Krankheit übergeben, den alten, schon im kleineren Rahmen unfähigen Vorständen, die ihr Geschäft nur über den ungehemmten Verkauf der Mitgliedschaften und damit der ungesunden Kapitalausstattung auf beiden Seiten zu verdanken hatten. Erträge zur Erhaltung der Eigenständigkeit, wie vom Gesetz gefordert wurden kaum erzielt in all den Jahren. Und der Verband hat mit der Fusion nicht die notwendige Organisation und Risikomanagement eingefordert. Die am 14. Oktober 2004 bekannt gegebenen Prüfungsergebnisse sind ein Offenbarungseid für die Prüfung, weil es sich wie der Freibrief für die Wüteriche an den Spitze liest. Es ist wirklich erkennbar, Herr Herzog hat diesen Freibrief mit ausgestellt und er ist die personifizierte Fortsetzung der Verdeckung der Verantwortung des Prüfungsverbandes.

Es liegt ein Fels an der Abbruchkante. Wenn die letzte Sicherungsbarriere weg ist, dann wälzt er alles und viele nieder. Vielleicht besinnt sich der Aufsichtsrat und klopft zuerst auf die eigenen Brust und bietet einem unbelasteten Mann die Zusammenarbeit an. Wenn er die interne Unterstützung und Rückendeckung bekommt, dann wird er sich auch extern bei allen Krähen und Habichten behaupten können und es wird eine Chance geben das Vertrauen der Kunden und Mitglieder zurück zu gewinnen.

   

Nr. 2330

Heuschreckenschreck

28. September 2007, 23:51 Uhr

Betreff: DG HYP Deutsche Genossenschafts Hypothekenbank AG

wie man hört hat die DG HYP Deutsche Genossenschafts Hypothekenbank AG Forderungen, Sicherheiten und sonstige Rechte aus offenbar gekündigten Verträgen bzw. aus bereits abgewickelten Verwertungsfällen an die VABA GMBH, welche diese Forderungen, Sicherheiten und sonstige Rechte treuhänderisch für die Varde Investments (Ireland) Limited, Dublin, hält, abgetreten.
Die Betreunung dieser Forderungen wird deswegen ab sofort nicht mehr durch die DG HYP erfolgen sondern der von Varde Investment Ltd. beauftragten ALTOR Heidelberger Inkasso Gmbh & Co. KG, Carl-Bosch-Str. 4, 69115 Heidelberg vorgenommen werden.

Soweit auch Leser dieses Gästebuchs davon betroffen sind, bitte melden.

Denn nun herrscht auch im Genossenschaftsland die Heuschreckenplage.

Auch die Bibel berichtet darüber:
Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten, so viele, wie nie zuvor gewesen sind noch hinfort sein werden. Denn sie bedeckten den Erdboden so dicht, dass er ganz dunkel wurde. Und sie fraßen alles, was im Lande wuchs, und alle Früchte auf den Bäumen, die der Hagel übrig gelassen hatte, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und auf dem Felde in ganz Ägyptenland.“ Im Zweiten Buch Mose der Bibel werden die Heuschrecken als achte Plage beschrieben, mit der Gott den ägyptischen Pharao zur Freilassung der jüdischen Sklaven bewegen wollte. Schon seit vorgeschichtlicher Zeit werden menschliche Siedlungen von Schwärmen der Wanderheuschrecken heimgesucht, die durch ihre zerstörerische Gefräßigkeit katastrophale Hungersnöte auslösten.

Armer Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

   

Nr. 2329

Auch aus Selb

28. September 2007, 19:08 Uhr

Betreff: zu den letzten Einträgen, welche Firma

Sie meinen aber nicht eine Firma zwischen Schönwald und Selb, oder?

   

Nr. 2328

Aus Selb

28. September 2007, 18:32 Uhr

Betreff: Zu 2548, um was könnte es sich handeln?

Aus Insiderkreisen hört man, es könnte die Autobranche sein. Und es sollen Belastungen schon nicht eingelöst worden und auch vorgelegte Überweisungen durch die Bank zurück gegeben worden sein. Und sogar Löhne sollen schon um 14 Tage verspätet bezahlt worden sein.

Sicher können wir hier bald weiter Informationen dazu nachlesen. Können Sie vom Eintrag 2548 auch dazu beitragen, wenn Sie schon hier fast so was andeuten?

   

Nr. 2327

Anonym

28. September 2007, 18:16 Uhr

Betreff: Eingabe an den Petitionsausschuss usw.

Anonym ...... 28. September 2007

In Anlehnung an das Schreiben an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages im Eintrag Nr. 2534 werde ich folgendes dorthin schreiben:

An den
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

sowie Finanzexperten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages

Steuerfahndung beim Finanzamt Nürnberg,
mit der Bitte um Benachrichtigung des Betriebssteuerfinanzamtes

an Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Information


Beschwerde gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn, Straße 108,
sowie den Genossenschaftsverband Bayern mit Sitz in München als gesetzlicher Prüfungsverband der bayerischen Kreditgenossenschaften

Sehr geehrte Abgeordnete des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages,

im nordöstlichen bayerischen Landkreis Wunsiedel spielt sich meines Erachtens ein Skandal ab, der auf dem Bereich des Genossenschaftswesen in seiner Tragweit einmalig sein könnte, unter Umständen aber Abläufe verdeutliche könnte, wie genossenschaftliche Verbände das Kreditwesengesetz, das Genossenschaftsgesetz und verschiedenen Gesetze und Richtlinien zur Bankbilanzierung mit großen Folgen auf die Steuerleistung der Banken nach eigenem Gutdünken einsetzen.

Die VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, verzeichnete innerhalb von 12 Jahren bei einer heutigen Bilanzsumme (Geschäftsvolumen) von knapp 400 Mio. € Kreditverluste von 50 Mio. €. Die verantwortlichen Vorstände wurden nie zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie damit durchschnittlich jeden 8. Kredit, gerechnet nach dem höchsten Kreditvolumen der Bank zum Jahresende 2001, in die Abschreibung oder Wertberichtigungen geführt hatten. Da die Bilanzierungsmöglichkeiten einiges auch noch verbergen lassen, könnte diese Summe natürlich auch noch wesentlich höher sein.

Es dürfte unumstritten sein, dass diese Bank bei ihrer schlechten Ertragslage und bei ihrer schlechten Kapitalausstattung an selbst verdienten Eigenmitteln in einer hohen Kategorie der Überwachung durch den Genossenschaftsverband und durch die Bundesanstalt war. Verwaltungskosten auf unglaublichem Niveau in den letzten Jahren lassen auf einen großen Prüfungskostenaufwand schließen und damit auf eine hohe Präsenz an externem Prüfungspersonal bei der Bank.

Es dürfte unbestritten sein, dass Kreditverluste einer Bank in dieser Größenordnung im Zusammenspiel mit Firmen und Privatpersonen in einem der schwierigsten Regionen der westlichen Bundesländer gravierendste Auswirkungen auf Konjunktur und Entwicklung dieser Region haben müssen. Sicher haben Sie genaueren Einblick, wie viel der Steuerzahler neben den Steuereinbußen aufwenden müsste, um so einer Fehlentwicklung entgegen zu wirken. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies ein Vielfaches sein müsste, wenn eine Bank bestehende Strukturen durch verfehlte und risikoüberzogenen Kreditpolitik zerstört. Aussagekräftig hierzu mit unfassbaren Schilderungen ist das Protokoll der Vertreterversammlungen vom 14. Oktober 2004, erhältlich über das Registergericht des Amtsgerichtes Hof. Hier wird dargestellt, dass die Vorstände jegliche Verpflichtung zur Erstellung einer Bankorganisation für eine Bank in dieser Größenordnung, die 2001 eine Milliarde DM an Bilanzvolumen überstiegt, vernachlässigte, oder besser ausgedrückt vernachlässigen konnte und dass den Bankleitern zu den nachgewiesenen Verstößen gegen die Sorgfaltspflichten genossenschaftlicher Bankgeschäftsleiter auch die Befähigung nach dem Kreditwesengesetz im Prüfungsbericht bezweifelt wurde, ja eher abgesprochen werden musste. Die protokollierten Aussagen auf der Versammlung deuten darauf hin, dass es den Vorständen von Seiten des eigenen Aufsichtsgremiums und den externen Aufsichtsorganisationen und –behörden gestattet war jegliche Risikowaltung zu missachten.

Vor diesem Hintergrund kann man nur davon sprechen, dass der Genossenschaftsverband Bayern und auch die Bundesanstalt absolut bewusst nicht im Sinne der Gesetze gegen die Vorstände vorgegangen sind und ihre gesetzlichen Aufträge hinten angestellt hatten. Vor allem im Genossenschaftsgesetz hat der Gesetzgeber mit § 34 Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder eine Vorschrift geschaffen, welche diese Verantwortlichen zur Wahrung der Interessen der Genossenschaft und ihrer Mitglieder und zur Risikominimierung auch über die Einführung einer funktionsfähigen und betriebsangepassten Organisation verpflichten. Im Gesetzeskommentar kommt dazu deutlich zu Ausdruck, dass nicht nur das direkte Handeln in der Verantwortlichkeit liegt, sondern auch den internen Kontrollverpflichtungen großer Wert beigemessen wird. Analog verpflichtet der $ 41 GenG die Aufsichtsräte zur gleichen Sorgfalt sinngemäß dem § 34 für die Vorstände

Es dürfte in der Bankenwelt wohl einmalig sein, was die Lageberichte zu den Jahresabschlüssen bei der Bank in den Jahren 2001 bis 2003 in einzelnen, nach meiner Meinung aber in ihrer Tragweite unfassbaren, kleinen Nebensätzen beschreiben. Diese von Wirtschaftsprüfern des Verbandes genehmigten Vermerke, die über die Prüfungsberichte sicher noch genauer beschrieben auch der Bundesanstalt kenntlich waren, haben wahrscheinlich den Vorständen dabei geholfen, die unfassbaren Vermögensschäden bei der Bank und bei der heimischen Wirtschaft und den Privatkunden anzurichten. So wird im Jahr 2001 vermittelt, dass die Bank Risiko im Kreditgeschäft angehäuft hatte, welches außerhalb eines vertretbaren Rahmen lag, weil es dahin zurückgeführt werden sollte. Entgegen dem, dass die Folgejahre Verbesserung brachten, wird im Jahr 2002 geschrieben, die problembehafteten Kreditengagements haben sich erhöht und für das Jahr 2003 verstärkt sich diese Bemerkung noch mit dem Attribut erheblich erhöht. Bei einer solchen Anhäufung von Kreditverlusten dürfte die Beurteilung der Geschäftsleiterbefähigung im Sinne der §§ 32 und 33 KWG wohl außer Acht geblieben sein.

In Einzelfällen wurde den Vertreter der Genossenschaft durch den Vorstand, den Aufsichtsrat und den Prüfungsverband Sachverhalte vorgelegt, die dem Gesetz in § 34 und besonders der Kommentierung hierzu zuwidergelaufen sind. In der Vertreterversammlung des Jahres 2005 wurde den Vertreter, unterstützt durch den Prüfer des Genossenschaftsverbandes hinterher in einem wiederum unfassbaren Fall einer Kreditgewährung erklärt, dass in diesen Jahren parallel dazu ein Vorstand alleine für Überziehungen verantwortlich gezeichnet haben soll, bei dem nach der ursprünglichen Kreditgewährung, hier kann man unterschiedlich definieren von 1999 oder 2000, von 4,5 Mio. DM im Jahr 2001 bereits zusätzlich 734.000 DM an von der Prüfung auch festgestellten Überziehungen entstanden waren und diese Entwicklung sich bis ins Jahr 2003 auf 1,45 Mio. DM hochschaukeln konnte, nachdem der Kredit bereits bei der Ausreichung als nicht rosig bezeichnet werden musste. Man beachtet die Parallelität der Ereignisse. Mit größter Wahrscheinlichkeit würde aber die Überprüfung der tatsächlichen Kompetenzregelungen ergeben, dass ein Vorstand alleine diese Überziehung nicht genehmigen dürfte. Blankokreditgewährung durch einen Vorstand ist laut Gesetzeskommentierung auch als Sorgfaltspflichtverletzung ausgeschlossen. Ein Dulden eines solchen Zustandes über drei Jahre hinweg wäre wiederum eine massive Verletzung der Kontrollpflichten angefangen bei den gesamtverantwortlichen sonstigen Vorstandsmitgliedern bis hinauf zur Bundesanstalt. Das Ziel des Gesetzgebers war sicher solche Vorstände nicht in der Spitze einer landkreisumfassenden Genossenschaftsbank zu belassen.

Einmalig laut den genannten Lageberichten dabei dürfte in der Bankenwelt aber sein, dass dort in den Jahren 2002 und 2003 auch geschrieben stand, dass die problembehafteten Kreditengagements nicht in erforderlichem Umfang mit Einzelwertberichtigungen abgedeckt werden konnten. Oder ist dies doch nicht so einmalig wie man annehmen sollte? Es dürfte unstrittig sein, dass über den Prüfungsbericht selbst die Bundesanstalt als Aufsichtsbehörde mehr zur Kenntnis nehmen musste, als mehrmals nur diesen einen Absatz. Es wurde in jedem Fall geflissentlich und vorsätzlich übersehen. Die Unterlassung der bilanziellen Bildung von festgestellten Einzelwertberichtigungen dürfte im Rahmen von Basel II und aller gesetzlichen und gesetzesnahen Verordnungen zu den Bilanzierungsrichtlinien im Bankenbereich unvertretbar sein. Die Beamten der Bundesanstalt haben dies mindestens in den Jahren 2002 und 2003, wenn nicht gar länger, geduldet und die gesetzliche Pflichtprüfung des Genossenschaftsverbandes Bayern hat dies aktiv mitgeholfen in die Lageberichte aufzunehmen und wahrscheinlich auch ähnlich in den Prüfungsberichten erwähnt.

Der Genossenschaftsverband Bayern hat damit wahrscheinlich bei Unterstützung der Bankenaufsichtsbehörde steuerliche Verlustverschiebung ermöglicht, die gesetzlich in diesem Zeitraum eingeschränkt wurde. Der Vorteil für die Bank könnte sich im zweifachen Millionenbereich bewegen. Es ist zu vermuten, dass sich der gesetzlich beauftragte Prüfungsverband und die Bundesanstalt dazu abgesprochen haben. Es erscheint, als ob Genossenschaftsverband und Bundesanstalt damit ihre Mitverantwortung für die Risikosituation bei der Bank über die Vermeidung der Aufdeckung von tatsächlich vorhandenen Verlusten zu vertuschen versuchten und für die Verletzung ihrer Pflichten der Steuerzahler die Rechnung bei der Bank einzulösen hatte. BaFin und GVB (Genossenschaftsverband Bayern) müssen sich dazu wahrscheinlich sogar abgesprochen haben. Absprachen zwischen beiden werden auf informeller Ebene oft auch eingeräumt.

Als unfassbare Anmerkung bei Anwesenheit gesetzlicher Prüfer des GVB darf man sicher werten, dass es dem im obigen Fall zuständigen Vorstandsvorsitzenden laut Bekanntgabe in der Versammlung des Jahres 2005 möglich gewesen sein soll monatlich ohne Einschreiten der Vorstandskollegen, des Aufsichtsrates und der gesetzlichen Prüfer 300 Seiten an Überziehungslisten zu produzieren. Hinter dieser Aussage müsste eigentlich stecken, dass gar nicht geprüft wurde.

Der Genossenschaftsverband Bayern hat vor Ort den Aufsichtsrat der Bank nicht richtig beraten. Der Genossenschaftsverband Bayern hat es unterlassen, dass die Gremien vor Ort die Vertreter vollständig in Kenntnis gesetzt haben. Der Genossenschaftsverband Bayern hat es unterlassen rechtzeitig die Vertreter über die Risikosituation zu informieren als dies die Gremien vor Ort unterlassen hatten. Der Genossenschaftsverband Bayern steht im Verdacht eigenen Mitarbeitern Vorteilsannahme ermöglicht zu haben. Eine Häufung von Verlusten bis in die Millionen für mehrere Banken in einer Region aus Spekulationsgeschäften eines Verbandsprüfers, ist für Praktiker des Bankenrevisionswesens nur erklärlich, wenn die Prüferkollegen um diesen herum gegen eigene Leute nicht einschreiten. Dies könnte sogar zur Abhängigkeit der Prüfung gegenüber Banken führen.

Der Genossenschaftsverband Bayern hat über diesen Fall bewiesen, dass er persönliche Bevorzugung über persönliche Sympathien über den gesetzlichen Auftrag stellt. Eine Vorgängerbank dürfte sicher aufgrund von Verbandsinteressen und –empfehlungen bereits zu Beginn der 90-er Jahre über den Zipfel des tschechischen Egerlandes hinweg eine kaum zu händelnde Verbindung über eine Fusion eingegangen sein. Der Genossenschaftsverband Bayern scheint eine gewisse Dankbarkeit gegenüber den Bankvorständen in Zurückhaltung notwendiger Maßnahmen aus Prüfungserkenntnissen angedeihen haben zu lassen. Anders kann man eine Gratulation zum Bankergebnis im Jahr 2001 bei Verschleierung des tatsächlich erwirtschafteten Millionenverlustes nicht erklären. Die unterschwellige, aber sicher aufsichtsrechtlich unerwünschte Unterstützung ist aber wiederum für Revisionspraktiker nur dadurch erklärlich, dass dies auch die oberste Bankaufsichtsbehörde, das BaFin oder zuvor, das BaKred, stillschweigend über Jahre hinweg, aber sicher auch abgesprochen, geduldet haben.

Die feststellbaren Folgen sind nun unglaubliche Verluste bei der Bank, die von unglaublichen Prüfungsfeststellungen bis hin zur Verneinung der Geschäftsleiterfähigkeiten mit massivsten Verstößen gegen Organisations- und Risikovorschriften begleitet wurden. Die am 14. Oktober 2004 leise bekannt gegebenen Feststellungen aus dem Prüfungsbericht des zurückliegenden Geschäftsjahres hätten unter normalen Umständen unweigerlich zur Neubesetzung des Vorstandes führen müssen. Um die eigene Verantwortung aber zu vertuschen, wurde eine vor Ort tätiger Prüfer für die Vorstandsbesetzung vorgesehen und zwei der jahrelang wüst wütenden Vorstände als Begleitung ins Amt nach § 32 KWG, Notwendigkeit des Vieraugenprinzips, weiter im Amt belassen, da der Prüfer erst eine Wartezeit überstehen musste. Nachdem dies geschehen war, ereilte einen von beiden das Schicksal seiner Abberufung, welches in eine vertragliche Dienstaufhebung mündete, um keinen weiteren Staub aufzuwirbeln.

Ich beantrage die Überprüfung der Angelegenheit, da hier gesetzliche Erfordernisse durch die Prüfung missachtet wurden, Erstattungsansprüche gegen Vorstände gesetzwidrig nicht eingefordert wurden. Der Schaden für die Region dürfte sich in einem Vielfachen der Kreditverluste ergeben. Ich beantrage zudem das BaFin anzuweisen, dass ein Vorwurf überprüft wird, ob es sich bei Wissen der Prüfer tatsächlich so darstellt, dass ein einzelner Kredit nahe der Summe des gesamten Eigenkapitals ausgereicht ist, der über eine Konstellation auf mehrere Unterfirmen verteilt ist, aber eventuell nach § 19 KWG eine Kreditnehmereinheit darstellt. Weder die Prüfung, noch die Bank selbst unter Leitung des ehemaligen Revisors noch des Aufsichtsrates gibt dazu Stellung ab. (Im Schreiben an den Ausschuss wird der mögliche Firmenname genannt)

In der Öffentlichkeit wird zur Zeit ein Forderungsverzicht durch diesen ehemaligen Prüfer und neuen Vorstand diskutiert in einer Höhe von nahe einer halben Million €. Das Gesetz beschreibt einen solchen Vorgang als krassen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht eines genossenschaftlichen Bankvorstandes. Die Bankverantwortlichen bestreiten, dass dieser Vorgang aus dem Monat Februar noch dem nicht aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2006 zuzurechnen ist. Sie bestreiten, dass dies ein Vorgang ist, der sich zwischen letzter und aktueller Versammlung als informationspflichtig an die Vertreter ereignet hat. Für Revisionspraktiker, wie schon genannt, dürften dies unbestreitbare Tatsachen sein. Auch hier hat der genossenschaftliche Prüfungsverband sicher in seiner Prüfungstätigkeit bereits Kenntnis. Dieser Fall muss mit Sicherheit einer Einzelprüfung unterlegen sein. Auch hier deutet sich die Wertung des Falles gegenlaufend gegen die Sorgfaltspflichten aus dem § 34 GenG und gegen die Interessen der Mitglieder schon alleine dadurch an, dass der Fall noch nicht offen gelegt wurde und damit Zeit vergehen soll.

Im Internet wird die Angelegenheit unter der Seite Wunsieder-kreis.de im Gästebuch sehr detailliert dargestellt und auch diskutiert. Dort wird angemerkt, dass die Handhabungen der Bilanzierung bei genossenschaftlichen Banken leider auch in anderen Fällen oftmals von persönlichen Kontakten zwischen obersten Personen von Prüfungsverbänden zu den Banken entgegen gesetzlichen Richtlinien beeinflusst sein können. Das BaFin scheint hier nicht besonders hellhörig zu sein, wenn dies zur Reduzierung von Prüfungserfordernissen und zu steuerlicher Gestaltung über gesetzliche Möglichkeiten hinaus reichen.

Auch ich beantrage die Überprüfung der Angelegenheit wie aus einer Eingabe bereits vom 23. diesen Monats.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2326

Fragen

28. September 2007, 16:06 Uhr

Betreff: Beiträge 2508 und 2540

2508 :Können die Autoren etwas nähere Angaben machen, zu der Aussage, Zitat " Was ist dran an der Aussage an einem Kredit nahe 30 Millionen an einen Kreditnehmer, gesplittet über ein Firmenkonsortium"
2540: Zitat "..wenn die Firma kippt, dann kippt die Bank..leise Anzeichen, dass die Firma aus dem Lot geraten ist,....zusammengeürfeltes Konsortium.." usw.Es wäre natürlich schon interessant, um welche Konsortien es sich handelt?
Aus welchen Branchen sind diese Firmen, aus der Autobranche? oder Metallbranche? oder andere?

   

Nr. 2325

O

28. September 2007, 12:12 Uhr

Betreff: Nie selber schuld

Man ist doch nie selber Schuld, egal ob man bei Flex, wie Manfred Heger, die Freundschaft über die Verantwortung stellt, man hat es ja nur gut gemeint, oder jetzt Johannes der her - zog. Heute lässt er von Kunden ohne Not gesicherte Kredite nach und früher hat er denen die es gut gemeint haben solange nicht auf die Finger geklopft, bis für ihn die Zeit reif war sich nach vorne zu mogeln. Nur immer die anderen Schuld. Bloß nicht über die eigenen Verantwortung reden. Z.B. dass man seitenweise Geldwäscheberichte in die Prüfungsberichte rein schreibt, die für die Bank, die man gern selber führt, nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen.

Herr Herzog hat sich mindestens soviel Schuld aufgeladen, wie Heger, Wolf und Krämer und alle, die es verstanden haben bisher noch ihre Namen möglichst im Hintergrund zu halten.

   

Nr. 2324

Jemand zwischen Schönwald und Selb

28. September 2007, 11:31 Uhr

Betreff: Ehemaliger Prüfer soll nur nicht versuchen alles auf die anderen zu schieben

Wir wissen inzwischen alle, dass bei Flex die Revisoren die Sache schon 2001 gesehen haben und der Kredit in einem Jahr trotzdem nochmal um den gleiche Betrag überzogen wurde. Sicher ist es interessant den Gesetzestext im Eintrag 2542 mal zu sehen, aber dass merken auch wir, dass wenn die Prüfer Manfred Heger und Reinhold Wolf eingebremst hätten und wenn Sie zu Karl Krämer gesagt hätte, nimm endlich deine Kontrollpflicht wahr, dann hätte es die Verluste bei uns nicht geben können. Wie Herr Herzog aber die alten Vorstände gedeckt hat, das hat sich über die Schmiergeld- und Bestechungsgeldsache herausgestellt, wo Reinhold Wolf auch in den Jahren 2002 und 2003 einen Kredit, wie heißt es im Gesetzestext, Blankokredit, auflaufen lassen konnte, wo nicht nur die Absicherung gefehlt hat, sondern auch keine wirtschaftlicher Erfolg für den Kreditnehmer erkennbar war. So etwas nur auf Soldaten in Guinea auszurichten, ist schon mehr als nur ein Räuberpistole, oder wie sieht es Herr Herzog?

Er hat alle Verantwortung jetzt dafür unterschreiben, wofür er vorher weg gesehen hat. Unabhängig vom Urteil bei Gold, Gold, Gold muss man fragen, hat der Kunden die Bank tatsächlich betrogen oder war er vielleicht der einzige, der an das Geschäft glauben durfte? Nicht daran glauben durfte unter Beachtung der Sorgfaltspflicht aber der Vorstand der Bank. Mit der Kreditgewährung hat er die Bank betrogen. Und der Prüfer hat ihn bis auf 800.000 € (1,5 Mio. DM) gewähren lassen, einschließlich bezahlten Fußballgehältern. Die Prüfer, und einer von ihnen war Johannes Herzog, haben die notwendigen Konsequenzen aus dem § 34 Genossenschaftsgesetz nicht gezogen. Herr Herzog hat seine Chance, seinen persönlichen Vorteil, gesehen.

Hat Herr Herzog bei dem großen Kredit (vielleicht 30 Millionen) auch schon gesehen, dass er als Vorstand dann ja Geschäft braucht? Warum hat er nicht für die Zusammenrechnung und Verschlüsselung dieses großen Risikos gesorgt? Hat er auch schon das Denken verinnerlicht, da kann nichts passieren und Risiko gegen Sorgfalt eingetauscht? Somit hat er vielleicht längst vor seinem Antritt als Prokurist und Vorstand die Verantwortung für diesen Kredit übernommen. Als Prüfer hatte er Verantwortung, die bis in sein Vorstandsamt zählt, in jedem einzelnen von ihm geprüften Kreditfall, in jedem, der in seinem Prüfungsteam behandelt wurde und ganz ganz besonders in diesem heiklen Fall. Herr Herzog hat vielleicht schon vor seinem Antritt bei der Bank gegen die Höchstkreditbestimmung nach KWG und dem § 49 Genossenschaftsgesetz verstoßen. Hat er damit wissentlich die Bank in Gefahr gebracht, bis hin zur Gefährdung des Bestandes und Heraufbeschwörung der Nachschusspflicht von 17.000 Mitgliedern. Ist der Kunde gar selbst in den Geschäftsguthaben mit einer Großeinlage vertreten und stützt somit den eigenen Kredit? Niemand nimmt Herr Herzog ab, wenn er die Verantwortung auf Heger, Wolf oder Krämer schieben will, er hätte die Sache schon längst verhindern können, mindestens aber eindämmen.

   

Nr. 2323

Genossenschaftler

28. September 2007, 10:42 Uhr

Betreff: Der Aufsichtsrat sollte sich den § 34 selbst mal zu Gemüte führen

Der Gesetzgeber hat dem Aufsichtsrat und auch der gesetzlichen Prüfung über den § 34 Genossenschaftsgesetzes schier unbegrenzte Möglichkeiten gegeben gegen einen Vorstand vorzugehen, der unsauber arbeitet. Leider sind aber die Möglichkeiten der Mitglieder dagegen gleich Null, wenn eingefordert werden soll, dass der Aufsichtsrat und die Revision dies auch machen. Der Vorstand braucht in seiner Arbeit einen gewissen Spielraum, doch diesen Spielraum bestimmen die Prüfer und der Verband. Wenn dort besprochen wird, dass der Vorstand nicht nach den Vorstellungen des Verbandes arbeitet, dann bohrt man und bringt den Aufsichtsrat auf seine Seite mit dem Ziel den Vorstand auszuwechseln, oder die Fusion herbeizuführen.

Bei der VR-Bank dürfte wahrscheinlich in den letzten Jahren keine einzige Vorstandsentlastung korrekt gewesen sein. Denn der Kommentar des § 34 ist dazu sehr aufschlussreich. Wenn auf dieser Internetseite immer wieder aufgezeigt wird, dass bei dieser Bank an die 50 Mio. € oder 100 Mio. DM über Kreditverluste untergegangen sein und Dunkelziffern noch unbekannt sind, dann ist die sorgfältige Arbeit der Vorstände nicht gegeben. Schon Randziffer 18 sagt viel über den Grundsatz der Sorgfalt eines Geschäftsleiters aus: „Jener wird seiner Verpflichtungen grundsätzlich dann gerecht, wenn er Erträge erwirtschaftet, um Gewinne an die Gesellschafter auszuschütten und den Bestand des Unternehmens zu sichern. Der Geschäftsleiter einer eG hat darüber hinaus die Sorgfaltspflicht, darauf zu achten, dass die unternehmerische Tätigkeit letztlich stets den Mitgliedern in ihrer Kundenbeziehung zur eG zugute kommt."

Unter Textziffer 26 wird zu Verantwortungsschwerpunkten ausgeführt: „Dem gemäß sind die Vorstandsmitglieder verpflichtet ... den Betrieb in sachlicher und personeller Hinsicht danach zu organisieren und alle Maßnahmen durchzuführen, die erforderlich sind, um das Unternehmensziel der Mitgliederförderung optimal zu erreichen.“ Und mit Randziffer 46 und 47 wird es schon konkreter, wenn die Vorstände der VR-Bank über das Verletzung des Regionalprinzips auch noch Problemkredite hergeholt haben. So handelt der Vorstand gegen die Sorgfaltspflicht, wenn er größere Kredit außerhalb des Geschäftsgebietes gewährt. Ist damit der Aufsichtsrat nicht verpflichtet, offen zu legen, wie viel Risiko die Vorstände von auswärts hereingeholt hat? Sind ohne diese Mitteilung die Vertreter ausreichend informiert, um die Entlastung auch unter Maßgabe der vollen Kenntnis zu erteilen?

Und eine Kernaussage für die Situation der VR-Bank Marktredwitz ist sicher eben Randziffer 47, wo steht: „Unangemessene Ausweitung .... ist mit der Sorgfaltspflicht nicht zu vereinbaren. Gleiches gilt für die Kredite ohne im Einzelfall erforderliche Absicherung.“ Denn hier beginnt das Verschulden und die Mitverantwortung von Aufsichtsrat und gesetzlicher Prüfung ganz deutlich zu werden. Bereits die Fahrlässigkeit ist für den Vorstand an der Spitze der Genossenschaft nicht hinnehmbar, wie es an vielen Stellen hervorgeht und somit gilt dies in Verbindung mit § 41 auch für den Aufsichtsrat. Aber den Vertreter immer wieder die heile Welt zu vermitteln, wie es Oberrevisor Hofman am 24. April 2001 trotz der massiven Verluste von Manfred Heger und Kollegen, getan hat, dürfte in die Nähe von Betrug an den Mitgliedern gehen. Und auch die Folgejahre haben nicht zur Aufklärung der Mitglieder und Vertreter beigetragen. Sogar 2004 hat man für das Jahr 2003 die Situation nicht konkretisiert und unerfüllte Verbesserungsgelöbnisse verbreitet. Vielmehr hat man im Nachhinein über Einzelfälle versucht unter haarsträubenden Abläufen die eigene gesetzlich geforderten Kontrollverantwortung klein zu reden und auf dem Papier eine nicht beschlossene Regressforderung gegen die Vorstände her zu bekommen.

Doch die Verantwortung der Vorstände und die damit verbundene Mitverantwortung der Aufsichtsräte und des Genossenschaftsverbandes Bayern liegt nur im Einzelfall in Flex, in Gold, Gold, Gold oder jetzt in der Waldeslust und im Jägerstüberl, sie liegt im Sinne des Gesetzes in der Summe aller Vorgänge, die den Vertretern regelmäßig verheimlicht wurde, einschließlich der gemeinsam verschuldeten Ursachen dazu. Nicht einmal am 30. Juni 2005, bei der Regressentscheidung gegen Manfred Heger wurden die Vertreter über die gesetzlichen Grundlagen informiert. Herr Dr. Nickl lenkte über § 38 vom Sorgfaltspflichtsparagraphen 34 ab, weil er dort die Kontrollpflichten nicht aussparen hätte können. Bis zum, 29. Juni 2006 wurden die Mitglieder über die schon 2001, 2002 und 2003 nun offenkundig gewordenen desaströsen und skandalösen Risikoprobleme der Bank vollkommen in Unkenntnis gelassen und auch darüber, wer dies zu verantworten hat.

Unter diesen Vorsaussetzungen dürfen sich die Vorstände für diese Jahre nach wie vor nicht entlastet fühlen, aber auch nicht die Aufsichtsräte. Eine gerichtliche Aufarbeitung im Sinne des § 34 Genossenschaftsgesetzes würde alle in die Haftungsverpflichtung zurückholen. Die Informationen zu den Abstimmung zu den Regressen am 30.06.2005 und am 26.06.2007 dürften äußerst fragwürdig sein, auch deswegen weil sie nur aus dem Zusammenhang gerissen sind und weil man damit Fälle abhandeln wollte, die man außerhalb der Bank kannte und diskutierte. Alle anderen Fälle wurden den Vertretern im Sinne der haftungsrechtlichen Verantwortung der Vorstände vorenthalten. Auf diesem Weg begibt sich der Aufsichtsrat selbst in die Untreuesituation und übernimmt selbst die Haftungsverantwortung, weil er seine Kontroll- und Informationspflichten verletzt hat und weil er damit nicht die Interessen der Mitglieder verfolgt und ihrer gesetzlich festgeschriebenen Förderung. Auch der neue Vorstand hat die Verpflichtung alte Fälle aufzudecken, so steht es Herrn Herzog und Herrn Heidel ins Stammbuch des Gesetzes geschrieben. Da die Gremien dies intern gemeinsam verstehen zu unterdrücken und zu vertuschen, kann nur die Staatanwaltschaft die Sache aufklären. Bei Strafanträgen dorthin wird es erforderlich sein die Kommentierung zu § 34 Genossenschaftsgesetz mit zu liefern. Zu den unzähligen Pleiten bei den Kunden der Bank könnten noch Privatpleiten von Vorständen und Aufsichtsräten hinzukommen.

Es ist an der Zeit der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie die Staatsanwaltschaft 27,4 Mio. Wertberichtigungen bei der VR-Bank gegenüber 30 Mio. bei der Sparkasse Tirschenreuth sieht. Der Aufsichtsrat hat auch die Verpflichtung eine außerordentlichen Vertreterversammlung einzuberufen, wenn besondere Vorkommnisse vorliegen. Bestehen solche bei der VR-Bank in Marktredwitz, Herr Schelter?

   

Nr. 2322

Nordlicht

27. September 2007, 09:58 Uhr

Betreff: Mißachtung von Genossenschaftsgesetz und Satzung

Die in den letzten Beiträgen geäußerte Meinung, daß Vorstände und Aufsichtsräte die Grundlagen Ihres Handelns u.U. nicht kennen, ist nur zu berechtigt.

Leider gibt es z.B. auch den Fall, daß wenn man dann als Mitglied auf diese und andere Gesetzes- und Satzungsverstöße hinweist, um Schaden von der Genossenschaft abzuwenden oder um seine lt. Gesetz und Satzung zustehenden Mitgliedsrechte einzufordern, dem Vorstand nichts besseres einfällt, als auf diese Anmerkungen

- gar nicht zu reagieren oder

- zu reagieren aber inhaltlich nicht auf die Fragen einzugehen (so als ob sich damit dann alles erledigt hätte - man hat ja geanwortet) oder

-auf Fragen zu antworten, die gar nicht gestellt waren, oder Material zu schicken, das nicht angefordert war oder

- als Höhepunkt ein Ausschlußverfahren gegen die kritischen Mitglieder anzustrengen, mit der unglaublichen Begründung, daß das Mitglied durch seine Anmerkungen und Nachfragen auf unbeantwortete Fragen den Genossenschaftsbetrieb störe bzw. dieses Verhalten des Mitglieds treuwidrig sei und das Mitglied ja nur mutwillig und eigennützig handle! Das der behauptete Eigennutz dabei nicht begründet wird - weil er nicht begründbar ist - versteht sich dabei von selbst.

Es ist teilweise so, daß so lange nicht jemand die Finger in die Wunde legt, einige (wenige!?!) Vorstände und Aufsichtsräte sich so verhalten, als gehöre ihnen die Bank und die Mitglieder als Eigentümer, deren Vermögen sie treuhänderisch verwalten, würden eigentlich nur stören.
Es wird versucht, kritische Stimmen ohne Rücksicht auf Verluste zu Lasten des Vermögens der Genossenschaft mundtot zumachen. Es wird sich nicht an Gesetz und Satzung gehalten, weil bisher die Hoffnung für die Verantwortlichen Bestand, daß diese Stimmen eben irgendwann verstummen - Verkehrte Welt!

Diese Seilschaft in Marktredwitz schleppt dann eben auch völlig unfähige Vorstände mit durch, selbst, wenn es durch das Versagen dieser Vorstände zum Absturz der Bank kommt und belohnt sich selbst sogar noch dieses Fehlverhalten durch Zahlung einer Betriebsrente und eines vermutlich gesetzteswidrigen Anspruchsverzichts.

Auch der beobachtende Verband hat auf ganzer Linie versagt, wenn zum Schutz der Vorstände, deren Unfähigkeit seit Jahren bekannt war (siehe Hinweise auf das Organisationsversagen) Jahresabschlüsse testiert werden, in denen notwendige Wertberichtigungen unterlassen wurden.
Statt den Mitgliedern auf den Vertreterversammlungen reinen Wein einzuschenken - der Verband beruft sich doch regelmäßig auf seine angebliche Neutralität-, werden Vorstand und Aufsichtsrat gestützt und die Bereinigung der Lasten, die eben leider nicht weniger werden, in die Zukunft verschoben, wenn der größere Teil der Verantwortlichen u.U. dann eine Betriebsrente von der Bank erhält, die er geschädigt hat.

Zum Glück gibt es den Wunsiedler Kreis, der sich nicht verschrecken läßt und kritischen Stimmen hier eine Plattform bietet und eben auch Genossenschaftsmitgliedern von anderen Genossenschaften die Augen öffnet.

Machen Sie weiter so, denn das interessierte Publikum möchte erfahren, wie es weitergeht und möchte es noch erleben, daß die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und ihr gerechte Strafe erhalten - oder soll am Ende das Unrecht belohnt werden?

   

Nr. 2321

Beobachter

26. September 2007, 18:25 Uhr

Betreff: Zu § 49 GenG

Im Kommentar zu § 34 des Genossenschaftsgesetzes steht auch, dass ein Verstoß gegen § 49, Überschreitung der genehmigten Höchstkreditgrenzen auch ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht ist und die unverzügliche Haftung des Vorstandes oder auch des Aufsichtrates, wenn er mitgewirkt hat, auslöst. Bei einem Kredit von 30 Millionen dürfte das ganz gewaltig sein, wenn die Höchstkreditgrenze bei 7,5 Mio. liegt.

   

Nr. 2320

Genossenschaftler

26. September 2007, 18:04 Uhr

Betreff: § 34 Genossenschaftsgesetz, Sorgfaltspflicht des Vorstände

Recht wird bepaukt und gepredigt auf allen Schulung im Genossenschaftsbereich bis hin zu den Führungsseminaren in Montabaur. Nur Genossenschaftsrecht, das steht keine fünf Minuten ordentlich auf dem Programm. Interessiert ja auch niemand, denn das ist das Feld auf dem sich die Verbände tummeln. Sie nutzen es wen sie es brauchen und sie verheimlich was drin steht, wenn sie sich beschmutzen. Und so fristest das dünne Genossenschaftsgesetz fast bei jeder Bank ein Dasein, dass es froh sein muss, wenn es ab und zu abgestaubt wird. Den Kommentar haben nicht 1 % der Banken im Haus, oder wüssten, wo sie ihn auf die Schnelle bekommen sollten. Dringendst notwendig Lektüre wäre es für jeden Aufsichtsrat.

Vielleicht hilft der Webmaster und stellte einen der Kernparagraphen mit der Kommentierung hier ein hier klicken...... . Es ist zwar die Altfassung, aber es reicht wirklich was hier drin steht. Eventuell sollte sich auch mancher Prüfer dieses Seiten ausdrucken und unters Kopfkissen legen. Man kann davon ausgehen, dass die vorstände der VR-Bank Marktredwitz diese dreißig Seiten nicht kannten, oder wussten, dass sie für sie selber nicht gelten sollten.

Die Sorgfaltspflicht des Vorstandes ist das Kernstück der Arbeit einer Genossenschaft. Alle Mitarbeiter sind nur Handlungsgehilfen des Vorstandes. Das geschieht über eine saubere Organisation, die es in Marktredwitz nicht gegeben hat. Die Sorgfaltspflicht des Aufsichtsrates ist die Pflicht die Arbeit des Vorstandes zu überwachen und für geregelte Abläufe zu sorgen. In der Kommentierung steht etwas zur Schadensersatzpflicht und auch darüber, dass man auf diese Ersatzpflicht nicht verzichten darf. Es steht darin, dass ein nachträglicher Beschluss, wie z.B. die Abfolge Regress Heger nach dem Verzicht durch den Aufsichtsrat nicht mehr möglich sein sollte, Verzichtsverträge zwischen Vorstand und Mitarbeitern und somit übertragen zwischen Aufsichtrat und Vorstand sittenwidrig sind und es steht in Randziffer 111, dass der Vorstand die Verpflichtung zur Schadensminderung hat und ein Verzicht auf Ansprüche gegen Kreditnehmer ohne Not in jedem Fall ein Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten eines Vorstandes sind.

Man kann die Aufsichtsräte und den Prüfungsverband und die Bankenaufsicht nur dazu fragen, wie lange sie massivste Verstöße gegen den § 34 Genossenschaftsgesetz noch zudecken. Im Protokoll der Versammlung vom 14. Oktober 2004 wurde über festgestellte Verstöße der Vorstände zu § 34 Genossenschaftsgesetz aus dem Prüfungsbericht berichtet. Der Kommentar des § 34 zeigt auch, dass Entlastung, Freistellung von Regressansprüchen vollkommen wirkungslos sind, wenn die Vertreter nicht absolut ins Bild gesetzt wurden zu ihren Entscheidungen. Denn was man den Herren vorwarf, das hat man den Vertretern verheimlicht und ob alle davon betroffen waren, was anzunehmen sein dürfte. Am 30.06.2005 hat der Aufsichtsrat über Herrn Dr. Nickl und der Prüfer Raimund Grothoff die Vertreter schamlos belogen. Belogen darüber, dass es diesen sittenwidrigen Vertrag mit Manfred Heger überhaupt gegeben hat. Kein Wort dieser Herren. Niemand wüsste darüber Bescheid, wenn nicht Manfred Heger in seinem Mitteilungsbedürfnis dies gesagt hätte. Kein Kommentar der Verantwortlichen hinterher, nur Schweigen im Walde.

Vertuschen der eigenen Verantwortung, Vertuschung durch die gesetzliche Prüfung und Vertuschung durch die oberste Bankenaufsicht. Vertuschung in Marktredwitz und Vertuschung in Sachsen, ..., verursacht dadurch, dass die Verbände nicht in die Schranken gewiesen werden. Verursacht dadurch, dass Prüfer die natürliche Laufbahn zum Vorstand einschlagen können, obwohl sie das Geschäft nicht verstehen.

   

Nr. 2319

Insider

26. September 2007, 12:11 Uhr

Betreff: Hallo Herr Schelter, wie geht es Ihnen?

Lieber Herr Schelter, ist Ihnen die Zeit als Notvorstand neben Reinhold Wolf und Johannes Herzog nicht gut bekommen? Sie sehen angeschlagen aus. Haben Sie vor Ihrer Amtsübernahme gewusst, was sich im Sommer 2004 alles abgespielt hat, Sie sind ja erst im Oktober 2004 dazugekommen? Haben Sie gewusst, was Ihrem Vorstandskollegen Wolf für eine Aussage vor Gericht bevorsteht und was er sagen würde? Haben Sie gewusst, dass er Größenwahn über Werbegeschenke mit einem Blankokredit bis 800.000 €, also 1,5 Mio. DM im Jahr 2003 zu verantworten hatte und dass er seine Fehler mit weiteren Auszahlungen neben Schmier- und Bestechungsgeldern in unglaublicher Höhe versuchte wieder gut zu machen? Was halten Sie davon, dass er dem ihm angeblich kaum bekannten Kunden bis ins Frühjahr 2004 Zahlung von Fußballergehälter über die Firmenkonten zugelassen hat? Was halten Sie von Vorwürfen, dass er neben diesen Tatsachen vielleicht auch noch sich selbst bei der Bereinigung der Sache nicht vergessen wollte?

Herr Schelter, wissen Sie, dass im Kommentar des Genossenschaftsgesetzes zu § 34, Randziffer 91 steht: „Strafrechtlich verantwortlich können auch Personen sein, die zwar das Gesetz nicht unmittelbar verletzt, die Verletzung aber wegen schuldhafter Verletzung von Kontrollpflichten ermöglicht haben.“ Könnte das der Kernsatz zur Verbindung zu § 41 GenG sein, wo steht für die Verantwortlichkeit und Haftung der Aufsichtsratsmitglieder gilt § 34 sinngemäß? Kennen Sie auch die Randziffer 65: „Vertrauen in Handeln des Vorstandes befreit Aufsichtrat nicht von eigener Kontrollpflicht.“ Später wird sogar noch über „blindes Vertrauen“ geschrieben.

Herr Schelter, Randziffer 80 zu § 34 schreibt: „Der Verzicht der eG auf Ersatzansprüche durch den Vorstand ...... wäre sittenwidrig.“ Ist damit auch analog zum § 41 der Verzicht durch den Aufsichtsrat gegenüber dem Vorstand ebenfalls sittenwidrig? War der Vertrag vom 5. August 2004 mit Manfred Heger sittenwidrig? Haben Sie mit Karl Krämer im Mai 2006 vor Ihrem Antritt zum Notvorstand ebenfalls einen sittenwidrigen Vertrag beschlossen, zu Lasten der eG? Sehen Sie keine Notwendigkeit dies der Vertreterversammlung vorzulegen, da nur diese über Schadensersatzansprüche gegen Vorstandsmitglieder entscheiden darf? Nehmen Sie dazu Stellung oder muss dies über Ermittlungsbehörden nach dem § 266, StGB, Untreue, aufgearbeitet werden?

Herr Schelter, benötigen wir nach einem Notvorstand bald einen Notaufsichtsrat?

   

Nr. 2318

Aus der Region

26. September 2007, 09:41 Uhr

Betreff: Wenn die Firma kippt, dann kippt die Bank?

Aus der einflussreichen 2. Reihe der VR-Bank soll sich mal jemand zu der Bemerkung hinreisen haben lassen „wenn die Firma kippt, dann kippt die Bank“. Hat man sich bei der fatalen Situation auch noch auf so ein riesiges Einzelrisiko eingelassen? Es ist die Natur der Menschen, und Firmen und Banken werden nun mal von Menschen geführt, dass wenn man am Boden ist alles versucht wird und man teilweise unkalkulierbare Risiken eingeht.

Und wie sieht es jetzt aus? Sind leise Anzeichen da, dass diese Firma aus dem Lot geraten ist? Wäre das für unser Region der nächste Knall? Hat die finanzierende Bank damit größte Probleme, oder die finanzierenden Banken? Können die Banken dieses zusammen gewürfelte Konsortium überhaupt überblicken? Wankt die VR-Bank nun auch so, dass man es nicht mehr verbergen kann? Ist offener Streit ausgebrochen zwischen denen, die sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben wollen? Wie sieht es mit Johannes Herzog aus? Der der jetzt noch oben steht könnte beim Fall des Gebildes plötzlich unten rein kommen und komplett verschüttet werden. Ist man sich im Aufsichtsrat nicht einig die notwendige Maßnahme durch zu führen? Sollte der heutige Vorstand auch unter Einbeziehung seiner Tätigkeit als Prüfer bei der VR-Bank nicht endlich Konsequenzen ziehen?

   

Nr. 2317

Gesehener und Belesener

25. September 2007, 13:13 Uhr

Betreff: Heiß, heißer, oberheiß - faul, fauler, oberfaul

Ob nun zu den Einzelwertberichtigungen außer in Marktredwitz auch in die Lageberichte rein geschrieben wurden, dass man sie zwar festgestellt hat, aber nicht in die Bilanzen eingebucht, dass gehört in die Kategorie, machen wir es, es merkt so keiner. Dass aber die Prüfungsverbände der Bankenaufsicht entweder über die Bericht oder fernmündlich Statusberichte gegeben haben wie es um die einzelne Bank steht, dass dürfte auch klar sein. Prüfungsbericht normaler Ablauf – Telefon kleiner Dienstweg, so nennt man das wohl. Auf jeden Fall Problembehandlung gegen das Gesetz, zur Einflussnahme und im Sinne der Münchener Verbandsleute und der Berliner oder nun Bonner Beamten. Kunde, schau wo Du bleibst, es gibt höhere Ziele und die haben wir anzugehen und nicht Dich zu vertreten. Du bist nur einer auf einer Strichliste, die wir nicht berücksichtigen können.

Wenn bei der VR-Bank schon die Einzelwertberichtigungen nicht gebildet werden konnten und schon gar nicht mehr verdient, ja wie macht man es dann? Große und größte Geschäfte? Da umgeht man doch die §§ 13 und 14 im KWG (Großkredit und Millionenkredit) vielleicht dann auch in Absprache mit den Prüfern, wenn sich schon ein Kredit mit einem Partner mit Zigmillionen (an die 30 vielleicht) abwickeln lässt. Einer macht weniger Arbeit und bringt auf einmal viel Geld.

Aber wie sieht es aus, warum will denn das das Gesetz nicht, weil einer bringt auf einmal viel Risiko. Sogenanntes Klumpenrisiko, dass nur mit entsprechenden Kapitalmitteln eingegangen werden darf. Risiko, ein Wort, dass man bei der VR-Bank anscheinend immer schon eher als toll empfunden hat. Solche Leute wollte das Kreditwesengesetz eigentlich aber auch nicht an der Spitze von Banken haben. Und wenn also die gesetzlichen Richtlinien nach dem § 19 im KWG zur Zusammenführung von Kreditnehmereinheiten bei Firmen und Privatleuten, die doch im Grunde nur die gleichen Leute sind, nicht vorgenommen wären, weil nicht so verschlüsselt worden wäre, ja, dann hätte man bei dem haftenden Eigenkapital die über die Grenzen hinaus ausgegebenen Kredite für den Einzelfall voll alleine binden müssen. Dann wäre für alle anderen von über 32 Mio. haftendes Eigenkapital eben nur weniger übrig geblieben. Wer weiß, vielleicht noch 20 Millionen, vielleicht aber auch nur 10 Millionen? Aber dann hätte man die anderen auch nicht mehr so hoch ausgeben dürfen und viele, viele gar nicht mehr. Herr Herzog und Ex-Kollege Grothoff könnten’s uns sagen, wenn sie wollten, oder wenn sie dürften.

   

Nr. 2316

Wissender

25. September 2007, 12:17 Uhr

Betreff: Flexscheiben weg, Geld verschwunden

Mit dem Zusammenbruch des Flex-Konsortium (Anschauungsbeispiel Folienvortrag zur Vertreterversammlung vom 30.06.2005) wurde ja auch in Deutschland ein Insolvenzverwalter eingesetzt. Bei dem riesigen Kredit waren selbstverständlich pro forma auch Warenbestände und Erzeugnisse hier sicherungsübereignet zu Gunsten der Bank. Nun soll es so gewesen sein, dass Flexscheiben in einer Halle (welche wohl!) in Wunsiedel gelagert worden sein sollen. Der Wert lag angeblich im oberen fünfstelligen Betragsbereich. Diese Scheiben wurden einer Konkurrenzfirma verkauft. Der Insolvenzverwalter von Flex sucht jetzt entweder Geld oder Scheiben. Ob die Abnehmerfirma ihm dabei sagt, die Ware ist bezahlt und ob die Bank und bestreitet, dass je was angekommen ist?

Haben Herr Grothoff und Herr Herzog dazu hingeschaut oder weggeschaut? Oder hat Herr herzog in einem seiner Schränke, (vielleicht zuhause ?) genauere Unterlagen in Kopie als viele andere, die mit der Sache betraut sind? Hat Herzog wirklich keine Kenntnisse wo Werkzeuge und tonnenschwere Maschinen abgeblieben sind?

   

Nr. 2315

Der lächelnde Hai

25. September 2007, 12:09 Uhr

Betreff: Marktredwitz ist überall

Das Jongllieren mit den Einzelwertberichtigungen ist nicht nur in Bayern gang und gäbe. Auch in anderen Verbandsgebieten wird mit Hilfe der Prüfungsverbände an den Bilanzen gedreht und geschliffen. Je nach dem welche Strategie bei den Verbandsoberen verfolgt wird. So war es in den 90er Jahren in Sachsen, dass der Verband die Devise ausgab, möglichst wenig Sanierungsfälle bei seinen Mitgliedsbanken zu darstellen zu müssen. den der damals schon schwer unter Druck stehende Verband hatte zuviele Sanierungsfälle bei den Primärbanken. Daher war es die Devise des Verbandes nur Wertberichtigungen auszuweisen, wenn es gar nicht mehr anders ging. So wurden notwendige Wertberichtigungen nicht vorgenommen, um sie dann auf Folgejahre zu verteilen. Da sich aber die wirtschaftliche Situation verschlechterte ging dann irgendwann die Bombe trotzdem hoch. Dann entstanden Sanierungsvolumina, die man vorher schlichtwegs für unmöglich gehalten hatte. Einem relativ grossem Institut an der Elbe kam die Hochwasserkatastrophe zu Hilfe, so dass die dortigen Kreditausfälle unter Deckmantel Hochwasserschäden geregelt wurden und die drohende Sanierung damit unter den Teppich gekehrt wurde und die Abberufung der Vorstände abgewendet wurde. Die Gegenleistung der Vorstände war ein intensives Betreiben der Ausgliederung der VR-Banken in Sachsen zum Frankfurter Verband.
Die Machtspiele der Verbände haben viele Verwerfungen. In Greiz wurden die Bilanzen getürkt und auf Betreiben des Verbandsdirektor Berger auch so testiert.
Ebenso wurden in Plauen die notwendigen Wertberichtigungen weitergeschoben bei zum grossen Knall. Noch eklatanter ist die Situation in der Volksbank Erzgebirge in Annaberg-Buchholz. Hier wurden die Wertberichtigungen über ein Jahrzehnt hinweg unter der Oberfläche gehalten. Da der ehemalige Vorstand Kube ein Busenfrend des Herrn VD Berger war. -Man kannte sich ja von früher-. Selbst der Fankfurter Verband schob die fällige Sanierung noch weiter hinaus. Die Vertreter und Mitglieder wurden über die Höhe der Schäden in allen Fällen im Unklaren gelassen. Die Folgen für den Steuerzahler kann man an den letzten Beiträgen zum Thema VR-Bank Marktredwitz ablesen. Interessant wird es, wenn die Bilanzen berichtigt werden müssen. Dies betrifft nicht nur das jeweilige Jahr der Bilanzmanipulation, sondern auch die Folgebilanzen, die auf einer falschen Basis aufgebaut sind. Den Mitlgiedern bzw. Vertretern wird es selbst bei völliger Unbedarftheit merkwürdig vorkommen, wenn sie Bilanzen genehmigen sollen, die zum Teil sechs bis acht Jahre zurückliegen und zudem von einer ganz anderen Bank stammen, die vor Jahren fusioniert wurde.
Den Steuerfahndern muss es schon merkwürdig vorkommen, wenn in Banken sich jahrelang nur ein relativ kleiner Werberichtigungsbedarf ergibt und dann plötzlich ein Riesenbrocken sich als Wertberichtigungsbedarf ergibt. Dass hier mit Hilfe der Prüfung geschoben wurde , so wie im Fall Greiz, wo man sich in eine Fusion rettete, ist offensichtlich.
Für die Steuerfahnder ergeben sich hier Potentiale, wo es wirklich um Summen geht. Man braucht dann nicht die Lohnsteuererklärungen der Arbeitnehmer durchwühlen, um unter Umständen ein paar Cent Nachzahlung zu finden.

   

Nr. 2314

Gesehen

25. September 2007, 12:05 Uhr

Betreff: Zu Eintrag 2534, Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Ist der Brief an den Petitionsausschuss von Nr. 2534 schon im Briefkasten? Ich habe ihn mir herauskopiert und werde ihn unterstützen. Ich glaube es muss dringst auf eine weiter unfassbare und unvorstellbare Sache aus dem Vertreterversammlungsprotokoll vom 30. Juni 2005 aufmerksam gemacht werden. Die Bearbeitung und weitere Betreuung und Begleitung von problemhaften Krediten ist seit je her bei den Bank eine der schwierigsten und kitzligsten. Wenn z.B. der Kredit von Manfred Bleil in Wunsiedel in dieser Kategorie gelegen hat, dann wurde er auch über Jahre hinweg von den Revisoren jedes Mal in der Prüfung mit angeschaut. Ganz egal, auf welche Art die Bank in Besitz oder Eigentum der Werkzeuge und maschinen gelangt ist, wenn es dabei zu keiner ordentlichen Verwertung gekommen ist, dann haben die Prüfer geschlafen, nicht auf die sachgemäße Behandlung und Aufbewahrung geschaut, oder sich selber mit bedient. Leider gibt es keinen anderen Schluss, denn wenn man die Bilder im Eintrag 1372 anschaut, dann hat die Bank diese Sachen absolut in Ordnung übernommen. Ich bitte den Webmaster Eintrag Nr. 1372 dazu zu verknüpfen, oder die Bilder nochmals untern einzustellen. Wo ist also dieses meterlange und meterhohe Ding? Konnte man es in Tschechien oder Polen verkaufen? Diebe erzielen ja oft nur den Bruchteil beim Verramschen der Beute.

Wo Herr Herzog, wo Herr Heidel, wo Herr Pausch, wo Herr Loos, wo Herr Schelter, ja wo Herr Götzl, wo Herr Sanio sind die Sachen bitte? Wenn man Manfred Bleil mit rechtlichen Winkelzügen ausgetrickst hat und er als einer von Tausenden von Kunden, die mit den 50 Millionen Kreditverlusten durch die Prüfung und Prüfer keine Unterstützung erhalten haben, wo sind dann die Erlöse, die bei uns bei der Bank den Schaden runterdrücken müssten? Wenn man das Ding nicht verkaufen konnte, dann darf man 17.000 Mitglieder den Besen zum Fressen auf den Teller legen und genauso viele Bären abnehmen, die man denen auf den Rücken gebunden hat. Besen, Teller, Stricke (zum Bären Aufbinden) stammen aus der Türkenstraße in München und wie wir lesen können, aus der Graurheindorfer Straße in Bonn und einer der Überbringer war Johannes Herzog. Keinen der Kunden, die in die Fänge von Heger, Wolf und Krämer und ihren Helfer und Mitwissern geraten sind, hat man geholfen, aber die Bilanz hat man geholfen zu türken und die Verluste zu verschieben und vielleicht auch noch Millionen von Steuern zu unterdrücken.

Genauso kitzlig sind die Überziehungen. An jede Bankliste dürfen die Prüfer ran. Eigene Prüfungsauswertungen geben ihnen massig an aufschlussreichen Informationen. Wenn aus einem nicht rosigen Kreditverhältnis von 4,5 Millionen in drei Jahren auch noch 1,5 Millionen DM an Überziehungen dazukommen, dann haben nicht nur die Vorstände sich richtig schuldig gemacht, dann haben die Prüfer die Tore sperr-angel-weit für diese Vorgänge aufgemacht. Man stelle sich vor, Herr Dr. Nickl hat bei Anwesenheit des Prüfer Grothoff erzählt, der Vorstandsvorsitzende hat monatlich 300 Seiten Überziehungslisten fabriziert. Wo sind dafür die Zuverlässigkeitsmaßstäbe aus dem KWG von § 32 (Link: http://bundesrecht.juris.de/kredwg/__32.html ) und § 33 (Link: http://bundesrecht.juris.de/kredwg/__33.html )? 300 mal 12 = 3.600, mal 3 ist 10.800 Seiten an Überziehungslisten in drei Jahren, angeblich von einem einzigen Vorstand verursacht, unkontrolliert und ohne Eingriffsmöglichkeiten durch Prüfung und Aufsichtsrat.

Für so blöd darf man uns Mitglieder nicht verkaufen. Herr Herzog ist einzig und alleine bei der VR-Bank auf den Vorstandssessel gehoben worden um diese Ungeheuerlichkeiten ja von niemand anderem aufdecken zu lassen. Dafür sind bei uns vielleicht massenweise an Betriebe und Privatleute mit ihren Familien untergegangen. Ja man muss es so sagen, wahrscheinlich sind sie die wahren Opfer der Vertuschung.

Warum sollte es also Herrn Herzog und wie hieß es, Vorstandslehrling Uwe Heidel scheren, was man da nach Bonn schreibt? Papierkorb hin oder her. Keine Skrupel die Bankenaufsichtsbehörde anzulügen. Wie soll es auch aufkommen, dass das Schreiben in die Hände von Manfred Bleil kommt, damit war ja nicht zu rechnen, das hat es ja noch nie gegeben, dass das BaFin Betroffene informiert. (Hoffentlich bekommt der Sachbearbeiter den verdienten Orden dafür anstatt einen auf den Deckel.) Aber mit dem nicht damit rechnen, da gibt es doch über die tausend Fälle so viele Fallstricke, drum braucht es schon einen ausgefuchsten Wächter, den man als einen der besten Prüfer bezeichnete, nur aus welcher Sicht? Aus der Verbandssicht oder von denen, die man nach Gesetz und Satzung schützen sollte, nämlich die Kunden, die Mitglieder, die außenstehenden Gläubiger und den Staat und Fiskus?

Keine Skrupel gegenüber dem Aufsichtsamt, die Türen und Tore die Kunden zu belügen sind genauso offen mit Herzog und Heidel wie zu Hegers Zeiten noch. Herr der Schlüssel über Tresore und Schränke ist man ja selber. Armes Deutschland, armer Fichtelgebirgskreis.

   

Nr. 2313

Uh.

24. September 2007, 01:18 Uhr

Betreff: Lügen erlaubt, Betrug erwünscht ?

Ist es den neuen Vorständen der VR-Bank so unangenehm wenn die Sache mit den Sicherheiten in Wunsiedel wieder auf den Tisch kommen würde? Wo sind die Werkzeuge und Geräte? Gibt es teuflische Spuren und Hinweise, dass man die Bankenaufsicht anlügen muss, damit man sagen kann die Sachen sind mit der Zwangsversteigerung auch übergegangen? War man vielleicht sogar so unverfroren die Sachen weiter zu verscherbeln und hat das Geld nicht der Bank zugeführt? Warum haben Herr Herzog und Herr Heidel so großes Interesse dem Bundesaufsichtsamt so einen Bären aufzubinden?

Kennen Sie den Verteilungsmechanismus bei der VR-Bank Herr Herzog? Warum hat man den Flex-Kunden nicht angezeigt, wenn er doch dem armen Manfred Heger 1,5 Mio. € an Überziehung aus der (Bank-)Tasche geluchst hat, bei morgendlichen Kaffee und Kuchen in der Vorstandsetage? Warum hat man den Goldgräberkunden wegen Betrug gegenüber der Bank angezeigt, wenn der Militäroberarzt von Guinea das Gold nicht hergeschafft hat, oder er es sich wieder zurück geholt hat, so wurde es doch im Gerichtssaal verhandelt?

Haben Sie sich gesagt, den Heger säg ich ab und den Wolf mach ich abhängig von mir? Warum hat man also Reinhold Wolf nicht wegen aktiver Beihilfe zum Bankbetrug mit angezeigt? Warum hat man die Schmiergeld- und die Bestechungsgeldsache (70.000 € am Freitag nach Dienstschluss wurde der Tresor auf Veranlassung von Reinhold Wolf noch mal aufgesperrt, damit man Flughafenbeamte bestechen sollte) und damit Gefährdung des äußeren diplomatischen Friedens nicht auch angezeigt? Warum haben Sie diesen Vorstand noch drei Jahre an ihrer Seite gebraucht? Darf ein Mann, der aus Dummheit die Bank 800.000 € kostet, weil er nicht dafür gesorgt hat, dass die Blutzuckerstreifen bezahlt aber nicht verschenkt (angeblich) wurden, insgesamt 50 Millionen als Kreditverluste mit auf seine Kappe bringen?

Wer glaubt Ihnen noch Herr Herzog, wer ist noch Ihr Anker, wer kettet Sie an Ihren Stuhl? Die die um ihren eigenen in ganz anderen Häusern bangen? Wie funktioniert also der Verteilungsmechanismus bei der Bank, der Sie nun vorstehen? Wenn die Richter des OLG Frankfurt vor einem Jahr festgestellt haben, dass eigentlich die Allgemeinheit ein höchst schutzwürdiges Interesse daran hat, dass bei einer Genossenschaftsbank keine Gelder verschleudert werden, wie geht dann bei Ihnen die Rechnung auf, wenn in der Zeitung steht, Objekte, auf denen doch zweifelsohne die VR-Bank die Grundpfandrechte besaß, wären für eine Millionen über den sprichwörtlichen Tisch gegangen und Sie, Herr Herzog und der Goldgräbervorstand und Ihr Vorstandslehrling sind mit 660.000 € einverstanden, obwohl Sie 1,1 Mio. bräuchten, damit kein Geld verloren geht? Hat sich der Kunde auch brav bei Ihnen dreien bedankt? Hat er Reinhold noch was in die Hand gegeben, damit er das Rosenthal-Theater für seine Verabschiedung ohne Bankbürgschaft anmieten durfte?

Wem haben Sie es zu verdanken, dass dieser Forderungsnachlass nicht auf der Vertreterversammlung gelandet ist? Ihren Prüferkollegen, die so wie Sie früher auch, nicht dafür gesorgt haben, dass die Sache in der Bilanz eingearbeitet worden ist, wo es rein gehört hätte, oder nur Ihrem grenzenlosen Fundus an Wissen aus der Vergangenheit? Vielleicht ist es Zeitgewinn, aber das Geld holen wir uns von Ihnen. Sie haften, so steht es im Genossenschaftsgesetz. Und wenn die Aufsichtsräte Sie dabei auch noch decken, dann holen wir die eben auch dazu. Vielleicht haben Sie da ja genauso gut informiert wie die Bankenaufsicht im oberen Fall. Jetzt heißt es noch 432.000 € geteilt durch drei. Sicher bekommen wir das Geld leichter wieder rein, wenn es heißen würde 432.000 € geteilt durch drei + zehn.

Die Aussage Wolf vom 11. Juli 2007 hat uns gezeigt zu was Sie fähig sind. Für den Vorstandposten bei unserer Bank haben Sie früher schon (fast) alles gemacht. Heute haben Sie keine Skrupel uns auch noch hinterrücks zu verkaufen. Nur schade wenn’s noch lange dauert, dann ist von der Bank nichts mehr übrig. Können Sie eigentlich keine Sanierung beantragen, weil Ihnen der Bundesverband zuerst die 432.000 € persönlich in Rechung stellen würde? Die IKB war teuer genug, da muss man jeden Euro sparen.

   

Nr. 2312

Anonym

23. September 2007, 21:28 Uhr

Betreff: Beschwerde über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Anonym ...... 23. September 2007

An den
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

sowie Finanzexperten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages

Steuerfahndung beim Finanzamt Nürnberg,
mit der Bitte um Benachrichtigung des Betriebssteuerfinanzamtes


Beschwerde gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die vorgesetzte Behörde Bundesministerium für Finanzen,
beide ansässige in Bonn, Graurheindorfer Straße 108 (! ?)

Sehr geehrte Abgeordnete des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages,

ich zeige Ihnen folgenden Sachverhalt auf, zu dem mir Herr Hühnen, Name könnte auch leicht abweichen, vom Bundesfinanzministerium in Bonn telefonisch mitteilte, dass sich keine aufsichtsrechtlichen relevanten Verstöße zur Arbeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und des für Bayern im Bereich der Kreditgenossenschaften für die gesetzliche Pflichtprüfung zuständigen Genossenschaftsverbandes Bayern erkennen lassen würden.

Die VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, verzeichnete innerhalb von 12 Jahren bei einer heutigen Bilanzsumme (Geschäftsvolumen) von knapp 400 Mio. € Kreditverluste von 50 Mio. €. Die verantwortlichen Vorstände wurden nie zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie damit durchschnittlich jeden 8. Kredit, gerechnet nach dem höchsten Kreditvolumen der Bank zum Jahresende 2001, in die Abschreibung oder Wertberichtigungen geführt hatten. Da die Bilanzierungsmöglichkeiten einiges auch noch verbergen lassen, könnte diese Summe natürlich auch noch wesentlich höher sein.

Es dürfte unumstritten sein, dass diese Bank bei ihrer schlechten Ertragslage und bei ihrer schlechten Kapitalausstattung an selbst verdienten Eigenmitteln in einer hohen Kategorie der Überwachung durch den Genossenschaftsverband und durch die Bundesanstalt waren. Verwaltungskosten auf unglaublichem Niveau in den letzten Jahren lassen auf einen großen Prüfungskostenaufwand schließen und damit auf eine hohe Präsenz an externem Prüfungspersonal bei der Bank.

Es dürfte unbestritten sein, dass Kreditverluste einer Bank in dieser Größenordnung im Zusammenspiel mit Firmen und Privatpersonen in einem der schwierigsten Regionen der westlichen Bundesländer gravierendste Auswirkungen auf Konjunktur und Entwicklung dieser Region haben müssen. Sicher haben Sie genaueren Einblick, wie viel der Steuerzahler neben den Steuereinbußen aufwenden müsste, um so einer Fehlentwicklung entgegen zu wirken. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies ein Vielfaches sein müsste, wenn eine Bank bestehende Strukturen durch verfehlte und risikoüberzogenen Kreditpolitik zerstört. Aussagekräftig hierzu mit unfassbaren Schilderungen ist das Protokoll der Vertreterversammlungen vom 14. Oktober 2004, erhältlich über das Registergericht des Amtsgerichtes Hof. Hier wird dargestellt, dass die Vorstände jegliche Verpflichtung zur Erstellung einer Bankorganisation für eine Bank in dieser Größenordnung, die 2001 eine Milliarde DM an Bilanzvolumen überstiegt, vernachlässigte, oder besser ausgedrückt vernachlässigen konnte und dass den Bankleitern zu den nachgewiesenen Verstößen gegen die Sorgfaltspflichten genossenschaftlicher Bankgeschäftsleiter auch die Befähigung nach dem Kreditwesengesetz im Prüfungsbericht bezweifelt wurde, ja eher abgesprochen werden musste. Die protokollierten Aussagen auf der Versammlung deuten darauf hin, dass es den Vorständen von Seiten des eigenen Aufsichtsgremiums und den externen Aufsichtsorganisationen und –behörden gestattet war jegliche Risikowaltung zu missachten.

Vor diesem Hintergrund kann man nur davon sprechen, dass der Genossenschaftsverband Bayern und auch die Bundesanstalt absolut bewusst nicht gegen die Vorstände vorgegangen sind und ihre gesetzlichen Aufträge hinten angestellt hatten. Es dürfte in der Bankenwelt wohl einmalig sein, was die Lageberichte zu den Jahresabschlüssen bei der Bank in den Jahren 2001 bis 2003 in einzelnen, nach meiner Meinung aber in ihrer Tragweite unfassbaren, kleinen Nebensätzen beschreiben. So wird im Jahr 2001 vermittelt, dass die Bank Risiko im Kreditgeschäft angehäuft hatte, welches außerhalb eines vertretbaren Rahmen lag, weil es dahin zurückgeführt werden sollte. Entgegen dem, dass die Folgejahre Verbesserung brachten, wird im Jahr 2002 geschrieben, die problembehafteten Kreditengagements haben sich erhöht und für das Jahr 2003 verstärkt sich diese Bemerkung noch mit dem Attribut erheblich erhöht.

In der Vertreterversammlung des Jahres 2005 wurde den Vertreter, unterstützt durch den Prüfer des Genossenschaftsverbandes hinterher in einem wiederum unfassbaren Fall einer Kreditgewährung erklärt, dass in diesen Jahren parallel dazu eine Vorstand alleine für Überziehungen verantwortlich gezeichnet haben soll, bei dem nach der ursprünglichen Kreditgewährung, hier kann man unterschiedlich definieren von 1999 oder 2000, von 4,5 Mio. DM im Jahr 2001 bereits zusätzlich 734.000 DM an von der Prüfung auch festgestellten Überziehungen entstanden waren und diese Entwicklung sich bis ins Jahr 2003 auf 1,45 Mio. DM hochschaukeln konnte, nachdem der Kredit bereits bei der Ausreichung als nicht rosig bezeichnet werden musste. Man beachtet die Parallelität der Ereignisse.

Einmalig laut den genannten Lageberichten dabei dürfte in der Bankenwelt aber sein, dass dort in den Jahren 2002 und 2003 auch geschrieben stand, dass die problembehafteten Kreditengagements nicht in erforderlichem Umfang mit Einzelwertberichtigungen abgedeckt werden konnten. Oder ist dies doch nicht so einmalig wie man annehmen sollte? Es dürfte unstrittig sein, dass über den Prüfungsbericht selbst die Bundesanstalt als Aufsichtsbehörde mehr zur Kenntnis nehmen musste, als nur diesen einen Absatz. Es wurd ein jedem Fall geflissentlich und vorsätzlich übersehen. Die Unterlassung der bilanziellen Bildung von festgestellten Einzelwertberichtigungen dürfte im Rahmen von Basel II und aller gesetzlichen und gesetzesnahen Verordnungen zu den Bilanzierungsrichtlinien im Bankenbereich unvertretbar sein. Die Beamten der Bundesanstalt haben dies mindestens in den Jahren 2002 und 2003, wenn nicht gar länger, geduldet und die gesetzliche Pflichtprüfung des Genossenschaftsverbandes Bayern hat dies aktiv mitgeholfen in die Lageberichte aufzunehmen und wahrscheinlich auch ähnlich in den Prüfungsberichten erwähnt.

Der Genossenschaftsverband Bayern hat damit wahrscheinlich bei Unterstützung der Bankenaufsichtsbehörde steuerliche Verlustverschiebung ermöglicht, die gesetzlich in diesem Zeitraum eingeschränkt wurde. Der Vorteil für die Bank könnte sich im zweifachen Millionenbereich bewegen. Es ist zu vermuten, dass sich der gesetzlich beauftragte Prüfungsverband und die Bundesanstalt dazu abgesprochen haben. Es erscheint, als ob Genossenschaftsverband und Bundesanstalt damit ihre Mitverantwortung für die Risikosituation bei der Bank über die Vermeidung der Aufdeckung von tatsächlich vorhandenen Verlusten zu vertuschen versuchten und für die Verletzung ihrer Pflichten der Steuerzahler die Rechnung bei der Bank einzulösen hatte. BaFin und GVB (Genossenschaftsverband Bayern) müssen sich dazu wahrscheinlich sogar abgesprochen haben. Absprachen zwischen beiden werden auf informeller Ebene oft auch eingeräumt.

Ich beantrage die Überprüfung der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2311

Leser

23. September 2007, 12:24 Uhr

Betreff: Wer BaFin belügt hat der auch falsche Risikoberichte gekannt?

Die heutigen Vorstände Herzog und Heidel bei der VR-Bank in Marktredwitz sind keinen Deut besser als die, die sie beerbt haben. Ex-Prüfer Herzog hat im Jahr 2004 feststellen müssen, dass der Vorstand absichtlich Risikoverschlüsselung bei den je festgestellten erheblich angewachsenen problembehafteten Kreditengagements (laut Lagebericht des damals zu prüfenden Jahresabschluss 2003) falsch gemacht haben um die Risikoberichte wesentlich besser aussehen zu lassen, als es tatsächlich war. Wer so etwas tut, der darf keine Bank leiten, die über Wohl und Weh von Menschen über Kreditberatung und Kreditbetreuung entscheiden kann, entscheiden über Schicksale von Firmen, Menschen und Familien, entscheiden über die Entwicklung einer Region.

An diesem Punkt, diese Vorstände aus dem Verkehr zu ziehen, sie der Gerichtsbarkeit zuzuführen, hier haben die gesetzlichen Prüfer, aber auch die Bankenaufsichtsbehörde BaFin und ganz besonders der Aufsichtsrat sich schuldig, schuldig und schuldig gemacht. Schuldig an jedem einzelnen Schicksal, schuldig an einer unglaublichen und unermesslichen Konjunkturbremse und der Region um Wunsiedel, Marktredwitz, Selb und im anhängenden Vogtland, schuldig an Schicksal von Menschen und Mitarbeitern.

Dem Genossenschaftsverband Bayern und seinen Prüfern Herzog und Grothoff ist es an nichts anderem gelegen, als eigene Mitverantwortung unterzubuttern. Der größte Lump ist Herr Herzog. Geldwäsche im Zusammenhang mit einem unglaublichen Kreditverlust nicht zu melden, wo schon 1,5 Mio. Mark in den Sand gesetzt wurden, ohne dass erkennbar an den Geschäften des Kunden verdient wurde und Goldtransaktionen aus Afrika dem Vorstand nicht zur Last zu legen ist ein unfassbarer Vorgang für einen Prüfer. Und den anderen Vorstand der sich Rechte des Alleinherrschertums herausgenommen hatte, zur identischen Zeit, bei mindestens100 Millionen DM zu verantwortenden Kreditverlusten zu Lasten der vorher aufgezeigten Schicksale, auch noch mit einem Vertrag nach Hause gehen zu lassen, mit dem ihm ein unendlicher Freibrief ausgestellt worden ist, dazu fehlen einfach die Worte.

Wenn man Reinhold Wolf vorwirft, er wollte bei Gelingen von Gold, Gold, Gold seine Belohnung mit einem Anteil versehen werden, seine ETW verkaufen (günstig, sehr günstig zum doppelten Preis?) dann hat sich Herr herzog sein Kübelchen Gold ganz anders zur Seite gelegt. Mit dem Tag seines Betretens der VR-Bank als Prüfer hat er seine Sehbrille abgelegt und eine aus dem Micky-Maus-Heft genommen, die ihn nur noch die $-Zeichen und bei uns eben Dukaten oder € sehen ließen. Herr Herzog hat die Chance der persönlichen Bereicherung über die Vernachlässigung seiner Prüferpflichten und die Strafvereitlung der Vorstände und Aufsichtsräte erkannt. Das BaFin hat nicht einmal bei den unfassbaren Vermerken in den Lageberichten der Jahre 2001 bis 2003 eingegriffen, warum sollte damit nicht alles für den Prüfer gut gehen? Vertuschung und Korruption. Mafia, die wir nicht erkennen wollen und die ein Amtsgericht fördert, wenn der Vorstand im Gerichtssaal seine Beteiligung an Schier- und Bestechungsgeld ungestraft kund tun kann.

Wer bremst diese Leute? Der kleine Mann auf der Straße? Die Vertreter haben es nicht getan. Und so holt man sich einen zweiten Vorstand, den man in seiner Unerfahrenheit über den Forderungsverzicht schon von sich abhängig gemacht hat und belügt weiter das Bundesaufsichtsamt, weil die ja von früher auch schon ein schlechtes Gewissen haben müssen. Gerechtigkeit ist etwas anders als die VR-Bank Marktredwitz, egal ob es sich um die Prüfer, die Vorstände oder auch die Aufsichtsräte handelt. Diese Aufsichtsräte haben ihren eigenen Leute verraten. Man kann nur hoffen, dass die Wähler in den nächsten Monaten genauer hinhören und die Quittung Allerortens erteilen. Wer die obersten Behörden belügen darf, vor dem muss man jeden einzelnen Kunden warnen. Die Schranken in den Köpfen der Verantwortlichen bei der genossenschaftlichen Bank sind längst herunter gefallen.

   

Nr. 2310

Nah dran

21. September 2007, 15:43 Uhr

Betreff: Verquickung und Verstrickung

Wie soll dieser Aufsichtsrat handeln? Wenn die sagen würden, Herr herzog sie sind nicht mehr tragbar, sagt dann der ehemalige Prüfer, dann deck ich dies und jenes auf. Der eine hängt vielleicht wirklich über Marbella, der andere über den US-Immofonds und der nächste über Flex. Und alle hängen bei allem, weil sie bei allem gewusst haben was läuft. Wie soll man sich da von dem trennen, der nichts mehr für sich selber tun konnte als sammeln und sammeln und sammeln. Unterlagen, Protokolle und und und.

Wie soll man dem sagen, wo waren Sie, als Sie als Prüfer da waren, wie ist es möglich, dass zu der Zeit die Bilanzen der Bank getürkt wurden? Wieso haben Sie sich nicht dagegen gestellt, dass der Vorstand 1,5 Mio. DM zur Kreditsumme von 4,5 Mio. überziehen konnte, obwohl man es zwei Jahre vorher in den Prüfungsbericht geschrieben hatte wie es anfing oder wie kann es sein, dass Sie es zugelassen haben, dass ein anderer Vorstand 1,6 Mio. DM (800.000 €) unter Ihren Augen ungesichert und vollkommen konzeptlos ausgegeben hat? Nicht auf einmal, sondern auch im Laufe von Monaten. Hat dieser heutige Vorstand sogar seine ehemaligen Prüferkollegen in der Hand. Wie viel könnte er offen legen über festgestellte und nicht eingebuchte Wertberichtigungen? Hat er geheime Unterlagen und Protokolle aus was die Fusion Marktredwitz und Arzberg aus Verbandssicht und Verbandskreisen dringend notwendig gemacht hat?

Verstrickungen und Verquickungen ohne Ende. Wundert es einen da, wenn es diesem Vorstand vielleicht gar nicht unrecht ist, wenn die Bank am Boden ist, wenn er nichts gegen die alten Sauereien mit den Abrechnungen tut? Wundert es einen da, dass man immer noch munkelt, dass die Drähte aus dem Aufsichtsrat zu den Hegerkreisen immer noch sehr dick sind? Änderung im Aufsichtsrat tut dringend Not, die diese Leute jedes Aufarbeiten der Vergangenheit aus Eigeninteresse verhindern. Da sie die Notwendigkeit nicht erkennen auch den schwer mit verantwortlichen und angeschlagenen ehemaligen Prüfer zu entfernen, ist der Weg über die Strafverfolgungsbehörden tatsächlich der einzig sinnvolle, der die harte Nuss aufbrechen könnte.

   

Nr. 2309

Gerade hier

21. September 2007, 12:08 Uhr

Betreff: Zum letzten Eintrag wegen Zensur

Auch ich hab hier schon nach einem Eintrag gesucht. Vielleicht muss man dass Ganze darum so auch sehen, wenn ein Schreiber mal bittet einen seiner Einträge zu löschen, dann kommt das Zahlenwerk jeweils um eines ins Stottern, wenn in den Texten darauf verwiesen wurde. Deswegen könnte man biem Bezug auf Nr. eventuell das Datum mit angeben. Sicher wird der Webmaster auch bestrebt sein, Kraftausdrücke so weit wie möglich nicht zuzulassen und den Eintrag nicht freizugeben.

Was man auch wissen muss zur Technik, wer über Pfeiltaste return auslöst, der kommt zuerst in den Vorschaumodus (eigentlich zu Kontrollzwecken zu empfehlen) und man muss unbedingt über die OK-Eintragen - Funktion auslösen. Bei der vorgegebenen Zahl muss man auch wissen, dass das was wie eine halbe Null aussieht die 1 ist.

   

Nr. 2308

Manfred Bleil

21. September 2007, 11:59 Uhr

Betreff: Betrug an meiner Person schon mehrfach gerichtlich bestätigt ?

Werte Leser dieser Internetseite und des Gästebuches. Ich möchte Sie ganz klar fragen, ist der Betrug an meiner Person und an meiner Firma gerichtlich bereits mehrfach festgestellt worden? So betrifft dies verschiedenen unerlaubte Klausen in Darlehens- und Sicherungsverträgen, bei der Stichtagsverzinsung usw. Und wie hier auch schon öfters angeklungen ist, besteht eine Gutachten eines gerichtlich beauftragten Sachverständigen, nachdem man mich über die Wertstellungen und unberechtigte Gebühren (natürlich der wesentlich kleinere Anteil daran) um große Beträge übervorteilt hat.

Damit wurde meinem Betrieb Liquidität und auch Eigenkapital durch die Hausbank und Kreditgeberin entzogen worden. Dies führte letztendlich damit zu einer KK-Limitüberschreitung und zur Kündigung durch die Bank, die es bei normalem Verlauf laut dem Gutachten nie gegeben hätte. Wie ist es zu sehen, wenn die VR-Bank, bzw. ihre Vorgängerinstitute, die gesetzlich vorgeschriebenen Zinsanpassungen nach unten dabei ebenfalls nicht vorgenommen haben? Die Bank hat dies nicht nur bei mir als Einzelfall so gemacht. War dies nicht ein systemmatisches Vorgehen gegenüber der gesamten Kundschaft und auch noch über viele viele Jahre hinweg? Waren Ausnahmen vielleicht eher nicht zufällig, sondern gesteuert?

Ihr Manfred Bleil

   

Nr. 2307

Garde hier

21. September 2007, 11:53 Uhr

Betreff: Zum letzten Eintrag

Auch ich hab hier schon nach einem Eintrag gesucht. Vielleicht muss man dass Ganze darum so auch sehen, wenn ein Schreiber mal bittet einen seiner Einträge zu löschen, dann kommt das Zahlenwerk jeweils um eines ins Stottern, wenn in den Texten darauf verwiesen wurde. Deswegen könnte man biem Bezug auf Nr. eventuell das Datum mit angeben. Sicher wird der Webmaster auch bestrebt sein, Kraftausdrücke so weit wie möglich nicht zuzulassen und den Eintrag nicht freizugeben.

   

Nr. 2306

auch Lesender

21. September 2007, 11:08 Uhr

Betreff: Zensur in diesem Gästebuch?

Mal eine bescheidene Frage an den Master des Gästebuchs! Kann es sein, dass hier zensiert wird? Oder mache ich was bei den Zahleneintragungen falsch?

Kommentar:
Zu Ihrer bescheidenen Frage: Warum sollten wir?

Wahrscheinlich machen Sie bei der Eingabe etwas falsch.

   

Nr. 2305

Mitglied der VR-Bank Marktredwitz

21. September 2007, 09:37 Uhr

Betreff: Strafantrag wegen Strafvereitlung, Bilanzbetrug, usw. gegen Herrn Walter Lehner

Mitglied der VR-Bank Marktredwitz ……………, den 21. September 2007



Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg,
Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof


Strafantrag wegen

- Strafvereitlung nach § 258 StGB und Begünstigung nach § 257 StGB bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, sowie Untreue nach § 266 StGB in Einheit mit Bilanzbetrug nach § 263 StGB
- mögliche direkte Handlungen zum Nachteil der VR-Bank Marktredwitz eG

gegen Herrn Walter Lehner, Aufsichtsratsmitglied der genannten Bank, Bürgermeister der Kurgemeinde Bad Alexandersbad



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag gegen oben genannten Herrn Walter Lehner wegen

- Strafvereitlung nach § 258 StGB und Begünstigung nach § 257 StGB bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, sowie Untreue nach § 266 StGB in Einheit mit Bilanzbetrug nach § 263 StGB
- mögliche direkte Handlungen zum Nachteil der VR-Bank Marktredwitz



Zur Beweisführung ziehe ich heran:

A) Internetseite: http://www.wunsiedeler-kreis.de/Gaestebuch/gaestebuch.php

B) Jahresabschlüsse der betroffenen Bank, speziell dazu Lageberichte der Jahre 2001, 2002 und 2003, hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof

C) Eintrag Nr. 2141 vom 13. Juni 2007 der unter A) genannten Internetseite mit hinterlegten Protokollen der Vertreterversammlungen der Bank, speziell der Jahre 2004, 2005 und 2006.

D) Als Beweisquelle nenne ich zusätzlich
- die Protokollbücher des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Bank,
- Protokolle der Prüfungsschlusssitzungen mit den Revisoren des Genossenschaftsverbandes bei der Bank, vorzugsmäßig einzusehen beim Genossenschaftsverband Bayern, wegen Komprimierung der Unterlagen,
- entsprechende Kreditakten und sonstige Kreditunterlagen bei der Bank,
- Prüfungsberichte des Genossenschaftsverbandes Bayern mit Einzelberichten zu verschiedenen Kreditverhältnissen,
- Organisationsunterlagen der Bank, mit Änderungen seit dem Jahr 2000,
- Aktenkundige Aktennotizen und Vermerke der gesetzlichen Prüfer im Besitz der jeweils aktuell zuständigen Prüfer (auch von früheren Prüfern übergebene Unterlagen)

1. Ich erhebe gegen Herrn Walter Lehner als Aufsichtsrat der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz schwersten Verdacht Strafvereitlung betrieben im Zusammenhang mit § 266 des StGB, Untreue, indem er diese Straftat nicht anzeigte. Bei der Bank sind im Laufe der Jahre Kreditverluste entstanden, die sich in Millionenhöhe ergeben haben und die über die genannten Beweisquellen ersichtlich sind. Seine enge einseitige Beziehung zu bevorzugten Vorstandsmitgliedern dürfte sich aus der Tatsache ergeben, dass er diese schonte und andere, wie einen Herrn Marth und Dittrich aus der zufusionierten Bank Raiffeisenbank Arzberg-Selb eG, half zu belangen.

2. Herr Walter Lehner hat als Aufsichtsrat der Bank Geldwäsche nach § 261 StGB begünstigt, in dem er in einem am 11. Juli 2007 vor dem Amtsgericht Wunsiedel verhandelten Fall Kenntnis hatte und die Anzeigen nach dem Geldwäschegesetz nicht forderte und eine strafrechtliche Verfolgung der Angelegenheit nicht selbst auf den Weg brachte. Es wird öffentlich darüber gesprochen, dass am 13. Juli 2004 drei Aufsichträte zusammen mit allen Vorstandsmitgliedern der Bank vormittags, eventuell genaue Uhrzeit 11.00 Uhr, sich direkt von dem betroffenen Kunden informieren ließen, nachdem die im Internet diskutierte Goldtransaktion nicht zum Erfolg führte. Ich beantrage nachzuforschen, ob Herr Lehner direkt am Gespräch teil nahm, oder im Nachgang über das Gremium informiert worden sein könnte.

3. Herr Walter Lehner hat als Aufsichtsrat gegenüber dem heutigen Vorstand unter Führung von Herrn Johannes Herzog Vorschub bei Untreue, Bilanzbetrug und Täuschung der Vertreterversammlung begangen, in dem im Jahresabschluss 2006 ein vorgenommen Forderungsnachlass im Februar und März 2007 von wahrscheinlich 432.000 € nicht berücksichtigt wurde, der ihm bekannt gewesen sein muss, obwohl die einschlägigen Gesetze und Richtlinien dies so fordern, da es sich um zum 31.12.2006 voll bestehende Forderungen handelt.
Die Verschiebung der notwendigen Abschreibung auf das Kreditengagement muss nach der Konstellation der Bilanz der Bank zum 31.12.2006 auch zu einer Steuerverkürzung im Jahr 2007 führen, falls dort überhaupt Steuern anfallen würden. Dies wäre auch zum Nachteil aller Kommunen im Geschäftsgebiet der Bank über den Gewerbesteueranteil.
Der Verzicht auf die Forderung ist wahrscheinlich ein Untreuetatbestand nach § 266 StGB, da dem Vorstand das Recht auf den Forderungsnachlass bei bestehender Absicherung nicht zusteht.

4. Ich beantrage zu überprüfen, ob die VR-Bank mit einem Immobilienskandal auf Marbella auch noch über ausgeschiedenen Vorstände zu tun haben könnte und/oder ausgeschiedene Vorstandsmitglieder selbst, der in den letzten Jahren durch die Medien ging, da Herr Walter Lehner vielleicht nach wie vor sehr engen Kontakt zu dem früheren Vorstandsvorsitzenden Herrn Manfred Heger pflegt und Herr Lehner angeblich zu der Zeit, als der Skandal bekannt wurde einen kurzen Flug nach Marbella unternahm, der für eine Urlaubreise weit zu kurz war.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2304

Lesender

19. September 2007, 11:51 Uhr

Betreff: Zur dritten Seite der Frankenpost mit Verbandspräsident Stefan Götzl

Es ist ja nicht alles Blödsinn was der Präsident des GVB in seiner Lieblingsbeschäftigung tut, nämlich die Zeitungsredaktionen in Bayern zu besuchen und mit seinem Wissen zu beglücken. So war er nun auch wieder bei der Frankenpost und ist heute da sogar auf der dritten Seite gelandet. Wen es interessiert, hier der Link dazu: http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/dritteseite/art2446,713656

Nun mag es in der Zentrale des Genossenschaftsverbandes Bayern schon so sein, dass man den Landkreis Wunsiedel oder zumindest, den überwiegend von der VR-Bank Marktredwitz abgedeckten Bereich gerne nach Thüringen, Sachsen oder nach Tschechien schieben würde. Denn auf der Fahrt nach Hof hat Herr Götzl sicher den Weg über die A 93 und über Marktredwitz nicht genommen. Aber hatte er hier in der Nähe vielleicht doch einen Kontakt mit den Sonderprüfern, die zur Zeit in Marktredwitz ein wenig Kummer machen könnten. En merkwürdiger zeitlicher Zusammenhang ist das schon.

Muss man eine gespaltene Persönlichkeit sein, wenn man 40 Kilometer weg vom größten Brennpunkt davon schreibt, dass es auf dem Genossenschaftssektor so gut wie keine Probleme gibt? In Frankenpost-online stößt man bei verschiedenen Suchabfragen auch mal drauf, dass sich eine Genossenschaftsbank ihre hohe Dividende von 5,5 % lobt, dabei ist das deutscher Durchschnitt. Dazu ist auch der Jahresbericht des Bundesverbandes sehr interessant, der unter dem Titel steht „Die Früchte der Reformen“. Auch hier der Link dazu: http://www.bvr.de/public.nsf/5C6D0E66B35F99E7C125732200318B99/$FILE/jahresbericht2006.pdf

Werter Herr Götzl, aber auch werte Frankenpost, wie wäre es, wenn man diese Zahlen auch mal für unsere Region aufzeigen würde, die Entwicklung usw. Uns interessiert, wie es hier aussieht. Über die Bürokratie zu schimpfen, wo man selber in Führungsverantwortung als Staatssekretär gestanden hat und wo man der staatstragenden Partei selbst angehört und wo man sogar im Kandidatenkreis für einen Posten in der Regierung mit genannt wird, dass ist einfach nur leere Mache.

Wenn man dann in waalstreet-online.de und über WISO mitkriegt, wie die genossenschaftlichen Banken Kredite verkaufen, obwohl der unbedarfte Kunde annimmt nur mit der Volks- oder Raiffeisenbank den Vertrag gemacht hat, dann muss uns im Angesicht von 50 Millionen € im Bereich der latenten Kreditrisiken bei der VR-Bank Marktredwitz das kalte Grauen kommen. Wenn die Sicherungseinrichtung, die ja inzwischen auf jeder Homepage der Banken ganz vorne beschrieben wird, die Abschreibung von teilweise über 50 % des Kredites übernimmt, dann Gnade Gott dem Kunden der sich auf den Förderungsauftrag des Genossenschaftsgesetzes und der Satzung verlassen hat.

Diese Kredite abzubauen, ist keine Leistung, es ist die Fortführung vielfacher Tragödien, abgewälzt auf profitgierige Geldhaie, wo der Kunde keine Ahnung hat, wer ihm gegenübersteht und mit welchen Resourcen. Werter Herr Götzl, Sie werden erst dann glaubwürdig, wenn Sie das Thema VR-Bank Marktredwitz nicht immer aussparen. Der Verband hat die Fusion von Arzberg-Selb ins Vogtland befürwortet, aber Marth und Dittrich hat man zum Schluss nach allen Regeln der Kunst ausgetrickst nur um die ganze Bank unter Hegers Fittiche zu geben. Sie brauchen sich die Lagebericht gar nicht hervorkramen lassen und die Versammlungsprotokolle beginnend mit dem Jahr 2001, die dann folgten. Lassen Sie sich von Herrn Herzog, dem Abfangjäger ihrer gröbsten begangene Fehler aus ihrem Haus heraus, die Beitragsnummern auf dieser Internetseite geben, die ihn am meisten schmerzen, die hat er sicher gespeichert oder gar im Kopf. Alleine dass Sie auf die Aufgaben der Banken im Geldwäschebereich hinweisen, muss bei Herrn Herzog und auch Herrn Grothoff schon die Magengrube anheben. Wenige Kilometer von Ihrem Kaffeeklatsch entfernt hat eine Bankvorstand unter den Augen dieser Herren Schmiergeld und Bestechungsgeld für Schwarzafrika in absoluter Kenntnis der Vorgänge ausgezahlt. Dass es ohne Sicherheiten geschehen ist und dass sich der Bankvorstand auch noch was davon versprochen hat (ETW und so) erscheint fast zwangsläufig.

Dass der Mann aber seinem Kollegen monatlich 300 Überziehungsseiten durchgehen ließ und mindestens 50 Millionen € Kreditverluste mit verschuldet hat, das liegt ganz weit oben in der Verantwortung des Genossenschaftsverbandes und das ist ein direktes Makel auf dem Haupt der angesprochenen Herren. Wie Sie Herrn Herzog ins Amt geschoben haben, dass dabei dieser Vorstand zum letzten Verbündeten gemacht wurde und Ihr Kollege Gschrey ihn als tief verwurzelt bezeichnete, mutet nach dem 11. Juli 2007, dessen Ereignisse auch bei Ihnen angekommen sein dürften, wie eine selbst gegebene Ohrfeige an. Wer als Prüfer auf der Vertreterversammlung vorträgt, wie es Herr Grothoff machte, der Aufsichtsrat darf die Kredite erst ab Großkreditgrenze kontrollieren, der gehört persönlich in die Haftung genommen und zwar von Ihnen als erstes. Zeigen Sie Verantwortungsbewusstsein und entschuldigen sich für die getätigten und auch protokollierten Aussagen bei der VR-Bank.

Ihre Werbekampagne um Mitglieder ist ein Witz, wenn man hinter ihre Fassaden blickt. Die nächste Gefahr im deutschen Bankenwesen ist der von den Eigentümern selbst nicht mehr zu kontrollierende Größenwahn der genossenschaftlichen Banken. Die Macht konzentriert sich auf einen Haufen Leute und auf die Einflussnahme der Verbände. Das eine Stimmrecht des Mitgliedes ist kein Schutzmechanismus. Die Demokratie, die Sie damit verbinden, die treten Sie selbst mit Füßen, sobald Ihr eigener Laden mit konfrontiert wird. Denken Sie bitte über die Abwicklung der Gewinnverwendung im Jahr 2001 bei der VR-Bank Marktredwitz nach um die Fusion nicht zu gefährden, dann wissen Sie, was man von Auftritten aus den genossenschaftlichen Verbänden faktisch entnehmen darf. Wie im Kleinen, so auch im Großen. Hoffentlich hat die Tiefenprüfung bei der VR-Bank diesen Punkt neben vielen anderen aufgegriffen. Hoffentlich überprüft die Tiefenprüfung persönliche Kontakte der Verbandsspitze nach Marktredwitz, die Sie heute so auffallend versuchen zu vermeiden.

   

Nr. 2303

www.wallstreet-online.de

19. September 2007, 10:53 Uhr

Betreff: Fondskunden der Volksbanken planen Protestzug

Die DZ Bank, Rechtsnachfolgerin der DG Bank, setzt auf "Kulanz"
18. September 2007
Die DZ Bank hat Ärger. Die Schutzvereinigung für Kapitalanleger (SfK) und die Bremer Rechtsanwaltskanzlei Hahn wollen an diesem Donnerstag in Frankfurt 300 bis 400 Anleger für einen Protestzug gegen das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken mobilisieren. Besonders pikant: Unter den Käufern notleidender geschlossener Immobilienfonds, die sich wegen angeblich falscher Angaben im Verkaufsprospekt oder angeblich fehlerhafter Beratung hintergangen fühlen, befinden sich oft die besten Kunden einer Volks- oder Raiffeisenbank und sogar viele Bankvorstände selbst.


Die Volksbankenvorstände und ihre Kunden haben sich auf ihr damaliges Spitzeninstitut DG Bank verlassen. Sie haben in den achtziger und neunziger Jahren massenhaft die von deren Tochtergesellschaft „DG Anlage“ aufgelegten geschlossenen Fonds mit Immobilien in Ostdeutschland gekauft. Die Berater in den Volksbankenfilialen warben mit der staatlichen Berlin-Förderung, später mit dem für die neuen Länder erwarteten Aufschwung; zudem winkten den als Kommanditgesellschaften organisierten Fonds in den ersten Jahren hohe Verluste, die Anleger steuersparend geltend machen konnten. Doch die schillernden Nach-Steuer-Renditeaussichten erfüllten sich nur selten.


An Ausschüttungen ist nicht zu denken


Von 50 zwischen 1985 und 1993 aufgelegten DG-Anlage-Fonds sind heute zwölf notleidend, neun davon akut. Friedhelm Buthmann, Sonderbeauftragter der DZ Bank, der Rechtsnachfolgerin der DG Bank, für dieses heikle Thema, zieht Bilanz: 19.200 Anleger haben, vermittelt von 800 Volks- und Raiffeisenbanken mit Schwerpunkt in Süddeutschland, für die neun notleidenden Fonds seinerzeit 500 Millionen Euro Eigenkapital aufgebracht, ein Vielfaches an Fremdkapital haben die Fonds für ihre Immobilieninvestitionen zusätzlich aufgenommen. Die Mieterträge reichen nun oft nicht aus, um die Kredite der Fonds zu bedienen - an Ausschüttungen für die Anleger ist nicht zu denken.


Eine Verantwortung für die Schieflagen streitet die DZ Bank ab. Im Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken wird die Not der Fonds mit dem Wegfall der Berlin-Förderung und der als zu optimistisch eingeschätzten Lage in Ostdeutschland begründet. Dem Fondsinitiator konnte bislang vor Gericht tatsächlich nicht nachgewiesen werden, dass sich Fehler in den Verkaufsprospekten befinden. Allerdings hat eine Volksbank schon in zweiter Instanz wegen Beratungsfehlern verloren. Die Urteilsbegründung des Oberlandesgerichts Stuttgart lässt aufhorchen: Die Volksbank habe ihre Beratungspflicht gegenüber dem Kunden verletzt, weil sie das Fondskonzept der DZ Bank nicht selbst geprüft habe.


Noch 101 Schadensersatzklagen


Die DZ Bank indes betont, sie habe acht Prospekthaftungsklagen bei den Fonds der DG Anlage Nummer 26, 30, 31, 35 und 39 schon rechtskräftig gewonnen. Insgesamt seien noch 101 Schadensersatzklagen wegen Prospekthaftung anhängig, viele davon seien ausgesetzt, bis noch in diesem Jahr eine zweite Instanz - das Oberlandesgericht Frankfurt entscheide. Viele Verfahren hat die Rechtsanwaltskanzlei Hahn übernommen. Sie glaubt, neue Erkenntnisse zu haben; deshalb seien auch die Ansprüche aus erweiterter Prospekthaftung noch nicht verjährt.


Nach dem Protestmarsch am Donnerstag ist am 25. September der nächste Termin. Das Landgericht Frankfurt wird über die Prospekthaftungsklage von Anlegern des DG-Anlage-Fonds Nummer 35 entscheiden. Auch die DZ Bank gibt zu, dass gerade diese Fondskonstruktion schwer zu durchschauen sei. Gleichwohl seien alle Angaben im Prospekt vollständig und korrekt. Hahn hingegen vermisst zum Beispiel Aussagen darüber, dass eine zur DZ Bank gehörende Gesellschaft dem Fonds ein Erbbaurecht gegen einen plötzlich deutlich höheren Zins einräumte und dass personelle Verflechtungen zwischen DZ-Untergesellschaften bestanden.


Die in Aussicht gestellten Gewinne sind weg


Obwohl die DZ Bank die Chancen der Anleger vor Gericht gering einschätzt, hat sie sich für alle neun notleidenden Fonds zu „Kulanz“ aufgerafft. Sie bietet den Volksbanken an, Fondsanteile zurückzukaufen. Zuvor müssten die Volksbanken ihren Kunden die Fonds gegen Aufgabe der Schadensersatzansprüche abkaufen. Der Preis, den die Volksbanken bieten, ist ihnen überlassen. Zahlt eine Bank dem Kunden nicht mehr, als sie von der DZ Bank bekommt, läuft es darauf hinaus, dass die Anleger 80 Prozent ihrer Nominalbeteiligungssumme verlieren.


Die DZ Bank verweist indes darauf, dass Anleger mit Spitzensteuersatz dank Steuervorteilen und Ausschüttungen schon 50 Prozent ihrer Einlage zurückerhalten hätten und sie insofern nur 30 Prozent verlören. Allerdings sind ihnen in Aussicht gestellte Gewinne entgangen. Petra Brockmann von Hahn Rechtsanwälte meint: „Die Quote ist angesichts der Erfolgsaussichten vor Gericht nicht im Ansatz akzeptabel.“

   

Nr. 2302

Der Wissende

18. September 2007, 23:11 Uhr

Betreff: Beitrag 2521

Lieber "Erschütterder Genossenschaftler", ihr Idealismus ehrt sie, aber die Realität ist leider so, daß F.W. Raiffeisen als aufrechter Mann mit Sicherheit nichts mehr mit dieser Genossenschaftsidee am Hut hätte. Wenn sie die die Thematik der WISO-Sendung weiter verfolgen, so können sie im Internetauftritt nachlesen, daß die immofori-GmbH eine Unternehmen im Finanzverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken und eine 100-ige Tochter der DGHyp (Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank) ist. Die DGhyp gehört wiederum zu rund 95 % der VR-Immobilien Gmbh und ca 5 % der DZ-Bank. Dies ließe sich noch weiter spinnen. Aber das perfide an der ganzen Geschichte ist, daß die Primärbanken ihre notleidenden und auch gesunden Kredite an die immofori GmbH verkaufen können und diese ist der Eigentümer der Forderungen wird. Da die Immofori keinen Kundenverkehr hat, muß diese auch auf ihr Image keine Rücksicht nehmen und kann daher mit Brachialgewalt gegen die früheren Kunden der Genossenschaftsbanken vorgehen. Die Homepage spricht von ausgewählten Spezialisten und der Nähe zur DGHyp. Daß sich die Forderungen im genossenschaftlichen Klüngel nur im Kreis drehen und jeder der Beteiligten sich davon eine Scheibe abschneiden will ist wohl klar. Am Ende haben die Schuldner ihre Objekte los und bleiben auf einen höheren Berg von Schulden sitzen, da sich alle im Klüngel vorab schon bedient haben. Die genaue Vorgehensweise der immofori GmbH ist auf der HP im Bereich Dienstleistungen beschrieben, wo die Vorteile für die Banken beschrieben sind. Und wenn die Banken Vorteile haben, dann gereicht es den Kunden erfahrungsgemäß zum Nachteil.

   

Nr. 2301

Der Wissende

18. September 2007, 22:10 Uhr

Betreff: Sicherungsübereignung, Kriminelle und Verband

Wie sich die beiden Noch-Vorstände bei dem Sicherungsgut von Manfred Bleil hinausreden wollen ist schon unglaublich. Denn wenn die Maschinen und Werkzeuge nicht im Verkehrswertgutachten enthalten waren, dann war es auch kein Zubehör. Es ist bei dem Objekt, daß die Bank selber eingesteigert hat somit auch nicht in der Zubehörhaftung. Damit zu argumentieren, man hätte diese Gegenstände mit ersteigert, ist damit ad absurdum geführt. Diese Gegensände abzuholen, war nichts anderes als Diebstahl!!! Warum hat man die Kosten für die Abholung produziert, wenn es alles wertlos war. Und dann noch die freche Aussage von Wolf, die Gegenstände könnten auch in Tschechien oder Polen sein.
Die Wut von Manfred Bleil ist jedenfalls gut nachvollziehbar, über soviel Unverfrorenheit. Es gehört doch schon zur Aufgabe eines ordentlichen Kaufmanns, daß mit Gegensätnden, die einem nicht gehören ordnungsgemäß umgegangen wird. Im Verwertungsfall ist der Nachweis über ein Wertgutachten zu führen, was dafür vereinnahmt wurde und wer der Käufer war. Es kann sich doch kein Banker anmaßen, beurteilen zu können, ob Maschinen und Werkzeuge noch einen Wert haben oder wertlos sind. Bei ordnungsgemäßer Geschäftsführung ist die akkurate Vorgehensweise selbstverständlich. Da aber die Gegentände an irgendwen verscherbelt wurden und der Erlös in die Taschen der Vorstände wanderte, ist es klar, daß man keinen Nachweis führen wollte. Es hat nichts - wie es in einigen Beiträgen beschrieben wurde- mit der Unfähgikeit der früheren Vorstände zu tun. Es ist einfach eine gehörige Portion kriminelle Energie vorhanden, um sich so zu verhalten. Daß die jetzigen Vorstände nicht willens sind, endlich Licht ins Dunkel auch in dieser Sache zu bringen, stellt sie auf die gleiche Stufe, wie ihre Vorgänger. Wenn man zudem noch als ehemaliger Prüfer, diese Dinge geprüft hat und jetzt als Vorstand seine eigenen Verfehlungen mit Lügengeschichten selbst gegenüber der Aufsichtsbehörde zu kaschieren versucht, der hat als Vorstand in keiner Bank mehr was zu suchen und als Prüfer schon überhaupt nicht.
Daß die Verstrickungen von Verbandsoberen und den früheren Vorständen endlich ans Tageslicht gekommen sind und damit Interessenskollisionen zuhauf publik werden ist dem Wunsiedeler Kreis zu verdanken. Die Anzeichen deuten daraufhin, daß die Machtkonstellationen der Genossenschaftsverbände transparenter werden und dem Machtmißbrauch ein deutlicher Riegel vorgeschoben wird. Aber die Existenzängste der Vorstände zeigen sich in allerjüngster Vergangenheit auf. Der Genossenschaftsverband Bayern forderte die Vorstände der Banken auf, ihre Fiducia-Aktien auf ihn zu übertragen. Mit der Begründung, daß man damit eine bessere Wirkung bei der Rechenzentrale der Genossenschaften bewirken kann. Auf den Gebietsversammlungen kam keine kritische Nachfrage, sondern nur wie man -ganz verbandshörig- schnellstens die Aktien auf den GVB übertragen kann
Daß sich die Bankvorstände sich ein weiteres Instrument ihrer Eigenständigkeit aus der Hand nehmen lassen, weiß zwar jeder, aber keiner traut sich dagegen aufzumucken. Denn wenn man sich vor Augen führt, dass die Verbandsoberen schon bisher im Aufsichtsrat der Rechenzentrale saßen und hier anscheinend nichts bewirken konnten, dann werden sie es auch mit der Aktienmehrheit nicht schaffen oder auch weiterhin nicht wollen. Daher stellt sich die Frage, was diese Aktion eigntlich bewirken soll. Die Verbände haben sich bisher nicht als der Sachwalter ihrer Vereinsmitglieder bewährt, sondern die Rechenzentrale mit ihrer Gebührenpolitik schalten und walten lassen. Daß die Mitgliedsbanken bei der harten Marktsituation immer mehr mit der Kosten der Rechenzentrale und den Prüfungskosten zu kämpfen haben, interessiert dort niemand. Wenn die Ertragssituation ständig angespannter wird, dann sind im Regelfall nach Leseart der Verbände die Vorstände der Primärbanken schuld, weil sie anscheindend nicht in der Lage sind, die vorher beschriebenen horrenden Fremdkosten, weiterhin aus den Kunden herauszupressen.

   

Nr. 2300

Erschütterter Genossenschaftler

18. September 2007, 20:36 Uhr

Betreff: Armer Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Wie die Nachkommen eines guten Mannes, der nur helfen wollte dessen Namen in den Schmutz zerren und dafür sorgen dass der Name Raiffeisen langsam aber sicher nicht mehr als Symbol für gute Banken steht wird in diesem Gästebuch ja schon dargestellt.

Dass es aber in der gesamten Organisation bereits üblich ist, schlimmer als die schlimmsten Schuldeneintreiber zu agieren sagt aus, dass den Führungspersonen in der Organisation der Name Raiffeisen und dessen Idee scheißegal ist
und sie den Namen und vor allem dessen Idee "Genossenschaft" nur noch für Ihre Zwecke missbrauchen und sich hinter verschlossenen Türen amüsieren, wie leicht ausnutzbar die dummen blöden kleinen Genossenschaftsmitglieder sind.

WISO hat erst gestern wieder darüber berichtet, was diese Raiffeisenbanken im Namen Ihres Gründers so alles treiben.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,7006181,00.html

Ich habe irgendwo hier auf diesen Seiten gelesen, dass von 100 Banken die 90 schlimmsten eigentlich Genossenschaftsbanken sind. Ich wollte es nicht glauben.
Nach dem was ich gestern bei WISO gesehn und gehört habe, glaube ich es.

Der äußerst christliche Friedrich Wilhelm Raiffeisen würde sich im Grab umdrehen.

Aber trotzdem eine Warnung an die Kunden der VR-Bank Marktredwitz.
Wundert euch nicht, wenn sich demnächst irgend eine Immobilien-Heuschrecke bei euch meldet und euer Haus versteigern will. Es scheint nämlich langsam Mode bei den Raiffeisenbanken zu werden, Kredite einfach an solche Heuschrecken zu verkaufen.
Aber schaut euch einfach den Beitrag bei WISO an. Dann wisst ihr was ich meine.

   

Nr. 2299

Beschissener Kunde

18. September 2007, 17:27 Uhr

Betreff: Rückt endlich unser Geld aus den unsauberen Abrechnungsmethoden raus

Wir wollen endlich unser Geld aus den verkehrten Abrechnungsmethoden haben. Da hat man uns vielleicht link abgezockt und doch alles verbraten. Wenn die von der VR-Bank jetzt auch noch die Aufsichtsbehörden so anlügen wie in dem letzten Beitrag geschrieben steht, was machen die dann erst mit uns Kunden? Rückt endlich unser Geld raus und zwar bei den Darlehen mit der Stichtagsverzinsung ohne wenn und aber und auch bei den Wertstellungen. Herzog und Heidel, ihr könnt Euch auch nicht raus reden mit Spenden für Kulturtage und sonst was, das nimmt Euch keiner mehr ab. Wir machen bei Euch vor der Bank einen Auflauf der sich gewaschen hat.

   

Nr. 2298

Geschädigter

17. September 2007, 20:05 Uhr

Betreff: Zu Beitrag 2518

Mir ist es wahrscheinlich ebenso ergangen wie Ihnen nach dem Beitrag 1915.
Ich war beim Dämmerschoppen im Wirtshaus und auf einmal kam einer von der Bank zu
mir und verlangte die Schlüssel von meinem VW-Bus. Ich war so geschockt, dass ich ihm
meine Schlüssel gegeben habe. Daran war mein Haustürschlüssel, der mir nicht zurückgegeben wurde und mein VW war auch weg und bis heute habe ich von der Raiffeisenbank überhaupt keine Nachricht erhalten, wo dieser ist bzw. habe ich auch keine Gutschrift bekommen. Jetzt ist mir alles egal, weil ich von Hartz lebe.

   

Nr. 2297

Webmaster

17. September 2007, 15:31 Uhr

Betreff: Vorstände der VR-Bank belügen sogar das BaFin

Ich führe zur Zeit eine Auskunftsklage gegen die neuen Vorstände der VR-Bank, wo denn meine Maschinen und Werkzeuge verblieben sind. Parallel dazu habe ich mich vor wenigen Monaten auch an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gewandt und von der Abteilung Privatverbraucher die dort eingeforderte Stellungnahme der Bank übermittelt bekommen. Darin haben die Vorstände Herzog und Heidel frank und frei behauptet, die Dinge seien als Zubehör mit ersteigert worden, obwohl diese auch im Verkehrswertgutachten nicht aufgeführt waren. Aber kein Wort warum man keine ordentliche Verwertung mit Nachweisen dazu versucht hat.

In einer Stellungnahme gegenüber dem Gericht haben die beiden Herren aber eingeräumt dass es sich um Sicherungsgüter aus der Sicherungsübereignung handelt, denn damit sind noch verschärfte Verwertungsvorschriften verbunden. Erlauben sich die Vorstände unserer Bank tatsächlich die oberste Bankaufsichtsbehörde frech anzulügen? Aus der Erfahrung des Herrn Herzog meint er vielleicht, dass die Bankenaufsicht sich in aller Regel hinter dem Revisionsgeheimnis verbirgt. Hier hat sich das Amt sogar telefonisch bei mir gemeldet und unabhängig vom Schriftverkehr für die Eingaben bedankt und versichert der Angelegenheit nachzugehen.

Herzliche Grüße und halten Sie uns die Treue wie bisher, das hilft uns sehr bei der Arbeit.

Ihr Webmaster

   

Nr. 2296

Leser

17. September 2007, 15:05 Uhr

Betreff: Ganz schön was los im Gästebuch

Wenn ich den Wunsiedeler Kreis starte und ins Gästebuch gehe, dann schau ich mir zuerst die Zahl der Besucher an. Heute scheinen zehntausend nicht zu reichen, wenn ich mich nicht getäuscht haben sollte. Das Interesse ist riesengroß. Dass da im Fichtelgebirgskreis einiges aufkommt, das hat sich angebahnt. Irgendwie hab ich eine Parallele zur Sparkasse in Tirschenreuth erwartet. Aber die Ermittlungsbehörden scheinen in dem Nachbarbezirk hier doch ein wenig anders vorzugehen. Mich wundert nur, dass sich der Aufsichtsrat immer noch so vereinnahmen lässt. Egal ob er sich wirklich was zu Schulden kommen hat lassen, dass er da und dort bei kleinen Aufmerksamkeiten nicht nein gesagt hat, wirklich im Stich gelassen haben ihn die Revisoren des Verbandes. Wenn die nie auf die Machenschaften, auf die unübersehbare Unfähigkeit der Vorstände hingewiesen haben, dann hat doch auch der Aufsichtsrat sich auf sicherem Terrain fühlen müssen. Wenn das Risiko nicht von den Prüfer vorgetragen wird, ja wo soll ein Aufsichtsrat sonst seine Schlüsse ziehen. Es ist unverständlich, wie die Aufsichtsräte dem früheren Prüfer die Stange halten. So wie er früher für die Kunden nichts getan hat, so wie die Verluste nicht gebremst hat und damit ja auch die Sanierung und die Belastung aller deutschen Genossenschaftsmitglieder heraufbeschworen hat, so reißt er die Aufsichtsräte mit in den Sog und vernichtet auch da noch Existenzen im Ehrenamt. Wenn der hinstehen muss, dann schont der keinen mehr und das scheint er mehr als nur einmal hinter verschlossenen Türen klar und deutlich zu sagen. Die VR-Bank Marktredwitz ist kein glorreiches Beispiel aber ein viel und immer mehr beachtetes und eines das aufzeigt welches Hemd mancher Prüfer so am Leib trägt und dass Verbandsobere dies voll mittragen.

   

Nr. 2295

Mitglied

17. September 2007, 14:35 Uhr

Betreff: Jeden Aufsichtsrat einzeln anzeigen

Genau so wie es im Eintrag 2515 ist, genau so müssen wir auch jeden Aufsichtsrat einzeln anzeigen. Vorteilserschleichung durch Johannes Herzog das muss sowieso untersucht werden, aber dass die Aufsichtsräte auch was abbekommen haben können, das liegt doch auf der Hand. Da hat man vielleicht auch noch die Hühneraugen zugedrückt, wenn die Vorstände die Kunden platt gemacht haben. Tiefenprüfung zwischen Heger und dem speziellen Kunden, der tagtäglich zum Kaffee gekommen ist und der die Bank Millionen gekostet hat. Da kann Horst Pausch und andere schon das eine oder andere mal auch dabei gewesen sein, wo man es nicht so offensichtlich gesehen hat, wenn man richtig auf die Pauke gehauen hat.

Strafvereitlung ist ein gutes Stichwort. Fangen wir also bei Horst an, machen bei Reiner Loos weiter, wie es denn um seine Finanzen steht und ob er unabhängig handeln kann und warum man dann von gelben und roten Ampeln redet, die man sowieso nicht sehen wollte und fragen dann nach dem Bauern und dann nach dem Bad Alexandersbader Bürgermeister was der in Marbella so alles zu erledigen hatte und alles lassen wir vom Staatsanwalt überprüfen. Den Notvorstand nehmen wir dann als nächstes. Jeder einzeln und schön aufgereiht nacheinander, keiner wird vergessen, denn Peter Träger muss weit vorne kommen. Vielleicht wird der aber über Flex jetzt schon in die Mangel genommen, nur verlassen sollten wir uns nicht darauf.

Also loslegen.

   

Nr. 2294

Anonym

17. September 2007, 13:54 Uhr

Betreff: Strafantrag wegen Strafvereitlung, Bilanzbetrug, usw. gegen Herrn Herzog

Anonym ……………, den 17. September 2007

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg, Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München
und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof


Strafantrag wegen

- Strafvereitlung nach § 258 StGB und Begünstigung nach § 257 StGB bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz zur eigenen Vorteilserlangung, sowie Untreue nach § 266 StGB in Einheit mit Bilanzbetrug nach § 263 StGB

gegen den Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München, Herrn Johannes Herzog, auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag gegen oben genannten Herrn Herzog wegen

- Strafvereitlung nach § 258 StGB und Begünstigung nach § 257 StGB bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz zur eigenen Vorteilserlangung, sowie Untreue nach § 266 StGB in Einheit mit Bilanzbetrug nach § 263 StGB



Zur Beweisführung ziehe ich heran:

A) Internetseite: http://www.wunsiedeler-kreis.de/Gaestebuch/gaestebuch.php

B) Jahresabschlüsse der betroffenen Bank, speziell dazu Lageberichte der Jahre 2001, 2002 und 2003, hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof

C) Eintrag Nr. 2141 vom 13. Juni 2007 der unter A) genannten Internetseite mit hinterlegten Protokollen der Vertreterversammlungen der Bank, speziell der Jahre 2004, 2005 und 2006.

D) Als Beweisquelle nenne ich zusätzlich
- die Protokollbücher des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Bank,
- Protokolle der Prüfungsschlusssitzungen mit den Revisoren des Genossenschaftsverbandes bei der Bank, vorzugsmäßig einzusehen beim Genossenschaftsverband Bayern, wegen Komprimierung der Unterlagen,
- entsprechende Kreditakten und sonstige Kreditunterlagen bei der Bank,
- Prüfungsberichte des Genossenschaftsverbandes Bayern mit Einzelberichten zu verschiedenen Kreditverhältnissen,
- Organisationsunterlagen der Bank, mit Änderungen seit dem Jahr 2000,
- Aktenkundige Aktennotizen und Vermerke der gesetzlichen Prüfer im Besitz der jeweils aktuell zuständigen Prüfer (auch von früheren Prüfern übergebene Unterlagen)

1. Herr Johannes Herzog hat als Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern Strafvereitlung betrieben im Zusammenhang mit § 266 des StGB, Untreue, indem er diese Straftat nicht anzeigte. Bei der Bank sind im Laufe der Jahre Kreditverluste entstanden, die sich in Millionenhöhe ergeben haben und die über die genannten Beweisquellen ersichtlich sind. Seine beabsichtigte eigenen Vorteilsnahme dürfte sich aus der Tatsache ergeben, dass er ihm nützliche Vorstände schonte und andere, wie einen Herrn Marth und Dittrich aus der zufusionierten Bank Raiffeisenbank Arzberg-Selb eG, half zu belangen. Durch diese Vorgehensweise konnte er selbst in das Vorstandsamt der Bank gelangen. Er hat sein beachtliches Wissen eventuell sogar dahingehend zielbewusst eingesetzt.

2. Herr Johannes Herzog hat als gesetzlicher Prüfer Geldwäsche nach § 261 StGB begünstigt, in dem er in einem am 11. Juli 2007 vor dem Amtsgericht Wunsiedel verhandelten Fall sowohl als Prüfer die Anzeigen nach dem Geldwäschegesetz nicht forderte, und als späterer höchst verantwortlicher Bankmitarbeiter selbst nicht nachreichte.

3. Herr Johannes Herzog hat in seiner Eigenschaft als Vorstand Bilanzbetrug begangen, in dem er im Jahresabschluss 2006 einen von ihm vorgenommen Forderungsnachlass im Februar und März 2007 von wahrscheinlich 432.000 € nicht berücksichtigte, obwohl die einschlägigen Gesetze und Richtlinien dies so fordern, da es sich um zum 31.12.2006 voll bestehende Forderungen handelt.
Die Verschiebung der notwendigen Abschreibung auf das Kreditengagement muss nach der Konstellation der Bilanz der Bank zum 31.12.2006 auch zu einer Steuerverkürzung im Jahr 2007 führen, falls dort überhaupt Steuern anfallen würden.
Der Verzicht auf die Forderung ist zudem wahrscheinlich ein Untreuetatbestand nach § 266 StGB, da dem Vorstand das Recht auf den Forderungsnachlass bei bestehender Absicherung nicht zusteht.

Ich beantrage gleichzeitig ein mögliches Mitverschulden von Aufsichtsräten mit zu überprüfen.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2293

Insider

17. September 2007, 11:41 Uhr

Betreff: Hat Johannes Herzog die Mitglieder als Prüfer nicht gar betrogen?

Wahrscheinlich will sich der Vorstand Johannes Herzog herausreden, dass im Genossenschaftsgesetz geregelt ist, dass der Prüfungsverband bisher nur mit 200.000 DM haftete. Dies wurde aber nun erhöht. Der Satz in § 62 GenG lautet nun: „Die Ersatzpflicht von Personen, die fahrlässig gehandelt haben, beschränkt sich auf eine Million Euro für eine Prüfung.“

Man kann doch mal hochrechnen, ob bis zur Änderung des Genossenschaftsgesetzes sich mehrere Prüfer bei mehreren Prüfungen schuldig gemacht haben mit den Schäden bei der VR-Bank und ob man da nicht sogar Vorgesetzte im Innendienst einbeziehen müsste. Selbstverständlich muss man immer wieder an die Verantwortung von Heger, Wolf und Krämer erinnern, aber hat dieser frühere Prüfer die Genossenschaft sogar betrogen. Sein Vorteil ist doch der heutige Vorstandsstuhl, den er sich daraus gemacht hat, oder nicht? Geht es hier inzwischen weg von der Verantwortung als Prüfer sogar schon hin ins Strafrecht, wenn er Hilfestellung gegeben hat z.B. zum Verstoß gegen das Geldwäschegesetz im Fall Gold, Gold, Gold, wenn er zu seinem Vorteil die Untreue aus den Verlusten im Kreditgeschäft nicht angezeigt hatte? Wo ist das Schmierestehen des Herr Herzog für die Vorstände, wenn man Marth und Dittrich aus Arzberg angezeigt hatte, die ja keinen Nutzen für Herrn Herzog haben konnten?

Sehr interessant sind auch weitere Passagen im Gesetz zur Berechtigung der Prüfung wie unten nachzulesen. Wenn es Herrn Herzog wirklich an den Kragen gehen würde, dann könnte der Verband sicherlich um sein Prüfungsrecht Angst haben. So sind die Rückversicherungen für jeden irgend wie und irgend wo gegeben. Doch der Hinweis auf die Tiefenprüfung könnte sagen, die Nägel für die Halteseile sind in brüchigen Fels geschlagen.

Hier die weiteren Auszüge aus dem Genossenschaftsgesetz:
§ 63a Verleihung des Prüfungsrechts
(1) Dem Antrag auf Verleihung des Prüfungsrechts darf nur stattgegeben werden, wenn der Verband die Gewähr für die Erfüllung der von ihm zu übernehmenden Aufgaben bietet.
§ 64 Staatsaufsicht
Die zuständige oberste Landesbehörde, in deren Gebiet der Verband seinen Sitz hat, ist berechtigt, die Prüfungsverbände darauf prüfen zu lassen, ob sie die ihnen obliegenden Aufgaben erfüllen; sie kann sie durch Auflagen zur Erfüllung ihrer Aufgaben anhalten.

Für zusätzliches Interesse am Genossenschaftsgesetz hier ein Link dazu: http://bundesrecht.juris.de/geng/index.html
und hier das Strafgesetz: http://bundesrecht.juris.de/stgb/index.html , hier vielleicht beachtenswert ab § 257, Begünstigung und Hehlerei und dahinter Betrug und Untreue. Zu Strafvereitlung sei zu sagen, der Versuch alleine ist strafbar.

   

Nr. 2292

?

16. September 2007, 23:06 Uhr

Betreff: Kr. ist das die großkotzige Kröniger

In Eintrag Nr. 2511, da kann doch nur die großkotzige Kröniger gemeint sein, oder? Gutes Beispiel für das was gerade los ist beider VR-Bank.

   

Nr. 2291

Ganz Nah

16. September 2007, 18:00 Uhr

Betreff: Tiefenprüfung, was für ein Quatsch

Fragt die Leute die es beobachtet haben, dann braucht ihr keine Tiefenprüfung. Es klingt fast wie eine Ironie, wenn man weiß, was der alte, aber an Jahren noch junge Vorstand unter Tiefenprüfung verstanden hat. Fällt das Kartenhaus endlich zusammen? Das Kartenhaus von Vertuschen, Hände aufhalten, weg schauen? Risikokredite in nicht vertretbarem Rahmen, hat es da keine Rolle mehr gespielt, dass bei der Bank die Kredite höher waren als die Einlagen? Wo hat es das sonst gegeben? Und dann Risikokredite in nicht vertretbarem Rahmen und noch mit dem persönlichen Freund einen Kredit von 4,5 Mio. Mark, nicht rosig bei der Ausreichung, wie ein gewisser Dr. Nickl zu berichten wusste. Da musste man Manfred doch vier Jahre später ohne Ansprüche gehen lassen, wenn man dem vorher schon zugestimmt hat und auf 300 Seiten Überziehung im Monat in zwei oder drei Jahren den Flexkredit mit mehreren hunderttausend Euro gar nicht gesehen hat. Oder war man wirklich zufrieden mit dem was man rüber geschoben bekommen hat? Da muss die Tiefenprüfung hin laufen. Die Sauereien sieht man auf einen Blick. Wer daraus Nutzen gezogen hat, den muss man verfolgen.

Und die direkte Frage an den Exprüfer Herzog, wo haben Sie hin geschaut? Haben Sie sich ein Sammelsurium angelegt, wie Sie die anderen alle einsacken, wenn sie erst mal im Sattel sitzen? Sie haben nicht den Charakter selbst zu gehen. Sie sind mindestens genauso Schuld wie die früheren Vorstände. Sie können den Leuten, die da noch kaputt gemacht worden sind, nur damit Sie auf den Vorstandsstuhl gekommen sind doch gar nicht in die Augen sehen. Eine Tiefenprüfung dieser Seele sollte mit eingeschlossen werden. Weiße Weste nach außen, aber was darunter? Suchen Sie lieber Pelze oder Werkzeuge und was noch alles.

   

Nr. 2290

L.

16. September 2007, 17:26 Uhr

Betreff: Der Herzog hat uns doch bloß auflaufen lassen

Warum haben die Prüfer uns vor ein paar Jahren nicht reinen Wein eingeschenkt? Weil sie selber zuviel Dreck am Stecken gehabt haben? Der Herzog hat alles gesehen und alles gewusst, der hat uns nur auflaufen lassen. Hat er sich den richtigen Moment herausgesucht um Manfred Heger los zu werden und selber den Vorstand markieren zu dürfen?

Wenn Herr Herzog jetzt glaubt unser Geld herschenken zu dürfen, weil ihm keiner an den Karren fahren kann, dann wird es endlich Zeit dass der Aufsichtsrat Rückgrat zeigt und den Mann endlich raus wirft. Wahrscheinlich hätte man vor ein paar Jahren noch viel von dem Chaos aufhalten können. Anscheinend haben die Prüfer aber eine besondere Lösung parat gehabt, nämlich zuerst an die geborenen Prüferlaufbahn zu denken als an die Genossenschaft. Und so hat er auch noch Reinhold Wolf und Karl Krämer gebraucht um selber die Wartezeit überbrücken zu können. Hätte er alle drei mit seinen Prüferkameraden abgesetzt und das nicht erst im Jahr 2004 sondern schon 2001, wo man geschrieben hat die Risikokredite sind in einem nicht vertretbaren Rahmen, dann hätten diese marktdynamischen Vorstände, die überhaupt keine Risikobewusstsein und wahrscheinlich schon gar kein Unrechtsbewusstsein gehabt haben, nicht noch weiter Schaden anrichten können. Oder soll man es so deuten, dass der Wechsel bei den Prüfern schon zu der Zeit nur das Ziel gehabt hat Herrn Herzog für Manfred Heger einzusetzen? Der Mist von Manfred und seinen Kumpanen Reinhold Wolf und Karl Krämer kann ihm doch nicht verborgen geblieben sein. Und die Bilanzmanipulation mit den ungebuchten Wertberichtigungen hat er wissen müssen. Ohne die Revisoren wäre das gar nicht gegangen. Haben die Prüfer sogar den Vorständen und Aufsichtsräten Fallen gestellt um die eigenen Position zu verbessern?

Aber wer weiß was im Verborgenen noch alles dahinter steckt. Raus mit den Prüfern, die uns nur als Opfer auf ihrem Weg zur eigenen Karriere gesehen haben. Unser Geld wollen Sie haben, nicht es verwalten und zusammen halten. Man kann sich auch lebhaft vorstellen, wo es um die vielen Millionen geht. Wenn da was baden geht, dann sind wir wieder die Schuldigen und dann sagt man unseren Vertretern wieder was sie zu tun haben, wenn man unsere Nachschusspflicht nicht auch noch in Gefahr bringen will.

Auf die Mitarbeiter hat der neue Vorstand auch keine Rücksicht genommen. Neben Reinhold Wolf hat er sich im letzten Jahr hingesetzt, wie der posaunt hat, wie stolz man auf die 192 Mitarbeiter wäre. Ausgetrickst und gegen einander ausgespielt hat man sie. Da haben sich einige verabschiedet, außer persönlichen Referentinnen und Mitarbeiterinnen im SUN-Team. Und da gibt es eine Person namens Kr. Die hat früher den großen Macker neben Manfred spielen dürfen und alles mit unterschrieben, die hat er ganz gehörig rasiert. Johannes Herzog zeigt es doch selber, wie rücksichtslos man mit Menschen umgehen kann, wie schnell sich ein Blatt wenden kann. Aug um Aug, Zahn um Zahn. Der Aufsichtsrat muss zeigen dass er nicht zahnlos ist. Die beabsichtigte Blindheit von Leuten, die sich vorne hin heben lassen und davon Nutznießer sind dass sie selbst nichts tun, darf nicht auch noch belohnt werden. Blind, wenn Millionen nach Slowenien und Österreich gehen oder wenn der Vorstand hilft in Afrika Geld über Teststreifen zu verschenken und auch noch den Versuch startet über Hilfe beim Schmieren und Bestechen alles wieder grade biegen zu wollen. Aber hellwach ist er der neue Vorstand, wenn er an den eigenen Vorteil denkt.

Belogen sind wir schon genug geworden. Also entfernt endlich den ehemaligen Prüfer in unserer Bank, zeigt dass der Aufsichtsrat noch vorhanden ist.

   

Nr. 2289

Ex-Prüfer

16. September 2007, 13:32 Uhr

Betreff: Tiefenprüfung – eklatantes Signal des Ausmistens ?

Wurde hier der Begriff der Tiefenprüfung durch das BaFin angesprochen? So etwas gibt es in einem Verbandsbereich alle heilige Zeiten einmal. Da zittert selbst der Verband. Da werden die Kreditprüfungen so aufgezogen, dass man überprüft, dass eine Kreditfall wie hier mehrmals geschildert und wie es im Protokoll einer Vertreterversammlung steht, vielleicht bereits als fahrlässig oder mehr bei der Ausreichung anzusehen ist, wenn man sich selber hinterher rausreden will, dass das Engagement bereits bei der Ausreichung von 4,5 Mio. DM im Jahr 1999 oder 2000 nicht rosig war. Da wird dann überprüft, wie es möglich war, dass für einen Kredit in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum von zwei Jahren zusätzlich knapp 1,5 Mio. DM Überziehungen entstanden sind, die man ausschließlich einem Vorstand anlasten wollte, ohne dabei auch die Verantwortung in dem da wieder sehr langen Zeitraum der desolaten Organisation einzugehen und auch warum die Prüfung den Kredit im Auge und auf den Prüfungslisten in den Berichten hatte ohne die verheerenden Abläufe zu bremsen.

Hat das BaFin diese Internetseite aufmerksam studiert, ja fürchtet man dort jetzt tatsächlich die Wirkung des Wunsiedeler Kreises? Im Fall der VR-Bank Marktredwitz ist sogar für die oberste Bankenaufsichtsbehörde so eine Tiefenprüfung eine ganz kitzlige Sache. Wenn die Anzeigen auf dieser Seite nun von den verschiedenen Ermittlungsbehörden aufgenommen worden sind, so könnte diese Prüfung im Hintergrund auch im Blick zur Sparkasse Tirschenreuth bedeuten, dass man das in Marktredwitz doch lieber mit weniger Aufheben abwickeln will. Denn vielleicht fürchtet man Rückschlüsse zur Fusion auf der Basis des 31.12.2000 mit der vogtlandlastigen oder belasteten Raiffeisenbank Arzberg. Fürchtet und bereut man die öffentlichen Hinweise auf die nicht offen gelegte Risikolage der VR-Bank, die man in die wenigen Sätze der Lageberichte zwischen 2001 und 2003 geschrieben hat und die die Vorstände in den letzten Vertreterversammlung kleinlaut eingeräumt haben? Fürchtet man, dass man vorher lieber hinter den Kulissen zwischen Bonn, früher Berlin und München telefoniert und vielleicht die Prüfungs- und Aufsichtspflichten hinten anstellt, wenn man Struktur betreiben will, oder eigene Fehler aus der Vergangenheit nicht aufdecken will? Welche Abteilung hat beim BaFin die Prüfungsberichte und die Bilanzen der Jahre 2000 bis 2003 und natürlich weiter bis heute geprüft? Wer hat dort geflissentlich überlesen, dass Einzelwertberichtigungen festgestellt wurden, aber nicht eingebucht wurden?

Hat das BaFin und der Genossenschaftsverband nun ein Problem gegenüber den Steuerbehörden? Wenn die Staatsanwaltschaft oder die Steuerfahndung gegen Bank oder Vorstände ermittelt, dann wird nach dem KWG das BaFin informiert. Tiefenprüfung, wird da auch die Rolle der Verbandsoberen Herrn Frankenberger, Herrn Hilkenbach aufgedröselt? Wird aufgenommen, dass man den Starprüfern Grothoff die Stelle des Prüfungsdienstleiters Franken zugedacht hatte und dem Herrn Herzog eben hier in Marktredwitz die des unantastbaren Vorstandes? Nehmen die Sonderprüfer auseinander, was die Prüfer über ihre Einzelfeststellungen in hunderten von problembehafteten Kreditengagements, die zuerst außerhalb eines vertretbaren Rahmens gelegen hatten und dann doch auch noch laufend und sogar erheblich zugenommen haben laut den Lageberichten, festgestellt haben und warum man die Vorstände trotzdem weiter wursteln ließ? Werden bei der VR-Bank die Steuerbilanzen neu geschrieben, in dem man den tatsächlichen Zeitpunkt einer notwendigen Wertberichtigung ansetzt? Wird vielleicht festgestellt, dass die Bank unter der Vermeidung der rechtzeitigen Sanierung am Rande der Zahlungsunfähigkeit gestanden haben könnte und nur ihr Name und der genossenschaftliche Verbund sie aufrecht erhalten haben könnte?

Wird festgestellt, dass die genossenschaftliche Prüfung den Aufsichtsrat nicht einmal angehalten hat diese Verhältnisse zurecht zu rücken? Wird nachgeforscht, ob Gelder bei Flex über Slowenien oder Österreich abgezwackt worden sein könnten, oder bei Gold, Gold, Gold verschenkte Blutzuckerstreifen in aller Welt auch mit ganz anderen Geschenken und Zuwendungen und Geldverteilungen verbunden gewesen sein könnten? Die Fußballfunktionärsambitionen des Kunden und des Bankvorstandes gar nicht berücksichtigt oder die Nationaltrainerambitionen des Mitangeklagten vom 11. Juli 2007.

Wird hoffentlich dabei auch die Geldwäscheproblematik aus diesem Fall herangezogen. Wird hoffentlich ein vielleicht sogar weisungsgebundenes Verhalten und Stillhalten der Prüfer in so vielen unzähligen Fällen überprüft. Wird hoffentlich auch die schon öffentlich behandelte augenscheinliche Untreueproblematik im Fall des Forderungsnachlasses im Februar und März diesen Jahres von Beginn an nachvollzogen. Dass hier ebenfalls die schutzwürdigen Rechte, wie es ein hier aufgezeigtes Urteil des OLG Frankfurt belegt, der Kunden als Gläubiger, aber auch der Mitglieder und der Gläubiger von außen mit Füßen getreten worden sein könnten und dass der Prüfer, der all die anderen Sauereien begleitet hat jetzt im Amt sitzt und die Strategien der Vergangenheit fortsetzt. Ob damit neben dem Verzicht auf Genossenschaftsvermögen auch noch Bilanzbetrug verbunden sein könnte, ob auch hier die Steuer mit zur Finanzierung herangezogen worden sein könnte?

Diese Bank ist seit vielen Jahren im untersten Segment von D2 nach der Analyseeinstufung des GVB, das darf man getrost annehmen und sie ist daher sicher immer im Fokus und in der Überwachung auch der Bankenaufsicht. Ohne öffentliche Wirkung wäre aber dort nie etwas passiert. Wenn auch noch ein geduldeter massiver Verstoß gegen den § 19 KWG, zur Zusammenrechnung von Kreditnehmereinheiten aufkommen würde, wenn daraus sogar noch Ausfälle entstehen würden, dann würde das gesamte Prüfungswesen im genossenschaftlichen Bankenbereich in Frage gestellt werden. Auch die Rückendeckung für den Aufsichtsrat wäre weg, der sicher immer wieder nur abgenickt, weggeschaut hat und seine eigenen Aufsichts- und Überwachungspflichten anscheinend kaum wahr genommen hat. Marktredwitz, Arzberg, Selb, und auch Schöneck könnten noch ein unvorstellbares und ein extrem teures Drama werden, es könnte aber vielleicht auch ein Befreiungsschlag für die Genossenschaftsorganisation an sich sein.

   

Nr. 2288

Wissender

15. September 2007, 18:24 Uhr

Betreff: Eigenkapital oder geliehenes Geld

Wenn die VR-Bank Marktredwitz immer ihr Eigenkapital hoch gehalten hat, dann darf man gern mal darüber nachdenken was dahinter steckt. Vom Eigenkapital hängen nämlich die gesetzlichen Kreditgrenzen ab. Aber Eigenkapital kann man sich auch ausleihen und das macht die VR-Bank in großem Stil. 30,7 Mio. € hat man an Eigenkapital, wie man auch in Interessant nachlesen kann. Aber wie man dort sehen kann, sind die Mittel, die die Bank selber erwirtschaftet hat, die Rücklagen bei knapp 9 Mio. €. Wenn die Bank tatsächlich durch Konstruktion die gesetzliche Kredithöchstgrenze von 25 % des haftenden Eigenkapitals von 7,5 Mio. € durchbrochen hat, dann gefährdet man geliehenes Eigenkapital. Das sind die Nachrangverbindlichkeiten, über die sich vielleicht die R+V-Versicherung die leidige Konkurrenz Allianz mit einer Einlage von 5 Millionen entledigt hat, aber zu einem recht guten Zinssatz von über 5 %. Die Mitglieder leihen 12 Mio. € und ihre zusätzliche Haftungsverpflichtung in gleicher Höhe, der Rest sind Verrechnungen.

Ein Verstoß gegen die Höchstkreditgrenzen wäre eigentlich ein Verbrechen gegen die Mitglieder und die Nachranggeldleiher. Aber wer weiß ob die Bundesaufsicht nicht schon auf die Bank aufmerksam geworden ist. Man spricht davon dass von dort ein Team zur Tiefenprüfung anwesend sei. Tiefenprüfung bis zur Ausreichung zurück? Was würde geprüft werden, Flex, 4,5 Mio. DM Kreditausreichung bei nicht rosigen Verhältnissen und noch 1,5 Mio. DM an Überziehungen oben drauf? Gold, Gold, Gold mit 800.000 € ungesicherte Kreditgewährung mit Abschluss von Schmier- und Bestechungsgeldern, aber auch Fußballgehältern ohne wirtschaftlichen Sinn für den Kredit? Oder doch die eventuelle Verramschung der Sicherheiten in Wunsiedel, wobei man gar nicht weiß wo Erlöse oder auch die Sachen selber verblieben sein könnten? Aber der Fall des ehemaligen Prüfers und heutigen Vorstandes Johannes Herzog mit dem Forderungsnachlasses, obwohl Gelder in ganz anderen Größenordnungen auf dem Weg waren und weitere Sicherheiten auch noch frei gegeben worden sind. Ansatzpunkte genug, aber es sind ja nur die, die man schon breit und quer durchgekaut hat. Es gibt sicher noch genug andere davon.

   

Nr. 2287

Genossenschaftler

15. September 2007, 15:19 Uhr

Betreff: Auf was hat sich der Aufsichtsrat wirklich eingelassen?

Nimmt man die Sache mit den Sicherheiten in Wunsiedel her, dann hat es doch keinen Sinn gemacht, dass hier 60 oder noch mehr Sicherungsgegenstände abgeholt worden sind um sie einfach nur dem Schrotthändler zu geben. Auch bei anderen Krediten besteht doch da eine leise Vermutung, dass den Vorständen jedes Unrechtbewusstsein verloren gegangen ist. Alleine einen Schraubenschlüssel oder irgend sonst ein Werkzeug oder eine Maschine, angefangen vom Schlagbohrer in nicht genehmigte Kanäle zu geben, wäre schon ein Verbrechen gewesen. Nur leider ist es wahrscheinlich genauso ein Verbrechen überhaupt keine Verwertung durch zu führen. Haben sich die Aufsichtsräte tatsächlich in schwachen Momenten selbst verführen lassen, wenn man bereit ist solche Sachen zu decken? Hat man irgend etwas persönlich angenommen? Glaubte man unenteckt zu bleiben und der Kunde braucht es in seiner ausweglosen Lage sowieso nicht mehr?

Doch wo führen so kleine Schwächen vielleicht hin? Zu den ganz Großen, zu dem, dass man sich nicht mehr trauen konnte Manfred Heger bei den unglaublichen Überziehungen zu bremsen? 300 Seiten Überziehungen jeden Monat über Jahre hinweg, da kann man nicht mehr behaupten, der Aufsichtsrat sei nicht mit schuldig gewesen. Warum haben das die Prüfer auch zugelassen? Ist die Vorstandsberufung von Johannes Herzog nicht schon eine Vorteilsgewährung in die falsche Richtung? Wie geht das nun zu mit dem Geschenk an den Kunden mit mehreren Hundertausenden? Aber weiß der Aufsichtsrat in welches Risiko man sich vielleicht über Kleinigkeiten begeben hat? Warum hat Horst Pausch wirklich so schnell das Amt hergegeben, nachdem man Manfred Heger mit dem unglaublichen Aufhebungsvertrag gehen hat lassen? Was ist dran an einem Kredit nahe von 30 Millionen an einen Kreditnehmer, gesplittet über ein Firmenkonsortium? Wenn da was ausfällt, dann passiert doch was Großes. Wenn der Aufsichtsrat hier auch die Augen zugedrückt hat, dann wäre es wirklich am Ende mit dem, dass man über die Herren weiter den Deckmantel legen könnte, dann wäre es an der Zeit endlich den Aufsichtsrat in die Haftung zu holen.

   

Nr. 2286

Fragender

13. September 2007, 18:18 Uhr

Betreff: Warum – warum? Wie tief steckt der Genossenschaftsverband mit drin?

Warum ist der Genossenschaftsverband Bayern anscheinend zum wiederholten Mal bereit sogar gegen die Bilanzierungsrichtlinien bei den Banken zu verstoßen? Warum musste der Prüfer Vorstand werden, der Manfred Heger verabschiedete? Warum wurde die Vorstände Wolf und Krämer mit ihm zusammengespannt, obwohl sie genauso viel Dreck am Stecken hatten wie auch Manfred Heger, gepaart mit absoluter Unfähigkeit? Warum keine Verfolgung von Heger, Wolf und Krämer, aber dafür der Arzberger Vorstände? Warum wirklich keine Sanierung schon als man die Einzelwertberichtigungen nicht mehr aufbringen konnte und sie nicht mehr verbergen konnte oder wollte?

Wie tief sind die Verstrickungen des Genossenschaftsverbandes und welche Mitarbeiter bis in welche hohen Kreise sind dabei beim Schlamassel und im Sumpf der VR-Bank Marktredwitz. Der frühere Verbandspräsidenten stammt aus der Gegend und hat die Bank auch schon unter Rudolf Heger geprüft. Bei diesen Abläufen bei der Bank ist das Misstrauen gegen den Prüfungsverband mehr als nur berechtigt.

   

Nr. 2285

Aus dem Genossenschaftsbereich

13. September 2007, 18:07 Uhr

Betreff: Der missratenen Schlussstrich bei der VR-Bank Marktredwitz

Einen Schlussstrich wollte man ziehen mit der Vertreterversammlung im Juni diesen Jahres bei der VR-Bank in Marktredwitz. Mir kommt das kalte Grausen, wenn ich die Besucherzahl auf dem Gästebuch des Wunsiedeler Kreises sehe. Es sieht fast so aus, als ob der Schlussstrich die Kanonen umgedreht hat. Eine Prozesswelle sehe ich mit dem Verfahren zur Wertstellung auf die VR-Bank in Marktredwitz zu rollen. Unfassbar ist für mich, warum die Bank in den Jahren 2001, 2002 und 2003 nicht über den Scherungsfonds saniert worden ist, wenn man nicht alle festgestellten Einzelwertberichtigungen buchen hat können. Weil anscheinend die Sauereien so unglaublich waren und eventuell über die Bank hinaus gestrahlt haben, wollte man die Prüfer des Sanierungsfonds aus Bonn und Berlin erst gar nicht in die Bücher schauen lassen.

So hat man lieber den ersten Verursacher, den alten Vorstandsvorsitzenden ungeschoren gehen lassen. Ob er sich über den Auslandskredit sogar durch seine persönlichen Kontakte zum Kunden mehr als nur im banküblichen Sinne schuldig gemacht hat, dass hat der Aufsichtsrat und auch die Revision nicht besonders genau nach geprüft. Diesen Fall, bei dem zur Kreditvergabe von 4,5 Mio. DM bei schon zugegebenen schwierigen Verhältnissen auch noch mal 1 /3 zusätzlich an Überziehungen in zwei Jahren auflaufen konnten, dass kann in normalen Vorstandskreisen niemand nachvollziehen. Dieser Kredit hätte dem Vorstand entzogen werden müssen, da er keine Trennung seiner persönlichen Kontakte zuwege brachte.

Warum also gab es schon damals keine Sanierung, sondern offen gesagt, sogar Bilanzschiebereien, die bis hin zum Steuerverkürzung gehen können? Auch der Fall von diesem Frühjahr ist im Grundsatz nichts anderes. Wenn der Vorstand im Februar vereinbart, dass er bei einem Millionenkredit 40 % nachlässt, dann muss das in die Vorjahresbilanz hinein. Aber warum ist ein Vorstand noch im Amt, der neben dem Vorstandsvorsitzenden in den Jahren 2002 bis 2004 auch noch 800.000 € ohne Sicherheiten, anscheinend fast komplett blanko ausreichen durfte? Warum hat es bei dieser Bank anscheinend keine Bonitätsprüfungen der Kreditnehmer gegeben? Warum so viele Kreditverluste?

Warum also den Prüfer von damals, der eigentlich geholfen hat das Ansehen unseres Landes in Misskredit zu bringen, weil in Afrika mit Gelder aus Marktredwitz und Selb Regierungs- und Zollbeamte gefügig gemacht wurden und geschmiert und bestochen wurden. Ich frage mich, warum es möglich ist, dass der Prüfer die Geldwäscheanzeige nicht gefordert hat und der Vorstand nicht unverzüglich gemeinsam mit dem Kunden auf die Anklagebank gewandert ist. Ich frage mich, warum wir es im ganzen Land ausbaden müssen, dass die Kritik über uns alle hinweg schwappt? Hat der ehemalige Revisor seinen Charakter immer noch nicht gezeigt und auch die Spielchen des Verbandes damit mit aufgedeckt, wenn er nun von sich aus die Bilanzschieberei neu praktiziert? Vielleicht sind auch die notwendigen alten Wertberichtigungen ja noch gar nicht erledigt, wenn man den Hinweis in der Vertreterversammlung vom letzten Jahr betrachtet.

Ein Schlussstrich für Marktredwitz kann nur lauten, Trennung von der Vergangenheit und auch Trennung von dem heutigen Vorstand, der als Prüfer die Dinge laufen ließ um selbst ans Ruder zu kommen und der mit diesen Pfunden, die er sich an Wissen verschafft hat, heute selbst die Genossenschaft schädigt. Er selbst hat mit der Satzungsänderung dem Aufsichtsrat das Instrument in die Hand gegeben, welches einzig und alleine notwendig ist. Unverzügliche Abberufung nach § 40 Genossenschaftsgesetz wegen dieses genauso unglaublichen Vorganges und bitte keinen neuen Prüfer mehr in diese Position. Dies wäre ein positives Signal. Vielleicht wären dann die Initiatoren des Wunsiedeler Kreises und die Beitragsstifter im Gästebuch bereit bei der Schadensbegrenzung zu helfen, denn ihnen ist hoffentlich nicht an einem weiteren Niedergang sondern an einem Neuanfang gelegen.

   

Nr. 2284

Fragender

13. September 2007, 17:17 Uhr

Betreff: Aus welchem Holz muss man geschnitzt sein?

Aus welchem Holz muss man geschnitzt sein um bei der VR-Bank Aufsichtsrat werden zu können? Aus welchem Holz muss man sein, wenn man sich in einer Pressekonferenz aufs Podium zu Vorstand Reinhold Wolf setzt, der dann in die Zeitung schreiben lässt, man sein ein bisschen stolz über die geleistete Arbeit, wenn der selbe Mann wenige Tage später auf der Vertreterversammlung einräumen muss, dass jeder 7. Kredit (nämlich 49 Mio. € aus Kundenforderung von 343 Mio.) ein Risikokredit ist und dass die bilanziellen Wertberichtigungen mit 27,4 Mio. € dreimal so hoch sind wie die Rücklagen der Bank? Aus welchem Holz ist da ein Mann, der sich zum Notvorstand ernennen lässt und nicht auf den Tisch haut? Aus welchem Holz ist ein Mann, der dann sofort das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bereitwillig übernimmt und den neuen Vorstand, den selbst ernannten Saubermann, zu Lasten der Mitgliedergemeinschaft einem Kreditnehmer soviel Geld schenkt, wie man fast benötigt um die Dividende für 17.000 Mitglieder zu bezahlen?

Aus welchem Holz muss man da geschnitzt sein, wenn man erfährt, dass man daneben gesessen hat, als der Vorstand seinen Stolz verkünden durfte, nach dem man fast annehmen konnte, er hätte mit einem Kübelchen bereit gestanden, als ein vermeintlicher Goldstaubtransport ankommen sollte, nach dem er doch in Afrika für die Auslösung sorgen wollte? Aus welchem Holz muss man für solche Positionen bei der Bank geschnitzt sein, wenn man die Familienära nicht gestört hat, nachdem ein täglicher Kaffeeklatsch mit einem Kunden im Vorstandsbüro vielleicht gleich immer genutzt worden war um die Überziehungen gleich durchzusprechen, die dann auf 746.000 € oder fast 1,5 Mio. Mark aufgelaufen sind? Braucht man da gestandenen Leute oder welche die Schmiere stehen? Wer solche Machenschaften auch im Nachhinein deckt, der ist aus solchem Holz geschnitzt oder im ist nicht zu helfen. Beide sind in der Position des Aufsichtsrates einer Kreditgenossenschaft vor allem für die Bank und ihre Mitglieder eine Gefahr, so oder so.

Doch hoffentlich müssen wir nicht auf das himmlische Gericht warten, es scheint die Mühlen malen schon. Es ist zwar langsam angegangen, aber die Mühlsteine werden immer größer und schwerer. Eine Art irdische Richter sind natürlich auch die Menschen, die im nächsten Jahr Stimmen verteilen. Warum zum Beispiel Versammlung der Art nicht auch nutzen um über Flugblätter Informationen zu geben? Dann haben die Besucher auch gleich Gründe nachzufragen, warum ausgerechnet die Genossenschaftsbank seit Jahren nichts mehr fürs Gemeinwohl bringt, außer schöne Worte, stolz verpackt, oder im plakativen Sonnenschein. Und wenn Vertreter der landesweit staatstragenden Partei auftreten, kann man gerne nachfragen, welche Finanzspritzen verpuffen, wenn man gerade in dem Bereich, wo man angeblich die größten Probleme sieht, die Bankenprüfungen Geldvernichtung in Zigmillionenhöhe zulässt und nur die Lösung weiß den eigene Revisoren auf die Führungspositionen zu setzen.

   

Nr. 2283

Mitglied

13. September 2007, 12:56 Uhr

Betreff: An den neuen Aufsichtratsvorsitzenden der VR-Bank Marktredwitz

Lieber Herr Schelter, als Nachfolger von Herrn Loos im Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bei der VR-Bank Marktredwitz an Sie die Frage, ob Sie sich als Vertreter Ihrer großen Firma im Aufsichtsrat sehen, oder als Schützer und Wahrer der Rechte der Mitglieder? Setzen Sie das Mauerblümchendasein Ihres Vorgängers fort oder zeigen Sie sich auch einmal?

Ich als Mitglied fordere Sie auf diesem Weg auf Stellung zu nehmen. Es ist doch bekannt, dass Sie, also der Vorstand und der Aufsichtsrat, jede Kritik über die Seite Wunsiedeler Kreis mehr beachten und mehr ernst nehmen, als wenn man auf dem normalen Weg auf Sie zukommt.

Sind Sie also bereit die Arbeit aus der Vergangenheit nochmals kritisch zu überprüfen? Sind Sie bereit etwas zu sagen, warum vor drei Jahren Horst Pausch aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist, oder hoffen Sie auf den Lauf der Zeit und eine Verjährung? Wenn es schon persönliche Gründe gewesen sein sollen, warum sind ihm diese erst nach der heißen Vertreterversammlung vom 14. Oktober eingefallen? Sind Sie bereit dazu Stellung zu nehmen, ob er als damaliger Aufsichtsratsvorsitzender irgend etwas mit der Affäre Heger zu tun hatte? Sind Sie bereit, warum der Aufsichtsrat unter seiner Führung zwei Monate vorher Manfred Heger aus der persönlichen Haftung entlassen hat, obwohl er für Millionenschäden bei der Bank verantwortlich ist und gerade im Fall Flex 1,5 Mio. DM an Überziehungen verschuldet hatte? Sind Sie bereit die Aussagen in der Vertreterversammlung 2005 durch den Aufsichtsrat und die Prüfung nochmals aufzuarbeiten?

Sind Sie im Interesse der Mitglieder zu einer ehrlichen und wirklichen Aufarbeitung der Verantwortung des Aufsichtsrates bereit? Sind Sie bereit zu sagen, warum der Aufsichtsrat entgegen den gesetzlichen und satzungsmäßigen Anforderungen seine Überwachungstätigkeit wie in dem Fall Flex, aber auch bei Gold, Gold, Gold und wahrscheinlich unzähligen anderen Fällen so sträflich vernachlässigt hat?

Sind Sie bereit die Risikosituation der VR-Bank Marktredwitz, der RV-Bank Marktredwitz-Selb und der Raiffeisenbank Arzberg-Selb in der Entwicklung der letzten zehn bis zwölf Jahre offen zu legen?

Werter Herr Schelter, betreiben auch Sie das Versteckspiel weiter, welches bisher an der Tagesordnung war? Sind Sie bereit zu sagen, wie viel Sie als Notvorstand von der Anbahnung der Sache Forderungsverzicht Waldeslust wussten? Sind Sie bereit offen zu legen, welche Beschlüsse der Aufsichtsrat hierzu gefasst hat, ob die Vorstände teilweise eigenmächtig handelten und ob Aufsichtsratsvorsitzende oder andere einzelne Aufsichtsräte mehr informiert waren als das gesamte Gremium? Sind Sie bereit mitzuteilen, ob dieser Fall in den Jahresabschluss 2006 eingearbeitet ist, wie es nach den Richtlinien erfolgen hätte müssen? Sind Sie bereit offen zu legen, ob der Fall der gesetzlichen Prüfung bekannt war und wann und welche Stellungnahme von dieser Seite abgegeben wurde?

Wenn Sie dazu keine Meinung äußern, ist eine Anzeige wegen Bilanzbetrug von Nöten. Denn der Forderungsverzicht, der unumstößlich den Jahresabschluss 2006 betrifft, wurde weit vor dem Abschluss der Bilanzerstellung durch den Vorstand und der Beratung und Genehmigung durch den Aufsichtsrat und an die drei Monate vor der Erteilung des Bestätigungsvermerkes des Prüfungsverbandes und damit der darauffolgenden Offenlegung gegenüber den Vertretern und Mitgliedern zur Einsicht vereinbart.

Da Sie einen Jahresabschluss mit einem Gewinn von 492.000 € ohne erkennbare wesentliche ertragssteuerliche Belastung erstellt und zur Genehmigung vorgelegt haben, dürften nach dem Forderungsverzicht tatsächlich nur 60.000 € als Gewinn verblieben sein. Sie haben aber 388.215 € als Dividende zur Dividendenausschüttung gebracht. Damit wären Sie nach der Kommentierung zum Genossenschaftsgesetz für eine Ausschüttung ohne entsprechenden Bilanzgewinn verantwortlich und zusammen mit dem Vorstand auch haftbar zu machen. Die hier aufgestellte These ist auch beweisbar.

Hören wir von Ihnen oder ist die Anzeige und der Strafantrag notwendig?

   

Nr. 2282

entäuschter Kunde

13. September 2007, 11:43 Uhr

Betreff: Tagesgeld kontra Mitgliedschaft

Wo liegen eigentlich die Vorteile einer Mitgliedschaft bei der VR-Bank Marktredwitz eG? Habe gerade meine Mitgliedschaft bei der VR-Bank Marktredwitz gekündigt nachdem ich die Dividende für das Jahr 2006 in Höhe von 3% ausbezahlt bekommen habe. Wenn man lesen muß, welche Leichen die Bank noch im Keller hat fällt es mir schwer zu glauben, dass die Dividende in den nächsten Jahren höher ausfallen wird. Zwischenzeitlich gibt es bei der Ing.-Diba schon auf ein Tagesgeld 3,25% Zinsen. Und wie der Name schon sagt ist das Geld täglich verfügbar und nicht auf lange Zeit gesperrt. Man braucht auch keine Nachschuss-pflicht zu fürchten sonder hat auf seine Guthaben sogar einen Einlagenschutz. Überraschend war für mich auch, dass der Betrag erst nach der Hauptversammlung, welche gegen Jahresmitte stattfinden soll, ausbezahlt wird. Für den Zeitraum von 01.01. bis Jahresmitte, also fast ½ Jahr, werde ich keine Verzinsung erhalten!!! Ist denn so etwas überhaupt erlaubt?
Genauso schlimm ist es mit dem guten, alten Sparbuch. Hier ist die Verzinsung sogar nur 0,25%. Auch das werde ich jetzt auflösen bzw. bis auf 1,-- EUR abräumen, weil ich sonst noch 10,-- EUR Auflösegebühr zahlen muß. Lieber lass ich 1 EURO stehen und werfe das Buch weg, dann habe ich wenigstens 9,--EUR gespart!!!!

   

Nr. 2281

Interessierter

12. September 2007, 16:42 Uhr

Betreff: Warum wird eigentlich nur hier geschrieben, wo bleibt die öffentliche Presse?

Sicherlich wird oft sehr leichtfertig in der offiziellen Tagespresse über diverse Personen und Gesellschaften geschrieben. Ein Rufmord ist schnell passiert und Gegebenheiten werden nicht immer korrekt wiedergegeben.
In der politischen und wirtschaftlichen deutschen Vergangenheit wurden durch die Presse immer wieder Unzulänglichkeiten aufgedeckt und auf die "Öffentliche Hand" dadurch Druck ausgeübt. Bei der "Schmidt-Bank"-Affaire zeigte sich die Frankenpost von seiner besten Seite. Aber warum ist hier eigentlich diese "Funkstille"?

Solange man nur unter Anonym schreibt und keiner sich öffentlich traut, wird wohl nix mit einer Aufdeckung aller Unzulänglichkeiten.

   

Nr. 2280

Aus der Region

12. September 2007, 11:18 Uhr

Betreff: Wo war der Aufsichtsrat all die Jahre?

Hat der Aufsichtsrat bei seinen eigenen Krediten keine Stichtagsverzinsung gehabt? Hat man beim Aufsichtsrat die Darlehensauszahlung nicht vorverzinst, wie bei den anderen Kreditnehmern? Hat der Aufsichtsrat bei seinen Einzahlungen nicht gemerkt, dass die erst später gutgeschrieben worden sind, als man das Geld zur Bank gebracht hat? Hat man bei den Herren Pausch, Träger, Loos auf diese Zigtausende verzichtet? Konnte die Bank keine normalen Ergebnisse machen ohne uns so fies in die Taschen zu langen? Hat so ein Aufsichtsrat die notwendige Distanz zum Vorstand, oder warum hat er ständig weg gesehen?

Über den Fall in Wunsiedel haben wir gesehen, dass die Bank den Kunden die Sachen auch dann noch weg genommen hat, wenn sie angeblich damit nichts mehr anfangen konnte. Wie hoch war den bei so einem Kleinbetrieb der Verlust für die damalige Hegerbank noch? Einhunderttausend Mark oder zwei- oder dreihunderttausend? Wie vielen Kunden bei den 50 Millionen Verlusten hat man denn die Sachen so hintertückisch noch abgeholt? Hat der Aufsichtsrat und auch die Prüfer eingefordert, dass man sorgfältig umgeht mit den Sachen, dass man alles tut um eine ordentliche und auch rechtliche abgesicherte Verwertung durchzuführen, oder hat man gar Pelzmantel und Werkzeug angenommen? Weiß der heutige Vorstand über seine ehemaligen Prüfertätigkeit etwas davon? Eine Hand wäscht die andere? Wie ist es mit der Beziehung der Verbandsgrößen Frankenberger und Hilkenbach zur ehemaligen Vorstandsfamilie Heger?

Wenn die Sachen Bleil ohne neutrale Begutachtung weg geworfen sein sollen, dann müsste man doch den vermeintlichen Wert ersetzen. Dass kann doch nicht sein, dass dem Kreditnehmer alle Rechte genommen werden. Das ist die pure Diskriminierung eines Wehrlosen. Hat auch der Aufsichtsrat die Meinung gehabt diese vielen Wehrlosen so behandeln lassen zu dürfen. Auch der Prüfstand, dem man auf den Bildern deutlich seinen guten Zustand ansehen konnte, hätte man nicht abholen brauchen wenn man ihn nur verschrotten wollte. Muss man wirklich glauben, der Aufsichtsrat hat sich hier zum Helfer des Vertuschens der Vorstände gemacht? Verschrottung dieses Prüfstandes ohne Nachweis? Meine Herren, wem wollen Sie das glaubhaft erzählen? Entweder Erstattung an den Kunden, oder Erklärung wer verantwortlich ist für Verkauf ohne Eingang bei der Bank. Alleine das Abholen mutet schon an wie wenn man es dem Kunden aus dem Augenschein nehmen musste, aber es schaut vielleicht mindestens nach mutwilliger Sachbeschädigung aus.

Wenn die Herren Aufsichtsräte die Vergangenheit nicht bewältigen wollen, dann wird sie die Vergangenheit einholen und überrollen. Wenn das Urteil zur Wertstellung kommt und erste Folgeansprüche bei der Bank eingehen, dann weht ein eisiger Wind durch die Gänge der VR-Bank, dann brechen alle Dämme.

   

Nr. 2279

F.

11. September 2007, 14:48 Uhr

Betreff: Zwanzig Jahre den Beschiss decken und dann so tun als wär nichts

Vor fünf Jahren hat Karl Krämer vor Gericht gesagt, wieso kommt da einer daher und beschwert sich, dass wir mit Hilfe unserer EDV und unserer manuellen Eingriffe bei den Darlehenskonten die Rate erst 29 Tage später gut geschrieben haben oder für die Darlehensauszahlung einen Tag vor der Ausreichung schon Zinsen berechnet haben, weil wir auch da unseren Hals nicht voll bekommen haben? Wie kann der Kunde sich darüber nur aufregen, wenn das doch 17 Jahre keiner gemerkt hat?

Und so sitzt heute der Prüfer Johannes Herzog auf dem Stuhl des Kontrollvorstandes Krämer, weil er ja für den operativen Bereich einen neuen gesucht hat. Und der Herr Vorstand, der uns als Herr Prüfer nicht geholfen hat, wie uns die alte Garde gelöffelt und über Ohrs gehauen hat, der will sich mit Verjährungen raus reden. Hauptsächlich geht’s dabei darum, dass die Darlehen ja schon vielfach getilgt sind. So stellt er sich auch noch davor, dass er und seine Kollegen dem Treiben der Raiffeisenbank Marktredwitz, der Volksbank Fichtelgebirge Selb, der RV-Bank Marktredwitz-Selb und nun der VR-Bank nicht den Riegel bei den unlauteren Dingen vorgeschoben haben.

Herr Herzog meint die schwierigen Kredite besser damit los zu werden, in dem man vielleicht zum einen den Kunden ganz fertig macht, aber wenn man sich ins Licht stellen könnte, sogar Hunderttausende herschenkt, und damit verdeckt, dass man froh ist, die Sache aus den Büchern zu haben. Eleganter Abbau von latenten Kreditrisiken. 1,1 Mio. € sind immerhin schon 2 % davon auf einen Schlag. Eher ist aber zu vermuten, dass der Kredit gar nicht im Risikobereich gelegen war, weil er wahrscheinlich sogar übersichert war. So geht unser Herr Herzog mit dem Geld unserer Genossenschaft um. Eigenes Image oder Großmannssucht, was ist es? Auf jeden Fall muss er geglaubt haben, es ungestraft machen zu können.

Dieses Geld hätte er wahrscheinlich dringend noch gebraucht, denn es ist schmierig genug die Häuslebauer und die Firmeninhaber bei den Darlehen auch noch zu schröpfen, so ist es doch absolut schmierig über die Girokonten und KK-Konten an jeder Buchung noch Zinsen heraus zu holen. Hoffentlich kommt der Entscheid bald zur Wertstellung und zu den unberechtigten Gebühren. Denn da wird es schwer für den Herrn Herzog sich über Verjährungen herauszureden und wenn in einem Fall schon Zigtausende im Feuer stehen, dann wird das für die VR-Bank eine Lawine geben, die nicht nur die alten Vorstände treffen würde, sondern auch die, die heute dafür hinstehen und auch den gesamten Aufsichtsrat.

Die Verurteilung der VR-Bank wäre auch ein ungeheueres Signal für alle Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken, da die Praxis von Marktredwitz vielleicht durch den genossenschaftlichen Prüfungsverband nicht nur geduldet war, sondern als probates Mittel gegen Ertragsschwächen in ganz Bayern Anwendung gefunden haben könnte. Der Verbandsvorstand als Aufsichtsratsvorsitzender der Rechenzentrale hat dies auf jeden Fall ermöglicht. Eine unglaubliche Flut an Verfahren könnte auf die Genossenschaftsbanken zukommen. Und die ganze Rückforderungswelle der Kunden würde unter dem Namen der VR-Bank Marktredwitz übers Land laufen und es gäbe tatsächlich einen Grund den Wunsiedeler Kreis als Ursache größter flächendeckender Probleme im genossenschaftlichen Bankenbereich zu bezeichnen.

Wer weiß ob die Spannung nicht schon ins Unermessliche steigt. Denn zur Bilanzsache Einzelwertberichtigungen könnten bei unserer Bank auch noch die Bilanzsache unterlassen Rückstellungen für Prozessrisiken dazu kommen. Es könnte sein, dass die Aufrechnung der Rückerstattung an die Kunden das echte Eigenkapital der Bank wie Eis dahinschmelzen lassen würde.

   

Nr. 2278

Aus der Region

10. September 2007, 13:19 Uhr

Betreff: Wir kenn nur vier Fälle hier, was ist mit den anderen?

Wir kennen über den Wunsiedeler Kreis nur vier Fälle, aber was ist mit den anderen. Wie sind die anderen Kreditverluste entstanden, genauso über ungesicherte Überziehungen? Wie viel Fußballfreunde und auch andere hat Reinhold Wolf noch mit Krediten bedient, wo man nicht mal erkennen konnte, dass da was ordentliches produziert wird und wo er die persönliche Bekanntschaft vor Gericht verleugnen würde? Wie viele Kundenbilanzen wurden nachgebessert, obwohl der Kunden und persönliche Spezl im Ausland nur Schrott gemacht hat und wie in dem Fall A... alles wegwerfen ließ? Wie vielen Kunden hat man Läden, Läger oder Werkstatt noch ausgeräumt?

Alles in unserem Namen, alles als Vorstand einer Genossenschaft, versehen mit dem Stempel RV-Bank Marktredwitz-Selb oder VR-Bank Marktredwitz, vielleicht auch noch mit Raiffeisenbank Arzberg-Selb. Wer hat die Bohrmaschinen und die anderen Sachen aus Wunsiedel? An wen ist der Prüfstand verkauft worden? Wo wurde er hingebracht? Über die Grenzen? Wer hat das Geld aus einem Verkauf eingesteckt? Prüfer Herzog, warum sind Sie dem nicht nachgegangen? War auch Ihren Kollegen die Amtsübernahme durch diesen Herren im eigenen Interesse so wichtig? Warum schenkt man einem Kunden eine halbe Million, wenn man andere fertig macht?

Vier Fälle von tausenden. Viermal größte Sauereien von Tausenden? Verursacht von den Vorständen, gedeckt durch Aufsichtsrat und gesetzliche Pflichtprüfung. Aufklärung von innen bitte, oder wenn notwendig von außen durch die Staatsanwaltschaft. Wenn Herr Herzog 450.000 € hergeschenkt hat, dann fehlt das Geld um die Bruchbude Kraußoldstraße zu sanieren. Es fehlt aber auch in unseren Schulen, Kindergärten und Altenheimen und auf unseren Straßen. Die Bank mit ihren Vorständen Herzog und Heidel soll sich möglichst zurückhalten, mit ihren dummen Werbeaktionen in der Richtung. Vielleicht liegt im Möbelhaus noch der eine oder andere Spiegel, den man in die Vorstandsbüro hängen sollte.

   

Nr. 2277

Kunde

10. September 2007, 12:25 Uhr

Betreff: eG für ehrenwerte Gesellschaft

Was ist die Struktur einer ehrenwerten Gesellschaft? Hand aufhalten? Was bringt einen Bankvorstand dazu soviel Geld nachzulassen, wie es Johannes Herzog mit der Sache Waldeslust gemacht hat? Wenn in der Zeitung geschrieben steht, dass die Anlage mit dem Jägerstüberl zusammen für 1 Millionen verkauft worden ist, warum macht dann Herr Herzog mit seinen Vorstandskollegen Wolf und Heidel noch solche Verträge, dass man meinen könnte es hätte nicht mehr Geld gegeben? Warum lässt er noch zusätzlich fast 100.000 € nach, obwohl er weiter Grundschulden und Lebensversicherungen als Sicherheiten hat?

Genauso gut kann man auch fragen, warum lässt sich Reinhold Wolf darauf ein, Schmier- und Bestechungsgelder in Guinea auf absolut ungesicherter Basis für den Goldtransport von den Konten auszuzahlen? Warum hat er es zugelassen, dass Fußballgehälter von den Konten gezahlt worden ist, was sogar den Zuschauern im Gerichtssaal am 11. Juli aufgefallen ist? Warum hat das Herr herzog nicht angezeigt, die Auszahlungen, um in Afrika Regierungsleute und Flughafenbeamte zu bestechen? Wenn Reinhold Wolf das vor Gericht ausgesagt hat, dann hat er es doch auch den Prüfern erzählt.

Warum hat man Manfred Heger den Kredit Flex um 746.000 € (1,5 Mio. DM) überziehen lassen und das über drei Jahre hinweg? Da sind doch die Prüfer und die Aufsichtsräte mitschuldig. Gibt es bei der VR-Bank in Marktredwitz die unglaublichsten Verteilungsaktionen zwischen Kunden, Vorständen, Aufsichträte und auch den Prüfern? Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, warum die Millionenverluste über ungesicherte Kredite bei Flex, hat dort die Verteilung in Slowenien oder Österreich stattgefunden, warum bei Gold, Gold, Gold eine Finanzierung von Blutzuckerstreifen bis hinauf auf 800.000 €, wenn die Firma dafür nicht mal Geld einnimmt, sondern sie angeblich vorher zuerst verschenkt hat? Wurde da über Taiwan oder über Afrika die Aufteilung vorgenommen? Wollte Reinhold Wolf vom Gold etwas abfüllen? Warum also 430.000 € Forderungsnachlass durch Johannes Herzog, trotz Absicherung der Kredite?

Wer schmiert hier wen? Und wer zahlt die Zeche, noch die Mitglieder in Marktredwitz oder bald der Sicherungsfonds, weil die Bank von Johannes Herzog auch noch so geführt ist, dass die Einnahmen die Ausgaben nicht mehr decken? Freut in Marktredwitz sich inzwischen jeder über die Fehler der anderen, weil sie die eigene Rücksicherung sind? Wie ist es möglich, dass eine Bank Sicherungsgüter verschrottet, ohne dass sie nachweisen kann, dass Verwertungen auch wirklich versucht worden sind und ohne dass man die Sachen wieder dem Eigentümer zurückgegeben hätte? Hat man interne Verteilungen vorgenommen? Verkäufe und das Geld gerecht aufgeteilt? Vielleicht gerecht aufgeteilt unter Leuten, die sich heute als Hehler fühlen dürfen, für solche Machenschaften.

So wie sie bei den Abrechnungsmanipulationen weggeschaut haben, die Aufsichträte und Prüfer, so haben sie auch hier weg geschaut. Vielleicht haben sie aber manchmal ganz genau hingeschaut. Immer so gedacht, es merkt keiner, die Vorstände gelobt, obwohl die ohne die Zinsschiebereien schon früher vielleicht nicht mal die Dividende herausgewirtschaftet haben. Und die Kreditnehmer, denen man die letzten Sachen noch weg genommen haben, die haben sich sowieso nicht mehr gewehrt. Die konnten nichts machen, wenn man eventuell mal ihre Pelze, oder andere Sachen großzügig verteilt hat. Zusammen hat man die Finger auf allen Unterlagen, auf allem Wissen gehabt. Und so hat jeder gewusst, wie der andere Dreck am Stecken hatte, war es so? Und einen gesetzlichen Prüfer, ja den hat das doch nicht interessiert, wenn er von der Bank doch einen Kredit bekommen hat, wo er großzügig mit Wertpapieren spekulieren durfte. Dann hat er auch weniger Zeit zu Prüfen aufwenden müssen, wenn er sich um seine Millionendefizite kümmern musste. Und den Kredit den hat man nicht lange rum gezogen, den hat man ganz schnell komplett abgeschrieben, oder nicht?

Werte Staatsanwälte, wer hält sie zurück wie bei der Sparkasse in Tirschenreuth die Bank umzudrehen? Wer hält den Genossenschaftsverband zurück, den Vorstand, der aus den eigenen Reihen stammt, wegen persönlicher Unzuverlässigkeit nach dem Kreditwesengesetz abzusetzen? Könnte bei 430.000 € auch was bei ihm angekommen sein? Warum wird das nicht den Vertretern vorgetragen und auch nicht überprüft? Weiß er zuviel über Obrigkeiten? Die Unfähigkeit hat er mit den letzten Bilanzen schon selber unterschrieben. Außer große Töne spucken kann er nichts. Und unfähige Vorstände, die ihre Ziel ganz anders ausgerichtet haben als für die Kunden und Mitglieder da zu sein, haben wir schon genug gehabt.

   

Nr. 2276

Rambo

9. September 2007, 19:57 Uhr

Betreff: Suchen Sie und Sie werden finden

Nochmals; Liebe Leute anbei Entscheidungen zu unzulässigen Allgemeinen Geschäftsbedingung und falschen Wertstellungen. Wenn Ihr Verträge (auch frühere) mit solchen Bedingungen habt schickt Sie einfach zur Prüfung an den Administrator. Bei falschen Wertstellungen schickt die Kontoauszüge.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Lassen Sie sich Zeit, lesen Sie und denken Sie nach! Ein Freund hat mal zu mir gesagt: Die haben Dir doch versprochen, dass sie für Dich den Weg freimachen wollen. Warum gehst Du immer Rückwärts?

Betrifft auch die VR-Bank Marktredwitz eG
Und
Und



Fehlerhafte unwirksame AGB

- Beachtet eine Bank nein Unterlassungsurteil nicht wird gegen sie ein Ordnungsgeld verhängt ( LG Bamberg 2 O 375/02)

- AGBG § 6 Abs.3
Das Festhalten am Vertrag kann für den Verwender einer Klausel unzumutbar sein (BGH V ZR 26/01)

- Bei langfristig angelegten Sparverträgen ist eine formularmässige Zinsänderungsklausel, die dem Kreditinstitut eine inhaltlich unbegrenzte Zinsänderungsbefugnis einräumt, unwirksam (BGH XI ZR 140/03) Hier: „Die Sparkasse zahlt am Ende eines Kalenderjahres den im Jahresverlauf durch Aushang bekanntgegebenen Zins für das Combispar-Guthaben“

- Zinsberechnungsklausel: Folgende Klauseln dürfen in Darlehen nicht nebeneinander verwendet werden:
Verzinsung:
Die Zinsen werden berechnet aus dem Darlehenssaldo jeweils zum 30. des Kalendermonats. Die Zinsen sind fällig am 30. jeden Monats.
Darlehensrückzahlung:
Demnach beträgt die Leistungsrate aus Zins und Tilgung zur Zeit (Betrag), jeweils fällig am 1. des Kalendermonats ( LG Bamberg 2 O 375/02)

- Eine kundenbelastende Zinsberechnungsklausel genügt dem Transparenzgebot nicht, wenn es Aufgabe des Kunden bleibt, zwischen Zinsberechnung und Tilgungsverrechnung einen inneren Zusammenhang herzustellen und die unausgesprochene Konsequenz zu erkennen, dass bereits getilgte Schuldbeträge witer zu verzinsen sind ( BGH XI ZR 149/96)
Hier: „ Vom Beginn der Tilgung ab, werden die Zinsen von dem am Schluss des Vorquartals noch nicht getilgten Restkapital berechnet. Der die Zinsen übersteigende Betrag der Leistung wird am Schluss eines jeden Kalenderquartals zur Tilgung des Kapitals verwendet.“
Ebenso: „Die Zinsen werden im Kalenderjahr der Auszahlung aus dem Darlehensbetrag und in den Folgejahren aus dem Kapitalbetrag per 31.12.des Vorjahres berechnet. Die in den Monatsraten enthaltenen Tilgungsanteile werden nur zum Schluss des Kalenderjahres auf die Darlehensschuld verrechnet“

- Zinsanpassungsklauseln: Eine variabele Zinsanpassungsklausel die lediglich auf das „Zinsniveau am Geldmarkt“ oder auf die „Veränderung des Marktzinses“ bzw „des allgemeinen Zinsniveaus“ abstellt, ohne den Markt, den Referenzzins und die Anpassungsmarge anzugeben ist wegen Verstoss gegen das Transparenzgebot gegenüber Nichtkaufleuten unwirksam ( LG Dortmund 8 O 559/99; LG Köln 26 O 29/00)

- Bürgschaften:
Die Bürgschaft erfasst die Forderung auch dann, wenn die vereinbarte Laufzeit des/der vorstehend genannten Vertrags/Verträge verlängert wird (Prolongation); dies gilt ebenfalls, wenn mit der Laufzeitverlängerung eine Änderung der Konditionen verbunden ist. ( LG Bamberg 2 O 375/02)

-Bürgschaftserstreckung: Werden Zins- und Tilgungsraten auf einem Konto in laufender Rechnung belastet, so sind dadurch entstehende Kontoüberziehungen (Kreditinanspruchnahme über den vereinbarten Kredit hinaus oder ohne ausdrückliche Vereinbarung) für die Dauer von 3 Monaten zusätzlich gesichert ( LG Bamberg 2 O 375/02)

- Bürgschaft § 776 BGB: Ein formularmässiger genereller Verzicht auf die Rechte aus § 776 BGB ist nach § 9 AGBG unwirksam. Hier: „Der Bürge verzichtet auf die…Rechte aus § 776 BGB“ (BGH IX ZR 328/98)

- Bürgschaft § 770 II BGB: Durch den formularmässigen Ausschluss der Einrede der Aufrechenbarkeit wird der Bürge unangemessen benachteiligt, wenn der Ausschluss auch für den Fall gilt, dass die Gegenforderung des Hauptschuldners unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist; gegebenenfalls ist der Ausschluss insgesamt unwirksam, selbst wenn im konkreten Fall die Gegenforderung weder unbestritten noch rechtskräftig festgestellt ist. ( BGH IX ZR 171/00) Hier: „…„Der Bürge verzichtet auf die Einreden der .... und Aufrechenbarkeit.“


- Höchstbetragsbürgschaft unwirksam: ( Schleswig Holsteinisches OLG 5 U 179/95 ) Hier:“…Dieser Betrag (Höchstbetrag der Bürgschaft) erhöht sich um die Beiträge, die als Zinsen, Provisionen, Spesen und Kosten jeder Art auf den verbürgten Höchstbetrag anfallen oder durch deren Geltendmachung entstehen; dies gilt auch dann, wenn die Beträge durch Saldofeststellung im Kontokorrent jeweils Kapitalschuld geworden sind und dadurch der verbürgte Höchstbetrag überschritten wurde.“


- Die formularmässige Sicherungsabtretung aller Ansprüche eines Darlehensnehmers aus seinem Arbeitsvertrag ist unwirksam, wenn für die Verwertung Nr. 20 AGB-Banken gelten soll ( BGH WM 1992, 1359; WM 1994, 1613; BGH XI ZR 289/04 ).

- Grundschuld als Sicherheit: Die in allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, nach der bei einer nicht zur Tilgung aller Forderungen ausreichenden Zahlung auf eine Grundschuld dem Gläubiger erlaubt sein soll, nach seinem billigen Ermessen die Zahlung auf die Forderung zu verrechnen, stellt eine unangemessene Benachteiligung des Sicherungsgebers im Sinne von § 9 AGBG dar und ist deshalb unwirksam. (BGH XI ZR 155/98) Hier: „Reicht der Erlös aus der Verwertung der Grundschulden nicht zur Befriedigung sämtlicher dadurch gesicherten Forderungen aus, so wird nach billigem Ermessen der Sparkasse verrechnet. Entsprechendes gilt für eine auf die Grundschulden geleistete Zahlung“

- § 3 UWG: Kontostandsauskunft:
Eine Bank handelt wettbewerbswidrig, wenn sie die automatisierte Kontostandsauskunft an ihren Geldautomaten so einrichtet, Dass Rentenüberweisungen am Monatsende schon vor der Wertstellung als Guthaben ausgewiesen werden mit der Folge, dass Kunden über den Stand ihrer Konten irregeführt und dadurch zu Kontoüberziehungen veranlasst werden können, die sie zur Zahlung von Überziehungszinsen verpflichten (BGH I ZR 86/00)

- Irreführende Gestaltung von Kontoauszügen: Auf einem Kontoauszug ist ein Guthaben gebucht und ausgewiesen das tatsächlich erst 3 Tage später wertgestellt wurde (Verstoss gegen § 5 UWG) Folge: hebt der Kunde den Betrag sofort am ersten Tag der Buchung ab, kann er ins Minus geraten ( BGH I ZR 87/04)

- Ist in einem Verbraucherkredit der effektive Jahreszins nicht angegeben gilt der gesetzliche Zinssatz. Die Bank muss nachrechnen ( OLG Celle 3 U 86/94)

- Die Zusendung einer unverlangten e-mail zu Werbezwecken verstösst grundsätzlich gegen die Guten Sitten im Wettbewerb (BGH I ZR 81/01).

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Falsche Wertstellungen:

- Bei der Bank eingereichte Schecks sind spätestens binnnen drei Arbeitstagen nach Erhalt dem betreffenden Konto gutzuschreiben (BGH NJW 1997, 2042) (Währungsschecks 5 Tage)

- Überweisungen zugunsten eines Kontokorrentkontos müssen für denselben Tag erfolgen, an dem die Bank buchmässige Deckung erlangt., also am selben Tag des Eingangs (BGH NJW 1997, 2042)

- Bareinzahlungen sind am Tag der Bareinzahlung dem betreffenden Konto gutzuschreiben (BGH NJW 1997, 3168)

- Überweisungen, Lastschrifteinzüge, Daueraufträge oder Barauszahlungen zu lasten des Kontos sind taggenau auf den Tag des Geldflusses wertzustellen, insbesondere dürfen derartige Kontobewegungen zu lasten des Kontos nicht früher als am Buchungstag wertgestellt werden (BGH NJW 1997, 3168)

- Bei variablen Zinssätzen (Darlehen; Giro-Kontokorrentkonto) ist der Zinssatz parallel zu der Entwicklung des jeweiligen Bundesbankzinssatzes nach oben oder unten zu verändern, sobald sich dieser um mehr als 0,2% verrändert (OLG Celle WM 1991, 1025)

- Bei variablen Zinssätzen (Darlehen; Giro-Kontokorrentkonto) ist der Zinssatz parallel zu der Entwicklung des jeweiligen Bundesbankzinssatzes nach oben oder unten zu verändern, sobald sich dieser um mehr als 0,2% verrändert (OLG Celle WM 1991, 1025)

- Berechnung von Gebühren für Rücklastschriften sind unzulässig, wenn die Rückgabe der Lastschrift vom Bankkunden nicht zu vertreten ist ( BGH XI ZR 245/01).

- Bestimmungen in allgemeinen Geschäftsbedingungen, nach denen die Bank für die Benachrichtigung des Kontoinhabers über die Nichteinlösung von Schecks und Lastschriften sowie über die Nichtausführung von Überweisungen und Daueraufträgen wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, verstossen gegen § 9 AGBG (BGH XI ZR 197/00).

- Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, nach denen das Institut bei aus technischen und betrieblichen Gründen erfolgten, zeitweiligen Beschränkungen und Unterbrechungen des Zugangs zum Online Service auch bei grobem Verschulden nicht haftet, verstossen gegen § 11 Nr. 7 AGBGB. ( BGH XI ZR 138/00).

- Klauseln in allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, in denen für die Bearbeitung einer Pfändung gegen Kunden von diesen ein Entgelt gefordert wird, verstossen gegen § 9 AGBG. (BGH XI ZR 8/99).

- Eine vorformulierte Klausel, in der der Kunde sein Einverständnis mit telefonischer Werbung erklärt, enthält eine unangemessene Benachteiligung im Sinne von § 9 AGBG ( BGH XI ZR 76/98)

-Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Telekommunikationsdienstleistungs-unternehmens, in denen für das Stillegen des Telefonanschlusses ein Entgelt gefordert wird (Deaktivierungsgebühr) verstossen gegen § 9 AGBG ( BGH III ZR 199/01).


- Etwaige Verjährungen beginnen mit Kenntnis des Kunden von den fehlerhaften Tatsachen Art. 229 § 6 Abs. 4 EGBGB, § 199 BGB


:selberschuld:

   

Nr. 2275

Steuerfachmann aus der Ferne

8. September 2007, 19:16 Uhr

Betreff: Steuerfahndung anschreiben

So etwas hätte ich mir auch nicht vorstellen können, dass im Jahresabschluss einer Bank drin stehen könnte, dass festgestellte Wertberichtigungen nicht gebucht worden sind. Mein Tipp dazu, die Steuerfahndung beim wahrscheinlich zuständigen Finanzamt in Nürnberg über den Fall informieren und gleichzeitig auch das Betriebsfinanzamt der VR-Bank, eventuell in Hof. Wenn die Finanzämter angeschrieben werden, geht die Post auf jeden Fall an die richtige Adresse weiter.

Wenn es also Tatsache wäre, dass die Einzelwertberichtigungen vielleicht schon im Jahr 2001 oder 2002 fällig gewesen wären, oder dass man das Möbelhaus gegen die Forderungen verrechnet hat und dass man ein angeblich asbestverseuchtes Gebäude mit sonst weitreichenden zusätzlichen Mängeln weit über dem tatsächlichen Wert bilanziert hätte, dann würde sich jeder Steuerfahnder über die Aufgabe freuen vielleicht Millionen an Nachforderungen auf sein Konto verbuchen zu dürfen. Umso mehr die rein holen, umso besser sind sie angesehen.

Wenn die Verluste schon viel früher bei der VR-Bank ausgewiesen hätten werden müssen, dann würde man die Bilanzen danach über die Steuerbilanzen neu aufrollen und dann käme plötzlich über die Jahre vielleicht ein zweistelliger steuerlicher Ertrag heraus und die Steuernachforderung wäre perfekt, wenn der Verlustrücktrag nicht mehr greifen könnte. 27,4 Mio. € an bestehende Einzelwertberichtigungen hat der Vorstand angeblich bei der Vertreterversammlung im Jahr 2006 bekannt gegeben und mitgeteilt, dass man immer noch mit hohen Wertberichtigungen rechnete. Wie viel von diesen Wertberichtigungen sind so hingedreht worden, dass man steuerlich auf Null gekommen ist seit dem Jahr 2001, oder gar schon früher? Denn eine Rücklagenauflösung bei der Fusion zum Abschluss des Jahres 2000 war doch auch schon mit Verlusten verbunden und damals noch mit enormen Steuerrückforderung ans Finanzamt und an die betroffenen Kommunen über die Gewerbesteuer.

Man sollte die Steuerfahndernatürlich auch auf den § 34 Genossenschaftsgesetz hinweisen, dass dort im Kommentar zur Rechtsprechung enthaltne ist, dass ein Mitarbeiter und damit sicher auch ein Vorstand nicht von Erstattungsansprüchen freigestellt werden kann. Da müsste ein Mann des Finanzamtes vielleicht sagen, damit hat man tatsächlich unberechtigt auf steuerbare Gelder verzichtet. Wenn der Vorstand für seine Pflichtverletzungen nicht in Anspruch genommen wird, dann bezahlt das der Fiskus tatsächlich mit. So wird sich der Steuerfahnder sicher um die Fälle Flex und Gold, Gold, Gold gerne kümmern. Mindestens in einem Prüfungsbericht der Steuerleute könnte dann drin stehen, dass von Seiten der Bank berechtigte Ansprüche nicht eingefordert worden sind. Und was die Steuerfahnder für eine Meinung hätten, warum man bei Reinhold Wolf nicht mindestens 100.000 € für die Schiergeld- und Bestechungsgeldsachen zurückgeholt hat und damit diese Sachen auch noch mit 30 bis 40 % vom Steuerzahler mitbezahlen hat lassen, dass wäre sicher hoch interessant. Genauso verhält es sich natürlich mit dem Forderungsverzicht des ehemaligen Prüfers Johannes herzog auf dem Vorstandssessel, der schon Manfred Heger und Reinhold Wolf aus der Haftung herausflitzen hat lassen, wie es dann damit steht, dass auch er den Forderungsverzicht von 430.000 € mit an die 150.000 € über die Steuerermäßigung daraus sponsern lassen wollte und dafür vom Aufsichtsrat, aber anscheinend auch von der gesetzlichen Pflichtprüfung wie es heißt, einen Freibrief bekommen hat.

Die Finanzleute wären sicher nicht uninteressiert in Marktredwitz in die Unterlagen zu schauen. Und wenn sie die wertberichtigten und abgeschriebenen Kredite durchforsten würden, da käme sicher das eine oder andere zu Tage, was der Verband bisher den Mitglieder und Vertretern vorenthalten hat. Vielleicht würden die Steuerfahnder im Fall der Maschinen von Manfred Bleil endlich nach dem nachgewiesenen Verwertungsversuch nachfragen. Vielleicht müsste der eine oder andere über angestrengte Nachforschungen gar noch ein unangemeldetes Geschenk nach versteuern oder eine oder mehrere Feiern in erlauchten Kreisen noch besteuert werden, die aus nicht angegebenen Erträgen finanziert worden sein könnte. Vielleicht käme so was sogar noch für andere Kreditfälle in Frage.

Hoch brisant könnte der Dienstaufhebungsvertrag mit dem Vorstand im Jahr 2004 und vielleicht auch im Jahr 2006 für die Aufsichtsräte sein. Damit haben sie eventuell über Sorgfaltspflichtparagraphen im Genossenschaftsgesetz eine persönliche Haftung für die Einforderungen der Erstattungsansprüche übernommen. Vielleicht könnte dann das Finanzamt anstatt auf die drei Vorstände, auch noch auf die zehn oder elf Aufsichtsräte zurück greifen.

   

Nr. 2274

Märchenerzähler

8. September 2007, 12:46 Uhr

Betreff: Es war einmal...

Es war einmal ein braver Mann, der wollte sich ein paar Taler leihen und so wanderte er munter fürbass in die Große Kreisstadt Als er so des Weges ging und zum Hause des Geldverleihers kam, sah er plötzlich etwas Seltsames. Eine große Decke lag da, unter der sich etwas bewegte. Neugierig wie er war lupfte er den Zipfel der Decke etwas an und sah darunter. Da erschrak er gar fürchterlich über das, was er erblickte. Denn da hockten lauter ehrenwerte Menschen mit weißen Westen und bekannten Gesichtern. Er aber merkte gleich, dass diese Leute Arges im Schilde führten, obwohl sie lächelten. Darob wurde er sehr wütend. Flugs ließ er den Deckenzipfel fallen und er griff nach seinem Wanderstab mit dem er kräftig auf die Decke einschlug. Doch ganz egal, auf welche Stelle er auch schlug, er traf immer einen richtigen. Bald aber erlahmten seine Kräfte und er merkte, dass die Schläge keine Wirkung zeigten, denn die Decke war dick und gepolstert. Darüber wurde er sehr müde und er schlief ein. Als er wieder erwachte, merkte er, dass alles nur ein schlimmer Traum gewesen war und er nahm sich ganz fest vor, im Kampf gegen das Unrecht in Zukunft nimmermehr nachzulassen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sitzen die Lächelnden bis zum heutigen Tage immer noch alle unter einer Decke.

PS: Was bedeutet eigentlich der Zusatz eG bei einem Firmennamen? Antwort: Ehrenwerte Gesellschaft.

   

Nr. 2273

Der Wissende

7. September 2007, 11:25 Uhr

Betreff: Neue Strategien?

Hallo Schreiber von 2488. Es ist schön, wenn Menschen wenigsten ihren Galgenhumor behalten und ein bisschen Sarkasmus darf es auch sein. Aber wenn es wirklich zu einer Liquidation der VR-Bank Marktredwitz kommen sollte, dann werden alle Schweinereien in einen grossen Eimer gekippt und keiner kann sie dann mehr herausfinden. Ich glaube nicht, dass dies der Weg ist den man unterstützen sollte. Denn die VR-Bank Marktredwitz gibt es dann nicht mehr, an wen sollen dann die Gechädigten ihre Ansprüche stellen. Eine Liquidation ist etwas anderes als eine Fusion, wo die übernehmende Bank Rechtsnachfolger mit allen Rechten und Pflichten wird. Wer so einem Ansinnen das Wort redet, macht sich zum Helfershelfer dieser Gesellen. Die ganzen Ansprüche wie falsche Wertstellungen, Schadensersatzklagen und all diese Dinge würden dann ersatzlos hinten runterfallen. Wer auf die Auszahlung der Rücklagen hofft, wird enttäuscht werden, weil in diesem Fall Aktiva und Passiva gegengerechnet werden. Es scheint es tun sich neue Strategien der Veranwortlichen auf, um die fatalen Mißstände vollends im Nirwana verschwinden zu lassen. Allerdings liegt es dann im Ermessen der Kunden, ob sie sich einfach verteilen lassen. Da die Konten nicht übertragen werden können, sondern bei der anderen Bank ein völlig neuer Rechtsvorgang entsteht, müssen dort neue Verträge geschlossen werden. Ob die Kunden der VR-Bank es nicht lieber vorziehen, dann zu den Instituten am Ort zu wechseln ist höchstwahrscheinlich. Also Leute aufgepasst, immer wachsam bleiben, damit ihr nicht noch mehr verschaukelt werdet.

   

Nr. 2272

Genossenschaftlicher Bankvorstand

7. September 2007, 06:57 Uhr

Betreff: Strafantrag wegen Bilanzbetrug bei der VR-Bank Marktredwitz

Genossenschaftlicher Bankvorstand ……………, den 7. September 2007

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München,
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof


Strafantrag wegen

- Bilanzbetrug bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz
- in Tateinheit mit Untreue als Vorstandes einer Genossenschaft, sorgfältige und ordnungsgemäße Geschäftsführung, analog § 41 GenG, Sorgfaltspflicht der Aufsichtsratsmitglieder


1. gegen Mitglieder des Vorstandes der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Manfred Heger, Herrn Reinhold Wolf, Herrn Karl Krämer und Herrn Johannes Herzog (siehe auch 3.)

2. gegen Mitglieder des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Horst Pausch, Herrn Reiner Loos, Herrn Dr. Hermann Friedl, Herrn Wolf Hartenstein, Herrn Walter Lehner, Herrn Heinz Martini, Herrn Helmut Pöhlmann, Herrn Karl Purucker, Herrn Werner Schelter, Herrn Bernhard Scherzer, Herrn Otto Schoberth und Herrn Peter Träger

3. gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München, namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender, sowie für die gesetzliche Prüfung bei der genannten Bank zuständige Personen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag gegen oben genannte Personen wegen

- Bilanzbetrug bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz
- in Tateinheit mit Untreue als Vorstandes einer Genossenschaft, sorgfältige und ordnungsgemäße Geschäftsführung, analog § 41 GenG, Sorgfaltspflicht der Aufsichtsratsmitglieder



Zur Beweisführung ziehe ich heran:

A) Internetseite: http://www.wunsiedeler-kreis.de/Gaestebuch/gaestebuch.php
Eintrag Nr. 2481 vom 1. September 2007, unter hier klicken ... hinterlegtes Urteil des OLG Frankfurt, AZ 23 U 150/05, verkündet am 20.02.2006.

B) Jahresabschlüsse der betroffenen Bank, speziell dazu Lageberichte der Jahre 2001, 2002 und 2003, hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof

C) Eintrag Nr. 2141 vom 13. Juni 2007 der unter A) genannten Internetseite mit hinterlegten Protokollen der Vertreterversammlungen der Bank, speziell der Jahre 2004, 2005 und 2006.

D) Als Beweisquelle nenne ich zusätzlich
- die Protokollbücher des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Bank,
- Protokolle der Prüfungsschlusssitzungen mit den Revisoren des Genossenschaftsverbandes bei der Bank, vorzugsmäßig einzusehen beim Genossenschaftsverband Bayern, wegen Komprimierung der Unterlagen,
- entsprechende Kreditakten und sonstige Kreditunterlagen bei der Bank,
- Prüfungsberichte des Genossenschaftsverbandes Bayern mit Einzelberichten zu verschiedenen Kreditverhältnissen,
- Organisationsunterlagen der Bank, mit Änderungen seit dem Jahr 2000,
- Aktenkundige Aktennotizen und Vermerke der gesetzlichen Prüfer im Besitz der jeweils aktuell zuständigen Prüfer (auch von früheren Prüfern übergebene Unterlagen)

In massivster geschäftsschädigendster Weise wird auf der Internetseite Wunsiedeler-Kreis.de die Organisation der genossenschaftlichen Banken in den Schmutz gezogen. Nicht die Initiatoren des Internetauftrittes sind jedoch dafür verantwortlich, sondern in erster Linie der Genossenschaftsverband Bayern e.V. und Prüfer vor Ort, die nicht ihrem gesetzlichen Auftrag gerecht werden. Der Grund liegt daran, dass der genossenschaftliche Verband keine interne Trennung zustande bringt zwischen seinem gesetzlichen Prüfungsauftrag und seinen Machtbestrebungen, die sich dadurch auswirken, dass er Einfluss in die Banken im Hinblick auf Strukturen und Geschäftführung nehmen will, die nur nach den eigenen Vorstellungen zugelassen werden. Banken die sich darin einfügen, werden bei Prüfungen bevorzugt behandelt, bei anderen werden Vorstände und Aufsichtsräte dadurch unter Druck gesetzt.

So gibt es bei der VR-Bank Marktredwitz eG, die im Fadenkreuz des Internentauftrittes steht, Vorfälle die in so einem Zusammenspiel wohl einmalig sind. Leider kann man aber nur bestätigen, dass die Einmaligkeit dieses Falles sich nur aus dem Sachverhalt heraus als einmalig entwickelt hat. Aus Diskussionen in Vorstandkreisen der Kreditgenossenschaften werden unzählige verschiedene Fälle bekannt, wo die genossenschaftlichen Verbände bereit sind die Bandbreite ihres Handelns auf dieser oder jener Seite des Spektrums großzügig auszuloten. Das gemeingeflügelte Wort des Vitamin B treibt ungeahnte, oder besser gesagt ungesehene Früchte.

Die Einmaligkeit auf der ich diesen Strafantrag auch begründe ist die Tatsache, dass für die VR-Bank Marktredwitz eG aufzeige, dass dort in Lageberichten beim Bundesanzeiger als auch im Register des Amtsgerichtes darüber berichtet wird, dass durch die Bank und durch die gesetzliche Pflichtprüfung festgestellte notwendige Wertberichtigungen bei Forderungen an Kunden entgegen den gesetzlichen Richtlinien und Verordnungen nicht abgesetzt worden sind. Ich übernehme hierfür die Beweisführung aus der Internetseite.

In den unter B) genannten Lageberichten war bereits im Jahr 2001 in einer zusammenfassenden Beurteilung der Lage und Risiken der Bank vermerkt, dass im Kreditgeschäft die latenten Risiken ... in einen vertretbaren Rahmen zurückgeführt werden sollen, im Umkehrschluss also außerhalb des vertretbarem Rahmens bestanden haben. Weiter steht bereits im Jahr 2001 zum Risikomanagement, dass trotzdem die problemhaften Engagements im Berichtsjahr (2001) stark angestiegen sind. Wie der genossenschaftliche Prüfungsverband, der Genossenschaftsverband Bayern, seine Informationspflichten gegenüber der Vertreterversammlung entgegen den gesetzlichen Bestimmung handhabte, unterstreicht das Protokoll der Vertreterversammlung vom 24.04.2001, ebenfalls hinterlegt beim Registergericht, oder einzusehen wie C), auf Seite 6. Dort gratulierte der Oberrevisor des Verbandes zum Bilanzergebnis absolut irreführend trotz eines Jahresverlustes, und verzichtete beim Vortrag zur von ihm durchgeführten Abstimmung zur Gewinnverwendung auf die im Lagebericht ersichtliche Entnahme von 2 Mio. DM aus den Rücklagen um überhaupt einen Bilanzgewinn ausweisen zu können.

Weder die Vorstände im Gesamten oder auch einzeln, als auch der Aufsichtsrat und auch der Prüfungsverband, haben auf wie in dem aufgezeigten Urteil hingewiesenen Präventionsmaßnahmen bei der VR-Bank Marktredwitz aus der dort sicher bereits prekären Situation heraus hingewirkt und damit ihre Sorgfaltspflichten massiv verletzt. Dies belegen die Hinweise in den Lageberichten der Bank in den Abschlüssen 2002 und 2003, in denen sich der Satz noch zweimal wiederholte: Die problemhaften Engagements sind im Berichtsjahr angestiegen, was sich im Jahr 2003 zusätzlich noch mit dem Attribut erheblich sogar noch deutlich verschärfte. Zudem wurde in diesen beiden Lageberichten ein Vermerk eingebracht, der gesetzlichen Bilanzierungsbestimmungen widerspricht, indem man aufzeigte, dass ungesicherte Kreditteile aller problemhaften Engagements nicht vollständig mit Einzelwertberichtigungen abgedeckt werden konnten.

Dies alles sind meines Erachten Belege dafür, dass nicht nur die Vorstände alleine, sondern auch Aufsichtsrat und Prüfungsverband ihren eigenen Sorgfaltspflichten im Sinne der Gesetze nicht nachgekommen sind, wie es das Urteil an mehreren Stellen als Begründung nennt. Diese Feststellungen stimmen im Hinblick auf die Vermerke in den Lageberichten bereits Jahre vorher bezüglich der Arbeit der Überwachungsorgane mehr als bedenklich, stützen aber die These der massivsten Verletzung ihrer eigenen Sorgfalts- und Überwachungspflichten und ihrer Mitverantwortung am Dilemma der Bank, das sich sicher in vielfachen nicht verfolgten Schäden widerspiegeln würde.

Ich empfinde es als Skandal und auch als Beleidigung gegen unseren Rechtsstaat, dass hier bisher keine Behörde sich aufgerufen gefühlt sah, diese Vorgänge, die nach meiner Auffassung klarsten Bilanzbetrug darstellen, gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Ich empfinde es als skandalös, dass diese Prüfer unbehelligt weiter gesetzliche Testate und Pflichtprüfungen vornehmen und dass ihre Vorgesetzten nicht wegen ihrer vielleicht gegebenen Anweisungen aus der Funktion entfernt werden.

Wenn, wie auf der Internetseite aus den Bilanzauswertungen ersichtlich, vermutete werden kann, dass die bilanzielle Bewertung des Kreditportfolio danach erfolgt, was die Bank vor Zahlung der Dividende verkraftet, unter Einbeziehung jeweils möglicher Hebung von stillen Reserven, aber auch bilanzieller Rücklagen, so ergeben sich in der Folge der Jahre über einen damit versteckten Verlustübertrag eventuell für den Fiskus und damit auch die örtlichen Kommunen Verluste in Millionenhöhe.

Ich verweise bezüglich meines Strafantrages wegen der Untreuetatbestände auf das veröffentliche Urteil auf der Internetseite. Dort wird wie unter A) aufgezeigt, eine Urteil des OLG Frankfurt veröffentlicht, welches sehr explizit die Verpflichtungen eines Vorstandsmitgliedes einer genossenschaftlichen Bank im Hinblick auf Sorgfalts- und Haftungspflichten nach § 34 Genossenschaftsgesetz aufzeigt. Dazu benennt das Genossenschaftsgesetz in § 41, dass für die Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Aufsichtsratsmitglieder sinngemäß § 34 über die Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder gilt.


Skandalös ist für mich weiter, dass bei der Bank neben unterschwelligem Diebstahl und Betrug am Kunden, aktive Verstrickung der Vorstände in Vorgänge der Geldwäsche, Vermutungen der eigenen Vorteilsnahme, Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten der Vorstände und Aufsichtsräte, die sich nicht nur auf die Organisation der Bank beschränken, der Bestand an lange Zeit nicht genannten latenten Kreditrisiken von an die 50 Mio. € und 27,4 Mio. € an nun zum 31.12.2005 bilanzierten Wertberichtigungen, strafrechtlich nicht aufgearbeitet wird. Diesen Antrag stelle ich hiermit.

Die Zusammenhänge dürfen nicht mildernd berücksichtigt werden, sie müssen in meinen Augen verschärfend betrachtet werden. Nur das Zusammenwirken interner Gremien und des Genossenschaftsverbandes Bayern haben diese Zustände ermöglicht, sie haben in meinen Augen die Umstände dahingehen gefördert.

Im Interesse der rechtlichen Wahrung der Aufgaben des genossenschaftlichen Verbandes und im Interesse des Rufes der genossenschaftlichen Organisation brauchen wir dringen die Aufarbeitung der Vorfälle bei der VR-Bank in Marktredwitz. Es darf nicht sein, dass die Einsetzungen des ehemaligen Prüfers des Genossenschaftsverbandes Bayern als Vorstand jegliche Aufarbeitung der Dinge verhindert.

   

Nr. 2271

NIEMAND

6. September 2007, 17:45 Uhr

Betreff: Findet euch endlich damit ab

Leute seid doch nicht so naiv bleibt doch am Boden mit euren Mutmaßungen,

Links (von München aus gesehen) ist Bayreuth und rechts ist Hof.
Alle guten Kreditkunden und Einlagenkunden werden je nach PLZ-Zugehörigkiet nach der einen oder anderen Seite abgegeben. Was dann noch übrigbleibt wird eine Niederlassung der BAG Bank AG, der Verwertungsbank der Genossenschaftsorganisation. Es fehlt dort oben, so nahe an der thüringischen Grenze, doch sowieso eine Zweigstelle dieser Bank.

Und BAG Bank AG ZN Marktredwitz klingt doch auch gut, oder?

   

Nr. 2270

Nordlicht

6. September 2007, 13:56 Uhr

Betreff: Neue Genossenschaftsbank?

Nachdem Herr Bleil erneut dargestellt hat, wie er von der Bank betrogen wurde, wie die Machenschaften und das Auftreten und das Geschäftsgebahren der ehemaligen und aktuellen Vorstände - unter Billigung des Verbands und des Aufsichtsrats! - sich nicht geändert haben - wurde die BaFin nicht umfassend informiert?-, schließt er mit dem Hinweis, daß doch in der Region eine Volksbank durchaus ihren Platz fände.

Mal ganz verrückt gedacht:

Warum gründet man nicht eine neue Genossenschaftsbank oder bittet z.B. die Sparda Bank sich in diese Region zu begeben?

Weitere unzufriedene Mitglieder, denn die Abstimmung mit den Füßen ist ja schon voll im Gange weil die VR-Bank z.B. mit den Konditionen schon nicht mehr mithalten kann, würden so weit als möglich ihre Geschäftsbeziehung verlagern und ihre Genossenschaftsanteile bis auf einen Anteil reduzieren. Dann würden die Herren endlich merken, daß es so nicht mehr weiter gehen kann, denn von den Kosten kommen Sie kurzfristig nicht weg. Bei sinkendem Eigenkapital könnten auch kaum neue Aktivitäten entfaltet werden.

Die angedachte Fusion mit Hof wird da auch nichts helfen, denn auch diese Bank hat flotte Probleme. Wenn zwei schlechte Banken heiraten ist es eher unwahrscheinlich daß daraus eine Traumehe wird, wie bei den früheren Fusionen ja zu erleben war. Außerdem, warum sollte es plötzlich besser laufen, wo doch die handelnden Vorstände, die schon die Bank vor der Fusion nicht ordentlich geführt haben, hinterher in der Regel immer noch da sind oder z.B. mit dicken Abfindungen (zu Lasten der Mitglieder) nach Hause geschickt wurden.

Wachstum und Größe für sich sind eben keine Garanten für ein positives Ergebnis für die Mitglieder - und die sind lt. Genossenschaftsgesetz diejenigen die durch die Aktivitäten ihrer Bank gefördert werden sollen und sonst niemand!!

   

Nr. 2269

Manfred Bleil

6. September 2007, 11:48 Uhr

Betreff: In der Angelegenheit meiner Maschinen sogar die Bankenaufsicht belogen?

Können Sie sich vorstellen, wie die VR-Bank mit Ihren Kunden verfährt? Hat es etwas mit Vertrauen zu tun, wenn man nur trickst? Gehen wir gerne zu einer Bank, die uns dann versucht zu linken, wenn wir selber mal im Loch stecken? Hätten wir eine Bank nötig gehabt, die uns unterstützt in der Phase der Öffnung der Grenzen, als uns alles überschwemmt hatte?

Sind wir der Meinung, dass die Leute, die nun an der Spitze der Bank stehen, das begriffen haben? Oder erwecken die nicht sogar den Anschein, dass sie noch mehr zerschlagen, als es ohnehin über die immensen Kreditabschreibungen bei der Bank schon der Fall war? Hat die Bank jemals ihre Aufgaben erfüllt ordentliche Bonitätsprüfungen zu machen, oder hat die VR-Bank unzählige von uns nur auflaufen lassen. Was das Ergebnis des gerichtlich angeordneten Gutachten mit den Wertstellungen ist, ist inzwischen schon ein wenig durchgesickert. Wollen wir nun Bankvorstände bei uns haben, die uns entschädigen dafür, was man uns angetan hat, oder wollen wir hier Banker haben, die immer wieder Verjährung vor Gerechtigkeit stellen und jeden von uns vor Gericht zerrt um sein Recht durchzusetzen?

Ich habe immer wieder hier auf dieser Seite aufgezeigt, wie es mir ergangen ist mit den Maschinen und Werkzeugen. Unabhängig von der rechtlichen Situation wollte ich darauf aufmerksam machen, ob es im Interesse von allen ist, dass der Einzelne die notwendige Beachtung auch dann noch hat, wenn er wie ich es schon nannte im Keller ist, oder ob man ihn auch noch treten darf im Namen von 17.000 Mitgliedern. Man will mir sagen, man hätte meine Maschinen und Werkzeuge verschrotten müssen. Liebe Leser muss man Werkzeug und Maschinen verschrotten, wenn es bis zur Übernahme durch die Bank verwendet wurde? Haben wir als Mitglieder nicht das Interesse, dass unser Name nicht dadurch beschmutzt wird, dass man uns vorschiebt, wenn die Bankleute gravierende Fehler machen?

In letzter Zeit kommt hier immer wieder auch auf, wie viele Fehler die Bank hinter ihrer Fassade tatsächlich gemacht hat. Können wir es dulden, dass hinter dieser ungeheueren Wand von Verlusten bei der Bank, die einzelnen Fehler der Bank, die aber Einzelne von uns als Kunden massiv betroffen haben, einfach versteckt werden? Diese Fehler wurden den Bankvorständen auch von den Prüfern vorgehalten. In einem kurzen Augenblick, hat man fünfzig bis sechzig unserer Vertreter dies einmal auf einer Versammlung mitgeteilt. Dies war am 14. Oktober 2004, als man dort im kleinen Kreis sagte, dass die Bankvorstände für eine Milliarden-DM-Bank mit 850 Mio. DM Kreditausreichungen keine Organisation, kein Risikomanagement installiert haben, dass sie mit der Geschäftsführung überfordert seien und als der Vorstand selbst sagte er hätte wegen seiner marktdynamischen Grundeinstellung Probleme die Rahmenbedingungen (Vorschriften) einzuhalten.

Für uns Unbedarfte muss dahinter stehen, die Banker sind die Risiken in großem Umfang unkalkuliert eingegangen. Auch wird hier nun öfters diskutiert, dass Bankvorstände gesetzliche Sorgfaltspflichten haben um Schaden von den Mitgliedern, von der Bank, aber auch von sonstigen Gläubigern der Bank abzuwenden. Nie haben uns die Bankvorstände, der Aufsichtsrat und auch die Prüfer dazu gesagt wie es bei der VR-Bank damit steht. Auch 2004 hat man es unterlassen uns Kunden mitzuteilen, dass man am 31.12.2004 fast 100 Millionen DM (an die 50 Mio. €) der Kredite als latent (schwebend) ausfallgefährdet bezeichnen musste. Das hat Reinhold Wolf zwei Jahre später gemacht, nachdem er sich in der Zeitung auch noch als ein bisschen stolz auf seine Arbeit bezeichnete.

Wenn man die Abschreibungen dazurechnet, die vorher schon weg waren, so darf man annehmen, dass bei unserer Volks- und Raiffeisenbank irgendwo dazwischen jeder 5 bis 7 Kreditkunden als Risiko- und Problemkunde in den Unterlagen bezeichnet wurde. Ist das für uns Mitglieder oder Kunden eine Horrorvorstellung? Wurden wir so eingestuft, weil die Vorstände eine katastrophale Arbeit abgeliefert hatten?

Ist es also im Interesse der Kunden und Mitgliedergemeinschaft Werkzeuge und Maschinen abzuholen, sie beim Abtransport auch noch zu beschädigen und die ganzen Sachen dann nach Angaben der Bank angeblich weg zu werfen? Glauben Sie liebe Leser, dass die Dinge tatsächlich einfach nur entsorgt worden sind? Kann die Kunden- und Mitgliedergemeinschaft von den Vorständen fordern, dass alles getan wird das Eigentum anderer pfleglichst zu behandeln und schnellst- und bestmöglichst Geld daraus für den Kreditnehmer und für die Bank zu machen? Können wir alle fordern, dass dies nachvollziehbar geschieht oder wie bei dieser Bank alles hinter verschlossenen Türen? Können wir es bei diese Organisation dulden, dass man sich windet und dreht, nachdem man rechtliche Grundlagen vielleicht nicht mal geprüft hat? Können wir bei solchen Verhältnissen von unseren Vorständen fordern, dass durch diese nicht vorhandenen Organisation nicht für alles Tür und Tor geöffnet wird? Wird z.B. eine Schlagbohrer nur weggeworfen, oder das Werkzeug, oder wird es anders verwendet? Haben wir das Recht zu fordern, dass solche Mutmaßungen in unserem Namen nicht möglich sind? Haben die Vorstände die Pflicht dies von vornerein auszuräumen, oder steht einem Reinhold Wolf neben der Kreditierung von Schmier- und Bestechungsgeld der Satz auch noch zu, vielleicht sind die Sachen in Tschechien oder in Polen?

So wie man uns Kunden und Mitglieder belügt, so belügt man sogar die Aufsichtsbehörden. Ich habe mich beim Bundesaufsichtsamt beschwert. Ich wollte nur endlich über den Verbleib und / oder Erlös meiner Gegenstände Bescheid wissen. Ist das legitim oder nicht? Die Bank musste am 13.07.2007 Stellung abgeben und hat darin erklärt die Gegenstände als Zubehör vereinnahmt zu haben. Darin wurde angeführt, ich möge doch klagen, wenn ich anderer Auffassung wäre. Die Bankvorstände haben also nicht mal Skrupel die Aufsichtsbehörden zu belügen, wenn Sie dort nicht angibt, dass die Klage längst läuft und dass in dieser Klage immer nur von der Übernahme durch die Sicherungsübereignungen gesprochen wird.

Man beruft sich bei der Auskunft nach dem Verbleib auf Verjährung des Auskunftsrechtes. Die Verjährung ist aber über das Hauptverfahren über die Wertstellungssache mit dem ich die Kontensalden vor Gericht bestreite wohl ausgesetzt. Die Bankvorstände, nein nicht Heger, Wolf oder Krämer, sondern Herzog und Heidel behaupten nun in dem Vorgeplänkel zum Verfahren wegen des Auskunftsersuchens es sei verjährt, weil meine Kreditangelegenheit abgerechnet sei und das habe man mir mit einem Schreiben auch mitgeteilt. Dass bereits über das Hauptverfahren durch ein gerichtlich angeordnetes Gutachten bestätigt wird, dass die Kontensalden der Bank um mehrfache fünfstellige Beträge zu meinen Ungunsten falsch berechnet wurden, wird der Bankenaufsicht bisher ganz und gar verschwiegen. Auch dort geht es augenscheinlich nur um die Verjährung und nicht um Wiedergutmachung durch die Bank.

So wie es uns mit unseren alten Vorständen ergangen ist, wie durch die unsaubere undurchsichtige Arbeit dieser Leute die Bank und viel von uns Schaden davon getragen haben, so ergeht es uns nun mit den neuen Vorständen. Man will uns unsere Entschädigung vorenthalten. Man geht lieber weiter vor die Gerichte in dem Wissen, dass sich der Kunde nur sehr schwer dort behaupten kann. Wenn wir zusammen stehen gegen diese Machenschaften, die hier reihenweise offengelegt werden, die aber wahrscheinlich auch noch reihenweise im Verborgenen sind, dann können wir bestehen und dann besteht auch die Chance, dass die Bank unter gerechter und menschlicher Führung Vertrauen zurück erhalten kann. Wir sagen ganz deutlich, wir bräuchten eine funktionierende und vertrauenswürdige Genossenschaftsbank bei uns. Keine die vor sich hin darbt. Der Verlust der Bank würde unsere Region weiter schwer treffen. Doch die Bankvorstände müssen mit und nicht gegen uns arbeiten.

   

Nr. 2268

leser

5. September 2007, 18:14 Uhr

Betreff: Beitrag 2488

Marktredwitz ist fast überall in den Volks- und Raiffeisenbanken anzufinden.

Weitere Anmerkung: Wenn eine Genossenschaftsbank auf der Abschussliste des Prüfungsverbandes steht und Einzelwertberichtigungen für anstehende Forderungsaus-
fälle im Kreditgeschäft aus eigender Kraft nicht geschuldert werden können, dann werden die Risikovorsorgen eben auf ein paar Jahre aufgeteilt nach dem Motto "Gesetze interessieren den Wirtschaftsprüfern der Monopolprüfer überhaupt nicht". Die unternehmen, unterlassen oder treiben nämlich was gerade gefällt.

   

Nr. 2267

Der lächelnde Hai

4. September 2007, 17:39 Uhr

Betreff: Zeitverzögerung

Sehr geehrter Schreiber von Beitrag "Zeitverzögerung".
Ich muss Sie leider enttäuschen, wenn Sie glauben die VR-Bank Marktredwitz eG ist ein Einzelfall in der Genossenschaftsorganisation. Beispiele gibt es zuhauf, wo mit dem Vermögen der Mitglieder in unglaublicher Weise umgegangen wird. Wenn in der Raiffeisen-Volksbank Greiz, das Thema Niederswertprinzip ein Fremdwort ist und die Kredit so wertberichtigt werden, wie es die Bilanz gerade noch hergibt. Und wenn nicht, dann wird eben mit Zustimmung der genossenschaftlichen Wirtschaftsprüfer die Bilanz manipuliert. Ob es sich dabei um die Zuschreibung eines Gebäudes handelt, was nach den Bilanzrichtlinien nicht möglich ist, oder Verstösse gegen die Insiderregeln in Verbindung mit Betrug an den Aktionären der insolventen BFI-Bank begangen wird; da alles versehen mit dem Testat der Wirtschaftsprüfer Frau Müller und Herr Weinert. Da werden die notwendigen Wertberichtigungen geschoben, bis die Bank fusioniert hat und damit der Sanierungsbedarf in der großen Masse der Fusionsbank untergeht. Wie ist es anders zu erklären, dass die Bank vor der Fusion nur wenige Wertberichtigungen hat und plötzlich nach der Fusion rund 12 Mio Euro als Sanierungsbedarf erscheinen. Hier wurde die Vorständin geschont, weil sie eine besonders "enge" Beziehung zum Verbandsdirektor Berger hatte. Allerdings hat sie der Insovenzverwalter der BFI-Bank persönlich auf Schadensersatz verklagt und sie hat auch bereits eine grössere Summe bezahlt. Dies dürfte ihr auch leichtgefallen sein, da "ihr" Aufsichtsrat im Jahr der sich abzeichnenden Fusion flugs noch die Altersversorgung verdoppelte, obwohl die Bank faktisch pleite war und der sechsstellige Rückstellungsbetrag ja sowieso nur die Sanierungssumme "geringfügig"erhöhte. Dass weitere schon erkannte Risiken den Sanierungsbedarf nochmals um gute 4 Mio € erhöhten spielt hier auch nicht mehr die grosse Rolle. Es geht ja nur zu Lasten der Sicherungseinrichtung, die dafür aufzukommen hat. Dass dabei die Vermögenswerte aller Genossenschaftsmitglieder der Volksbanken-Raiffeisenbanken geschädigt werden ist auf dem ersten Blick nicht erkennbar. Fakt ist, dass die Genossenschaftsbanken in Abhängigkeit zu ihren Kreditvolumen und ihrem Rating einen Beitrag in den Sicherungsfonds einzahlen müssen. Ist der Bedarf im Sicherungsfonds gross, so wird der Beitragssatz erhöht, dies wiederum mindert die Gewinne der VR-Banken, damit wird weniger Dividende ausgeschüttet und weniger den Rücklagen zugeführt, welche unter anderem das Vermögen der Mitglieder ausmachen. Dass der Verbandsdirektor Berger letzten Endes die Entwürfe der Prüfungsberichte zensierte und unliebsame Passagen, wie Verstösse gegen § 18 KWG,sowie oben angeführte Fakten und die Wirtschaftsprüfer dies auch noch testierten, wirft ein bezeichnendes Bild auf diesen morbiden Verein.
Ein weiteres Beispiel ist die Volksbank Plauen, wo Veruntreuungstatbestände von der Revision erkannt, aber aus persönlichen Verstrickungen der Wirtschaftsprüferin Frau Müller mit einem früheren Vorstand, den Eid den Wirtschaftsprüfer für die Ordnungsmässigkeit ihrer Prüfung ablegen, schnell im Taumel der Gefühle vergessen war. Was übrig blieb war ein abgekühltes Verhältnis und ein Sanierungsbedarf von ca. 30 Mio €. Wer die Zeche bezahlt siehe oben. Als sich die Wirtschaftsprüferin endlich durchgerungen hatte den damaligen Vorstand vor die Tür zu setzen und mit 3 Kollegen/Innen als Verstärkung in Plauen aufkreuzte, war dies nur ein abgekartetes Scheingefecht, da der Vorstand einige Tage später einen 5 -Jahres - Dienstvertrag bekam. Dieser wurde aber nach einem knappen Jahr gekündigt, so dieser Vorstand auch heute noch vor lauter Lachen wahlscheinlich nicht schlafen kann, denn die restlichen 4 Jahre wurden ihm vergütet und das nicht übernommene Dienstauto wurde zusätzlich als Abfindung vergütet. Allerdings hatte es den Effekt, dass in der Zwischenzeit dem damaligen Aufsichtsratvorsitzenden ein Kredit gewährt wurde, um sein angeschlagenes Autohaus über Wasser zu halten. Dass der Kredit schon viele Jahre bei der BAG Hamm gelandet ist - Effekt siehe oben. Mit einer desaströsen Organisation, sowie einer Eigendynamik der Geschäftspolitik die von einigen Abteilungsleitern nach ihren eigenen Vorstellungen individuell gestaltet wurde, wusste letzlich die linke Hand nicht mehr was die rechte tat.

Ein anderer Vorstand der Voba Plauen liess im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen. Er war bekannt in allen Puffs im Umkreis von 100 km. Da dies bekanntlich auch mit grossen finanziellen Anstrengungen verbunden war, reichte das vorhandene Bargeld naturgemäss nicht aus, da er sich meistens mit 2 oder mehr Damen vergnügte. So stellte er einen Scheck aus, den zwei Damen für ihre Dienstleistungen am Schalter der Bank einlösen wollten. Da dieser aber ein sogenannter "Schüttelscheck" war, d.h. der Bankmitarbeiter schüttelt bei der Vorlage mit dem Kopf. waren die Damen sehr aufgebracht. Sie forderten den Betrag von 3.000,00 DM binnen kürzester Zeit zu erhalten, ansonsten würden sie auf dem Schaltertresen eine Striptease veranstalten. Es wurde daraufhin alles in Bewegung gesetzt, damit den Damen ihr gerechter Lohn nicht vorenthalten wurde.
Diese Geschichte hat den Sicherungsfonds nicht tangiert könnte man meinen, aber da dieser Vorstand auch dem Kokain-Genuss nicht abgeneigt war und diesen gerne auch Mitarbeiterinnen zu kommen lassen wollte, reichten seine liquiden Mittel nicht aus. So ging er hin und bot angeschlagenen Kreditkunden die Erhöhung ihres KK-Rahmens an, selbst wenn keine Sicherheiten mehr da waren, dafür hielt man privat die Hand auf. Es wurde von Kunden von ca 20 % Provision gesprochen. Dass dabei natürlich schnell ein Sanierungsvolumen von 30 Mio € zustande kommt, ist kein Wunder.
Dies war nur ein Einführungskurs für die Lektion, wie zocke ich als Veranwortlicher eine Genossenschaftsbank ab. Weitere Enthüllungen werden natürlich folgen. Insbesondere werden die harten Fakten in einem anstehenden Verfahren dem Gericht kundgetan. Ebenso die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Da bereits sowieso ein Steuerfahndungsverfahren gegen die Bank läuft, wo auch noch die Straftatbestände Bilanzfälschung, Dokumentenfälschung und Veruntreuung hinzukommen, wird im im Vogtland die nächste Bank sein, deren Verstösse angeprangert werden. Die Manipulationen waren nur möglich, weil der frühere Genossenschaftsverband Sachsen und jetzt auch der Genossenschaftsverband Frankfurtin in Abhängigkeiten stehen und mit ihren korrupten Wirtschaftsprüfern meinen, sie können die Vorgänge unter den Teppich kehren und sich damit von ihren Unregelmässigkeiten zu befreien. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht: Die Menschen mundtot machen, Rufmord begehen und mit der finanziellen Übermacht der Banken Existenzen zu vernichten. Es ist schon in Marktredwitz nicht gelungen, Leute mit Rückgrat zum Schweigen zu bringen und wird auch im Vogtland zu einem Desaster für die Vorgenannten führen.

   

Nr. 2266

Kunde

4. September 2007, 10:30 Uhr

Betreff: So bescheißt man am leichtesten die eigenen Kunden

Wenn alle zusammenspielen, dann bescheißt man die eigenen Kunden und Mitglieder am leichtesten. Für was haben wir bei der VR-Bank die ganzen Jahre einen Aufsichtsrat gehabt? Warum hat Horst Pausch den Heger mit so einer Vereinbarung gehen lassen, dass er für nichts und rein gar nichts verantwortlich gemacht werden kann? So arbeitet die feine Gesellschaft. Wir brauchen uns über fremde Mafia im eigenen Land nicht zu beschweren. Wir haben das in unserer Bank.

Was war also der Vorteil den Pausch von den Vorständen bekommen hat? Warum ist er vor drei Jahren nicht auf der Versammlung zurückgetreten, sondern ein paar Tage später? Hatte man Angst es hätte neben den katastrophalen Sachen aus dem Prüfungsbericht heraus und dem Ausscheiden von Manfred Heger schon die ersten Diskussionen auf der Versammlung gegeben? Und wie kam es dass dann Reiner Loss Vorsitzender geworden ist? Der hatte sich doch vor der Fusion mit dem Heger überworfen? Aber über den Arzberger Aufsichtsrat war er auf einmal wieder da? Mit einem Banker überwirft man sich doch nur, wenn man Probleme hat, sonst geht man halt einfach leise? Hat man sich immer Leute ausgesucht, die nicht frei in ihren Entscheidungen gegen den Vorstand sein konnten, weil sie anders rum irgend wie abhängig waren?

Das Wort gegenseitig und wechselseitig abhängig, das hat Heger anscheinend geliebt. So baut man sich die schmutzigsten Dinge auf. Da hat es keinen mehr interessiert, dass man uns jahrelang gelöffelt hat. Die Mafia kassiert auch nur hinten rum ab. Entweder hast Du nur die Wahl die Sachen nur bei dem bestimmten Lieferanten zu beziehen oder sie kassieren gleich direkt. Und wie haben Heger, Wolf und Krämer und auch noch Zuber und früher Pöhlmann es mit uns gemacht? Hat einer von uns nachrechnen können, ob die Zinsstaffel richtig waren? War es ganz einfach bei den Darlehen die Wertstellungsvaluta bei der Darlehensauszahlung in der EDV so einzugeben, dass man einen oder vielleicht mehr Tage zusätzlich Zins bezahlen musste?

Das ist kein Mundraub, das ist überlegt und gezielter Betrug, oder nicht? Jetzt scheinen die Prüfer wieder da zu sein. Hunderte von ihnen haben diesen Betrug gesehen, denn man kann doch meinen, dass wenn ein Kredit geprüft wird, dass man dann auf jeden Fall die Darlehensausreichung zu sehen kriegt und bei jeder Ausreichung, Zig-, Hundertausendemal, haben die Prüfer gesehen, dass die Auszahlungsvaluta vor dem Auszahlungsbuchungstag war. Was hätte ein gesetzlicher Prüfer also für ein Pflicht gehabt? Betrug nicht zuzulassen um Probleme von der Bank abzuhalten und Betrüger als nicht befähigte Geschäftsleiter anzuzeigen. Warum liebe Verbandsleute haben Sie das nicht gemacht? Euer Vehalten zeigt, dass Ihr Euch mit den betrügerischen Methoden identifiziert haben, wenn Ihr geglaubt habt, man kommt nicht drauf. Entlastet Euch das oder belastet Euch das noch zusätzlich, das Versteckspiel?

Und Millionenfach haben Sie das bei den KK- und Girokonten zugelassen. Und sagen Sie nicht, Sie haben das nicht bemerkt. Ich habe nachgefragt bei einem der das EDV-System bei einer Raiffeisenbank kennt. Das Vorziehen beim Darlehen, dass machte man sogar noch mit der Eingabe der falschen Valuta bei der Buchung, also ganz bewusst und natürlich auf Anweisung von oben. Aber die Einstellung mit der Stichtagsverzinsung, die haben die Oberen besprochen und im EDV-System eingegeben. Damit hat man uns die Rate auf dem Girokonto am 1. belastet, vielleicht sogar da noch hoch Sollzinsen kassiert und im Darlehen hat die Zinsstaffel über die EDV-Einstellung erst am 30. die Rate runter gerechnet. Das war also nach Karl Krämer 17 Jahre so in der EDV hinterlegt und solange hat es auch jeder gesehen, der bei der Bank mal so eine Buchung angeschaut hat. Auch die Prüfer!!!! Und bei Giro und KK konnte man es so eingeben, dass bei jeder Abbuchung von Schecks, Lastschriften usw. eine oder zwei Zinstage mehr herausgesprungen sind für die Bank, was natürlich auch für automatische Gutschriften gemacht werden konnte. Und wenn sie uns am Schalter gleich was gebucht haben, dann hat man eingeben können, wo man uns die Tage zwickt. Und da kann man auch davon ausgehen, dass die Vorstände schon angewiesen haben wie da zu verfahren ist, wenn jemand kommt mit einer Einzahlung, ob man die nicht besser erst am nächsten Tag zinsmäßig gutschreibt, aber auf dem Auszug gleich drauf bucht. Dass man dann neben der Einzahlung die gleichzeitige Überweisung gleich am selben Tag oder gar noch früher valutiert hat, hatte dann den Effekt, dass man vielleicht auch noch den Überziehungszins zahlen musste.

So haben die uns über Jahrzehnte hinweg das Geld aus der Tasche gezogen, alleine dass wir unsere Raten gezahlt haben, dass wir die Zeitung abbuchen haben lassen, dass sie beim Lohneingang die Gutschrift nach hinten geschoben haben. Das ist modernstes Raubrittertum. Erfinden von Methoden, auf die niemand drauf kommen kann. Und Johannes Herzog und seine Kollegen haben das bei uns und vielleicht auch bei vielen anderen Banken fast bei jeder Buchung gesehen, die sie angeschaut haben. Vielleicht war es bei uns einen Tick schlimmer als wo anders, aber dann hätte das bei uns doch noch viel mehr auffallen müssen. Haben die Revisoren den Vorständen nicht geholfen uns zu betrügen? War es ihnen recht, wenn man so wengisten magerste Gewinne hereingeholt hat?

Es geht ja dem Johannes Herzog heute nicht darum es abzustreiten, es geht ja darum ob die Betrügereien verjährt sind. Wo soll er es auch hernehmen, man hat es verschustert an allen Ecken und Enden und keiner hat es verhindert. Aber die Sauereien verjähren nicht in unseren Köpfen. So einen Vorstand wollen wir nicht haben. Auch das mit den Sicherheiten in Wunsiedel nehmen wir ihm und seinem jetzigen Kollegen Heidel so nicht ab. Im Namen von den 17.000 Mitgliedern geht man so mit uns Kunden nicht um. Sollen wir wegschauen, wenn man einem von uns die Sachen abholt und nicht mal sagt, was damit passieren soll. Der muss doch wenigsten noch das Recht haben mitzukriegen, dass auch dann noch alles mit rechten Dingen zugeht. Wenn Reinhold Wolf Schmiergelder nach Afrika schicken darf, ja dann muss ihm doch auch in so einem Fall auf die Finger geschaut werden, ob er und Kollege Krämer die Sachen vielleicht nicht doch in Tschechien oder Polen verscherbelt hat und das Geld vielleicht noch selber eingesteckt hat?

Was ist mit dem Prüfer, der vor ein paar Jahren die Volks- und Raiffeisenbanken um Millionen gebracht hat? Da haben doch auch alle zuerst kollektiv weggeschaut und was ist dran mit organisierten Vergnügungsreisen der Prüfer bei uns, Gelagen, ja bis hin zu Andeutungen über Damenbestellungen? Hat man da nicht schwarze Kassen brauchen können? Die Mafia feiert ihre Feste auch hinter dicken Mauern. Unser Vorstände haben unglaubliche Verluste eingefahren, die man uns immer geschickt verkauft hat. Wie die Bank wirklich dagestanden hat, das hat man nirgends aufgezeigt. Ein bisschen Stolz kann man nur gewesen sein uns hinters Licht geführt zu haben. Aus Gründen des Takts hat man die Schweinereien nicht angesprochen.

Wie die Maden im Speck haben Sie gelebt. Wenn man heute dem Aufsichtsrat sagen müsste, die Vorstände müssen zuerst auf Ihre Pensionen verzichten und dann muss man ihnen auch noch die Schäden verrechnen, die sie verursacht haben, wie oft würden Heger, Wolf und Krämer sagen, da habt ihr Bescheid gewusst, da habt ihr mit unterschrieben, da habt ihr mitgemacht, da war das. Wahrscheinlich würden die Vorstände immer wieder sagen, ihr habt alles gewusst, von uns oder von den Prüfern und ihr habt immer mitgemacht.

Und genauso sagt es heute der Vorstand Johannes Herzog, ihr seid Mitschuld, dass die Vorstände das machen konnten. Ich bin erst 2001 oder 2002 gekommen und habe versucht zu retten was zu retten ist. Nur wir sehen das inzwischen schon auch richtig. Herr Herzog hat nicht versucht die Rechte der Kunden und Mitglieder zu retten, auch er hat nur versucht die Ehre gestimmter Kreise zu retten gleich versucht seine eigene Schäfchen dabei ins Trockene zu bringen. Er hat gleich mit Wolf und Krämer Schulterschluss betrieben, anstatt sie wegen der Feststellung raus zu jagen. Herr Herzog hat geholfen die Betrügereien unterzubuttern, anstatt uns unser Geld zurückzugeben. Und wer das Geld einer Genossenschaft verschenkt, der zeigt, dass er genau aus dem gelichen Holz geschnitzt ist. Somit steht er in den Fußstapfen von Heger, Wolf und Krämer. So ist es halt mit den wechselseitigen Abhängigkeiten. Wie soll man auch Vorstände rauswerfen, die man braucht um selber Vorstand werden zu können. Eine saubere Gesellschaft in der Krausssoldstrasse.

   

Nr. 2265

Ein Mitglied

3. September 2007, 14:33 Uhr

Betreff: Zeitverzögerung

Jetzt ist es anscheinend soweit.
Es kommt zum finalen Treffen. Denn wenn nun nicht aufgeräumt wird, dann kann man unseren ganzen Rechtsstaat vergessen. Klarere Vorwürfe, als in den vorstehenden Beiträgen kann es einfach nicht mehr geben. Wenn die Staatsanwaltschaft jetzt immer noch schläft, dann gehört diese als erste verklagt. Wie es scheint haben Lügen doch kurze Beine. Es war zwar ziemlich knapp, daß nicht alles vertuscht werden konnte. Es gebührt Allen größte Hochachtung und Dank,daß sie die Zivilcourage hatten, sich gegen mafiöse Strukturen und Machtgeflechte aufzulehnen und der Gerechtigkeit ihre Unterstützung zu geben. Nie und nimmer hatte man es für möglich gehalten, daß solche Vorgänge in unserer Bank möglich sind. Ich hoffe, es ist nicht bezeichnend für die ganze Genossenschaftsorganisation.
Der Imageschaden wird die Bank auf viele Jahre hinweg treffen. Dieser immaterielle Schaden kann leider gar nicht beziffert werden und wird aber noch höher sein, als der, den die Gauner im Vorstand, Aufsichtsrat und Prüfungsverband materiell verursacht haben.
Es darf keine Zeit mehr verstreichen, bis finale Entscheidungen getroffen werden.
Der materielle und immaterielle Schaden ist sowieso unermeßlich.
Wann werden wenigstens die betrogenen Kunden und Mitglieder entschädigt, damit ein klein wenig Schadensbegrenzung erfolgt. Das entschwundene Vetrauen kann selbst mit der Bezahlung des verursachten Schadens nicht mehr aufgeholt werden. Dies wird ein langwieriger Prozeß werden, bis das Zutrauen der Kunden und Mitglieder wieder vorhanden ist.
Der moralische Schaden, den die Verursacher zu veranworten haben, wird diese aber nicht tangieren.
Die Entscheidung von innen aus der Bank heraus muß kommen. Weitere Zeitverzögerung durch die Beteiligten kann nur mehr das Strafmaß erhöhen.

   

Nr. 2264

Vorstand

3. September 2007, 14:13 Uhr

Betreff: Herr Götzl, es reicht

Herr Götzl wo sind Sie? Es reicht! Ihre Revisoren stecken bis zum Hals mit drin. Wer wird da eigentlich von Ihnen hingeschickt? Man kann die Frage nur verstehen, wenn jemand schreibt, wer hat da die Finger hingestreckt. Dauernd wird auf die Revisionsunterlagen hingewiesen. Die dürften wirklich hochinteressant sein. Was steht drin im Einzelprotokoll zu dem Forderungsnachlass, den dieser Herr Herzog zu verantworten hat? Nehmen Sie einen eisernen Besen und kehren Ihren Laden aus, aber vor allem nehmen Sie endlich diesen Prüfer aus der Bank. Wir müssen ausbaden, was Ihre Leute in Marktredwitz verbockt haben und wir wissen alle, dass Sie diese Internetseite laufend verfolgen. Über 3 Millionen Zugriffe in drei Jahren, es gibt keine schlimmere Negativwerbung als das. Handeln oder weichen, es ist an der Zeit.

   

Nr. 2263

Leser

3. September 2007, 13:38 Uhr

Betreff: Hammer-, hammerhart diese Zusammenhänge

Wenn man das so liest, wer hat da die Finger hingestreckt? Schuld und Begünstigung wegen Untätigkeit, das ist genau die richtige Bezeichnung. Doch was war noch mehr als die Untätigkeit? Stehen hinter den nackten Zahlen noch viel mehr Schweinereien verborgen? Abrechnungsbetrügereien, teilweise schon gerichtlich festgestellt und noch viel mehr? Warum werden einem Kreditnehmer die Sicherheiten abgenommen und sie werden nicht mal verkauft oder versteigert? Sind die Lumpereien tatsächlich viel größer als man es ahnt? Hört die Vorteilsgewährung nicht bei unserem Vorstand Johannes Herzog auf, dem man den Posten zugeschanzt hat? Es ist berechtigt wie in dem Strafantrag nachzufragen, ob das Zusammenspiel dieser Institutionen bei ihrem eigenen Wissen um ihr Mitverschulden die Verfolgung der Einzelverschulden verhindert hat und als Strafvereitlung in vielen Fällen zu bezeichnen ist, bei den gegenseitigen Abhängigkeiten um das Wissen über die anderen Beteiligten.

Hier muss man noch viel tiefer nachbohren. Diesen Herren ist alles zuzutrauen, nur dass nichts aufkommt. Und der ehemalige Prüfer ist der Schlimmste von allen, der hat sich auf dem Vorstandsstuhl an der Sonne geglaubt, die er uns ins triste Fichtelgebirge bringen wollte und gemeint er sei unantastbar. Wann schleicht er sich endlich wieder?

   

Nr. 2262

Anonym

3. September 2007, 12:21 Uhr

Betreff: Strafantrag in Verbindung mit dem aufgezeigten Urteil des OLG Frankfurt

Anonym ……………, den 2. September 2007

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München,
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof



Strafantrag wegen

- Untreue im Amt des Vorstandes und Aufsichtsrates bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, sowie Beihilfe aufgrund gesetzlicher Revisionstätigkeit
- Verstöße gegen § 34 Genossenschaftsgesetz (GenG), Sorgfaltspflicht des Vorstandes einer Genossenschaft, sorgfältige und ordnungsgemäße Geschäftsführung, analog § 41 GenG, Sorgfaltspflicht der Aufsichtsratsmitglieder
- und Beihilfe zur Strafvereitlung.


1. gegen Mitglieder des Vorstandes der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Manfred Heger, Herrn Reinhold Wolf, Herrn Karl Krämer und Herrn Johannes Herzog (siehe auch 3.)

2. gegen Mitglieder des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Horst Pausch, Herrn Reiner Loos, Herrn Dr. Hermann Friedl, Herrn Wolf Hartenstein, Herrn Walter Lehner, Herrn Heinz Martini, Herrn Helmut Pöhlmann, Herrn Karl Purucker, Herrn Werner Schelter, Herrn Bernhard Scherzer, Herrn Otto Schoberth und Herrn Peter Träger

3. gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München, namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender, sowie für die gesetzliche Prüfung bei der genannten Bank zuständige Personen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V.



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag auf folgender Grundlage gegen oben genannte Personen

- wegen Untreue nach § 266 StGB in ihrer Amtsausführung bei der VR-Bank Marktredwitz und der Beratungshandlung als Prüfer und gesetzliche Prüfungsgesellschaft bei der Bank und im Hinblick auf die Amtsübernahme als Vorstand durch Herrn Johannes Herzog,
- Verstöße gegen § 34 Genossenschaftsgesetz (GenG), Sorgfaltspflicht des Vorstandes einer Genossenschaft, sorgfältige und ordnungsgemäße Geschäftsführung, analog § 41 GenG, Sorgfaltspflicht der Aufsichtsratsmitglieder, u.a. Verzicht auf Genossenschaftsvermögen, wegen Verzicht der Verfolgung von Erstattungsansprüchen gegen Vorstände,
- und Beihilfe zur Strafvereitlung.



Zur Beweisführung ziehe ich heran:

A) Internetseite www.wunsiedeler-kreis.de im Eintrag Nr. 2481 vom 1. September 2007, unter hier klicken..... hinterlegtes Urteil des OLG Frankfurt, AZ 23 U 150/05, verkündet am 20.02.2006.

B) Jahresabschlüsse der betroffenen Bank, speziell dazu Lageberichte der Jahre 2001, 2002 und 2003, hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof

C) Eintrag Nr. 2141 vom 13. Juni 2007der unter A) genannten Internetseite mit hinterlegten Protokollen der Vertreterversammlungen der Bank, speziell der Jahre 2004, 2005 und 2006.

D) Als Beweisquelle nenne ich zusätzlich
- die Protokollbücher des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Bank,
- Protokolle der Prüfungsschlusssitzungen mit den Revisoren des Genossenschaftsverbandes bei der Bank, vorzugsmäßig einzusehen beim Genossenschaftsverband Bayern, wegen Komprimierung der Unterlagen,
- entsprechende Kreditakten und sonstige Kreditunterlagen bei der Bank,
- Prüfungsberichte des Genossenschaftsverbandes Bayern mit Einzelberichten zu verschiedenen Kreditverhältnissen,
- Organisationsunterlagen der Bank, mit Änderungen seit dem Jahr 2000,
- Aktenkundige Aktennotizen und Vermerke der gesetzlichen Prüfer im Besitz der jeweils aktuell zuständigen Prüfer (auch von früheren Prüfern übergebene Unterlagen)


Auf der genannten Internetseite, wird wie unter A) aufgezeigt, eine Urteil des OLG Frankfurt veröffentlicht, welches sehr explizit die Verpflichtungen eines Vorstandsmitgliedes einer genossenschaftlichen Bank im Hinblick auf Sorgfalts- und Haftungspflichten nach § 34 Genossenschaftsgesetz aufzeigt. Dazu benennt des Genossenschaftsgesetzes in § 41, dass für die Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Aufsichtsratsmitglieder sinngemäß § 34 über die Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder gilt.

Das Urteil weist auf Seite 7 darauf hin, dass oft unzureichender Geschäftsführungskontrolle durch Genossenschaftsmitglieder bestehen würde. Geschäftsführungskontrolle durch Genossenschaftsmitglieder kann jedoch nur vom Aufsichtsrat direkt ausgehen, oder von der Vertreterversammlung, dem höchsten Gremium der genannten Bank, wenn diese auch hinreichend informiert ist. Somit kann man jedoch davon ausgehen, dass der Aufsichtsrat höchste Kontrollpflichten und auch Informationspflichten hat. Ein Verstoß dagegen würde in den Bereich des § 41 Sorgfaltspflichten und Verantwortlichkeit der Aufsichtsratsmitglieder fallen.

Die Klägerin im Verfahren, die genossenschaftliche Bank, die sich mit Sicherheit auch vom zuständigen Prüfungsverband beraten ließ, führte an, dass die Gesamtverantwortung - wie aus dem Urteil immer wieder heraus hervor ging aus der Überwachungsverantwortung – der Schadensprävention, also –vorbeugung diene und jeder aus der Gesamtverantwortung heraus die Pflicht hat die Tätigkeit der anderen, hier angeführt Vorstandsmitglieder, ständig kritisch im Blick zu behalten hat. Das Urteil weist mehrfach darauf hin, dass der verurteilte Bankvorstand seinen Überwachungspflichten durch seine Untätigkeit nicht gerecht wurde. Ebenso wird angeführt, dass auch der Aufsichtsrat und der Prüfungsverband eigenständige Verantwortungen haben.

Das Urteil weist aber zusätzlich auch daraufhin, dass in dem vom OLG verhandelten Fall verschiedene Momente bestanden haben, die verschärfte Überwachungspflichten durch den gesamtverantwortlichen beklagten Vorstand hervorrufen mussten. Im Wesentlichen werden im Urteil immer wieder Prüfungsunterlagen, Aktennotizen der Prüfer und Kreditprotokolle genannt, die belastend für den Vorstand aufgeführt werden.

Für den Fall der VR-Bank Marktredwitz eG zeige ich auf, dass auch hier massiv Momente bestanden haben, die verschärft Überwachungspflichten und Präventionsmaßnahmen erforderlich gemacht hätten. Dazu stelle ich den Vergleich mit den Protokollen der Vertreterversammlungen vom 14.10.2004 (einzusehen neben der Internetseite auch beim Registergericht) und der vom 30.06.2005, einzusehen gemäß C), an. Ein massiver Untreueverdacht bis hin zum Betrug gegen die Genossenschaft besteht meines Erachtens in der Information der Vertreter am 30.06.2005 zu einem Kreditfall, in dem in oberflächlichster Art eine schwerwiegende Unterlassung der Sorgfaltspflichten eines Vorstandes als im operativen Kundengeschäft tätiger Vorstand, aber auch der gesamtverantwortlichen sonstigen Vorstände, und zusätzlich auch der Aufsichtsräte und der Prüfer dargestellt wurde. Die Darstellung wurde m.E. so gewählt, weil auch Aufsichtsrat und Prüfung in den Pflichtverletzungen durch ihre Untätigkeit weithin verstrickt waren.

In den unter B) genannten Lageberichten war bereits im Jahr 2001 in einer zusammenfassenden Beurteilung der Lage und Risiken der Bank vermerkt, dass im Kreditgeschäft die latenten Risiken ... in einen vertretbaren Rahmen zurückgeführt werden sollen, im Umkehrschluss also außerhalb des vertretbarem Rahmens bestanden haben. Weiter steht bereits im Jahr 2001 zum Risikomanagement, dass trotzdem die problemhaften Engagements im Berichtsjahr (2001) stark angestiegen sind. Wie der genossenschaftliche Prüfungsverband, der Genossenschaftsverband Bayern, seine Informationspflichten gegenüber der Vertreterversammlung entgegen den gesetzlichen Bestimmung handhabte, unterstreicht das Protokoll der Vertreterversammlung vom 24.04.2001, ebenfalls hinterlegt beim Registergericht, oder einzusehen wie C), auf Seite 6. Dort gratulierte der Oberrevisor des Verbandes zum Bilanzergebnis absolut irreführend trotz eines Jahresverlustes, und verzichtete beim Vortrag zur von ihm durchgeführten Abstimmung zur Gewinnverwendung auf die im Lagebericht ersichtliche Entnahme von 2 Mio. DM aus den Rücklagen um überhaupt einen Bilanzgewinn ausweisen zu können.

Weder die Vorstände im Gesamten oder auch einzeln, als auch der Aufsichtsrat und auch der Prüfungsverband, haben auf wie in dem aufgezeigten Urteil hingewiesenen Präventionsmaßnahmen bei der VR-Bank Marktredwitz aus der dort sicher bereits prekären Situation heraus hingewirkt und damit ihre Sorgfaltspflichten massiv verletzt. Dies belegen die Hinweise in den Lageberichten der Bank in den Abschlüssen 2002 und 2003, in denen sich der Satz noch zweimal wiederholte: Die problemhaften Engagements sind im Berichtsjahr angestiegen, was sich im Jahr 2003 zusätzlich noch mit dem Attribut erheblich sogar noch deutlich verschärfte. Zudem wurde in diesen beiden Lageberichten ein Vermerk eingebracht, der gesetzlichen Bilanzierungsbestimmungen widerspricht, indem man aufzeigte, dass ungesicherte Kreditteile aller problemhaften Engagements nicht vollständig mit Einzelwertberichtigungen abgedeckt werden konnten.

Dies alles sind meines Erachten Belege dafür, dass nicht nur die Vorstände alleine, sondern auch Aufsichtsrat und Prüfungsverband ihren eigenen Sorgfaltspflichten im Sinne der Gesetze nicht nachgekommen sind, wie es das Urteil an mehreren Stellen als Begründung nennt. Diese Feststellungen stimmen im Hinblick auf die Vermerke in den Lageberichten bereits Jahre vorher bezüglich der Arbeit der Überwachungsorgane mehr als bedenklich, stützen aber die These der massivsten Verletzung ihrer eigenen Sorgfalts- und Überwachungspflichten und ihrer Mitverantwortung am Dilemma der Bank.

Haarsträubende Pflichtverletzungen mit Verletzung der Überwachungspflichten zeigt sich in dem Versammlungsprotokoll vom 30.06.2005, nachdem bereits in der Versammlung im Jahr zuvor, am 14.10.2004 einmalig bekannt gegeben wurde, dass Vorstände gegen § 34 GenG verstoßen hatten und ihnen in der Beurteilung der Prüfer massive Mängel in der Organisation, im Risikomanagement bis hin zur Falschinformation des Aufsichtsrates und zur Falschaufstellung eines Jahresabschluss und letztendlich bis hin zur Absprache der Geschäftsleiterfähigkeiten attestiert wurden.

In dem Urteil geht hervor, dass der verurteilte Überwachungsvorstand und wie teilweise zu entnehmen ist auch bereits zuvor der Marktvorstand bei einem Kredit von 1,5 Mio. DM an die Grenzen der gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen geraten sind. Auf dieser Basis hat das Gericht entschieden, dass hier bereits notwendige organisatorische Maßnahmen bei einem mit schwierigen Kreditfällen belasteten Kreditinstitut unterblieben sind. Ebenso wäre ein Einschreiten von Mitverantwortlichen notwendig gewesen. Bei der VR-Bank war aber laut dem Protokoll vom 30.06.2005 bei einem ursprünglichen Kreditbetrag von 4,5 Mio. DM kein Risikobewusstsein im Sinne von Sorgfaltspflicht beim Marktvorstand zu erkennen. Genauso wenig wurden aber auch geeignete Maßnahmen von Vorstandskollegen, Aufsichtsrat und gesetzlichen Prüfern gegenüber dem überaus risikogeneigten Vorstand ergriffen, geschweige denn erklärte man am 30.06.2005 ihn überhaupt nicht überwacht zu haben. Man stritt sogar die Verpflichtung dazu ab. Man erklärte sogar, der operative Vorstand hätte von anderen wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmer gewusst als den Vorstandskollegen und Überwachungsgremien vorgelegt wurden. Die Mitverantwortung aus der Untätigkeit der Überwachungsgremien und die Notwendigkeit der Vertuschung durch diese im eigenen Interesse ist schier greifbar.

Wenn dieses Kreditverhältnis bereits bei der Ausreichung nicht rosig war, wenn zum 31.12.2001 das Engagement bei einer Überziehung von 375.000 € stand und im Prüfungsbericht behandelt wurde (und damit auch in den Kreditbesprechungen der Prüfer mit Vorstand und Aufsichtsrat (hierzu D)) und dann weitere 370.000 € an Überziehungen in den folgenden zwei Jahren auflaufen können, dann haben alle Stellen ihre Verletzung der Sorgfaltspflicht durch Untätigkeit mehr als nur unterstrichen. Die massivste Sorgfaltspflichtverletzung trug am 30.06.2005 aber ein vom Aufsichtsrat beauftragter Anwalt vor, indem er sagte, dass der operative Vorstand über einen langen Zeitraum hinweg Überziehungen zulassen konnte, die laut Protokoll regelmäßig 300 Listseiten füllten und die von den Vorstandskollegen nur gegengezeichnet wurden, ihnen also kenntlich waren, ohne etwas dazu zu unternehmen.

Auf diese unglaublichen Überziehungslisten hatten selbstverständlich auch die Aufsichträte das Recht des Zugriffes und hatten es gelinde gesagt einfach versäumt, oder aber absichtlich unterlassen. Am Schluss des Schreibens schildere ich noch Vorfälle, verursacht durch andere Vorstände, wodurch untermauert wird, dass damit durch wechselseitige Untätigkeit und Unterlassung von gegenseitigen Kontrollen bei der VR-Bank Marktredwitz massiv die Verletzung der Sorgfaltspflichten durch das gesamte Vorstandsgremium begangen wurden und dies von den Aufsichtsgremien ohne Eingriff geduldet war. Die Aufsichtsgremien einschließlich der Prüfer begünstigten damit diese Überziehungssituationen, die sicher mit mehrfachen ungesicherten Kreditsituationen verbunden waren, neben den unerwähnten rechtlichen Problemen daraus. Ein Aufsichtsrat steht in dem zuvor genannten Fall sogar im Verdacht als Steuerberater des Kunden unrichtige wirtschaftliche Unterlagen gefertigt zu haben, was natürlich auch Rückschlüsse zur Bemerkung im Vertreterversammlungsprotokoll vom 30.06.2005 ergeben könnte, der Vorstand hat von anderen – wesentlich schlechteren - wirtschaftlichen Verhältnissen gewusst, was somit sogar den Aufsichtsrat mit einschließen würde.

Den Vortrag der Angelegenheit am 30.06.2005 kann man m.E. nach nur als Betrug und Lüge gegenüber den Mitgliedern und Vertretern bezeichnen und als eine Verstärkung des Untreuetatbestandes aller. Bei einem Kreditursprungsbetrag von 4,5 Mio. DM für ein schwierigstes Kreditverhältnis wollten sich sämtliche mitverantwortlichen Vorstandskollegen und Überwachungsorgane aus der Mitschuld für weiter an die 1,5 Mio. DM ungesicherte Überziehungen herausreden und herausmanövrieren. Alleine der Aufsichtsrat wollte darstellen, dass er keine Überwachungspflichten in dem Fall gehabt hätte, sondern nur Überwachungsrechte ab der ominösen Großkreditgrenze nach § 13 KWG, was so sogar vom Prüfer Grothoff noch unterstrichen worden war, aber jeder rechtlichen Grundlage entbehrt. Ein Betrug und eine massiver Untreuetatbestand gegenüber der Genossenschaft von Seiten der Aufsichtsräte und der sicher beratenden Prüfer, einschließlich des heute tätigen Vorstandsvorsitzenden Johannes Herzog, damals noch bei den Prüfern, dürfte dazu der von diesen Kreisen den Vertreter bis dato verschwiegene Dienstaufhebungsvertrag vom 5.08.2004 zwischen dem für das Engagement federführend verantwortlichen Vorstand Manfred Heger und dem Aufsichtsrat gewesen sein, indem auf alle Ansprüche gegen den Vorstand verzichtet worden war, was sogar die Kommentierung des Genossenschaftsgesetzes zu § 34 ausschließt.

Dass Aufsichtsrat und Prüfungsverband bis heute nicht von sich aus gewillt sind, solche Zustände zu unterbinden, um über die Mitverantwortung der Vergangenheit nicht sprechen zu müssen, beweist auch der auf der Internetseite vielfach diskutierte Fall Gold, Gold, Gold, der eine ebenso haarsträubende Kreditgewährung durch einen anderen Vorstand mit Blankoausreichung von 800.000 € und Verdachtsmomenten zu mehrfachen Handlungen gegen das Geldwäschegesetz unter Mitwirkung des Vorstandes an vorderster Front beinhaltet, oder auch ein aufgezeigter Forderungsverzicht von 432.000 € vom Frühjahr diesen Jahres durch den heutigen Vorstandsvorsitzenden, der in der Periode der zuvor beschriebenen Vorfälle, wie schon vorher genannt, als Prüfer bei der Bank tätig war. Der Aufsichtsrat betreibt auch hier die Erstattungsansprüche der Bank gegen den Vorstand nicht. Dies ist sicher auch im Interesse des Prüfungsverbandes, der seinen erst kürzlich gewechselten Prüfer nicht beschmutzen will und sich nicht selbst damit offen in die Mitverantwortung stellen will.

Aus dem Verzicht der Geschäftsleiterpflichten, der Überwachungsverpflichtungen, der Präventionsverpflichtungen sind im Zusammenspiel dieser Vorgänge bei der Bank unglaubliche Verluste und Risikosituationen bei der Bank entstanden, die die Verpflichtung aus dem genannten Urteil heraus, zur Vermeidung von Verlusten und zur Gewinnerzielung geradezu konterkarieren. Die Bank musste wie unter C) einzusehen ist in der Vertreterversammlung vom 29.06.2006 mit Stand 31.12.2004 Eine Kreditrisikobelastung von mindestens 49 Mio. € und mit Stand zum 31.12.2005 ein Belastung aus Einzelwertberichtigungen von 27,4 Mio. € bekannt geben, wobei man aus der Situation der Lageberichte unter B) davon ausgehen darf, dass diese Werte faktisch auch höher sein können und Kompletabschreibungen der Jahre zuvor eine Gesamtschadenssumme noch weit noch oben katapultieren würde. Das Zusammenspiel dieser Institutionen bei ihrem eigenen Wissen um ihr Mitverschulden verhindert die Verfolgung der Einzelverschulden und ist meines Erachtens verstärkt als Strafvereitlung in vielen Fällen zu bezeichnen und dies auch in den jeweiligen gegenseitigen Abhängigkeiten um das Wissen über die anderen Beteiligten.

Ich beantrage, ja ich fordere die Überprüfung der Vorgänge bei der VR-Bank Marktredwitz, wie es das Urteil und somit auch die Rechtsprechung fordert.

   

Nr. 2261

Ernst

2. September 2007, 08:47 Uhr

Betreff: Warum hat man über die Sache Forderungsverzicht von Herzog nicht gesprochen?

War um hat man auf der Vertreterversammlung nicht über den Forderungsverzicht durch Johannes Herzog geredet? Kommt das auch in drei oder vier Jahren aufs Tablett. Wie man die Sache Gold, Gold, Gold, komplett verbockt hat, da ist gerade über Flex geredet worden und jetzt redet man über Gold, Gold, Gold und vertuscht die Angelegenheit am Berg in Wunsiedel. Wenn die Anzeigen und Strafanträge anlaufen, dann werden sich auch die Aufsichtsräte und Prüfer umschauen müssen, ob sie noch Zeugen sein dürfen oder selbst Beklagte. Wer von den Dingen weiß und sie verheimlicht, wechselt die Seite.

   

Nr. 2260

Insider

1. September 2007, 15:01 Uhr

Betreff: Ein Urteil des OLG Frankfurt zur Haftung des Vorstandes

Im Anhang hier klicken..... zeigen wir ein Urteil auf über die Haftungsverpflichtung der Vorstände bei Genossenschaftsbanken. Es ging um einen Schaden von 336 T€ die der Vorstand nach einer Fusion dem neuen Institut ersetzen musste. Der Vorstand war aber nicht der Vorstand der den Kredit bearbeitete und betreute, sondern der Vorstandskollege. Man kann schwer annehmen, das der Verband dort schwer darauf gedrängt hat, den Vorstand in Haftung zu nehmen. Auch streicht das Urteil im Verhältnis zu den Herren Marth und Dittrich heraus, dass ein Beschluss einer General- oder Vertreterversammlung auch dann notwendig ist, wenn der Schaden beim übernommenen Institut entstanden ist.

Wir wollen das Urteil Ihnen als Leser schnellstmöglich zur Kenntnis bringen, damit Sie Ihre Schlüsse selbst ziehen können. Neben den eingangs beschriebenen Punkten wird hier sehr viel deutlich, wie die Rechtsprechung es sieht, mit Vorstandsverantwortung, Kontrolle im Vorstand und durch den Aufsichtsrat und Verantwortung durch die genossenschaftlichen Prüfer.

Vielleicht machen sich die Herren in Marktredwitz über dieses Urteil auch manches bewusst. Die Prüfer haben es den Aufsichtsräten sicher nicht von sich aus zur Verfügung gestellt. Kleine Stichpunkte im Verhältnis zur VR-Bank Marktredwitz mögen aber im Bezug auf Kompetenzeinräumung, Hinweise aus schwierigen Kreditverhältnissen heraus und daraus sich ergebende Überwachungsverpflichtungen aller Beteiligten (oder nachträgliche Genehmigung von 300 Seiten Überziehungen pro Monat bei der VR-Bank gemäß Versammlungsprotokoll vom 30.06.2005) schon erlaubt sein. Hier dürften sich doch Hunderte oder gar Tausende von Ansprüchen direkt gegen die Vorstände ergeben haben, die nicht in einem Fall durchgezogen wurden. Alleine das geht wieder zu Lasten von Untreue und Sorgfaltspflicht der Aufsichtsräte und der Prüfer, die nie aufs Tablett gekommen sind, denn sie haben kein Recht auf diese Ansprüche zu verzichten, wie es das Genossenschaftsgesetz. So steht es im Genossenschaftsgesetz und so hat die Rechtssprechung entschieden. Und weil das bei der VR-Bank nicht der Fall ist, darum muss es der Staatsanwalt tun.

Man kann einfach nur der Meinung sein, dass über so ein Urteil immer wieder klar wird, umso größer der Schaden wie bei der VR-Bank mit den 50 Millionen € im Verhältnis zu den 336 T€, umso mehr stecken die mit drin, die den Schaden vermeiden müssten, was man sicher auch auf die VR-Bank rückschließen darf. Also umso größer der Schaden umso größer das Risiko aus dem Verfolgungsinteresse heraus, dass nichts geschieht und der Teppich für den großen Besen angehoben wird. Das Urteil weißt klar darauf hin, dass die genossenschaftliche Pflichtprüfung dem Schutz der Einlagen zu dienen hat und dem weitern Gläubigerschutz und das da die Kontrollen der Mitglieder über die Vertreterversammlungen unzureichend wären. Das müsse die gesetzliche Prüfung ausgleichen. Was hat die gesetzliche Prüfung in Marktredwitz in dieser Hinsicht ausgeglichen, doch nur ihre eigenen Interessensspielchen und Machtdemonstrationen.

Wenn also Interessenkonflikte bei den Prüfungsverbänden bestehen, so müssen sich die genossenschaftlichen Verbände auf die Interessenvertretung der Banken und Mitglieder zurückziehen und die Prüfung unabhängigen Einrichtungen, die vielleicht sogar fachlich besser qualifiziert sind, überlassen.

Halten Sie durch beim Lesen dieses Schockers.

   

Nr. 2259

Franz

1. September 2007, 10:07 Uhr

Betreff: Gemeingefährdende Kreditpraxis bei der VR-Bank und nur ein einziger Gewinner Namens Johannes Herzog

Was passiert mit einem Bankkunden, den man plötzlich damit bezeichnet, er sei ein latent gefährdetes Kreditverhältnis, oder man müsse seinen Kredit "wertberichtigen"? Was passiert mit einer Firma, wenn sie da drin steckt? Haben Heger, Wolf und Krämer dann erst recht Überziehungen zugelassen, damit man zum Schluss alles zerschlagen kann. War Flex am Anfang schon ein latent gefährdetest Kreditverhältnis? Wann war Karl N. ein gefährdetes Kreditverhältnis? Ist es aber für die Kunden schon eine Gefahr nur bei der Bank um einen Kredit nach zu fragen? Wird man da beraten oder schauen die gleich was zu holen ist?

Die Internetseite und das Gewafel von dem Herr Herzog wegen Vertauen ist ein Witz. Ausgenommen haben Sie uns hinter unserem Rücken mit Stichtagsverzinsung und Wertstellungsbetrügereien. Und da wollen sich die noch als große Förderer darstellen. Was ist passiert mit dem FC Wacker, wie geht es dem Südring Selb. Ich hab gehört, dass bei der Überziehung Gold, Gold, Gold von den Firmenkonten sogar noch Fußballgehälter ausgezahlt worden sind. Also haben die Bankmitglieder über die Verluste noch die Vereinsvorstände aus dem Feuer geholt. Sponsoring der Bank durch Überziehungskompetenz des Vorstandes, kann man das so nennen? Hat der mitangeklagte Trainer das nicht vergessen? Und da will der Vorstand Wolf sagen, er kannte den Sportfreund N. nicht? Und das sagt er auch noch vor Gericht.

Nur die Prüfer hat das auch nicht gejuckt. Musste man ja niemand sagen, was man selber gesehen hat. Reinhold W. wurde als Beifahrer auf den Vorstandssessel gebraucht und verwendet, da konnte man doch keine Geldwäscheanzeige gegen ihn abgeben, oder gar eine wegen Untreue wie bei Marth und Dittrich. Und für den Staatsanwalt war es ja auch in Ordnung, dass Reinhold Wolf mit dem Goldstaub ja nur sein Geld zurück haben wollte – angeblich. Der Staatsanwalt hätte tatsächlich wörtlich gesagt ‚sein Geld’ und nicht das der Bank. War Geld aus dem Verkauf von sicherungsübereigneten Maschinen vielleicht auch sein Geld, wenn er und seine Vorstandskollegen nie was gesagt haben und bis heut einschließlich allen Nachfolgern behaupten, die Bank hat alles korrekt abgewickelt?

Wir brauchen uns im Land vor der feinen Gesellschaft nicht zu fürchten. Hier bei uns haben wir genug von der Sorte und sie scheinen sich an der Spitze der VR-Bank zu sammeln. Die Sache Slowenien mit Manfred Heger und seinem Helfer Peter Träger stinkt genauso zum Himmel. Wer weiß was da für Gelder raus gezogen worden sind, von denen niemand was ahnt, oder wissen darf.

Wo war der Prüfer, der heute Vorstand sein will. Jetzt haut er die Kreditkunden in die Pfanne. Kredite, die eine normal handelnder Bänker niemals heraus geben hätte dürfen. Aber marktdynamisch, das heißt doch wachstumswütig. Herr Herzog haben Sie es auch gemacht wie Heger, Wolf und Krämer, die Kunden zuerst gelockt mit Versprechungen und dann abgezockt. solange, bis die keine Muck mehr gemacht haben. Haben Sie die Vorstände auch ins Messer laufen lassen und mit ihnen die Aufsichtsräte, anstatt rechtzeitig dafür zu sorgen, dass fähige Leute hin kommen? Dass es gar keine andere Wahl mehr gab als Sie einzustellen? Wollten Sie der einzige Gewinner aus dem ganzen Schlamassel sein? Danach sieht es aus und nichts anderes. Haben Sie gar Ihre Münchner Exkollegen mit im Sack, mit den nicht gebuchten Wertberichtigungen und was sonst noch alles? Haben Sie geglaubt, Sie haben die Herren Aufsichtsräte so im Sack, dass Sie einen unangenehmen Kredit auch dadurch los werden könnten, in dem Sie einfach unser Geld verschenkt haben? Jetzt haben wir wirklich den Bock als Gärtner. Aber so nicht mein Herr. Ihre Beweggründe, Ihr Intrigen, Ihre Machenschaften werden schonungslos aufgedeckt und das umso mehr als Sie mit Ihren Leuten vom Verband versuchen die zu verstecken.

   

Nr. 2258

Anonym

31. August 2007, 17:46 Uhr

Betreff: Strafantrag wegen Wertberichtigungen von 27,4 Mio. €

Anonym ……………, den 31. August 2007

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München,
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof



Strafantrag wegen Untreue im Amt des Vorstandes und Aufsichtsrates bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95631 Marktredwitz, sowie Beihilfe aufgrund gesetzlicher Revisionstätigkeit

1. gegen Mitglieder des Vorstandes der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Manfred Heger, Herrn Reinhold Wolf, Herrn Karl Krämer und Herrn Johannes Herzog (siehe auch 3.)

2. gegen Mitglieder des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz, Herrn Horst Pausch, Herrn Reiner Loos, Herrn Dr. Hermann Friedl, Herrn Wolf Hartenstein, Herrn Walter Lehner, Herrn Heinz Martini, Herrn Helmut Pöhlmann, Herrn Karl Purucker, Herrn Werner Schelter, Herrn Bernhard Scherzer, Herrn Otto Schoberth und Herrn Peter Träger

3. gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender, sowie für die gesetzliche Prüfung bei der genannten Bank zuständige Personen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag auf folgender Grundlage gegen oben genannte Personen

wegen Untreue nach § 266 StGB in ihrer Amtsausführung bei der VR-Bank Marktredwitz und der Beratungshandlung als Prüfer und gesetzliche Prüfungsgesellschaft bei der Bank und im Hinblick auf die Amtsübernahme als Vorstand durch Herrn Johannes Herzog, wegen gemeingefährdender Kreditpraxis und Gefährdung des Vermögens der VR-Bank Marktredwitz eG.


Zum Vergleich stelle ich vorab die Situation bei der Sparkasse Tirschenreuth dar, bei der aufgrund Meldungen in verschiedenen Zeitungen Ermittlungen gegen die Vorstände geführt wurden, nachdem bei einem Bilanzvolumen von nahe 900 Mio. € Wertberichtigungen im Kreditbereich von 30 Mio. € entstanden sind.

Der Vorstandssprecher der VR-Bank teilte dem höchsten Gremium der Bank, der Vertreterversammlung am 29.06.2006 mit, dass für eine Bilanzsumme von 443 Mio. € zum 31.12.2005 Wertberichtigungen von 27,4 Mio. € bestanden haben. Ob alle Wertberichtigungen auch tatsächlich gebildet waren, die Summe also nicht noch höher gewesen wäre, ist fraglich, da die Bank unter Genehmigung der Wirtschaftsprüfung des Genossenschaftsverbandes noch in den Lageberichten zu den Jahresabschlüssen der Jahre 2002 und 2003 davon berichtete, dass nicht alle notwendigen Wertberichtigungen gebildet werden konnten. Innerhalb von zirka 10 Jahren ist aus den Abschlüssen und den Bekanntgaben anlässlich der Vertreterversammlungen der Bank mindestens 50 Mio. € als Kreditverluste zu verzeichnen gewesen? Bruttowerte sind aus den Prüfungsberichten des Genossenschaftsverbandes zu ersehen, in den Anlagen vorhanden sind, die letztlich in den Jahresabschlüssen der genossenschaftlichen Banken münden, die selbst als Anlagen der Prüfungsberichte bezeichnet werden.

Die Arbeit der Vorstände, sowie des Aufsichtsrates der Bank, aber auch der gesetzlichen Prüfung des Genossenschaftsverbandes Bayern, dürfte damit sämtlichen Sorgfaltspflichten nach § 34 des Genossenschaftsgesetzes zuwider laufen. Das beim Amtsgericht Hof hinterlegte Protokoll zur Vertreterversammlung vom 14. Oktober 2004 legt der Öffentlichkeit sonst nicht genannte Verschuldungstatbestände der Vorstände deutlich offen. Es belegt mit vielen anderen Unterlagen aber auch die Untätigkeit des satzungsmäßigen Aufsichtsorganes der Kreditgenossenschaft und die Untätigkeit in diesen Felder durch die genossenschaftlichen Prüfer.

Praktiken, die die Kreditverluste begründen sind in diesem Protokoll aus der Beurteilung der grundlegenden Arbeit der Vorstände durch die Prüfer zu diesem Zeitpunkt, aber auch aus der Behandlung eines in der Öffentlichkeit unter Flex bezeichneten Kreditengagementes zu ersehen, welches in höchst unzureichender Form den Vertretern in der Versammlung vom 30.06.2005 vorgetragen wurden. Hier steht der Verdacht in der Öffentlichkeit, dass ein Aufsichtsratsmitglied als Steuerberater der Kreditnehmer Abschlüsse der Kunden falsch, bzw. verbessert, dargestellt hatte um Kreditgewährung, oder Kreditfortführung zu ermöglichen. Den Vertretern wurde in keiner Weise Bereicherungsmöglichkeiten, bzw. mögliche Verdachtsmomente durch den betreuenden Vorstand erläutert.

Dieser Vorstand wurde entgegen der Kommentierung des Genossenschaftsgesetzes zu § 34 von allen Ansprüchen durch den Aufsichtsrat freigestellt, was der Gesetzeskommentar als nicht möglich erläutert. Der Vorstand gewährte über drei Jahre hinweg ungesicherte Überziehungen in diesem Kreditverhältnis von 375.000 € bis 746.000 €. Dies belegt auch, dass der Aufsichtsrat seine Überwachungspflichten für als schwierig erkannte Kreditverhältnisse nicht wahr genommen hat. Die Überziehungspraktik hätte zudem durch die gesetzlichen Prüfer unverzüglich unterbunden werden müssen, bis hin zum Entzug der Geschäftsleitereignung der Vorstände nach §§ 32 und 33 Kreditwesengesetz (KWG).

Des weitern wurde einem anderen Vorstand die Ausreichung eines ungesicherten Kreditengagementes in Höhe von 800.000 € ermöglicht, welches selbstverständlich in die Verantwortung des Vorstandes und seiner Kollegen fällt, aber auch die Verantwortung des Aufsichtsgremiums für die desolate Organisation der Bank und die mangelnde Überwachung durch den Aufsichtsrat selbst klar herausstellt. In einer Aussage dieses Vorstandes vor dem Amtsgericht Wunsiedel am 11. Juli 2007 trat zutage, dass er unbegrenzt Möglichkeit und Kompetenz hatte sogar Auszahlungen an den Kunden für Schmier- und Bestechungsgelder in bar mit 35.000 €, 65.000 US-$ und 70.000 € und zusätzlich außerhalb der Geschäftszeiten mit nachträglicher Vornahme von Buchungen hatte. Diese Gelder sollten laut gerichtlicher Aussage des Vorstandes die Kreditrückführung über einen Goldtransfer aus Guinea nach Deutschland mit 100 KG gewährleisten. Eine Handlung im Sinne jeglicher Sorgfaltspflicht ist hier wohl auszuschließen. Die Hinweis der Unterstützung durch Aufsichtsrat und gesetzlicher Prüfung wird dadurch verschärft, dass mit größter Wahrscheinlichkeit Meldungen nach dem Geldwäschegesetz unterblieben sind und durch Revision und Aufsichtsrat auch nicht gefordert wurden, obwohl dieser Personenkreis von den Vorgängen Kenntnis bekamen.

Die durch die Bank zum 31.12.2005 genannten Einzelwertberichtigung beziffern, dass zirka 10 % der Kundenforderungen der Wertberichtigung unterworfen waren. Die Wertberichtigungen betrugen somit das Dreifache der verdienten Rücklagen (in Bankkreisen als versteuertes Eigenkapital genannt) betrugen. Neben einer Untreue gegen das Bankvermögen bedeutet dies auch, dass über die Kreditpraktiken jede 10. Mark oder Euro abschreibungswürdig waren und damit sogar ein massives Gefährdungspotential gegenüber der Kundschaft alleine durch die Zusammenarbeit mit dieser Bank ohne die geforderte Organisation und Risikowaltung bestand. Dieser Wert beträgt somit in Relation das Doppelte der Sparkasse Tirschenreuth, die mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Regensburg belegt ist.

Warum die Aufsichtsorgane mit Aktenzeichen J...... bei der Staatsanwaltschaft Hof aber gegen ausgeschiedene Vorstände der über Fusion übernommenen Raiffeisenbank Arzberg-Selb vorgegangen sind und nicht gegen die Vorstände der ehemaligen RV-Bank Marktredwitz unterstreicht zusätzlich die unerlaubte Parteinahme für diese Seite.

   

Nr. 2257

Aus ...

31. August 2007, 14:44 Uhr

Betreff: Keiner ist unschuldig, jeder hat davon gewusst und hätte es verhindern können

Alle sind sie mitschuldig, nicht nur die Vorstände, auch die Prüfer des Verbandes in erster Linie und keiner der Aufsichtsräte ist unschuldig. Bei wie vielen Krediten haben sie zustimmen müssen, die wie Flex oder Gold, Gold, Gold oder der von Manfred Bleil in Wunsiedel gelaufen ist? Unzählige wahrscheinlich. Entweder ist es darum gegangen, ob die Vorstände Mist gebaut haben oder ob sie sich gar verbrecherisch betätigt haben. Was war das mit Flex und Slowenien und Österreich? War das Betrug an der Bank, Untreue war es mit Sicherheit, wenn man 4,5 Millionen an Kredit herausgibt, der schon bei der Auszahlung nicht rosig ist. Einen nicht rosigen Kredit in so einer Höhe gewährt man nicht, da kann man es nicht mehr gut meinen, wie es Manfred Heger darstellen wollte. Und von einem Kredit mit 4,5 Millionen wissen die Prüfer und wissen auch die Aufsichtsräte. Wenn man dann von Ampel gelb und rot redet, wie es gemacht wurde, dann belügt man die Vertreter und mit ihnen die Mitglieder schamlos, vor allem wenn man auf der anderen Seite sagt, dass schon die ersten Überziehungen im Prüfungsbericht drin gestanden waren mit 375.000 € im Jahr 2001. Und das belegt zusätzlich, dass der Kredit von Anfang an keine Markt Überziehung vertragen hat.

Nur der Misthaufen, den die Herren miteinander aufgeworfen haben ist so hoch, dass man darin auch nicht gräbt, wenn nur einer betroffen sein könnte. Die Gabel könnte ganz andere Vorgängen aufdecken, die dem der anderen unangenehme Fälle aufdecken wollte, selbst gefährlich werden könnte. Dass der Aufsichtsrat auch noch Steuerberater war und die reklamierten Flexscheiben trotzdem noch in die Kundenbilanz als normaler Warenbestand reingeschrieben hat, dass passt absolut ins Bild. Anstatt Heger und Träger miteinander raus zu schmeißen und den Schaden von ihnen beiden zurückzufordern, hat man lieber alles unter den Teppich kehren wollen und sich den Dienstaufhebungsvertrag ohne jegliche gegenseitige Ansprüche ausgedacht. Bloß vor der gesetzlichen Prüfung kann man so eine Sauerei kaum verbergen, also der nächste Kuhhandel und en Prüfer zum Vorstand gemacht. Damit schweißt man sich noch enger zusammen.

Das man neben zu aber Marth und Dittrich aus Arzberg verknacken wollte, dass man bei Reinhold Wolf bei anscheinenden Straftaten in Guinea auch noch den Geldgeber spielen lässt, nach dem auch er Geschäfte ohne Bonitätsprüfung finanziert hat, unrealistische Geschäfte mit 800.000 € blanko bedient, dass ist dann nur noch die Nuance zum bösen Spiel. Warum das nicht auch noch, man steckt doch schon so tief drin. Also nur nichts nach außen dringen lassen, maueren und blocken und Gras drüber wachsen lassen. Es ist wie beim Mikadospiel, wer sich rührt, der hat verloren. Nun ist diesen Kreisen große Ratlosigkeit und so lässt man die VR-Bank lieber noch tiefer rutschen, bevor man heute die Entscheidung fällt, den Prüfer von damals, für seine Untreuehandlung von heute mit dem Verzicht auf 430.000 € zu belangen. Es könnte ja immer noch was im Misthaufen losgetreten werden. Und es könnte ja sogar alles zusammenfallen.

   

Nr. 2256

Ernst

30. August 2007, 08:38 Uhr

Betreff: Warum hat man über die Sache Forderungsverzicht von Herzog nicht gesprochen?

War um hat man auf der Vertreterversammlung nicht über den Forderungsverzicht durch Johannes Herzog geredet? Kommt das auch in drei oder vier Jahren aufs Tablett. Wie man die Sache Gold, Gold, Gold, komplett verbockt hat, da ist gerade über Flex geredet worden und jetzt redet man über Gold, Gold, Gold und vertuscht die Angelegenheit am Berg in Wunsiedel. Wenn die Anzeigen und Strafanträge anlaufen, dann werden sich auch die Aufsichtsräte und Prüfer umschauen müssen, ob sie noch Zeugen sein dürfen oder selbst Beklagte. Wer von den Dingen weiß und sie verheimlicht, wechselt die Seite.

   

Nr. 2255

Empörter

29. August 2007, 12:01 Uhr

Betreff: Welche unglaublichen Sauereien sind die Treppenstufen der Karriere des Herrn Herzog?

Man kann nur mit wachsendem Zorn dieses Gästebuch noch lesen. Welche unglaublichen Sauereien sind die Treppenstufen zur Karriere des Prüfers Johannes Herzog zum heutigen Vorstand der VR-Bank Marktredwitz? Wenn man es zwischen den Zeilen lesen kann, dann wollte er wahrscheinlich noch größer raus kommen und als Vorstand zur VR-Bank Hof fusionieren. Dann wäre Marktredwitz vielleicht in der Bedeutungslosigkeit untergegangen und in Vergessenheit geraten.

Warum sagt uns Herr Herzog nicht, dass man die Arzberger Vorstände Marth und Dittrich angezeigt hat und warum? Warum sagt er uns nicht, dass man gegen die Rechtsanwaltskanzlei einen Prozess führt, die im Fall Flex beauftragt war? Ist er mitten drin in den Schweinereien, weil er so beharrlich schweigt? Seinem Lächeln ist nicht zu trauen.

Bilanzbetrug bei der Bank und Bilanzbetrug bei Kunden? Warum hat man es zugelassen, dass Manfred Heger bei Flex die Insolvenzfristen verpasst hat? Muss man die Staatsanwaltschaften zusätzlich darauf hinweisen, dass man sich erzählt, Manfred Heger hätte auf den Firmenkonten in Österreich zugriff gehabt? Muss man darauf aufmerksam machen, dass man neben Untreue vielleicht direkt wegen Betrug ermitteln sollte? Muss man darauf hinweisen, dass Gelder eventuell in Heger’schen Familienunternehmen in Österreich angekommen sein könnten?

Warum also schweigt der ehemalige Prüfer? Muss man das Zusammenspiel zwischen diesen unfähigen Vorständen bei der VR-Bank, oder vorher RV-Bank und zuvor noch Raiffeisenbank und Volksbank alleine und dem Verband unter ganz neuem Licht sehen, einem Licht, dass wirklich dem Fass den Boden ausschlagen könnte?

Warum werden diese Vorstände von den Prüfern nicht wegen Untreue angezeigt? Was ist ihre Rückversicherung? Warum schädigt man den Fichtelgebirgskreis über so eine Arbeit dieser Bankführung obwohl man die Unfähigkeit von ihnen in Prüfungsberichte schreibt? Geht der Skandal bis in die oberste Spitze der Türkenstraße in München?

Hier bei uns, bei der VR-Bank Marktredwitz, wer hat da wen in der Hand? Der alte Vorstand die Prüfer, der heutige Vorstand den Aufsichtsrat von früher oder der Aufsichtsrat den heutigen Vorstand, weil beide drin hängen? Es ist an der Zeit den Saustall komplett auszumisten. Das geht von innen nicht mehr bei den gegenseitigen Abhängigkeiten, das geht nur noch von außen.

   

Nr. 2254

Sehr nahe

28. August 2007, 15:53 Uhr

Betreff: Strafantrag gegen Manfred Heger und Aufsichtsrat Peter Träger und die Prüfer

Anonym ...., den 28. August 2007

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg,
Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München

und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof


Strafantrag wegen Untreue bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz gegen
Herrn Manfred Heger, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bank und
Herrn Peter Träger, Mitglied des Aufsichtsrates der Bank sowie
Herrn Johannes Herzog und Herrn Raimund Grothoff, gesetzliche Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München

im Zusammenhang mit dem Kreditfall ....., der auf der Vertreterversammlung der Bank vom 30.06.2005 wegen eines Regressanspruches gegen das Vorstandsmitglied Manfred Heger behandelt, aber nicht namentlich genannt wurde.


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich stelle Strafantrag vor folgendem Hintergrund, der mir wie nachfolgend geschildert bekannt gegeben wurde. Unterlagen können dazu mit eingesehen werden über das Internet, Seite www.wunsiedeler-kreis.de, Link Gästebuch, Eintrag Nr. 2137 (Protokolle von Vertreterversammlung der Bank, u.a. auch das vom 30.06.2005) und die Unterlagen des Genossenschaftsregisters beim Amtsgericht Hof.

Laut meiner Kenntnis wurde den Vertretern am 30.06.2005 wesentliche Erkenntnisse verschwiegen, welche dem gesamten Aufsichtsrat und auch den gesetzlichen Prüfung bekannt sein mussten. Den Vertreter wurde gemäß Protokollseite 10 gesagt, dass der Kredit bereits bei der letzten Ausreichung im Jahr 2000 nicht als rosig bezeichnet wurde. Der Anlage 4 zum Protokoll zur Versammlung wurde die Seite 3 mit der Kreditsumme nicht beigefügt, was ich als beabsichtigt unterstelle. Ebenso wurde nur ein Schaden aus Überziehungen in Höhe von 1,121 Mio. € dargestellt und nicht auf einen Schaden aus der gesamten Forderung an den Firmenkomplex hingewiesen. Diese dürfte sich in Summe aber als wesentlich höher ergeben, was auch aus einer Nachfrage eines besser informierten Vertreters auf Seite 11, unten, nach einer Schadenssumme von 2,6 Mio. € geschlossen werden kann.

Auch wenn die Versammlung, verschuldet durch ungenügende Aufklärung durch Aufsichtsrat und genossenschaftliche Prüfung und in Unkenntnis des genauen Schadens, auf einen Regress gegen den Vorstand verzichtete, stelle ich trotzdem einen Strafantrag wegen Untreu, da bei einem nicht rosigen Kreditverhältnis in Höhe von 4,5 Mio. DM keine Überziehungen zugelassen werden dürfen, die den aufgezeigten Betrag von 1,121 Mio. € ausmachen dürfen. Hierfür reicht die Studie der Kommentierung der erfolgten Rechtsprechungen zu § 34 GenG vollkommen aus um diesen Strafantrag zu begründen.

Angefangen vom Verschwiegen des tatsächlichen Schadens aus dem Kreditfall bis hin zum gesamten Vortrag des Regressanspruches gegen den Vorstand oder auch seinen Kollegen spiegelt sich das Mitwirken und die Beihilfe zur Untreuhandlung wieder. Hierzu gibt es aber im Besonderen im Falle des Aufsichtsrates Peter Träger einen weiteren Zusammenhang, der die Dinge aufhellen müsste. Herr Träger war Steuerberater des durch die Bank finanzierten Firmenkomplexes. Die Firmen im Bereich der VR-Bank Marktredwitz waren rein mit Vermarktung und Handel betraut. Produziert wurde in Slowenien. So sollte die große deutsche Handelskette ..... mit einem Großauftrag mit Trennscheiben (Flexscheiben) in großem Stil beliefert werden. Obwohl aber die Handelskette die Ware erfolgreich als absolut fehlerhaft reklamierte und somit als wertlos erkannte, wurde nach meiner Information diese Ware in Abschlüssen oder betriebswirtschaftliche Auswertungen der Firmen als voll werthaltig aufgenommen und diese Auswertungen und Bilanzen sollen bei der Bank durch den Vorstand als Unterlagen zur Bonität der Firmen herangezogen worden sein. Sogar der Firmeninhaber soll seine nach § 18 KWG geforderte Unterschrift darunter verweigert haben. Das Ziel könnte auf Bankseite nur gewesen sein die Position des Vorstandes aus dem Kreditverhältnis heraus nicht zu gefährden, die Fortführung des Kreditengagements zu gewährleisten, aber auch mit der Folge, dass dadurch unverzüglich notwendige Maßnahmen durch die Bank unterblieben sind und dass daraus weitere Schäden aus anwachsenden Kontostände ermöglicht worden wären und eine notwendige Insolvenz der Firmen verzögert worden sein könnte.

Wie mir nun bekannt geworden ist, gibt es durch die Prüfer des Genossenschaftsverbandes eigene gesammelte Unterlagen zur Prüfung der Kreditverhältnisse, die ich beantrage zur Prüfung der Sache mit heranzuziehen. Die Vorgänge können den gesetzlichen Prüfern unter Leitung von Herrn Grothoff und Herrn Herzog nicht verborgen geblieben sein, aber der Öffentlichkeit und den Mitgliedern vorenthalten worden sein.

   

Nr. 2253

Hannelore

28. August 2007, 05:10 Uhr

Betreff: Es müsste doch eine Selbstverständlichkeit sein die Gelder zurück zu zahlen

Zum Beitrag 2254

Wenn im Krämerladen oder im Supermarkt heute ein Kunde reklamiert, dann ist es Gang und Gäbe, dem Kunden mindestens das Geld zurückzugeben. Für die RV-Bank Marktredwitz scheint das nicht zu gelten. Wenn es aufkommt dass man die Kunden gelöffelt hat, dann macht man rum, redet sich raus auf Verjährung oder dass so ein Anspruch noch nie gestellt wurde, anstatt fair mit dem Kunden umzugehen.

Ich würde mich an Herrn Heidels Stelle schämen wenn im Internet das Urteil veröffentlicht wäre, dass man verleugnet. Oder hat ihn der Exprüfer Herzog angelogen, weil in den ersten Wochen war Herr Heidel anscheinend mit vielen anderen Sachen beschäftigt, mit denen er nicht gerechnet hat. Vielleicht musste er sich auch erst schlau machen, was das für einen jungen Vorstand für Folgen haben kann, wenn man dem Kollegen soviel uneingeschränktes Vertrauen gibt und eine Vermögensaufgabe von an die 450.000 € mit eingeht?

   

Nr. 2252

Aus dem Genossenschaftsbereich

27. August 2007, 16:41 Uhr

Betreff: Traut sich der Staatsanwalt wirklich einmal an die Unterlagen der Revisoren?

Muss man den Ermittlungsbehörden wirklich sagen, dass es im Bereich der genossenschaftlichen Banken keine genaueren und aufschlussreicheren Unterlagen als die der Revisoren gibt. Hier gibt es zu jedem geprüften Kreditverhältnis eigene Unterlagen und Aktennotizen, die man in aller Regel nicht mal der Bank zeigt. So verwundert es schon, dass zu den Bestechungs- und Schmiergeldsachen im Fall Gold, Gold, Gold nicht auch die Prüfer aussagen mussten, oder ihre Ordner für die Ermittlungen zur Verfügung stellen mussten. Warum wird der Vorstand einer Bank nicht sofort wegen Unzuverlässigkeit abberufen, wenn man die Auszahlung dieser Beträge festgestellt hat? Hier haben doch die Prüfer einen Plan gehabt, warum man dass nicht getan hat? Nicht nur Reinhold Wolf muss man hier eine Beteiligung unterstellen. Man ist fast geneigt zu glauben, dass er von dem Staub in Gelb aus Guniea gern etwas in ein eigens Kübelchen schütten hätte lassen wollen. Warum Herr Herzog, warum Herr Grothoff haben sie diese Transaktionen durch gehen lassen? Darf ein solcher Vorstand weiter arbeiten? Das war doch nur dankt ihrer Gnaden möglich, oder besser gesagt dank ihrer persönlich verfolgten Ziele.

Warum erhält Reinhold Wolf heute überhaupt seine Vorstandspension? Verdankt er sie den Prüfern, weil Herr Herzog ihm seinen Vorstandposten verdankt? Und so hat man im Februar diesen Jahres auch noch 430.000 € in den Wind geschossen, mehr als man 17.000 Mitglieder für die Bereitstellung des Kapitals der Bank an Dividende geben wollte. Ist das Vorteilsnahme auf dem Misthaufen der eigenen Arbeit? Mit wem hat es Manfred Heger denn nur gut gemeint, als er den nicht rosigen Kredit von 4,5 Mio. DM um 1,5 Mio. auch noch überziehen hat lassen? Dass es Sinn gemacht hätte den Regress durchzuziehen, dass haben die Verbandsprüfer an anderer Stelle und bei viel harmloseren Angelegenheiten doch gezeigt. Allein dass man verschwiegen hatte, dass man im Jahr 2003 gegen Marth und Dittrich aus Arzberg vorgegangen ist, ist schon eine Lüge an sich gegenüber den Vertreter gewesen, wenn man bei Heger, Wolf und Krämer ganz anders argumentiert hat.

Aber wo der Genossenschaftsverband dabei ist, heiligt der Zweck die Mittel. Die Zügel der Vorschriften hat man selbst in der Hand und das Maß des Bundesaufsichtsamtes ist das, was nach außen dringt. Wertstellungsmanipulationen werden danach beurteilt, ob sie der Bank nützlich sind und ob der kleine Kunde darüber gefährlich werden kann. Vereinzelte Urteile kann man gerne ignorieren, sie werden im Bewusstsein der Masse kaum wahrgenommen. Und untergegangene Kreditnehmer sind meist so klein, dass sie nicht mal mehr piep sagen können. Und im Fichtelgebirge kann auch noch die regionale Lage herhalten. Warum sich also für diese Leute stark machen. Viel mehr bringt es ein sich um die Machtverhältnisse zu bemühen. So ist es ratsam sich nach Vorständen umzuschauen, die dieses Spielchen auch mitspielen. Keine Querdenker oder Aufmüpfige. Wie kann Manfred Heger im Marketing und Werbeausschuss des Verbandes etwas positiv bewirkt haben, wenn man sich seine eigenen Ergebnisse vergegenwärtigt. Und so braucht man in den Verbandsgremien auch die Lienentreuen und nicht die Unbequemen.

Also Ermittlungsbehörden, Schränke und Ordner der Prüfer aufmachen, da steht mehr drin als in den Kreditakten und Bilanzordnern der Bank selber. Und weil Johannes Herzog dadurch soviel mehr weiß als viele andere und sich die notwendigen Unterlagen sicher rechtzeitig kopiert hat, darum traut sich keiner was an seinem Kittel zu flicken. Nur seine Prüferkollegen müssen zu Waldeslust doch auch interne Vermerke gemacht haben, bevor sie das Einzelprüfungsprotokoll erstellt haben. Oder verschiebt man die Angelegenheit entgegen den gesetzlichen Vorgaben wieder ins nächste Jahr, anstatt sie noch in der Bilanz 2006 bewältigt zu haben? War das Ergebnis darin, gut gemacht Johannes, oder eher Erschrecken, aber man will es nicht ändern? Denn wie er Prüfer war hat man doch auch gesagt diese und diese Wertberichtigung, die bringen wir in dem Jahr nicht mehr unter, aber wenn Manfred Heger freiwillig geht und einer von uns aufrücken darf, dann manchen wir den Weg frei, frei für die Sauereien und wir bringen dem Horst Pausch vielleicht auch noch den Aufhebungsvertrag mit, der zwar gegen das Genossenschaftsgesetz verstößt, aber das merkt sowie so keiner und zum Schluss setzen wir uns noch oben drauf im Thronsaal der Bank.

   

Nr. 2251

Anonym

27. August 2007, 15:11 Uhr

Betreff: Anzeige gegen Verbandsvorstand und Prüfer wegen Bilanzbetrug bei der VR-Bank Marktredwitz

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München
Telefax: 089/5597-4125

Strafantrag wegen Bilanzbetrug bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz

gegen Revisionsdirektor Hilkenbach, des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München,
weitere Zeichner des Bilanzbestätigungsvermerkes der genannten Bank des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München vom 11.10.2004 auf dem Jahresabschluss 2003 der genannten Bank,
sowie Zeichner des Bilanzbestätigungsvermerkes der genannten Bank auf dem Jahresabschluss 2002 der genannten Bank,
Prüfer des Genossenschaftsverbands Bayern e.V., Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog,

sowie die Vorstandsmitglieder Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer der VR-Bank Marktredwitz eG


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Strafantrag wegen gemeinsam begangenem Bilanzbetrug mindestens in den Jahresabschlüssen 2002 und 2003 der VR-Bank Marktredwitz eG, 95615 Marktredwitz.

Die Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., sowie die den gesetzlich erforderlichen Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes unterzeichnenden Verbandsmitarbeiter und Verbandsvorstände haben an der Erstellung von Jahresabschlüssen der Bank mindestens in diesen beiden Jahren mitgewirkt, die den Bankbilanzierungsrichtlinien und dem Handelsgesetzbuch zuwider gelaufen sind. Aus diesen falschen Bilanzierungen könnten zudem massive steuerliche Begünstigen für die Bank entstanden sein, in dem Verluste in nachfolgende Geschäftsjahre verlagert wurden und damit in anderen Steuerperioden zu massiven Steuerersparnisse geführt haben können.

Auch die Vorschriften zu § 13 Kreditwesengesetz (KWG) und § 49 Genossenschaftsgesetz (GenG) dürften dadurch betroffen gewesen sein.

Auf Seite 3 des Lageberichtes zum Jahresabschluss 2002 wird unter ‚II. Darstellung der Lage und der Risiken der künftigen Entwicklung’ ausgeführt: „Die ungesicherten Kreditteile aller problematischen Engagements können nicht vollständig durch Einzelwertberichtigungen und Vorsorgereserven abgedeckt werden.“ Aus Seite 3 des Lageberichtes zum Jahresabschluss 2003 steht an gleicher Stelle der selbe Satz nur geändert in „ ... Kreditteile der problembehaftenen Engagements ...“.

Bankbilanzierungsrichtlinien und einschlägige Gesetze fordern Bilanzierung von Sach- und Vermögenswerten nicht über einem tatsächlich nachhaltig realisierbarem Wert. Die Ordnungsmäßigkeit und die Richtigkeit dazu bestätigt der Prüfungsverband aber wörtlich im Bilanzbestätigungsvermerk, wodurch Kunden, Gläubiger, Mitglieder, Fiskus und interessierte Dritte wissentlich falsch ins Bild gesetzt wurden, dadurch dass von der Bank und der gesetzlichen Prüfung erkannte notwendige Wertberichtigungen im Forderungsbereich mindestens in diesen beiden Jahren nicht abgesetzt wurden und dies in den Lageberichten sogar bestätigt wurde. Die Abschlüsse sind beim Registergericht Hof hinterlegt.

Die steuerliche Wirkung ergibt sich daraus, dass die Bank im Jahr 2003 keine ertragssteuerliche Belastung auswies und für das Jahr 2002 eine vergleichsweise sehr niedrige. Somit konnte eine Verschiebung der Wertberichtigungen in Folgejahre auch nur mit einem für die Bank positiven steuerlichen Effekt verbunden sein.

Weiter beantrage ich die Überprüfung, ob der im Zusammenhang mit einem zweifelhaft gewordenen Kreditverhältnis stehende Kauf des Nebengebäudes der Bank, genannt HOMA-Gebäude, im Jahr 2003 ebenfalls zu überhöhten Werten erfolgte, damit ein positiver Bilanzeffekt erzielt wurde und auch aus einer steuerlich neutralen Situation in diesem Jahr für die Zukunft Steuerersparnisse erzielt worden sein könnten.

Im Zusammenhang mit dem KWG und dem GenG wurden damit die unterlassenen Wertberichtigungen und eventuell auch durch im Zusammenhang mit einem zu hoch dargestellte Gebäudeerwerb die Rücklagen der Bank unrichtig dargestellt, weil ein sonst sich im Jahr 2002 ergebender und im Jahr 2003 deutlich höherer Verlust diesen nicht gegengerechnet worden sind. Damit wäre der Bank überhöhte Berechnungsgrundlagen für die Kreditlinien, einschließlich Höchstkreditgewährung nach diesen Gesetzen ermöglicht worden. Die gesetzlichen Vorschriften hierzu sollen Risiken an die Kapitalkraft eines Bankinstitutes koppeln. Dieser gesetzlichen Vorgabe wurde durch die unerlaubten Bilanzierungspraktiken mit Hilfe der Verbandsprüfer ebenfalls entgegen gehandelt.

Ich stelle den Strafantrag gegen die Verbandsmitarbeiter vor dem Hintergrund, dass ohne sie der Bilanzbestätigungsvermerk nicht möglich gewesen wäre und die Bankbilanz ohne diesen Vermerk faktisch nicht genehmigt hätte werden können. Über den erteilten Bestätigungsvermerk, verbunden mit der unterlassenen Unterrichtung der Vertreterversammlung wurde dies erst möglich gemacht. Es ist zu bemerken, dass mit dem Jahresabschluss 2003 der Vorstandsvorsitzende der Bank wegen nicht bekannt gegebener Vorgänge sein Amt aufgeben musste, dass aber der beteiligte Prüfer, Herr Johannes Herzog im Nachgang diese Position bei der Bank besetzte. Damit ist aus der falschen Bilanzierung bei der Bank auch noch ein Vorteil für einen Verbandsmitarbeiter entstanden.

Mit freundlichen Grüßen
...

   

Nr. 2250

Wissender

27. August 2007, 12:40 Uhr

Betreff: Litanei der Sünden und Mitverantwortung

Hier ein Litanei von Sünden bei der VR-Bank Marktredwitz und ihrer Vorgängerinstitute in den letzten 20 Jahren, für die sich der Genossenschaftsverband Bayern in jedem einzelnen Fall mitschuldig und mitverantwortlich zeichnen muss:

- Praktik der Stichtagsverzinsung bei Darlehensverträgen bei der Raiffeisenbank Marktredwitz-Selb und bei der Volksbank Fichtelgebirge in Selb unter Verwendung unerlaubter Vertragsklauseln. (Belastung der Kreditrate durchwegs am 1. und Gutschrift auf dem Darlehenskonto am 30. des Monats), laut Karl Krämer mindestens ab dem Jahr 1985;
- Belastung von Darlehensauszahlung in den Darlehenskonten bei den beiden Banken über Wertstellungseingriff durchwegs mindestens einen Tag vor der tatsächlich durchgeführten Buchung bis in unserer Jahrzehnt hinein;
- Fusion der Volksbank im Fichtelgebirge Selb zur von Rudolf Heger geführten Raiffeisenbank Marktredwitz, wobei die sanierte Volksbank noch die besseren Kapitalwerte hatte, als die Hegerbank. Damit Ausweitung der Kreditkompetenzen und der Machtfülle für nachweislich ungeeignete Vorstände;
- Praktik der Wertstellungsmanipulation bei der RV-Bank Marktredwitz-Selb, von der nun gutachterlicherseits festgestellt teilweise über 60 % bestimmter ertragserhöhender Bereiche im KK- und Girobereich betroffen waren;
- Unterlassung der Aufklärung der Kunden bei Wechsel der Stichtagsverzinsung gemäß gerichtlicher Anordnung, was bis zum Ordnungsgeldverfahren führte ;
- Fusion der Raiffeisenbank Arzberg-Selb mit der Raiffeisenbank Schöneck im Vogtland. Entfernung der Hauptstellen der Bank über deutsche Straßen zu den neuen Geschäftsstellen zwischen 80 und 90 Kilometer und über Tschechien zwischen 50 und 70 Kilometer, gab es keine geeigneteren Partner als die RB Arzberg?
- Weitere Fusionen zur Raiffeisenbank Arzberg in den 90-er Jahren;
- Verschiedenste Verstöße der RV-Bank Marktredwitz-Selb in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), z.B. Verwendung unerlaubter Bürgschaftsklauseln;
- Katastrophale Entwicklung der Eigenkapitalsituation bis zur Fusion der Banken im Jahr 200, bei ungebremstem und unkalkulierbarem Wachstumsdenken und unglaublicher Risikobereitschaft der Vorstände und der Aufsichtsräte;
- Unterlassung der Aufklärung über Bilanzverlust der RV-Bank Marktredwitz-Selb und Rücklageentnahme von 2 Mio. DM zur Verlustdeckung, Gratulation des Oberrevisor zum Bilanzergebnis mit Hinweis auf einen richtigen Weg;
- Vermerk im ersten Lagebericht der neuen Bank: Risikolage ist in einen vertretbaren Rahmen zu führen;
- Vermerke in den Lageberichten 2002 und 2003: Notwendige Einzelwertberichtigungen konnten nicht mehr vollständig gebildet werden, damit Abschlüsse der Bank massiv unkorrekt (?), Hinweise auf Verstoß gegen das strenge Niederstwertprinzip nach den Bilanzrichtlinien;
- In den Jahren 1999 und 2000 Ausreichung des Kreditengagements Flex in Höhe von 4,5 Mio. DM, bei Beurteilung nicht rosig; Überziehung des Engagements zum 31.12.2001 bereits von 733.436 DM (375 T€) und Vermerk im Prüfungsbericht;
- Überziehung des Engagements am 31.12.2002 erhöht um 657.858 DM (336 T€) laut Folienvortrag am 30.06.2005, auf nun 1.391.294 DM (711 T€) und Steigerung zum Ende 2002 auf 1.458.520 DM (745.729 €);
- Versemmelung der Insolvenzbeantragung in Slowenien durch den Vorstand Heger ohne ihn dafür unverzüglich in die Verantwortung zu nehmen;
- Von 2002 bis November 2003, Aufbau des ungesicherten Kredites in der Verantwortung von Reinhold Wolf im später als Gold, Gold, Gold bezeichneten Fall auf ungesichert 800.000 € (1.565.664 DM). Auszahlung von Schmiergeldern und Bestechungsgelder, die am 11. Juli 2007 mit 30.000 €, 65.000 US-$ und 70.000 € neben den Reisekosten von jeweils mindesten 10.000 € benannt wurden;
- Augenscheinlich Verzicht unter Aufsicht der gesetzlichen Prüfer auf gesetzlich geforderte Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz, dabei Auszahlung von 70.000 € noch am 25. Juni 2004 außerhalb der normalen Geschäftszeiten;
- Dienstaufhebungsvertrag vom 5.08.2004 mit Manfred Heger bei nach dem Genossenschaftsgesetz unerlaubtem Verzicht auf Ansprüche der Bank gegen Mitarbeiter (Vorstände) einer Genossenschaft;
- wahrscheinlich sehr ähnliche Dienstaufhebung mit Karl Krämer im Mai 2006;
- Abhaltung der Alibivertreterversammlung zum Regress gegen Manfred Heger am 30.06.2005 unter Verzicht auf tatsächlich aufklärende Informationen im Fall Flex und Verzicht auf Hinweis auf alle anderen von Manfred Heger und seinen Vorstandskollegen verschuldeten Verluste. Kein Hinweis durch die Aufsichtsräte und die genossenschaftlichen Prüfer auf den Inhalt des Aufhebungsvertrages;
- Zuvor im Jahr 2004 bereits Feststellung massivster Dienstpflichtverletzungen bei der gesetzlichen Prüfung bis hin zur schlimmen Situation der Organisation der Bank und der Darstellung der Unfähigkeit der Vorstände mit Verstößen gegen § 34 GenG (Sorgfaltspflichten);
- Im Frühjahr 2005 Abweisung von über 30 befähigten Bewerbern für die Vorstandsposition; Belassung von Reinhold Wolf und Karl Krämer im Vorstandsamt um die Wartezeit des Prüfers Johannes Herzog überbrücken zu können;
- Am 29.06.2006, Eingeständnis von Vorstand Reinhold Wolf von an die 50 Mio. € latentem Kreditrisiko zum Jahresende 2004 und bestehenden Einzelwertberichtigungen von 27,4 Mio. € zum Jahresende 2005;
- Dabei Antrittsrede mit hochtrabenden Versprechen des Gesamtprokuristen Johannes Herzog;
- Jahresabschlüsse der Bank von 2000 bis 2006 ohne steuerlichen Ertrag (dami operatives Ergebnis in dieser zeit gleich Null);
- Stützung der Bank und der Dividendenzahlung weiter durch Rücklageentnahmen und Auflösung von stillen Reserven, i.d.R. Beteiligungserlöse;
- Vertreterversammlung 2007, Vortrag von Regress gegen ehemalige Vorstände über den Fall Gold, Gold, Gold bei Unterlassung von Hinweis auf alle anderen Verluste, Schuldzuweisung ausschließlich an Kunden;
- Unterlassung jemals auf die unglaublichen Kreditverluste von mindesten 100.000.000 DM (50 Mio. €), verschuldet durch Vorstand, Aufsichtsrat und auch gesetzliche Prüfung hinzuweisen;
- Unterlassung besorgniserregenden Vorgängen nachzugehen, wie der Sicherheitenabholung in der Ludwigstraße in Wunsiedel, mit verbundenem verursachtem Umweltschaden, bis hin zur möglichen persönlichen Bereicherung beteiligter Bankbediensteter (-vorstände);
- Erhellung der tatsächlichen Vorgänge anhand des Verfahrens vor dem Amtsgericht Wunsiedel; Auszahlung ungesicherter Kredite mit der Hoffnung durch Schmier- und Bestechungsgeld über Goldlieferungen aus Afrika den Kredit zurückzubekommen; hierzu sogar Hinweise auf Absprachen zwischen Banker und Kunden hier durch Beiträge im Gästebuch;
- Verzicht auf Vermögen der Bank durch den ehemaligen Prüfer und neuen Vorstand der Bank Johannes Herzog durch unberechtigte Aufgabe von Sicherheiten und damit Schaden von ca. 430.000 € für die Bank;
- Verzicht durch Vorstand und Aufsichtsrat, sowie gesetzliche Prüfer, diesen Fall der Vertreterversammlung vorzutragen;
- Untreueanzeige gegen die Vorstände Marth und Dittrich der Raiffeisenbank Arzberg, die im Fusionsvertrag vom Jahr 2001 beiden Vertreterversammlungen als Vorstandsmitglieder mit zur Wahl gestellt wurden, aber Verzicht von Untreueverfahren, gegen die Vorstände Heger, Wolf, Krämer, sowie auch jetzt Johannes Herzog.

Dies sind alles nur Sachen, die hier im Gästebuch diskutiert wurden. Unzählige Vorfälle dürften in den Unterlagen der Bank schlummern, von denen nur Eingeweihte wissen. Für bestimmte Kreise wäre es sicher eine Katastrophe, wenn diese Dinge an die Öffentlichkeit geraten würden. Nur vier Kreditfälle aus der Summe der Wahnsinnsverluste wurden jemals angesprochen und das nie freiwillig. So muss alleine immer wieder daran erinnert werden, was zur Zeit bekannt ist. Sicher fehlt auch da in der aufgeführten Liste ein ganz gehöriger Teil.

   

Nr. 2249

Fritz

26. August 2007, 23:32 Uhr

Betreff: Bruder Johannes

Hallo Herr Herzog, nach alldem, was im Beitrag vorher geschildert wird, weitere Fragen an Sie persönlich:
Sie behaupten von sich integer zu sein, na gut, was aber ist mit dem Versprechen, den geprellten Genossen , geprellt durch falsche Zinsanpassung, durch manipulierte Wertstellungen, durch gesetzwidrige Gebühren,und so weiter? Die zuviel berechneten Beträge wollten Sie doch längst zurückbezahlt haben, oder?
Herr Herzog, lassen Sie sich gesagt sein, kein Frieden ohne Gerechtigkeit!
Als Exprüfer wissen Sie Bescheid. Sie können sich nicht rausreden.
Demnächst, so haben wir beschlossen, werden wir in unregelmäßigen Abständen wohl eine Zeitung herausbringen, in der wir den Genossen und der Bevölkerung Hintergründe und Fakten über die VR Bank veröffentlichen. Angefangen von ihren Abrechnungsmanipulationen bis hin zu den Versuchen Deligierte zu beeinflußen und Vorstände mit Freibriefen zu versehen.
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Sparer und auch die Kreditnehmer der Bank zu warnen.
Die Verhandlungen mit verschiedenen Druckereien laufen, das günstigste Angebot kommt derzeit aus Tschechien. Schließlich wollen wir die ersten drei Folgen gratis an die Bevölkerung abgeben. Sie Herr Herzog haben das alleine zu verantworten!
Einen aufrechten Vertreter Ihrer Zunft kann man Sie wohl nicht nennen.
Schönen Abend noch.

sIE hERR hERZOG HABEN DAS SELBST ZU VERANTWORTEN

   

Nr. 2248

Wissender Beobachter

26. August 2007, 13:04 Uhr

Betreff: Zu Nr. 2468, Fragen und Antworten nach den Großen

Werter Eintragender in Nr. 2468, wer solche Fragen stellt, der kennt selber auch Antworten. Beantworten Sie also bitte die Fragen, die Sie hier aufgeworfen haben. Selbstverständlich geht es bei der VR-Bank in Marktredwitz um Groß und Klein. Warum wird bei der Sparkasse Tirschenreuth bei 30 Millionen Wertberichtigungen die Bank auf den Kopf gestellt und bei der VR-Bank in Marktredwitz nicht? Es ist mit allen Händen, mit allen Sinnen greifbar, dass bei dieser Volks- und Raiffeisenbank die Beteiligten durch ihr Wissen über ungeheuere Dinge geschützt sind. Der Aufhebungsvertrag für Manfred Heger unter Verzicht auf alle gegenseitigen Ansprüche spricht dafür Bände. Die VR-Bank in Marktredwitz ist ein Pulverfass. Wenn es explodiert könnte ein Kettenreaktion ausgelöst werden, die bis in die höchsten Ebenen den Genossenschaftsverbandes Bayern reichen würde. Altverbandspräsident Wilhelm Frankenberger könnte als tragische Figur in dieses Spiel zurück geholt werden. Nicht die Nähe zum Kunden war der Garant der Sicherheit für die Vorstände und in erster Linie der Familie Heger, sondern eine engste Beziehung nach München in die Türkenstraße. Und Manfred Heger hat es anscheinend bestens verstanden Gefälligkeiten und Präsente zu streuen, die geschickt Abhängigkeiten aufgebaut haben, die es ihm erlaubten seine dubiosen Geschäfte weiter zu betreiben.

Warum sagt heute der ehemalige Prüfer nicht ehrlich, dass man gegen die Beratergesellschaft von Manfred Heger im Fall Flex einen Prozess führt? Warum geht man aber nicht gegen diesen Vorstand vor, wenn man schon gegen die Arzberger Vorstände Untreueanzeigen abgegeben hat? Riecht es nicht gar danach, dass Manfred Heger sich im Ausland auch noch selbst bereichert haben könnte? Warum wird das nicht untersucht? Könnte es sein, dass man über solche Nachforschungen ganz andere Dinge erfahren könnte? Was ist mit Immobilienaktivitäten in Marktredwitz in den 90-er Jahren durch die Bank. Könnte es sein, dass plötzlich Namen von Verbandsleuten auftauchen? Was ist mit dem US-Fonds, den die Bank vertrieben hat und wo sogar die Vorstände selbst nach Amerika geflogen sind? Was ist die Rolle des Zweigstellenleiters und seines Schwiegervaters dazu?

Wie viele Menschen wurden von der VR-Bank Marktredwitz in Not gebracht, mit wie vielen wurde rücksichtslos verfahren, wie es der Fall in Wunsiedel klar aufzeigt? Der Deckmantel hiefür waren die Prüfer und die Verstrickungen zum Verband in München. Kein Vorstand einer seriösen Bank könnte sich halten, wenn er 430.000 € einfach herschenkt. Bei der VR-Bank in Marktredwitz ist es möglich. Und der Vorstand, der dieses auch noch mit gestaltet und eingefädelt hat, der war auch noch der Prüfer zu der Zeit, als man Manfred Heger trotz Überziehungen von sage und schreibe 746.000 € (nahe 1,5 Mio. DM) die eindeutig feststehende Untreue nicht zur Last legte, oder auch Reinhold Wolf den ungesicherten Kredit von 800.000 € (knapp 1,6 Mio. DM) nicht, neben latenten Kreditrisiken der gesamten Bank in nicht vertretbarem Rahmen (Lagebericht 2001) und nicht gebildeten Einzelwertberichtigungen, weil die Bilanzen sonst geplatzt wären (Lageberichte 2002 und 2003) und zum 31. Dezember 2004 bezifferten latenten Kreditrisiken von an die 50 Mio. € und 27,4 Mio. € (komplett gebildeten !?) Wertberichtigungen im Jahr 2005.

Darum geht die Schuld hoch bis in die Spitze des Genossenschaftsverbandes, der dies anscheinend billigend, vielleicht sogar selbst steuernd unterstützte. Es geht wahrscheinlich um das Prüfungsmonopol, das wackeln würde, wenn man es offen zugeben würde. Und auch das BaFin hat jeden Prüfungsbericht mit den Einzelprüfungsprotokollen zu Flex, zu Gold, Gold, Gold, zu unzähligen Risikokrediten, die mit Einzelprüfungsprotokollen dargestellt worden sind, mit allen Berichten zur katastrophalen Risikolage der Bank nicht nur in einem Jahr, sondern über einen langen Zeitraum hinweg, gesehen. Es endet nicht einmal in der Türkenstraße in München mit der Mitverantwortung. Dies ist heute das Federkissen, des neuen Vorstandes Johannes Herzog, dessen einzige Aufgabe es war, den Übergang von der Ära Heger so zu gestalten, dass von den unsäglichen Machenschaften nichts, aber auch gar nichts ans Licht der Öffentlichkeit kommen sollte. Dafür wurde ihm jegliche Handhabe gegeben. Die Handhabe, selbst zu entscheiden, wann Gesetze, wie das Geldwäschegesetz zum Beispiel, das Handelsgesetz und die Bankbilanzierungsrichtlinien, das Strafgesetzbuch (?) für die Bank angewendet werden sollten, oder wann man darüber hinwegsehen durfte. Alles darauf ausgerichtet, dass mit ihm selbst der Vertuscher als Vorstand auf dem Stuhl Heger Platz nimmt. Wenn die Bombe platzt könnte der Landkreis Wunsiedel zum weißen Fleck ohne Genossenschaftsbank werden. Dass es keine Schmidt-Bank mehr geben könnte, konnte man sich auch nicht vorstellen.

Man kann nur auffordern, dass Leute die von den unglaublichsten Dingen wissen, wie beispielsweise von gleichzeitigem Schwimmbadbau und Bankenbau, dies öffentlich kund tun um die Geheimhaltung in der Kraußoldstraße aufzubrechen. Vor Ort muss man zeigen, dass man sich mit diesen Leuten nicht solidarisiert, sondern die Machenschaften schonungslos benennt.

   

Nr. 2247

Anonym

25. August 2007, 15:05 Uhr

Betreff: Die Kleinen hängt man, die Großen ???????

Es ist zwar in Ordnung, den Prüfer seine Prüfungstätigkeit und deren Ordnungsmäßigkeit vorzuwerfen.
Ihr solltet euch aber nicht immer nur an die "Kleinen" halten, sondern auch nachfragen, warum der Prüfer so gehandelt hat.
Ihr solltet Fragen stellen und vielleicht Antworten suchen ob es wahr ist, dass insbesondere den "Heger-Clan" große freundschaftliche Beziehungen mit dem damaligen Präsidenten des Genossenschaftsverband Bayern verbunden haben.
Ihr solltet fragen stellen und vielleicht Antworten suchen, ob es wahr ist dass auch Revisionsdirektor Hilkenbach zu diesen engen Freundschaftskreis gezählt hat.
Ihr solltet Fragen stellen und vielleicht Antworten suchen ob es wahr sein könnte dass im internen Kreis dabei auch Prüfer zu finden waren.
Ihr solltet Fragen stellen und vielleicht Antworten suchen, was es mit Geschenken für VIP Freunde auf sich hat.
Und ihr solltet Fragen stellen und vielleicht Antworten suchen, was eine im nahen östlichen Ausland beheimate Blaskapelle dabei zu suchen hat.

Nicht immer nur auf die Kleinen bezogen, sondern auch auf die "Großen"

   

Nr. 2246

Beobachter

25. August 2007, 13:13 Uhr

Betreff: Der Bock als Gärtner

Darf eine Bank einen Kredit ausreichen, wenn er schon bei der Auszahlung fragwürdig ist? Die Antwort hat das Urteil gegen den Banker Dr. Schmidt in Hof gegeben. Würde er nicht als Förderer der Region behandelt und wäre er noch nicht so alt, wie wäre das Urteil gegen ihn wohl dann ausgefallen? So hat Reinhold Wolf noch im letzten Jahr für die VR-Bank Marktredwitz von latenten Kreditrisiken in Höhe von fast 50 Millionen € gesprochen, wo man schon die gleiche Summe in den Vorjahren abgeschrieben hatte. Wie viele dieser Kredite wurden nicht nach ihrer ausreichen Kapitaldienstfähigkeit und Bonität geprüft? Die Revisoren, darunter Johannes Herzog, haben festgestellt, dass es keine geordnete Kreditorganisation und kein geeignetes Risikomanagement bei der VR-Bank gegeben hat. Warum haben sie das nicht schon mit der Fusion zwingend gefordert oder war dies eine Hoppla-hopp-Aktion, eine Notfusion, die man den Vertretern als historisch verkauft hat?

Wer als Prüfer nicht für die notwendigen Regelungen sorgt, dem steht die Rolle des Retter wirklich nicht zu. Herr Herzog steht schwer im Verdacht die 17.000 Mitglieder, die tausende an Kreditkunden, für seine eigenen Karriereleiter im Stich gelassen zu haben. Not in kleinen und mittleren Betrieben, Gefährdung von Arbeitsplätzen in einer gebeutelten Region, Vernichtung von Privatvermögen durch unsauberes Kreditgebaren, so erfährt man nun die Arbeit von Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer. Und der ehemalige Prüfer gesellt sich in ihre Mitte, verspricht das Blaue vom Himmel oder die Sonne am Horizont und hat nicht den Mut zu sagen, warum er sich nicht geneigt sah, die Überziehung bei Flex durch Manfred Heger schon im Jahr 2002 zu unterbinden, obwohl man das im Prüfungsbericht festhalten musste, oder warum man dann an der Dienstaufhebung mit Manfred Heger im Jahr 2004 arbeitete und Reinhold Wolf auch noch zur selben Zeit 70.000 € für die Bestechung in Afrika auszahlen ließ? Warum hat die Revision die Verdachtsanzeigen zum Geldwäschegesetz in diesem Fall nicht gefordert? Warum Herr Herzog? Passte es nicht in die Pläne? War man sich so sicher, dass niemand außer Herrn Herzog und Herrn Grothoff und seinen Prüferkollegen jemals wieder diese Vorgänge kontrollieren würden?

So wie die Prüfer es schon Ende der 90-er Jahre sehen haben müssen, dass diese Vorstände die Bank nur in den Keller ziehen, so wie man sie mit dem Unterdrücken der fälligen Einzelwertberichtigungen unterstützte, so wie man vielleicht auch noch im Verbandsinteresse auf den Hinweise des wahrscheinlich bahnbrechenden Prozesses um die Wertstellungen jeden Eintrag in den Abschlüssen wegließ, geschweige denn von einer Risikovorsorge hierfür, so kann man gar nicht mehr deutlicher die Parteinahme für die alten Vorstände hervor heben.

Die Talfahrt mit Herr Herzog hat sich nur verschärft, die Kunden zahlen mit den Mitteln heim die ihnen bleiben, die kalte Schulter gegenüber der VR-Bank. Und das wird sich mit Herr Herzog nicht ändern, bis die Bank in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist. Die angekündigte Marktführerschaft dieses Mannes bei seinem ersten Auftritt bei einer Vertreterversammlung am 29.06.2006 passt in die Schaumschlägerei von ihm kann nur noch müdes Lächeln hervorrufen. Wer glaubt die schwierigste Kredite wieder abbauen zu können, die er selbst zuerst größtenteils verhindern hätte müssen, der wird nur noch so empfunden, als ob man den Bock zum Gärtner gemacht hat. Dass er auch als Vorstand noch glaubte unertappt bleiben zu können, beweist der Forderungsverzicht bei der Waldeslust. Und so fehlt ihm jeglicher Mut hinzutreten, für was er die Verantwortung trägt, ob es nun die Zusage zur Bekanntgabe von Bilanzzahlen ist, oder heute, wo die Bank im Jahr 2007 steht und wo es hinläuft im Kundengeschäft, aber auch mit der Ertragssituation der VR-Bank Marktredwitz.

   

Nr. 2245

Insider

24. August 2007, 16:46 Uhr

Betreff: Traurige Figur Johannes Herzog

Fällt das Kartenhaus zusammen, auf dem der Vorstand der VR-Bank Johannes Herzog seine Pläne aufgebaut hatte. Unbescholten stellte er sich dar, als Retter der Bank, mit Versprechen des Aufbruchs. Warum haben ihm aber die Kunden dies nicht abgenommen? Aber genau die sind der Gradmesser der Vertrauens und die haben ihm anscheinend schwer verübelt, dass er sich bei den alten Vorständen einreihte. Die Kunden der Region haben erkannt, dass Reinhold Wolf und Karl Krämer genauso Schuld waren wie auch Manfred Heger. Wer den Vormittag in Radio Ramasuri mitverfolgte, der hat den ehemaligen Prüfer durchschaut, wie er sich über die anderen aufschwingen wollte und vermitteln wollte, wie er die Sonne ins Triste Sechsämterland bringen wollte. So etwas kommt nicht gut an, wenn man die Menschen für dumm verkaufen will. Versprechungen zum HOMA-Gebäude, wo man glauben machen wollte Geld spiele keine Rolle, verbunden mit Kürzungen bei den Zweigstellen, eine Telefonnummer für alles, das hat nicht nach Ausbau der Service oder nach der versprochenen Nähe ausgeschaut.

Doch dieses Jahr hat es nun klüppel dick gebracht für Herrn Herzog. Wie konnte er das auf sich laden, dass er auf so einen Batzen Geld in einem Kreditfall verzichtet hat. Über diesen Vorgang hat er schlimmste Abläufe im Hintergrund aufgezeigt. Er hat vermittelt, dass es nicht um Recht geht, sondern um Interessen und Verbindungen, die die schützen, die die Strippen ziehen. Er hat vermittelt, dass Prüfer ihre Exkollegen natürlich dann stützen, wenn der Verband für die Vorstandsbesetzung wesentlich mit verantwortlich war.

Auch wenn die Vertreterversammlung eigentlich im Sinne von Vorstand, Aufsichtsrat und Verband gelaufen ist, es sieht so aus, als ob das Ergebnis bei den Kunden und Mitgliedern wiederum ganz anders gesehen wurde. Es ist nicht gut angekommen, dass man die Vergangenheit wieder nur in Schubladen stecken wollte, als sie zu bewältigen. Und es hat natürlich auch seine Wirkung, wenn man in einer gebeutelten Region mit großen Lettern lesen muss, dass Millionenverluste von den Vorständen verschuldet nicht verfolgt werden. Und die Menschen haben erkannt, dass der erste Freispruch bereits von den genossenschaftlichen Prüfern stammte, aus dessen Reihen Herr Herzog stammt. Und die Menschen haben erkannt, dass dieser Freispruch für die alten Vorstände auch sehr eng mit dem zusammen hängen könnte, dass genau dieser Mann nun Vorstand der Bank war.

Letztendlich haben die Menschen aber auch erkannt, dass zu diesem Freispruch für die Vorstände ganz andere Dinge dazu gehörten, wie die, dass Manfred Heger sich nicht darum bemüht hatte, in dem Kreditfall Flex Schaden von der Bank zu wenden, dass man fast vermuten konnte, da wurden faule Dinge gar nicht angesprochen. Man konnte meinen hier haben sich unfähigste Vorstände ihre eigenen Schlösser bauen dürfen und eine schlechtes Umfeld für ihre katastrophale Arbeit heranziehen dürfen. Man hatte den Eindruck es wäre auf dieser Ebene ein Nährboden für ungesetzliche Vorgänge, was nicht nur in der Verwicklung der Bank auch noch in die BMW-Affäre zum Ausdruck kam.

Was aber über die Vorgänge um den Fall Gold, Gold, Gold zutage kam, wo man annehmen musste, Herr herzog hat auf die Einhaltung des Geldwäschegesetzes deswegen verzichtet, weil er Reinhold Wolf dringend als Wegbegleiter auf den Vorstandssessel benötigte hat vielleicht die letzten Zweifler auf die Seite geschlagen, dass Herr Herzog mit seinem Ehemaligen Kollegen Raimund Grothoff vor allem nicht die Interessen der Mitglieder vertreten hatte, sondern in erster Linie seinen eigenen.

   

Nr. 2244

Mitglied

24. August 2007, 15:49 Uhr

Betreff: War das einzige Ziel des Verbandes einen eigenen Vorstand zu installieren?

Die Schuld am Dilemma der VR-Bank Marktredwitz trägt in erster Linie der bayerische Genossenschaftsverband mit. Die Bank war aufgrund ihrer Risikolage (latente Risiken bereits im Jahr 2001 als nicht im vertretbaren Rahmen deklariert) miserable Rücklagenausstattung und katastrophale Ergebniswerte mit Sicherheit laufend als Risikobank erkannt worden. Aber man hat damals schon sogar bei einem Verlust der Bank vor den Vertretern zur Bilanz gratuliert. Ist dieses protokollarisch festgehaltenen Verhalten eines Oberrevisors nicht unglaublich und unfassbar?

Alleine daraus kann man ersehen, dass die Vertreter niemals so informiert wurden, wie es sich alleine aus der hier veröffentlichten Kommentierung zum Sorgfaltsparagraphen Nr. 34 des Genossenschaftsgesetzes ersehen lässt, gefordert wird. Der Verband fühlt sich außerhalb jeder rechtlichen Verpflichtung, weil er sich selbst keiner Kontrolle unterziehne muss. Eigene Fehler einzuräumen, das kommt nicht in Frage. So steht heute der Landkreis Wunsiedel in den bayerischen Zeitungen als der mit der schlimmsten Zukunftsperspektive. Was bewirken aber staatliche Unterstützungen in eine Region, in der die Genossenschaftsbank, die unter normalen Umständen einen Marktanteil zwischen 30 bis 40 % haben müsste, Millionen im Kreditgeschäft in den Sand setzt. Diese fortwährenden, ungebrochen Verluste im Kreditbereich stehen in der Verantwortung der Prüfung des Genossenschaftsverbandes.

Wenn 50 Millionen aus den Bilanzen zu erlesen sind, wie viele sind es hinter den in den Bilanzen der Bank hin und her geschobenen Zahlen alleine dort wirklich? Doch 50 Millionen an Verlusten bei der Bank heißt Zerschlagung von Werten bei Betrieben und Privatkunden am untersten Level unter Zwangsverwertungsbedingungen bei schwierigstem Umfeld. Und wenn man hört, dass die Bankverantwortlichen nicht mal von den Prüfern zur Verwertung angehalten wurden, denn stellt es einem die Haare zu Berge. Der normal zu beziffernde Schaden im volkswirtschaftlichen Verständnis dürfte für unsere Region ein Vielfaches von den 50 Millionen sein. Dies ist Geld und Vermögen, Wirtschaftskraft, welche hier bei uns fehlt und dringend benötigt würde.

Dies ist auch der Grund, warum man die Schuldigen bei uns laufen lassen will. Die Schuldigen bei uns könnten in die Enge getrieben vielleicht viel über Schuld von anderen reden, viel mehr als manchem auch in München oder sonst wo recht sein könnte. Nur darauf darf keine Rücksicht mehr genommen werden. Es ist unglaublich, dass darüber sogar die Bank in Verruf gebracht wird, in dem man verbrecherische Elemente unterstützt, die sich nicht zu schade sind Schmier- und Bestechungsgelder zur Verfügung zu stellen um sie auf fremden Erdteilen zu verwenden.

   

Nr. 2243

Der Wissende

24. August 2007, 15:35 Uhr

Betreff: Prüfungfshandllungen

Die Mechanismen in einer Bank zur Früherkennung von Kreditrisiken sind vielfältig.
Angefangen von den Überziehungslisten, über individuell einstellbare Parameter für bemerkenswerte Umsätze, von gößter Bedeutung die Liste bei der Überziehungen länger als 90 Tage ausgewiesen werden, die Internen Limits und einige andere organisatorische Vorgaben, die es ermöglichen, die Risiken im Kreditgeschäft frühzeitig zu erkennen und daher zu minimieren. Dazu gehören ausgewogene Kompetenzregelungen in hierarchischer Ordnung und als unbedingtes Muss das Vieraugenprinzip zwischen Markt und Marktfolge, mit beiderseitigen positiven Votum. Selbst auf Vorstandsebene ist ist ab bestimmten Summen und abhängig vom Blankoanteil die Genehmigung von mehreren (allen) Vorständen notwendig.
Dazu gehört ein funktionierendes "Internes Kontrollsystem" (IKS) und eine funktionsfähige Innenrevision. Dies ist nur ein grober Überblick welche organisatorische Maßnahmen in einem Kreditinstitut vorhanden sein müssen, um das Kreditgeschäft erfolgreich zu betreiben.
Das dies in der VR-Bank Marktredwitz nicht der Fall war ist aus den Lageberichten und auch letzten Endes aus dem Wertberichtigungsbedarf erkennbar.
Aber daß die Verbandsprüfung diesem Treiben tatenlos zugeschaut hat, ist eine derartige Fehlleistung, daß es unglaublich erscheint, daß es es so etwas überhaupt gibt.
Hier kann man den Prüfungsverband einfach nicht freizeichnen. Jeder Prüfer konnte in der Vergangenheit das sogenannte "Prüferpaket" von der Rechenzentrale anfordern. Woraus er einen umfassenden Überblick über die Bank gewinnen konnte. Seit einiger Zeit hat jeder Prüfer auch direkten Zugriff per Datenleitung über alle bei der Rechenzentrale gespeicherten Daten der zu prüfenden Bank.
Damit kann sich die Verbandsprüfung nicht reinwaschen und von diesen desaströsen Vorgängen nicht gewusst zu haben. Ebenso sie die Prüfer, die geflisstenlich über die unglaublliche Situation hinweg gesehen haben. Dafür ist auch der Verband veranwortlich, da jede Führungskraft auch für das Fehlverhalten seiner Mitarbeiter veranwortlich ist. Dieser Umgang mit dem gesetzlichen Prüfungsmonopol ist nicht mehr grob fahrlässig, sondern vorsätzlich.
Daß dann der Prüfer, der Bank ins Chaos rutschen ließ, ohne etwas zu unternnehmen und sich dann noch zum Vorstand küren ließ, schlägt dem Faß einfach den Boden aus.
In anderen Fällen, wo man unliebsame Vorstände über die Klinge springen ließ, war der Umgangston wesentlich rauher. Da war es egal, welches Schicksal der Vorstand und seine Familie erlitt. Wichtig der Verband hatte seine Machtpolitik durchgesetzt. Da ist es recht und billig, daß im Verbandsvorstand ebenfalls die Konsequenezen gezogen werden. Hier ist der Verbandsrat gefordert, der hier endlich einmal Zeichen setzen muss, daß des so nicht weiter gehen kann. Außer es sitzen dort lauter Ja-Sager. Aber meine Herren, lassen sie es sich deutlich sagen: Angst ist ein schlechter Ratgeber und zeigen sie, daß Charakter bei ihnen nicht Glückssache ist.

   

Nr. 2242

Mitglied

24. August 2007, 13:04 Uhr

Betreff: War das einzige Ziel des Verbandes einen eigenen Vorstand zu installieren

Die Schuld am Dilemma der VR-Bank Marktredwitz trägt in erster Linie der bayerische Genossenschaftsverband mit. Die Bank war aufgrund ihrer Risikolage (latente Risiken bereits im Jahr 2001 als nicht im vertretbaren Rahmen deklariert) miserable Rücklagenausstattung und katastrophale Ergebniswerte mit Sicherheit laufend als Risikobank erkannt worden. Aber man hat damals schon sogar bei einem Verlust der Bank vor den Vertretern zur Bilanz gratuliert. Ist dieses protokollarisch festgehaltenen Verhalten eines Oberrevisors nicht unglaublich und unfassbar?

Alleine daraus kann man ersehen, dass die Vertreter niemals so informiert wurden, wie es sich alleine aus der hier veröffentlichten Kommentierung zum Sorgfaltsparagraphen Nr. 34 des Genossenschaftsgesetzes ersehen lässt, der Verband fühlt sich außerhalb je3der rechtlichen Verpflichtung. Eigenen Fehler einzuräumen, das kommt nicht in Frage. So steht heute der Landkreis Wunsiedel in den bayerischen Zeitungen als der mit der schlimmsten Zukunftsperspektive. Was bewirken aber staatliche Unterstützungen in eine Region, in der die Genossenschaftsbank, die unter normalen Umständen einen Marktanteil zwischen 30 bis 40 % haben müsste, Millionen im Kreditgeschäft in den Sand setzt. Diese fortwährenden, ungebrochen Verluste im Kreditbereich stehen in der Verantwortung der Prüfung des Genossenschaftsverbandes.

Wenn 50 Millionen aus den Bilanzen zu erlesen sind, wie viele sind es hinter den in den Bilanzen der Bank hin und her geschobenen Zahlen alleine dort wirklich? Doch 50 Millionen an Verlusten bei der Bank heißt Zerschlagung von Werten bei Betrieben und Privatkunden am untersten Level unter Zwangsverwertungsbedingungen bei schwierigstem Umfeld. Und wenn man hört, dass die Bankverantwortlichen nicht mal von den Prüfern zur Verwertung angehalten wurden, denn stellt es einem die Haare zu Berge. Der normal zu beziffernde Schaden im volkswirtschaftlichen Verständnis dürfte für unsere Region ein Vielfaches von den 50 Millionen sein. Dies ist Geld und Vermögen, Wirtschaftskraft, welche hier bei uns fehlt und dringend benötigt würde.

Dies ist auch der Grund, warum man die Schuldigen bei uns laufen lassen will. Die Schuldigen bei uns könnten in die Enge getrieben vielleicht viel über Schuld von anderen reden, viel mehr als manchem auch in München oder sonst wo recht sein könnte. Nur darauf darf keine Rücksicht mehr genommen werden. Es ist unglaublich, dass darüber sogar die Bank in Verruf gebracht wird, in dem man verbrecherische Elemente unterstützt, die sich nicht zu schade sind Schmier- und Bestechungsgelder zur Verfügung zu stellen um sie auf fremden Erdteilen zu verwenden.

   

Nr. 2241

Von draußen

24. August 2007, 12:16 Uhr

Betreff: Ist die Schmier- und Bestechungsgeldzahlung steuerlich absetzbar?

Frage an den Webmaster

Seit vielen Jahren wird bei uns eine Diskussion geführt, ob ein Bußgeld als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist. Auch ist in dem hier oft genannten Geldwäschegesetz festgehalten, dass Einnahmen aus solchen Geschäften vom Staat eingezogen werden sollen, um die Nachahmer abzuschrecken.

Wenn es also in Guinea notwendig war Schmiergeld zu bezahlen, um das Goldgeschäft einzufädeln, wenn der Mitangeklagte ausgesagt hat, dass 65.000 Dollar ausgereicht hätten um dafür einen mehrfachen Wert an Gold an Land zu ziehen, wenn Flughafenmitarbeiter bestochen werden sollten, um 100 Kilogramm in den Flieger zu bringen, dann stinkt es doch an allen Ecken und Enden. Wäre als eine Rückführung des Kredites mit solchen Mitteln überhaupt möglich gewesen? Sind diese Gelder, die Reinhold Wolf höchstpersönlich in Bar ausgezahlt hat, nicht sogar Gelder, die keine Kreditmittel an den Kunden darstellten, sondern rein Gelder, die im Kern verbrecherische Aktivitäten unterstützen sollten und somit nicht als Kreditabschreibungen für die Bank gewertet werden können?

Gibt es jemand, der rechtlich fundiert dazu hier etwas schreiben kann?

Bei mir bleibt auch immer noch eine weitere Frage unbeantwortet. Hat man die Kassiererin vernommen, die am 25. Juni 2004 bei der Auszahlung dabei war, was Reinhold Wolf an diesem späten Nachmittag so alles in seiner Aufgeregtheit gesagt hat? Ob sich da Widersprüchlichkeiten zur Aussage des ehemaligen Vorstandes ergeben hätten? Warum wurde die nicht vor Gericht geladen?

   

Nr. 2240

Beobachter

24. August 2007, 11:54 Uhr

Betreff: Beschwerde beim Justizministerium

Das mit der Beschwerde beim Justizministerium finde ich in Ordnung. Hat doch die bayerische Ministerin vor ein paar Tagen in Antenne Bayern gesagt, man kann sich getrost an unsere Justiz und an unsere Polizei wenden, man wird dort Schutz bekommen. Schreiben wird doch an sie, was sie davon hält, wenn man einen Bankvorstand nicht belangt, wenn er vor Gericht aussagt, er habe darauf gebaut, dass sein mit 800.000 € ungesichert ausgegebener Kredit mit Goldstaub aus Guinea zurückbezahlt werden sollte, wo er vorher nicht wusste, für was der Zweck einer Überweisung nach Taiwan in Höhe von 130.000 € gewesen war, er aber für Schmiergeld von 30.000 € und Goldgeschäfte am Strand mit 65.000 US-$ und Bestechungsgeld für den Flughafentransfer für die Säcke mit dem gelben Metall auch noch 70.000 € ausgegeben hat. Dass er nach einer Dienstreise am Freitag nach Schalterschluss dafür sogar noch den Tresor aufmachen ließ, um dem Kurier auf den schwarzen Kontinent das Bargeld schnellstmögich mitzugeben ohne irgend eine Rückversicherung, was überhaupt Sache ist. Interessiert das vielleicht die Radiostation? Reden wir über Mafia von draußen, oder die Strukturen im eigenen Land?

Was würde die Ministerin wohl sagen, wenn man hier nur einen der Beteiligten hinter Schloss und Riegel bringen wollte? Was würde die Justizministerin, oder das bayerische Finanzministerium zur Genehmigung der Bilanzprüfung bei der Bank und zur Kreditprüfung für die gesetzlichen Prüfer sagen, die die Einhaltung von Genossenschaftsgesetz, Kreditwesengesetz, Geldwäschegesetz, Handelsgesetzbuch, Bankbilanzierungsrichtlinien usw. aufrecht erhalten sollen? Ist es niemand bewusst, dass nicht nur die Verluste aus dem Kredit sondern auch diese Schmier- und Bestechungsgelder zum Teil auch mit Steuergeldern bezahlt wurden? Gehört hier nur der Vorstand mit verhaftet oder andere auch noch, die aus ihrem Wissen Kapital schlagen wollten?

   

Nr. 2239

Aus dem allernächsten Umfeld

24. August 2007, 11:30 Uhr

Betreff: Der Kessel brodelt

Man hat das Gefühl die Angst ist manchen Herren in der oberen Etage unserer VR-Bank in die Glieder gefahren, man spürt fast die Lähmung. Das allgemeine Interesse an dem Schmidt-Bank-Prozess hat vielleicht neben der Sparkasse Tirschenreuth auch noch ein wenig zur Unruhe beigetragen, wenn man jetzt da auch was von Untreue gehört hat, weil ungesicherte Kredite ausgegeben worden sind, wo die Rückführung von Anfang an unklar war.

Anscheinend habe die Anzeigen bei den Staatsanwaltschaften bei uns doch was aufgebrochen. So oft kann man einfach nicht mehr weg schauen. Ob man auch darüber nachgedacht hat, wenn man über die Geldwäschesache das Mitwirken von Reinhold Wolf an der Sache Gold, Gold, Gold so einfach wegwischen wollte? Ob der Staatsanwalt Angst haben müsste, wenn man sich beim Justizministerium beschweren würde, wenn er die Verstöße gegen das Geldwäschegesetz übersehen hätte? Es scheint umzuschlagen, von dem dass alles vertuscht wurde zu dem, dass jetzt alle darum kämpfen nur mit den Dingen nicht allzu sehr in Verbindung gebracht zu werden.

Aber die Ermittlungsbehörden scheinen nun wirklich informiert worden zu sein, oder sie lesen intensiv im Internet und sie scheinen endlich auch was zu tun. Man spricht davon, dass Aufsichtsräte einzeln vorgeladen worden seien. Auch die immer von sich gewiesene Fusion, die im Hintergrund doch vorbereitet wurde ist wahrscheinlich nicht mehr durchsetzbar. Es scheint nicht nur die Lage unserer Bank zu sein, auch unser neuer Vorstand Johannes Herzog ist anscheinend bei den Nachbarn kein allzu gern gesehener Mann mehr.

Und dann wird wohl bis zum Jahresende auch noch der Prozess mit den Wertstellungen erwartet. Wenn jetzt das Thema mit den unterlassenen Einzelwertberichtigungen vor drei, vier Jahren in den Lageberichten schon hochkommt, wie will man dann erklären, dass man trotz einem gerichtlichen Beweisfeststellungsbeschluss nicht schon damals Rückstellungen gebildet hat? Wenn sich da alle Kunden im KK- und Girobereich anhängen, dann werden aus einem Fall mit vielleicht 25.000 Hunderte oder auch Tausende gleichgelagerte Fälle. Und dann wird man sich fragen, ob das nicht Praxis im ganzen Land war, wenn der ehemalige Verbandsvorstand gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Rechenzentrale war und die Prüfer das bei keiner einzigen Bank unterbunden haben.

Ja, ja die Prüfer, für was die wohl da waren? Zum Schutz der Kunden und Mitglieder, oder nur um sich selber wichtig zu machen und die eigenen Interessen durch zu setzen? Warum musste denn Arzberg mit dem 100 Kilometer entfernten Vogtland fusionieren? Oder hat man die Leute mit den Unterlagen immer durch die Tschechei geschickt? Und zu guter Letzt hat sich Abfangjäger Johannes Herzog selbst in die Nesseln gesetzt und weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist.

   

Nr. 2238

Mitglied

22. August 2007, 14:21 Uhr

Betreff: Was haben die alles hinter unserem Rücken gemacht ohne was davon zu sagen?

Was haben unsere Vorstände, Aufsichtsräte und die Revisoren im Sommer 2004 alles hinter unserem Rücken gemacht, von dem sie uns nicht gesagt haben? Jeder hat Dreck am Stecken und keiner ist unschuldig. Darum haben sie ausgemacht, wir lassen uns von niemand in die Karten schauen. Dazu müssen wir zusammen halten wie Pech und Schwefel, es darf ja nichts raus kommen. Und da saßen die Prüfer dabei und haben ihre zusätzliche Chance gesehen und gesagt, das geht nur, wenn einer von uns neuer Boss hier wird.

Im Frühjahr 2004 hat man erst die Bremse gezogen, als man gemerkt hat, Manfred Heger macht mit der Flexangelegenheit einen riesigen Verlust für die Bank. Vorher hat man die Vorstände schon unglaublich werkeln lassen, ohne Organisation, ohne Risikomanagement aber mit einem wahnsinnigen Wachstumsdenken ausgestattet, was Reinhold Wolf später als marktdynamisch und operativ handelnd bezeichnet hat, mit der Ergänzung, das man dann die Rahmenbedingungen nach Gesetz und Satzung schwerlich zu erfüllen vermag.

Über den Fall Flex, wo mindestens 1,12 Mio. € (oder doch richtigerweise 2,5 Mio. €, wie der Vertreter in der Versammlung gefragt hat?) den Bach runter gingen, musste man in diesem Kreis wahrscheinlich den Tatsachen ins Auge sehen, dass mit diesem Dreigestirn unter Manfred Heger die Katastrophe sogar noch an Fahrt aufnimmt und über die Mauern von Marktredwitz hinaus schwappen würde.

Dann hat aber Reinhold Wolf am Freitag, den 25. Juni 2004, auch noch im Fall Gold, Gold, Gold nach den normalen Geschäftszeiten 70.000 € an Bestechungsgeld nach Afrika geschickt, um den Transport von 100 Kilo Goldstaub aus dem Hotel bis ins Flugzeug zu ermöglichen, wo bei der Bank schon ungesichert 800.000 € im Feuer gestanden sind. Am 13. Juli hat man dann den Kunden mit drei Aufsichtsräten und den drei Vorständen nach Marktredwitz zum Rapport und zum Bericht geholt. Warum hat man aber den Mitgliedern nicht gesagt, was man für zwei Kreditfälle als Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten der Vorstände festgestellt hat und warum die Prüfer wegen der Gefahr einer fehlenden geordneten Geschäftsführung am 23. Juli 2004 eine Meldung nach § 29 KWG an die obere Bankenaufsicht geben musste?

Wenn man sich die Urteile im Gesetzeskommentar alle anschaut, wenn man sich den Fall in Eintrag 2150 anschaut, wo man den Vorstand wegen Untreue verurteilt hat, der ein paar Kreditnehmer sicher nicht in den Größenordnungen wie bei uns überziehen hat lassen und der wegen einem Schaden von 1,6 Mio. DM (800.000 € ) verurteilt worden ist, dann sticht die Vertuschung, ja die Strafvereitlung gegen die drei alten Vorstände und die darauf aufgebaute Amtseinsetzung des Prüfers Herzog geradezu ins Auge.

Wenn die Anzeigen bei den Staatsanwaltschaften auch noch im Zusammenhang mit dem befreienden Aufhebungsvertrag von Manfred Heger gesehen werden und der von Karl Krämer auch noch auf den Tisch kommen würde, dann kommt der Tornado ins Sechsämterland nach Marktredwitz, Selb und Arzberg. Untreue haben die Vorstände alleine durch ihre miserable Arbeit begangen. Bonitätsprüfung im Kreditgeschäft per Zufallsprinzip war das. Die Aufsichtsräte und auch die Prüfer haben das durch ihre laxen Kontrollen ermöglicht. Die Vorstände mussten sich geradezu eingeladen fühlen auch noch über krumme Geschäfte nach zu denken.

Die Untreue der Aufsichtsräte und das Mitwirken der Prüfer steckt in der Vertuschung dieser Vorgänge und in der Vertuschung ihrer Mitschuld am Drama der Bank. Die Auswirkung kann man in Mark und Pfennig, in Euro und Cent aus den Bilanzen der Bank und manchmal auch aus den Versammlungsprotokollen heraus lesen. Es ist auch eine Schuld an den Kreditnehmern, die mit unfähigen Bankern ins Unglück gezogen wurden. Das Gesetz schreibt, dass es für niemand eine Berechtigung gibt dafür auf Erstattungsansprüche zu verzichten. Somit ist die Schuld der Vorstände durch die Befreiung durch die Aufsichtsräte auf deren Schultern geladen. Es gibt wirklich nur noch den Weg, welches aber der Gesetzeskommentar auch mehrmals hergibt, dass sich ein Vorstand hier nicht freikaufen kann.

Und die regelmäßigen Berater der Aufsichtsräte waren die Prüfer. So hat wahrscheinlich ein Herr Herzog zuerst für seine Amtseinführung gesorgt und die Aufsichtsräte ganz schwer in die Tinte getaucht. Er wusste, nur der Genossenschaftsverband und die Prüfer sind die Garanten dafür, dass nichts hoch kommt. Dass Arroganz an manchen Stellen Löcher in die Luftblasen treibt und undichte Stellen anderswo aufmacht, hat er nicht bedacht, auf keinen Fall aber geglaubt. Angeblich ist sein geplanter Abmarsch nach Hof schon zunichte gemacht.

Warum aber diesen Mann noch an die VR-Bank Marktredwitz klammern? Wenn der Generalstaatsanwalt nach den ausgebliebenen Geldwäscheanzeigen im Fall Gold, Gold, Gold fragen wird und warum das nicht mal die gesetzlichen Prüfer gefordert haben und was dann die mehrseitigen Abhandlungen dazu in den Prüfungsberichten wert sind, oder warum man denn trotz bestehender Sicherheiten, und sogar Geldfluss auf 430.000 € aus dem Genossenschaftsvermögen verzichtet hat, dass möge doch bitte der ehemalige Prüfer nicht auch noch in der Funktion des Vorstandes unserer Bank beantworten dürfen. Er hätte selbst jeden anderen dafür innerhalb von Stunden abserviert, zumindest in der Art wie man es mit Karl Krämer am Montagmorgen, des 22. Mai 2006 gemacht hat, als man dessen Schränke in der Woche vorher in seiner Abwesenheit aufgemacht hat. Man muss also den Aufsichtsratsbeschluss nur genau so abschreiben, aber bitte nicht mit Aufhebungsvertrag. Es reicht in dieser Richtung. Und einen weiteren Notvorstand sollte man uns auch ersparen. Überall gibt's für kurze Zeit mal nur einen Vorstand.

   

Nr. 2237

Belesener

20. August 2007, 18:04 Uhr

Betreff: An Anonym aus Nr. 2456

Werter Schreiber aus Nr. 2456, ich glaube in der Eile haben Sie die Grenze in der Satzung § 24 verwechselt. Bis zu dieser Höhe kann der Vorstand laut der alten Satzung solche Geschäfte selber abschließen und darüber hinaus muss der Aufsichtsrat zustimmen. Bei der Lage der Bank ist die Alleinverantwortung durch den Vorstand bis zu so einem enormen Betrag schon fast ein Skandal. Soviel ist nach der Dividende die letzen Jahre nicht mehr übrig geblieben. Trotzdem dürfte das alles an der unglaublichen Freistellung und der durch die Rechtsprechung verankerten Sittenwidrigkeit des Freistellungsvertrages für die Vorstände nichts ändern. Wer 2456 abschreibt und an den Staatsanwalt wegschickt, sollte diesen Passus mit dem Hinweis auf die Satzung löschen.

   

Nr. 2236

Lesender

20. August 2007, 17:31 Uhr

Betreff: Aufforderung zu Einträgen 2350, 2450, 2454 und 2456

Wie im Eintrag Nr. 2452 und schon mit verschiedenen Behördenadressen in Nr. 2354 geschrieben, sollte jeder Leser die Einträge in 2350, und jetzt in 2450, 2454 und 2456 ausdrucken und an die verschienen Strafverfolgungsbehörden, aber auch an alle denkbaren politischen Institutionen und möglichst viele Abgeordnete schicken. Es muss wie ein Aufschrei der Massen sein, um endlich die Machenschaften zu unterbinden, die diese Bank so in dieses Tal gebracht haben.

   

Nr. 2235

Anonym

20. August 2007, 17:09 Uhr

Betreff: Anzeige gegen Aufsichtsrat wegen sittenwidrigem Vertrag mit Manfred Heger

Anonym ……………, den 20. August 2007

Generalstaatsanwaltschaft München, Nymphenburger Str. 16, 80335 München,
Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg
und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof

Strafantrag wegen Untreue im Amt des Aufsichtsrates bei der VR-Bank Marktredwitz eG, 95631 Marktredwitz

1. gegen Mitglieder des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz eG, 95631 Marktredwitz, Herrn Horst Pausch, Herrn Reiner Loos, Herrn Dr. Hermann Friedl, Herrn Wolf Hartenstein, Herrn Walter Lehner, Herrn Heinz Martini, Herrn Helmut Pöhlmann, Herrn Karl Purucker, Herrn Werner Schelter, Herrn Bernhard Scherzer, Herrn Otto Schoberth und Herrn Peter Träger

2. gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender, sowie für die gesetzliche Prüfung bei der genannten Bank zuständige Personen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag auf folgender Grundlage gegen oben genannte Personen

wegen Untreue nach § 266 StGB in ihrer Amtsausführung bei der VR-Bank Marktredwitz und der Beratungshandlung als Prüfer und gesetzliche Prüfungsgesellschaft bei der Bank und im Hinblick auf die Amtsübernahme als Vorstand durch Herrn Johannes Herzog.


§ 34 Genossenschaftsgesetz regelt die Sorgfaltspflichten und Haftungsbestimmungen von Vorständen bei Genossenschaften. § 41 des Gesetzes erläutert, dass Aufsichtsräte sinngemäß nach den Vorschriften des § 34 in ihren Sorgfaltspflichten und Haftungsbestimmungen zu behandeln sind.

In Randziffer 80 zur Kommentierung des § 34 Genossenschaftsgesetz ist laut Urteil BGH, BB 1956, 1085 angegeben, dass ein Vorstand und somit sinngemäß auch der Aufsichtsrat nicht auf Ersatzansprüche der eG verzichten kann. Der Verzicht ist laut dem Urteil sittenwidrig. Der Aufsichtsrat hat Beschluss gefasst mit dem Vorstandsmitglied Manfred Heger einen Dienstaufhebungsvertrag mit Datum 5. August 2004 zu schließen, in dem auf sämtliche gegenseitigen Ansprüche, auch noch nicht bekannte, verzichtet wurde. Der Aufsichtsrat hat diesen Vertrag neben der Sittenwidrigkeit zudem wahrscheinlich weit außerhalb der ihm zu diesem Zeitpunkt durch die Vertreterversammlung über die Satzung § 24, d) mit 250.000 € zugewiesen Kompetenzen für Abgaben rechtserheblicher Erklärungen hinaus geschlossen und steht unter diesem Gesichtspunkt zusätzlich in der persönlichen und gesamtschuldnerischen Verantwortung und Haftung.

Der Abschluss des Vertrages wurde von Seiten der Aufsichtsräte der Vertreterversammlung nie bekannt gegeben, oder gar zum Beschluss vorgetragen. Bekannt wurde er nur durch die Aussage des betroffenen Vorstandsmitgliedes selbst, der dies auf der Vertreterversammlung vom 30. Juni 2005 ansprach und somit eventuell versehentlich offen legte.

Auch die gesetzliche Prüfung des Genossenschaftsverbandes Bayern sah sich nicht in der Verpflichtung über diesen geschlossenen Vertrag gegenüber den Vertretern und Mitgliedern zu berichten. Somit haben sowohl die Mitglieder des gewählten Aufsichtsgremiums der Bank, als auch der gesetzliche Prüfungsverband vorsätzlich die Vorschriften nach Gesetz und Satzung missachtet und zudem die Informationsrechte der Mitglieder mit Füßen getreten. Ob hier nicht gar eigene weitere Pflichtverletzungen verborgen bleiben sollten, wäre gesondert zu prüfen.

Aus zwei im Gästebuch www.wunsiedeler-kreis.de diskutierten Fällen sind der Bank Schäden von mindestens 2 Mio. € entstanden. In Prüfungsberichten wurden Verstöße der Vorstände gegen § 34 Genossenschaftsgesetz festgestellt, jedoch wurde von den Gremien die Fälle nie in direktem Zusammenhang aufgezeigt und damit Ersatzansprüche unterlassen oder nicht entsprechend untermauert, um sie mit gebotener Zielstrebigkeit zu verfolgen. Zudem wies die Bank in wenigen Jahren über Abschlüsse und Protokolle zur Vertreterversammlung mindestens 50 Mio. € an Kreditverlusten aus und musste im Jahresabschluss 2005 von 27,4 Mio. € an vorhandenen Wertberichtigungen sprechen. Diese Werte dürften den Rahmen des üblichen Bankgeschäftes für die Größenordnung der Bank um ein Vielfaches übersteigen und alleine schon einen gravierenden Untreuetatbestand gegen die Vorstände vermuten lassen. Der Verzicht auf die Ersatzansprüche ist auch ein Verzicht auf steuerliche Einnahmen, da die Vorstände durchwegs vermögend sind und eine Schonung in dieser Art nicht vertretbar scheint. Somit ist ein Verzicht auf die Ersatzansprüche auch ein Verzicht auf Einnahme für den Fiskus oder gar ein Verzicht auf anteilige Ermäßigung der stillschweigenden Beteiligung der Allgemeinheit an den Verlusten und Schäden bei der Bank.

In dem genannten Gästebuch wird auch aufgezeigt, dass der Genossenschaftsverband Bayern an anderer Stelle viel geringere Schäden als Untreuetatbestände vor Gericht brachte, die zur aufgezeigten Verurteilung des Vorstandes dieser Kreditgenossenschaft führten. Diese Ungleichbehandlung dürfte diesem Verband als gesetzlicher Prüfer nicht obliegen. Dies wäre ebenfalls eine Pflichtverletzung nach dem Kreditwesen- und dem Genossenschaftsgesetz aber sicher auch nach gegebenen Richtlinien zur gesetzlich gestellten Aufgabe der Wirtschaftsprüfung bei Genossenschaftsbanken, die ich beantrage gesondert zu prüfen.

Der Verzicht auf Ersatzansprüche gegen die Vorstände hieraus dürfte somit für sich selbst einen massiver Untreuetatbestand durch den Aufsichtsrat gegen das Vermögen der Genossenschaft darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2234

Insider

20. August 2007, 16:59 Uhr

Betreff: Kommentar zur Rechtssprechung zu § 34 Genossenschaftsgesetz

Im § 34 Genossenschaftsgesetz ist die Sorgfaltspflicht und Haftung der Vorstandsmitglieder einer Genossenschaft geregelt. Es ist doch wohl selbstverständlich dass diesen Gesetzesparagraphen ein Revisor des Genossenschaftsverbandes kennen muss. Zum allgemeinen Studium was die gültige Rechtssprechung laut Gesetzeskommentar alles so bietet hier klicken....... Und hier klicken...... für den Gesetzestext von § 34 und § 41 des GenGesetzes.

Im Jahr 2004 hat der Aufsichtsratsvorsitzende von zwei festgestellten Verstößen gegen den § 34 GenG bei Kreditvergaben berichtet, wodurch bereits am 23.07.2004 auch eine Meldung an das BaFin gegangen war. Von solchen Feststellungen muss die Prüfung den Aufsichtsratsvorsitzenden unverzüglich unterrichten. Damit ist wieder erwiesen, dass der Aufsichtsrat vor dem Aufhebungsvertrag mit Manfred Heger von den ungeheueren Vorgängen im Kreditgeschäft informiert wurde und höchstwahrscheinlich die Dienstaufhebung unter Verzicht auf alle gegenseitigen Ansprüche zwischen den Prüfern Grothoff und Herzog und dem Aufsichtsrat vor dem 5. August, dem Datum des Vertrages, besprochen war.

So beginnt aber der Kommentar zur Rechtssprechung zu § 34 des Genossenschaftsgesetzes mit der Randziffer 49 schon damit, dass der Vorstand schon für geringe Fahrlässigkeit einstehen muss und in Randziffer 91, dass ein Vorstand (Leiter) dann vorsätzlich handelt, wenn er von einer nachteiligen Wirkung des Handeln für die Bank weiß, aber darauf hofft, dass die Angelegenheit gut ausgeht. Dies nur angemerkt auf Ausreichung von nicht rosigen Krediten in unglaublichen Größenordnungen und zusätzlich zugelassenen unfassbaren Überziehungen, mit der lapidaren Aussage von Manfred Heger, er hätte es ja nur gut gemeint. Somit hat wahrscheinlich der gesamte Vorstand der Bank in den Fällen Flex und Gold, Gold, Gold im Sine des Gesetzes vorsätzlich und nicht fahrlässig gehandelt.

In § 41 des Gesetzes ist geregelt, dass der Aufsichtsrat sinngemäß die gleichen Pflichten hat wie der Vorstand nach § 34. Die Randziffer 80 zu § 34 sagt laut einem BGH-Urteil, dass der Vorstand nicht auf Ersatzansprüche der eG verzichten darf. Dies gilt auch nicht auf Ansprüche gegen Mitarbeiter. Dies wäre sittenwidrig. Somit muss analog angenommen werden, dass der Aufsichtsrat auch nicht auf Ansprüche gegen den Vorstand verzichten darf.

Hat der Aufsichtsrat riesen Bammel, dass man ihm auf die Schliche kommen könnte, dass er trotz festgestellten Verstößen der Vorstände gegen den Sorgfaltsparagraphen des Genossenschaftsgesetzes selbst genauso seine Pflichten verletzt hat und für einen sittenwidrigen Vertrag eventuell selbst haften müsste? Muss sich der heutige Vorstand und ehemalige Prüfer Johannes Herzog vorwerfen lassen, dass er vielleicht zu einem gegen das Genossenschaftsgesetz verstoßenden Aufhebungsvertrag im Jahr 2004 mit Manfred Heger geraten hat und ihn vielleicht wesentlich mit beeinflusst hat?

Wieso wurde dann mit Karl Krämer im Jahr 2006 genauso verfahren, wenn dieser kurz vor Erreichen der Ruhestandsgrenze nach über 12-jähriger Vorstandstätigkeit und unglaublichen Verlusten in dieser Zeit als nicht mehr tragbar angesehen wurde? Er war doch für die Marktfolgeprüfung der Kreditzusagen und für die Kreditüberwachung zuständig. Warum wurde gegen ihn nicht im gesamten Umfang Regressansprüche angestrengt? Warum hat man Reinhold Wolf so davon kommen lassen? Dies auch vor dem Hintergrund in welches Licht er die Bank mit seinem Auftritt vor dem Amtsgericht Wunsiedel am 11. Juli mit seiner Aussage gebracht hat? Ungesicherte Kredite gedeckt in der Hoffnung auf Goldlieferung aus Afrika dank Schmier- und Bestechungsgeldzahlungen? Wo ist hier der Spielraum des Genossenschaftsgesetzes zwischen geordneter Geschäftsführung und vorsätzlicher Untreue? Gesellt man sich als Aufsichtsrat nicht als Gehilfe hinzu, wenn man dies nicht verfolgt und die ganze Genossenschaft in Verruf bringt?

Kann sich einer der Vorstände gemäß der Randziffer 85 als entlastet fühlen, wenn Pflichtverletzungen aus mindestens 100 Mio. DM (50 Mio. €) den Vertreterversammlungen regelmäßig verschwiegen wurden, also den Vertretern zur Entlastung zur sorgfältigen Prüfung hätten bekannt sein müssen? Waren dies also Sorgfaltspflichtverstöße des Aufsichtsrates, die diese Leute nun selber bangen lassen?

Warum erkennt der Aufsichtsrat nicht, dass ein Vorstand das Gesetz kennen muss und sich selbst nicht auf sittenwidrige Verträge berufen kann? Warum trägt der Aufsichtsrat also die schweren und sicher auch belegbaren Verstöße der Vorstände nicht vor, bevor er sich auch noch der Verjährung schuldig macht? Wo hat Herr Herzog noch sein eigenes Faustpfand in der Hand, seine eigenen Haut zu retten? Ist es aus der Erfahrung der Vergangenheit, aus der negativen Geschäftsentwicklung nicht schon überfällig sich von ihm zu trennen? Genügt die Angelegenheit Luisenburg auch hier nicht. Haben die ehemaligen Kollegen von Herrn Herzog hier übersehen auch dazu eine Anzeige nach § 29 des KWG in Verbindung mit dem Genossenschaftsgesetz abzugeben?

Wenn die Bank die Kraft nicht mehr zur inneren Säuberung hat, so wird dies wohl doch von außen geschehen müssen.

   

Nr. 2233

Leser

20. August 2007, 06:34 Uhr

Betreff: Strafantrag Nr. 2393

Zu Nr. 2452, Strafanträge und 2454 wegen Vorstandsmoral

Ich habe es mir zu Herzen genommen, um selber an die Staatsanwaltschaft zu schreiben und habe aber zuerst die zwei Strafanträge durchgelesen. In dem Antrag zu Nr. 2393 muss man glaube ich viel mehr auf die Rolle der Prüfer und der Aufsichtsräte eingehen, ohne die das alles gar nicht möglich gewesen wäre. In meinen Augen ist es unmöglich, dass der Revisor, der falsche Bilanzen der Bank abgesegnet hat und gegen solch ungeheuerlichen Vorgänge und Verluste nichts unternommen hat, hier nicht Chef sein darf. Die Rolle von Johannes Herzog muss ganz klar herausgestellt werden, wie er sich seinen eigenen Weg auf dem Rücken der geschädigten Kunden und Mitglieder bereitet hat. Ich werde heute einen Strafantrag so aufgeben:

Anonym ……………, den 19. August 2007

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, Wilhelmsplatz 1, 96047 Bamberg
und
Staatsanwaltschaft Hof, Berliner Platz 1, 95015 Hof

Strafantrag
I. wegen Bilanzfälschung nach HGB, Verstoß gegen die Rechnungslegungsvorschriften bei Kreditinstituten
II. wegen Beihilfe zur Untreue nach § 266 StGB;
III. wegen Strafvereitlung in den vorgenannten Fallen bei der VR-Bank Marktredwitz eG

1. gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender, sowie für die gesetzliche Prüfung bei der VR-Bank Marktredwitz zuständige Personen des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., München;

2. gegen die ehemaligen Vorstände der VR-Bank Marktredwitz eG, 95631 Marktredwitz, Herrn Manfred Heger, Herrn Reinhold Wolf und Herrn Karl Krämer;

3. gegen die Vorsitzenden des Aufsichtsrates der VR-Bank Marktredwitz eG, 95631 Marktredwitz, in zeitlicher Reihenfolge, Herrn Horst Pausch, Herrn Reiner Loos und Herrn Werner Schelter, sowie gegen alle sonstigen Mitglieder des Aufsichtsrates


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stelle Strafantrag auf folgender Grundlage gegen oben genannte Personen.

Zu I. Die Herren Raimund Grothoff und Johannes Herzog waren als gesetzliche Prüfer durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. bei der VR-Bank Marktredwitz im Jahr 2004, aber auch schon zuvor und danach, zur Prüfung des Jahresabschluss 2003 eingesetzt und tätig. Es ist zu vermuten, dass einer von beiden Prüfungsteamleiter und der andere sein Stellvertreter war. Sie waren damit hauptverantwortlich für die Durchführung der Prüfung zuständig.

a) Die Bilanz der Bank war geprägt durch weit überdurchschnittliche Verluste im Bereich von Kreditabschreibungen. Der Nachweis ist zu erlesen aus dem entsprechenden Abschluss des genannten Jahres der Bank, sowie ebenfalls in großem Umfang der Jahresabschlüsse zuvor als auch danach und dem Vertreterversammlungsprotokoll vom 14. Oktober 2004 der Bank im vom Vorstand vorgetragenen Geschäftsbericht, beides hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof, oder auch nachzulesen im Internet unter www.wunsiedeler-kreis.de , Link Gästebuch, Eintrag Nr. 2314 bezüglich des Protokolles, oder unter Eintrag 2390 bezüglich der Lageberichtsvermerke.

Ich erlaube mir im Folgenden die Werte in DM und dazu die Werte in Euro eventuell ergänzt in Klammer darzustellen, da die Umstellung von der DM-Bilanz erst knapp zwei Jahre zurück gelegen hatte und die Werte wahrscheinlich in dieser Zeit begründet liegen. Entgegen den Bestimmungen zur Rechnungslegung von Banken in Verbindung mit dem Handelsgesetzbuch wurde bei der Bank in erheblichem Umfang nicht das Niederstwertprinzip angewandt. In Folge der Diskussionen um Basel II haben sich für Kreditinstitute verschärfte Rechnungslegungsverordnungen ergeben. So ist dieses Niederstwertprinzip in den sogenannten RechKredV elementarer Bestandteil.

Eine Bankbilanz wie bei der VR-Bank Marktredwitz kann so nur gefertigt werden, wenn die Wirtschaftsprüfer, hier die Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern, einen Verstoß gegen die gesetzlichen Vorgaben, vorrangig des HGB, Verordnungen und Richtlinien ebenfalls akzeptieren und damit der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes nach § 53 Abs. 2 GenG und §§ 340k und 317 HGB trotz den Verstößen erfolgt. Für den Abschluss 2003 wurde dieser Vermerk unüblich spät durch extrem lange Prüfungszeiten erst am 11. Oktober erteilt, was sogar den Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes entgegen gelaufen ist, aber auf größte Probleme während der Prüfungsphase hin deutet.

Mit Genehmigung des Genossenschaftsverbandes Bayern wurde durch die Bankvorstände im Lagebericht zum Abschlusses 2003, der wie genannt im Oktober 2004 fertig gestellt wurde, nach dem Abschluss 2002 schon zum wiederholten mal ausgeführt, dass ungesicherte Kreditteile nicht vollständig durch Einzelwertberichtigungen .... abgedeckt sind. (Siehe Auszüge aus den Lageberichten auf genannter Internetseite.) Nach den Bestimmungen des HGB und ergänzender Verordnungen und Richtlinien gibt es aber zur bilanziellen Bildung von definitiv festgestellten Einzelwertberichtigungen kein Wahlrecht. Bestände und Werte sind entsprechend ihres tatsächlichen Wertes auch so in die Bilanzen aufzunehmen und die festgestellte Wertminderung (-berichtigung) zwingend abzusetzen. Aus der Logik heraus wurde ein solcher Vermerk im Lagebericht jedoch sicher nur eingebracht, wenn es sich um wesentliche Beträge und Summen handelt, aber in dem Glauben, dass dieser Vermerk in den hinteren Textseiten der Abschlüsse unbeachtet bliebe. Im Geschäftsbericht vor der Vertreterversammlung hat der Vorstand es zudem unterlassen auf weitere nicht vorgenommene Wertberichtigungen hinzuweisen. Da die VR-Bank Marktredwitz über viele Jahre Kreditverluste verzeichnet, die weit über das nach § 34 GenGesetz geforderte normale Maß hinaus gehen, kann man die Vermutung nicht ausschließen, dass die nicht vorgenommenen Wertberichtigungen in Millionenhöhe bestanden haben, aber mit großer Wahrscheinlichkeit ein Vielfaches der ausgewiesenen Jahresergebnisse ausmachen konnten.

Die Folge, dass Dividenden mit aller größter Wahrscheinlichkeit ohne entsprechende Gewinne ausgezahlt worden sein können, würde die Vorstände persönlich laut Kommentierung des Genossenschaftsgesetzes in § 34 zur Rechtssprechung in Haftungsverpflichtung bringen, ebenso wird dort ausgeführt, dass wenn eine Vorstandsmitglied, hier Herr Johannes Herzog, nachträglich pflichtwidrige Handlungen feststellt, er auf Kündigung und Rückzahlung drängen muss.

Die Prüfer haben mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Vorstand geholfen nur in der Höhe einen Verlust ausweisen zu müssen, wie man es offensichtlich in Absprache zwischen Bank und Prüfung gewillt war gegenüber der Vertreter- (oder Haupt-) Versammlung vorzulegen. Weitere und in der Gesamtsumme noch weit höhere Verluste wurden damit offensichtlich unterdrückt oder in Folgejahre verschoben, was auch eine Steuerersparnis von ca. 35 % der nicht vorgenommen Verluste in den nächsten Jahren als weiteren ungesetzlichen Vorteil zur Folge gehabt haben kann, da hiermit ungesetzlich ein Verlustübertrag durchgeführt wurde, was durch die Steuergesetzgebung nicht mehr oder nur noch höchst eingeschränkt möglich war und ist.

b) Im Sachanlagenspiegel des Jahresabschlusses 2003 der Bank wird ein Zugang von 2.727.943 € also von 5.335.393 DM aufgeführt, ersichtlich gemäß Abschluss 2003 wie unter a) beim Genossenschaftsregister. Warum aber ein Zugang nahe 40 % an Gebäude- und Grundstückswerten kein Hinweis an die Hauptversammlung nach sich zog, lässt Folgendes vermuten, was ich ebenfalls beantrage unter dem Gesichtspunkt der Bilanzfälschung zu überprüfen. Nahe 100 % des angeführten Betrages wurde eventuell damit das Gebäude angekauft, welches die Vermutung nahe legt, dass es weit über einen aktuellen Verkehrswert angekauft wurde. 5,3 Mio. DM für dieses Gebäude sprengen jeden realistischen Wertansatz.

Es legt weiter die Vermutungen nahe, die der Würdigung der Bilanzfälschung und der Untreue bedürfen, wenn man in der Öffentlichkeit weiß, dass der betroffenen Gebäudenachbar finanziell mehr als nur in Bedrängnis war. Es legt die Vermutung nahe, dass es sich in erster Linie um einen Rettungserwerb handelte. Dieser Rettungserwerb könnte somit aus bilanztechnischen Gründen deutlich erhöht durchgeführt worden sein, da es für die Bank um die Bedienung von Forderungen gegenüber dem Gewerbekunden gegangen sein kann und dass sich die Verkaufssumme voll in Höhe der Forderung bewegte, oder mindestens in Beziehung damit gestanden haben könnte. Damit könnte anstatt einer Abschreibung in einem Kreditfall auch noch die Bilanzverbesserung der Bank über die Sachanlagen dargestellt worden sein, was in diesem Jahr ohne nachteilige steuerliche Auswirkungen für die Bank möglich war.

c) in dem unter a) genannten Protokoll der Vertreterversammlung zu diesem Abschluss führte der Vorstand aus, dass in im Jahr 2003 brutto über 25.000.000 DM (12,9 Mio. €) für Kreditverluste aufzuwenden waren und davon 2,7 Mio. DM (1,4 Mio. €) mit Auflösungen von Einzelwertberichtigungen verrechnet wurden. Hier kann vermutet werden, dass im Zusammenhang mit dem Gebäudekauf eine Auflösung einer dem Kreditengagement zuvor zugeordneten Einzelwertberichtigung erreicht worden sein könnte, die nicht mehr verkraftbar gewesen wäre. Dies könnte einher gegangen sein mit einer Überbewertung gegenüber einem realistischen Kaufpreis, dass neben der Vermeidung vom Ausweis des weiteren Kreditverlustes auch noch Effekte in Millionenhöhe erzielt worden sein könnten, die den horrenden gesamten Kreditabschreibungen noch entgegengerechnet worden sein könnten. Dadurch hätte der Vorstand mit Unterstützung der gesetzlichen Prüfer die Lage der Bank weit besser dargestellt haben können, als sie tatsächlich gegeben war. Dies hätte für den Vorstand und andere Verantwortliche über einen Kauf des Gebäudes in Verbindung mit den Forderungen über dem Verkehrswert zur Folge gehabt, nicht noch mehr in Kritik zu geraten und die eigene Position in Gefahr zu bringen weil die bilanzielle Sachwertposition neben den GuV-Auswirkungen ungerechtfertigt verbessert dargestell wäre. Dies wäre zwar in den tatsächlich anzusetzenden Werten und in den Folgen kommender Jahre zu Lasten der Bank gegangen, aber um die negativen Folgen für das Ansehen der Verantwortlichen zu vermeiden, vielleicht aus deren Sicht der bessere Weg gewesen.

d) Die Fortführung der Bilanzfälschung des heutigen Vorstandes Johannes Herzog mit allen zusätzlich Verantwortlichen der Bank und der weiteren Unterstützung der gesetzlichen Prüfung durch den Genossenschaftsverband liegt darin begründet, dass er die Bewertung des an das Bankgebäude Kraußoldstrasse 6 in Marktredwitz angebauten Gebäudeteiles trotz Leerstandes auch nach vier Jahren beibehält. Das Gebäude ist auch nach anhaltender Diskussion in der Öffentlichkeit und bekannt gewordener Aussagen aus Kreisen der Bank stark sanierungsbedürftig und ist sogar von Einbruch von Wasser bedroht oder gar betroffen. Eventuell wäre dringend eine Überprüfung durch die Berufsgenossenschaft nach statischen Mängeln angeraten, da obere Räume als Büroräume genutzt werden.

Durch die Unterlassung einer Sachverständigenschätzung verzichtet Herr Herzog offensichtlich auf die Ermittlung des tatsächlichen Wertes nach dem Niederstwertprinzip des HGB und sonstiger Vorschriften um heute oder in den letzterstellten Jahresabschlüssen der Bank nicht eine Sachwertabschreibung vornehmen zu müssen und um nicht auf die Abläufe im Zusammenhang mit der Eigentumsübernahme hinzuweisen. Damit verstößt er augenscheinlich gegen die bereits genannten Bilanzierungsverpflichtungen. Es dürfte sich nicht nur um einen kleinen Betrag handeln. Der in Mitteilung von den Bankvorständen angekündigte Umbau des Gebäudes hätte eventuell sogar zur Folge, dass der Altbestand gegen Null zu bewerten wäre, da der Umbau nahe den Kostens eines Neubaus kommen könnte. Der Einbau von Fenstern in bisher geschlossenen Fassaden dürfte dafür nur ein kleiner Hinweis sein. Eventuell verhindert die in der Vergangenheit geschaffene bilanzielle Situation sogar die beste Lösung für das Gebäude im Sinne der Eigentümer der Bank, den Mitgliedern und wäre den Verantwortlichen ebenfalls anzulasten.

Zu II. Wie schon unter I. aufgezeigt, hatte der Vorstandssprecher der Bank am 14. Oktober 2004 vor der Vertreterversammlung von Bruttoverlusten von über 25.000.000 DM (12,9 Mio. €) für das Jahr 2003 berichtet. Bereits im Jahr 2000 wurden bei der Bank 5,261 Mi. DM (2,7 Mio. €) an Kreditverlusten verzeichnet. Die Jahre 2001 und 2002 weisen trotz der unter I.a) aufgezeigten Lageberichtsvermerke der Bank schon 19,1 Mio. DM (9,8 Mio. €) an Kreditverlusten auf. Damit ergeben sich für vier Jahre Kreditverluste in Höhe von nahe 50.000.000 DM oder (25 Mio. €), wobei überdurchschnittlich Abschreibungswerte bei der Bank bereits die Jahre vorher zu verzeichnen waren. Die gesetzliche Prüfung, namentlich Herr Herzog und Herr Grothoff, haben Beihilfe zu jegliche Sorgfaltspflicht weit überschreitende Abschreibungswerten und damit der Untreue gegen das Vermögen der Bank geleistet, in dem die Vorstände nicht auf die Verlustvermeidung im Hinblick auf den schon angesprochenen Kommentar zur Sorgfaltspflicht und Haftung von Vorstandsmitgliedern nach § 34 GenGesetz und dessen Kommentierung hin geprüft wurden, aber auch z.B. nach § 29 Kreditwesengesetz und anderer Rechtsvorschriften, beurteilt und bewertet wurden. Die Prüfer tragen Mitschuld daran, dass nach den Anfangsverlusten die massiven Folgeverluste duldend in Kauf genommen wurden. Die Mitschuld dafür wird durch die unter I. genannten Bilanzpraktiken untermauert. Der Genossenschaftsverband hat rechtliche Verpflichtungen auf der Seite der Bank, aber auch auf seiner eigenen Seite hinter seine Strukturvorhaben und Durchgriffsmöglichkeiten bei der Bank angestellt

III. Im Hause der VR-Bank Marktredwitz wurde mit den Prüfern im Jahr 2003 augenscheinlich ein Untreuetatbestand gegen die Vorstände der Raiffeisenbank Arzberg-Selb erkannt, die im Jahr 2001 mit der RV-Bank Marktredwitz-Selb fusionierte und auch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Raiffeisenbank Arzberg-Selb dürfte aber unter direkter Führung, also nicht der in den 90-er Jahren hinzu fusionierten Institute, wahrscheinlich nur den Bruchteil an Verlusten erzielt haben, den die verantwortlichen Vorstände der VR-Bank Marktredwitz in der oben aufgeführten Zeit zu verantworten haben. Die Prüfer des Genossenschaftsverbandes, namentlich Herr Herzog und Herr Grothoff, sowie die Aufsichtsräte der VR-Bank Marktredwitz haben wissentlich die Anzeige der Untreue gegen die Vorstände Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer unterlassen, obwohl die Vorstände Marth und Dittrich von der VR-Bank Arzberg-Selb fast zur selben Zeit mit der Strafverfolgung belegt wurden. Dazu führt § 41 des Genossenschaftsgesetzes zusätzlich aus, dass die Aufsichtsräte hinsichtlich ihrer eigenen Sorgfaltspflicht wie die Vorstände nach § 34 GenGesetz zu behandeln sind.

e) Eine Fortführung der Praxis das Niederstwertprinzip im Sinne der Richtlinien im Forderungsbereich auch in den Folgejahren nicht anzuwenden lässt sich aus dem schließen, dass die VR-Bank Marktredwitz in allen Folgejahren Bilanzen vorlegte, die nur marginal steuerlichen Ertrag auswiesen. Die deutet daraufhin, dass die Abschreibungen und Wertberichtigungen in aller Regel so gerechnet werden, dass sich keine Bilanzverluste ergeben.

Ich stelle Strafantrag laut oben aufgeführten Ausführungen gegen die jeweils zuständigen Vorstände der Bank wegen Bilanzfälschung und massivem Untreueverdacht und stelle diesen Strafantrag wegen aktiver Mitwirkung und Beihilfe speziell gegen alle tätigen Aufsichtsratsvorsitzenden, aber auch gegen jedes einzelne Mitglied des Aufsichtsrats der Bank.

Ich stelle somit einen Strafantrag gegen die Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern, namentlich Herrn Johannes Herzog, auch als heutiger Vorstand der Bank und Herrn Raimund Grothoff wegen dringendem Verdacht der Mitwirkung an fortgesetzter Bilanzfälschung, Beihilfe zur fortgesetzten Untreu nach § 266 StGB, sowie Strafvereitlung zugunsten der früheren Vorstände der VR-Bank Marktredwitz. Ich beantrage die Überprüfung der Vorteilnahme von Herrn Herzog, der durch die Begünstigung des nachvollziehbaren Bilanzbetruges und die Handhabung einer laxen Prüfung der persönlichen Verantwortung der Vorstände der VR-Bank Marktredwitz und die Vermeidung der Strafverfolgung verschiedenster Untreuevorgänge Einfluss auf die Vorstände und auch auf die Aufsichtsräte nehmen konnte, um sich mit Unterstützung des Genossenschaftsverbandes Bayern einen bestbezahlten Posten bei der Bank in der Vorstandsposition verschaffen zu können.

Dass Herr Johannes Herzog die Strafverfolgung nicht betrieben hat, könnte damit zusätzlich begründet sein, dass zwei der von ihm eventuell zu beschuldigenden Vorstände, nämlich Herr Reinhold Wolf und Herr Karl Krämer, das nach dem Kreditwesengesetz geforderte Vieraugenprinzip der Bank zu erfüllen hatten und die Bank mit weiterhin hohen Kreditverlusten und ohne steuerbare Erträge führen durften oder mussten, bis er selbst nach einer Wartefrist die Zulassung erhalten hat um nachfolgender Vorstand der Bank werden zu können. Ohne diese Maßnahme hätte die Bank nach den Vorgängen im Jahr 2004 keinen rechtmäßigen Vorstand mehr gehabt und hätte die Nachbesetzung aus den über 30 Bewerbern mit Befähigung vornehmen müssen. Herr Herzog besaß die aufsichtsrechtliche Genehmigung zu dieser Zeit noch nicht. Dies dürfte ein klarer Hinweis auf eine Vorteilserzielung für Herrn Herzog sein, wenn er die Strafverfolgung trotz der Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes nicht einleitete.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2232

Till

19. August 2007, 23:32 Uhr

Betreff: Vorstandsmoral

Wie tief Herr Herzog, wollen Sie noch sinken? Wie ist das wenn man jeden Morgen sich selbst im Spiegel ansehen muß, macht Spaß was?
In dem Geflecht aus Lügen und Intrigen kennt ihr Beiden euch da eigentlich noch aus?
Der Gipfel war doch wohl die Falschinformation des Bafin in der Sache Maschinen von Manfred Bleil, die ihr jetzt auf einmal selbst mitersteigert haben wollt, obwohl vor Gericht euer Vorgänger Wolf noch erklärt hat, es gäbe ein Gutachten und Karl Krämer aussagte es gäbe doch keines!
Als das Bafin dann eine Stellungnahme anforderte, die dritte Version, zusammen mit dem Gebäude hättet ihr auch die Maschinen ersteigert.
Tja, nach und nach ettarnt ihr euch selbst. Beide hattet ihr einmal die Möglichkeit, am Anfang eurer Karriere bei der VR Bank reinen Tisch zu machen, aber ihr habt sie nicht genutzt. Wer vertraut euch nun eigentlich noch?
Herr Herzog, das Problem mit dem Lügen ist doch, daß man sich unbedingt merken sollte was man gestern gesagt hat! Herr Herzog, Sie sind nicht mehr tragbar. die Bank geht mit Ihnen zusammen immer weiter in den Keller! Wie hoch war übrigens der Verlust an Bilanzsumme im ersten Halbjahr 2007 ? 20 Mio, oder gar 30 ? Oder noch mehr ? Haben Sie wieder Durchhalteparolen gegenüber dem Aufsichtsrat abgegeben, so inder Art, die Talsohle ist durchschritten, oder wir sehen Licht am Horizont? Der Aufsichtsrat muß das ja glauben, ist er doch wohl selbst tief verstrickt in die Machenschaften der Bank.
Und Sie Herr Herzog, üben Sie nicht pausenlos Druck aus auf die Herren Aufsichtsräte, weil Sie halt viel wissen?
Es wird Ihnen nicht viel nützen, kommt ja doch alles raus, dauert nicht mehr lange!
Gute Nacht, Till.

   

Nr. 2231

Noch anonym

18. August 2007, 20:09 Uhr

Betreff: Strafanträge

An einer der oft liest,

der Strafantrag in Nr. 2393 ist taggleich abgeschickt worden und könnte den Verantwortlichen der Bank bereits ungeheueres Kopfzerbrechen bereiten. Auch der Strafantrag in Nr. 2450 ist schon in Kuverts und wird ohne Verzögerung in den Postkasten wandern. Doch jeder, der von sich aus eine Anzeige macht, bewegt die Behörden etwas mehr. Hier im Gästebuch gibt es genug Material und Gründe die dies rechtfertigen und man kann alles mit Fakten hinterlegen, nichts ist aus den Fingern gesogen. Es wäre sogar sinnvoll einen Strafantrag raus zu kopiern und im eigenen Namen nochmal zu stellen.

   

Nr. 2230

Einer der oft hier liest und entsetzt ist was da abgeht

18. August 2007, 18:46 Uhr

Betreff: Strafantrag

Jetzt habe ich sehr oft hier gelesen. Auch habe ich des Öfteren schon von Strafantrag gelesen.
Sind das nur leere Drohungen, dann sind hier nur Schreibelinge am Werk, oder folgen den Worten auch Taten, dann wären die vielen vielen Seiten auch was Wert und nicht nur Schall nd Rauch.

   

Nr. 2229

Noch anonym

18. August 2007, 18:19 Uhr

Betreff: Strafantrag bei Generalstaatsanwaltschaft wegen Forderungsverzicht vom Frühjahr

Noch anonym, Marktredwitz, den 19. August 2007


Generalstaatsanwaltschaft München

Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bonn

Einschlägige Tageszeitung im Süddeutschen Raum



Strafantrag wegen Untreue nach § 266 StGB gegen

Herrn Johannes Herzog, Herrn Reinhold Wolf und Herrn Uwe Heidel, Vorstandsmitglieder der VR-Bank Marktredwitz eG

sowie amtierende Aufsichtsratsvorsitzende der VR-Bank Marktredwitz eG

wegen unberechtigter Vermögensaufgabe in Höhe von ca. 432.000 € zu Lasten der Genossenschaft und ihrer Mitglieder.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Februar dieses Jahres kaufte die Stadt Wunsiedel die örtlich sehr bekannten Gaststätten, Pensionen und Ausflugslokale Waldeslust und Jägerstüberl in der Straße Luisenburg in Wunsiedel in einer in der örtlichen Presse genannten Kaufsumme von 1 Mio. €. Mit den Eigentümer bestanden von Seiten der Bank zu diesem Zeitpunkt Finanzierungen die in einem parallel geschlossenen Vertrag über den Forderungsverzicht zwischen der Bank und den Kunden mit einer Summe von 1,092 Mio. € beziffert wurden.

Die Vorstände der Bank haben parallel zum Kaufvertrag mit den Kreditkunden diese notarielle Verzichtserklärung abgegeben, in der vereinbart wurde, dass die Bank auf jede weitere Forderung verzichtet, wenn aus wahrscheinlich einem Kaufvertrag zu einem der beiden Objekte eine Summe von 660.000 € bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im März 2007 bei der Bank eingegangen ist.

Somit haben die Verantwortlichen der VR-Bank Marktredwitz mit größter Wahrscheinlichkeit an Kaufverträgen für beide Objekte mitgewirkt. Es ist anzunehmen, dass für ein Objekt von der Bank zuvor ein Verkehrswertgutachten erstellt wurde, welches den oben aufgeführten Betrag von 660.000 € deutlich überstieg. Trotzdem willigten die Bank verantwortlichen dieser Verkaufssumme zu und verzichteten damit auf nachweislich gesicherte Beträge eventuell in sechsstelliger Größenordnung.

Man kann vermuten, dass die Trennung der Kaufsumme von 1 Mio. € deswegen so gestaltet wurde, dass die Lastenfreistellung auf dem zweiten Objekt den Forderungsverzicht durch die Bankvorstände vertuschen sollte.

In der genannten notariellen Verzichtsvereinbarung wurde auf weitere bisher der Bank übereignete und verpfändete Sicherungswerte verzichtet ,die mit großer Wahrscheinlichkeit die Lücke des Finanzierungsbetrages gegenüber den Kunden, der gesamten Kaufpreissumme beider Objekte oder gar nur zu dem mit 660.000 € verkauften Objekt gedeckt hätten und diese freigestellt. Somit dürfte hier ein schwerer Verdacht eines gravierenden Untreuetatbestandes gegen anvertrautes Vermögen gegeben sein.

Beihilfe dazu dürften mindestens die Aufsichtsratsvorsitzenden geleistet haben aber eventuell sogar der gesamte Aufsichtsrat der Kreditgenossenschaft. Eine Vermögensaufgabe in dieser Größenordnung ist weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Genossenschaft gedeckt. Am 25 Juni 2007 fand die Vertreterversammlung der Genossenschaft statt. Dabei wurde gegenüber den Vertretern augenscheinlich absichtlich nicht zu diesem Vorgang Bericht erstattet um die Verantwortung von Vorstand aber auch Aufsichtsrat nicht gewahr zu machen.

Beihilfe zur Strafvereitlung dürften mit großer Wahrscheinlichkeit die anwesenden Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern geleistet haben, die den Vorgang sicher im Rahmen der Prüfungshandlungen der gesetzlichen Prüfung bei der Kreditgenossenschaft gesehen haben und diesen offensichtlich nicht zur Anzeige gebracht haben.

Sämtliche Vertragsunterlagen müssten sowohl bei der Bank, als auch bei dem beurkundenden Notar vorliegen. Die Handhabung führt zudem aus dem verzichteten Betrag in aller Regel konkret daraus zur Verkürzung der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer, wodurch neben der Bank und den Mitgliedern auch die öffentliche Hand geschädigt worden sein dürfte.

Sowohl die Sitzungsunterlagen des Vorstandes der Bank aber auch die des Aufsichtsrates dürften eventuell Aussagen zu Beratungen in den Gremien zu dem Fall selbst enthalten. Auch die Revisionsunterlagen der genossenschaftlichen Prüfer für den entsprechenden Prüfungszeitraum dürften wesentliche Erkenntnisse mindestens zu deren Einschätzung zu dem Fall erbringen. In die gebundenen Prüfungsberichte geht in aller Regel als Ergebnisse hieraus ein Einzelprüfungsprotokoll für den Kreditfall ein. Aufzeichnungen und sonstige Vermerke behalten die Prüfer auch noch in weiteren verschlossenen Akten zurück. Auch beantrage ich zu prüfen, ob die Prüfer nicht gar selbst zur gewählten Handhabung gefragt wurden, beratend tätig waren und den Forderungsverzicht zu Lasten des Genossenschaftsvermögens nicht auch noch befürwortet haben und somit einer Straftat direkt Vorschub geleistet haben.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2228

Ein Mitglied

17. August 2007, 13:33 Uhr

Betreff: Unterlassungserklärung

Im einem der letzten Beiträge gibt die Bank endlich zu daß, sie ihre Mitglieder und Kunden betrogen hat und dies in Zukunft unterlassen wird. Das ist aber doch nur die Spitze des Eisbergs. Denn was ist mit den falsch abgerechneten Wertstellungen auf den Darlehenskonten und Girokonten, die die viel zu langen Wertstellungsfristen bei Schecks und Lastschiften. Wieviel Gutschriften sind erfolgt und nach welcher Berechnungsmethode, Kein Mensch weiß, ob diese Berechnung jetzt auch stimmt und kein Außenstehender kann nachvollziehen, ob wirklich alle Geschädigten entschädigt wurden.
"Webmaster bitte hier weitere Untaten anfügen. "
Es scheint es wird immer nur etwas zugegeben, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt.Ein orientalischer Basar ist da wirklich ein Kindermärchen dagegen. Die Salamitaktik ist scheinbar die Strategie nach der man in der VR-Bank arbeitet. Das war schon bei den Wertberichtigungen so, indem man nur die jeweiligen vorhandenen Mittel dafür verwandte und den Rest in die Folgejahre schob. Egal, ob dies mit dem geltenden Recht übereinstimmte. Rechtsverstösse und Rechtsbeugung stehen ganz oben in der Tagesordung bei den Verantwortlichen in dieser Bank. Die Aufsichts- und Prüfungsorgane versagen
total und entziehen sich ihrer Verantwortung.
Der Vorstand Herzog ist mitlerweile zur tragischen Figur mutiert. Bei den Kunden, Mitgliedern, Mitarbeitern im ganzen Geschäftsbereich mag ihn überhaupt keiner mehr und beim Genosenschaftsverband war man froh, das man ihn wegloben konnte. Dorthin gibt es auch kein Zurück mehr. Wie schon in einem der Beiträge angeführt, der Verband wird ihn fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel. Bei den vielerlei Verfehlungen während seiner Prüferzeit und als Möchtegern-Vorstand ist er mit Sichrheit auch für den Verband nicht "wiederverwendbar". Aus den Beiträgen von Ex-Vorständen ist erkennbar, daß Herzog in seiner Prüferzeit skrupellos vorgegangen ist, ohne eine Spur von Fairness und Gerechtigkeit.
Apropos Gerechtigkeit, wie soll denn Herzog als Vorstand jetzt plötzlich Recht und Unrecht auseinanderhalten können, wenn er es vorher schon als Prüfer nicht konnte oder wollte.Daher kann er auch von niemanden Mitleid erwarten. Dies sind die Auswüchse, die der Verband sich selber heranzüchtet. Mit blindem Kadavergehorsam, nach oben Buckeln und nach Unten treten.

   

Nr. 2227

Wissender

17. August 2007, 10:59 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz gibt wohl als erste in Deutschland Unterlassungserklärung ab

Unterlassungserklärung zu irreführenden Kontoauszügen VR-Bank MAK eG in Vorreietrrolle

das Urteil im Leitsatz:
I ZR 87/04 Verkündet am:
11. Januar 2007
Walz
Justizamtsinspektor
als Urkundsbeamter
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ : nein
BGHR : ja
Irreführender Kontoauszug
UWG § 5 Abs. 1; UWG a.F. § 3
Die Kontoauszüge einer Bank sind irreführend, wenn zwar bei den einzelnen Gutschriften zutreffend zwischen den Daten der Buchung und der Wertstellung unterschieden, bei der optisch hervorgehobenen Angabe des Kontostands am Ende des Auszugs aber nicht deutlich darauf hingewiesen wird, dass darin auch noch nicht wertgestellte Beträge enthalten sein können, über die bis zur Wert-stellung noch nicht ohne Belastung mit Sollzinsen verfügt werden kann (Fortfüh-rung von BGH, Urt. v. 27.6.2002 - I ZR 86/00, GRUR 2002, 1093 = WRP 2003, 975 - Kontostandsauskunft).
BGH, Urt. v. 11. Januar 2007 - I ZR 87/04 - OLG Celle
LG Hannover


hier klicken......
:selberschuld:

   

Nr. 2226

Ol.

17. August 2007, 07:45 Uhr

Betreff: Wie gefährlich es ist mit der VR-Bank zusammen zu arbeiten

Ich habe es mit meinem Betrieb am eigenen Leib erfahren wie gefährlich es sein kann mit der VR-Bank zusammen zu arbeiten wie sich das verhält mit Risikoeinstufung durch eine Bank und den Risikoklassen. Auf einmal haben die Druck auf mich gemacht. Ich weiß heut was es heißt als latent gefährdet bezeichnet zu werden. Da hört die Freundschaft und manchmal auch gutes Benehmen auf. Wie ich dann zu anderen Banken gegangen bin war das erste Thema, warum denn die Genossen mit mir nicht klar kommen und nicht in erster Line meine Firma.

Gott-sei-Dank hat sich die Sparkasse weich kochen lassen und da bin ich jetzt rundum zufrieden. Sogar mein Rating haben sie verbessert, hat man mir gesagt, nach dem man am Anfang vorsichtig gewesen sei. Da krieg ich normale Zinsen, wenn mal was zu Anlegen ist und auch beim KK kann man problemlos mit denen reden und im Darlehen gibt’s gar keine Probleme. Aber ich kann wieder ruhig arbeiten und muss mich nicht dauernd um Bankdinge kümmern, weil mich irgend einer anruft er braucht das oder das. Und vor allem ich kann auch wieder ruhiger schlafen.

Das was in Wunsiedel mit der VR-Bank passiert ist, das hat mich auch nervös gemacht, wenn ich den Eintrag Nr. 1372 angeschaut habe, wie die die Sachen einfach abgeholt haben und dem Kunden bis heut dafür kein Geld gegeben haben. Wenn Johannes Herzog dazu geschrieben hat, es sei alles richtig gewesen, dann ist er als ehemaliger Revisor noch der Schlimmste von allen. Wie gesagt ich hab gerade noch die Kurve gekriegt, bevor ich mit der VR-Bank den Bach runter gegangen wär.

   

Nr. 2225

Nordlicht

15. August 2007, 14:11 Uhr

Betreff: Veröffentlichung im Unternehmensregister

Der Jahresabschluß der VR-Bank ist inzwischen im Unternehmensregister veröffentlicht. Unter der Adresse

https://www.unternehmensregister.de/ureg/;jsessionid=EB08ABFA4C88EF7E086B450B281CEAD8.www03-2?submitaction=showDocument&id=420618&

ist er für jeden nachzulesen.

Bei nur einer groben Durchsicht fällt dann aber doch eine Aussage auf, die gerade zu unglaublich klingt und heute nicht weiter kommentiert wird:

Zitatanfang:
"Mit Beschluss vom 05. April 2006 wurde die sofortige Beschwerde der Bank gegen den Ordnungsgeldbeschluss des LG Bamberg vom 09. Januar 2006 zurückgewiesen.

Der Ordnungsgeldbeschluss bezieht sich auf das Urteil des LG Bamberg vom 26. März 2003, wonach die Bank gegenüber Verbrauchern zu unterlassen hat, folgende Klauseln in Darlehensverträgen nebeneinander zu verwenden:

"Verzinsung:

Die Zinsen werden berechnet aus dem Darlehenssaldo jeweils zum 30. des Kalendermonats. Die Zinsen sind fällig am 30. eines jeden Monats.

Darlehensrückzahlung:

Demnach beträgt die Leistungsrate aus Zins und Tilgung zur Zeit (Betrag), jeweils fällig am 1. des Kalendermonats, erstmals am 1. ....."

Für Rückerstattungsansprüche von Kunden haben wir im Jahresabschluss 2005 eine Rückstellung in ausreichender Höhe gebildet. Im Jahresverlauf 2006 gelang es uns mit Unterstützung eines namhaften IT-Beratungsunternehmens und der Verbraucherzentrale Bremen eine kundenfreundliche Berechnungsmethode zur Ermittlung etwaiger Ansprüche zu entwickeln. Bis zum Jahresabschluss wurden sämtliche noch bestehende Darlehensverträge nach dieser Methode nachberechnet und ein bestehender Anspruch den Kunden erstattet."

Zitatende



Und nur am Rande:

"Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht."

Der Gesetzestext dazu lautet:
(4) Bei Gesellschaften, die keine börsennotierten Aktiengesellschaften sind, können die in § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen unterbleiben, wenn sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieser Organe feststellen lassen.

Das mag ja für den Vorstand noch gelten Beim Aufsichtsrat ist das doch nicht mehr anzunehmen oder soll gar nicht gesagt werden, wieviel der die Mitglieder insgesamt kostet!?!

   

Nr. 2224

Nordlicht

15. August 2007, 12:28 Uhr

Betreff: zu Beitrag 2443 - Aufsichtsrat

Der Beitrag 2443 schließt mit dem Satz:

"Sonst werden die Aufsichtsräte ebenfalls an vorderster Front mit den alten Vorständen und auch dem neuen Vorstand in den Strudel geraten."

Der Beitragschreiber hat noch die Hoffnung, daß der Aufsichtsrat sich noch mit einem Befreiungsschlag aus der Misere ziehen könnte und damit das Kartell des Mauern, Vertuschens und Schweigens" endlich auseinander fällt.

Nachdem, was bisher hier alles zu lesen war, gibt es so viele Ansatzpunkte für Verfehlungen des Vorstands, wo ein Aufsichtsrat hätte reagieren müssen!
Beispielhaft und nicht abschließend sei hier nur noch einmal genannt:
- Auskunfsverweigerung des Vorstands über den Verbleib der von Herrn Bleil abgeholten Gegenstände
- durch den Verband bestätigte jahrelange mangelhafte Organisationsstruktur der Bank
- durch ehemalige Vorstände getätigte und zugegebene Straftaten, z.B. Beihilfe durch den wissentlichen Transfer von Bestechungsgeldern
- durch den Vorstand erfolgte Freigabe von Sicherungen bei gleichzeitigem Forderungsverzicht der Bank zum Schaden der Mitglieder
- Zustimmung zu einem vermutlich überteuerten Kauf einer Immobilie (zur Rettung der Bilanz) und jahrelanger Leerstand wegen unrealistischer Nutzungskonzepte
- Trotz der Hinweise des Verbands Genehmigung von Bilanzen, die nicht alle zu berücksichtigenden Wertberichtigungen enthalten, obwohl es dafür kein Wahlrecht gibt

Daneben wurde hier ja schon angedeutet, daß einige Aufsichtsratsmitglieder aufgrund Ihrer Position auch eine beruflichen Vorteil für sich haben/hatten durch Mandate oder die Betreuung von Kunden der Bank.
Die mangelhafte Information der Vertreter über die "wahre" Situation der Bank auf der Vertreterversammlung und die mangelhafte Leitung von Vertreterversammlungen (z.B. Nichtbeachtung von Anträgen) sind weitere Punkte.
Schließlich die nicht nachvollziehbare "Freizeichnung" von ausscheidenden Vorständen durch unglaubliche Aufhebungsverträge, die die Mitglieder sowohl in der Geltendmachung von Schadensersatz behindert und sie als auch zwingt für diese Herren Monat für Monat die Betriebsrente zu zahlen.

Es bleibt festzuhalten, daß der Aufsichtsrat schon so tief mit im Morast drin steckt, daß er eigentlich nicht mehr ungeschoren davon kommen kann. Denn der Aufsichtsrat haftet persönlich und jeder für sich für die Fehler der Amtsführung des gesamten Aufsichtsrats.

Aussitzen wird auf Dauer nichts helfen, auch wenn Vorstand und Verband dies versuchen und vermutlich entsprechenden Druck auf alle Aufsichtsratsmitglieder ausüben (Nötigung ist auch strafbar!?!) damit das Kartell dicht hält.

Nur ein umfassendes Geständnis und die Unterstützung bei der Aufklärung der Missetaten könnte sich vielleicht analog zu Strafgerichtsprozessen strafmildern auswirken.
Vielleicht könnte man ja mal prüfen, ob hier die sog. "Kronzeugenregelung" greifen könnte, um das Kartell zu knacken.

   

Nr. 2223

Wissender

15. August 2007, 11:50 Uhr

Betreff: Das mit dem Firmengeflecht könnte die größte Bombe werden für die VR-Bank

Wenn das mit dem Firmengeflecht einmal genau überprüft würde, was hier schon angesprochen worden ist, dann könnte es wie eine Bombe mitten ins Zentrum der Bank wirken. Ich bin überzeugt, dass das als Kreditnehmereinheit zu werten ist, bei den rechtlichen Verhältnissen in den einzelnen Firmen. Wenn sich da Überschreitungen der Höchstkreditgrenze der Bank ergeben würden, dann würde das haftende Eigenkapital als Berechnungswert der Groß- und Höchstkreditgrenze wie ein Stein absacken. Das könnte fast bis zur zeitweiligen Schließung der Bank Auswirkungen haben. Warum die Prüfung und die neuen Vorstände das noch nicht aufgegriffen haben? Die würde so etwas jetzt weg fegen wie ein Tornado von einer Sekunde auf die andere.

   

Nr. 2222

Aus dem Genossenschaftsbereich

15. August 2007, 10:31 Uhr

Betreff: Die große Last für den Aufsichtsrat für Vergangenheit und Zukunft

Zu allen Zeiten hat der Aufsichtsrat sehen können welche Entwicklung die VR-Bank im Verhältnis zum Landesdurchschnitt genommen hat. Bei jeder Bilanzerstellung war der Aufsichtsrat dabei, wie man sich mit dem Vorstand beraten hat, dass seit dem Jahr 2000 keine Gewinn mehr aus dem normalen Bankgeschäft zu erzielen war. Und so kann man den Aufsichtsrat auch gerne an den Beschlüsse zur Entnahme aus den Rücklagen erinnern, die im Vorfeld der Vertreterversammlungen notwendig gewesen sind. Wer dann noch einen Vorstand auf der Basis arbeiten lässt, dass man sich falsche Statusbericht zur Risko- und Ertragslage vorlegen lässt, neben der Feststellung der Prüfung, dass die Vorstände der Geschäftleitung nicht fähig sind, der kann sich nicht herausreden selbst unschuldig an der Misere der VR-Bank Marktredwitz zu sein. Wenn man dann als Aufsichtsratsvorsitzender vor der Versammlung noch widersprüchlichen Blödsinn über gelbe und rote Ampeln quatscht, verkünden lässt, dass man im Widerspruch zu Genossenschaftsgesetz und Satzung nicht in die Unterlagen einsehen kann, der disqualifiziert sich selbst. Und einer der größten Hämmer ist dann selbstverständlich auch noch, dass man einem Vorstand eine Freifahrtschein mit einem Aufhebungsvertrag ausstellt und die Vertreter dann mit sämtlichen Winkelzügen dazu bringt ein Jahr später dies auch noch abzusegnen, ohne dass man selbst zu den festgemachten Tatsachen auch nur einen Satz sagt.

Eigentlich ist es kaum fassbar, dass bei der letzten Versammlung der Aufsichtsrat nicht einmal komplett vertreten war. Bei dieser wiederum wichtigen Entscheidung zu fehlen, ist unentschuldbar. Der Aufsichtsrat muss sich im gesamten besinnen, welch wichtige Aufgabe er wahr nimmt. Jeder der auch noch politisch tätig ist, muss wissen, welchen Schaden die Bank für unsere tatsächlich gebeutelte Region angerichtet hat. Die VR-Bank dürfte trotz allem in der Spitze irgendwo zwischen 25 und 30 % des Bankenmarktes abgedeckt haben. 50 Millionen an Kreditverlusten sind in einer Potenz zu sehen, die auf dem gesamten Geschäftsgebiet und ihrer gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit lastet. Erschwerte Kreditbedingungen, wie durch ungesundes Kreditgeschäft durch diese Bank geschaffen und von dem heutigen Vorstand Johannes Herzog gnadenlos durchgezogen, sind eine äußerst schwere Hypotheken für Gewerbe und kreitnahfragende Privatpersonen, die man sich bewusst machen muss. Diese Bedingungen wurden aber in den letzten Jahren von Aufsichtsrat und auch genossenschaftlicher Prüfung geduldet, obwohl man die negativen Entwicklungen sicher sehen konnte. Und der Verband hat auch den Arzberger Bereich anscheinend mit der Fusion Anfang der 90-er Jahre mit der Raiffeisenbank Schoeneck im Vogtland auch noch zusätzlich belastet.

Die Verantwortung muss im Gesamten gesehen werden. Der Aufsichtsrat kann sich seiner Verantwortung nur damit stellen und den Beweis dazu abliefern, wenn er endlich die Vergangenheit abstreift. Der Genossenschaftsverband wollte mit Herrn Herzog unterbinden, dass fremde Kräfte, unbelastete Personen, Einblick erhalten könnten in diese Machenschaften und die Untätigkeit der eigenen Prüfer zur Verhinderung der unsauberen Geschäfte und der Kreditverluste offenkundig werden könnten. Die Prüfer Herzog und Grothoff hätten vor Jahren ganz andere Wege einleiten müssen, als eine von ihnen auf den Vorstandsposten zu bringen.

Wie in einem der letzten Einträge schon formuliert, nimmt der Vorstand Herzog nun die Verantwortung für die Wirkung aus dem vielleicht bevorstehenden letzten Akt im Hinblick auf die Sauereien in der Wertstellungspraxis im KK- und Girobereich, die über Jahrzehnte hinweg abgelaufen sind, auf sich. Auch der Aufsichtsrat weiß Bescheid, egal was man in den Versammlung vorträgt. Und wer im Aufsichtsrat nicht Bescheid weiß, der hat absichtlich die Augen verschlossen und ist seiner ebenfalls gesetzlich geregelten Sorgfaltspflicht tagtäglich aus dem Weg gegangen. Die Verstrickungen und Verwindung aufbrechen, das muss passieren. Sonst werden die Aufsichtsräte ebenfalls an vorderster Front mit den alten Vorständen und auch dem neuen Vorstand in den Strudel geraten.

   

Nr. 2221

Ein Mitglied

14. August 2007, 11:23 Uhr

Betreff: Unfähig

Was haben die ehmaligen und jetzigen Vorstände, denn überhaupt richtig gemacht.Das glaube ich ist in Sekundenschnelle aufgezählt. Ganz anders verhält es isch über die negativen Seiten. Wenn man die letzten Beiträge liest, dann fragt man sich, wo kann man denn dieser Bank bzw. seinen Vorständen überhaupt noch trauen. Die Abzocke ist pefektioniert. Es werden sogar Guthabenstände ausgewiesen, die zinstechnisch gar keine sind und dann werden Zinsen belastet.
Die Vorstände einer Bank müssen doch auch die einschlägigen Urteile kennen oder sie hoffen immer darauf, daß es die Kunden nicht mitkriegen. Wieso gelingt es dem Genossenschaftsverband nicht, diese unzumutbaren Mißstände abzustellen. Für mich stellt sich die Frage, wo die unfähigeren Leute sitzen in Marktredwitz oder in München. Aber wahrscheinlich wollen sie sich gegenseitig an Unfähigkeit überbieten.
Daß hier auf dem Niveau einer Bananenrepublik gearbeitet wird, zeigt sich ja in dem Prozeß gegen K.N. Schmiergeld und Korruption zählen scheinbar zum Grundwissen eines Bankvorstanes in unserer VR-Bank. Oder Veruntreuung wie Falle Herzog. Was ist eigentlich mit dem Heidel los? Ist der schon auf Tauchstation, weil man von ihm nichts mehr hört und sieht. Aber nichts mehr tun und machen, damit man nichts falsch macht, ist auch nicht der richtige Weg.
Dem Aufsichtsrat liegen die dicken Brocken Flex, Flex und Gold, Gold, Gold noch immer schwer im Magen. Obwohl das kann ja nur die Spitze des Eisbergs sein, wenn diese beiden Kredite ins Verhältnis setzt zum Gesamtvolumen, das den Bach runter gegangen ist. Liebe Vorstände und Aufsichtsräte macht weiter so, dann schafft ihr es schon, "den Weg Frei zu machen", damit unsere Bank über den Jordan geht.

   

Nr. 2220

Beobachter

14. August 2007, 11:21 Uhr

Betreff: Lässt sich der Aufsichtsrat für Johannes Herzog noch tiefer in den Sumpf ziehen?

Nachdem in letzter Zeit immer mehr Ungeheuerlichkeiten ans Tageslicht gekommen ist, was bei der VR-Bank in Marktredwitz die letzten Jahre abgelaufen ist, muss man sich fragen, ob der Aufsichtsrat nicht erkennt, dass er nur noch mehr zwischen die Mühlen geraten kann, wenn er nicht den Befreiungsschlag ausführt? Warum gesteht man nicht ein, dass man vielleicht durch den Verband und den neuen Vorstand Johannes Herzog unter Druck gestanden war und darum eventuell den doch schon sehr eindeutigen Untreueverdacht mit dem Forderungsverzicht von 430.000 € in der Angelegenheit Waldeslust nicht auch noch bei der Vertreterversammlung präsentiert hat.

War die Zwickmühle so groß, dass man den Regress gegen die alten Vorstände Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer auch die Beigabe einer solchen Verfehlung durch den neune Vorstand und ehemaligen Prüfer Johannes Herzog nicht auch noch hinzufügen wollte? 800.000 € ungesicherte Forderungen für Blutzuckerstreifen und mit Goldgeschmack, 1,12 Mio. € (mindestens !) für Flexscheiben in Slowenien produziert, bei uns nur gehandelt und letztendlich von A... als Schrott erkannt? Dazu noch 430.000 € hergeschenkt von dem Vorstand, der in den beiden ersten Fällen als Prüfer in zwei Jahren Überziehungen von 746.000 € nicht unterbunden hat, bei einem Kreditvolumen von ursprünglich schon 4,5 Mio. DM oder in einem Jahr für eine Telefonnummernvorwahl und dann für die anscheinend nur verschenkten Blutzuckerstreifen ungesichert an die Millionegrenze?

Lässt sich der Aufsichtsrat wirklich weiter in dieses Spielchen ein? Lässt man sich vom Vorstand Reinhold Wolf wirklich so brüskieren, dass man dessen gerichtliche Aussage zur Kenntnis nehmen muss, dass er nicht mal weiß, für was 130.000 € nach Asien überwiesen werden und dass man 65.000 US-$, 30.000 und 70.000 € irgendwie als Schmier- und Bestechungsgelder nach Afrika gegeben hat und dass man die Reisen dorthin auch noch mit zehntausenden als Bargeldbeigabe bedient hat? Stellt man sich weiterhin neben solche Vorstände, oder distanziert man sich endlich von ihnen?

Ist es keine Erkenntnis, dass der Mann, der ein Kreditengagement damit aus den Büchern nimmt, in dem er die Genossenschaft anscheinend massiv und auch noch trickreich geschädigt hat nur auf dem Vorstandssessel Platz nehmen konnte, in dem er die Verhältnisse in der Vergangenheit eben nicht verfolgt hat? Wer kann es sich vorstellen, dass der Prüfer, der gegen die Vorstände direkt vorgeht, die Vorstände Heger, Wolf und Krämer wegen Untreue belangt, wie es ja im Fall der Arzberger Vorstände Marth und Dittrich geschehen ist, dann der Nachfolger auf dem Vorstandsposten werden könnte? Dies ist doch nur denkbar, wenn man einen leisen Übergang wählt, wenn man sein ungeheures Wissen zum eigenen Vorteil einsetzt. Aber nicht einsetzt und die Interessen der Mitglieder und der geschädigten Kunden wahr zu nehmen, sondern nur im Interessen der eigenen Karriere.

Wie sich Herr Herzog in all den Fällen auch neben den Kreditverlusten verhält spricht dazu Bände. Die Keule könnte er über ein folgenschweres Urteil zum schon bestehenden Gutachten in der Wertstellungs- und Gebührenangelegenheit bekommen. Hier steht er jetzt ja auch in der Verantwortung wenn er seinen Vorgängern komplett den Freifahrtschein ausgestellt hat. Auch sein Verhalten mit den Sicherheiten in Wunsiedel sagt einiges aus.

Genau dies muss sich auch der Aufsichtsrat vergewissern. Rückendeckung für die alten Vorstände bei Verfolgung der Arzberger Kollegen und Rückendeckung für die Vorgänge um Herr Herzog heißt sich solidarisch dazu zu erklären und ebenfalls die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Eigentlich sollten die Aufsichtsräte schon genug Erkenntnis haben aus dem, dass man in Marktredwitz 50 Millionen an Kreditverlusten produziert hat. Man sollte darüber nachdenken, wie viel diese Bank auch dazu beigetragen hat, dass der Landkreis Wunsiedel in Bayerns großen Tageszeitungen als Schlusslicht bei Einwohnerentwicklung und Arbeitsplatzentwicklung bezeichnet werden muss. Eine schwierige Region braucht alles andere als marktdynamisch operative Vorstände die gegen das genossenschaftliche Regionalprinzip erstoßen und die Verluste auch noch her holen, sie braucht gewissenhafte Vorstände und auch Verwaltungsgremien.

Dass der Genossenschaftsverband Wunsiedel, Selb und Marktredwitz mit dem Kürzel jwd (janz weit draußen) abgetan hat, dass kann man auch erkennen. Die Verwaltungsgremien, sprich Aufsichtsrat müssen erkennen, dass der Verband diese Bank und seine eigene Mitverantwortung am Dilemma damit unterbuttern wollte, dass man auch noch einen eigenen Mann an die Spitze der Bank bringt. Hat man unsere Region auch noch dazu missbraucht Sanierung für das Vogtland mit zu tragen, wie es scheint, oder waren es einfach nur die Expansionsbestrebungen um über den tschechischen Zipfel Asch bis Eger drüber zu fusionieren? Nirgends sind auch Bilanzvermerke denkbar, wo darauf hingewiesen wird, dass Wertberichtigungen nicht vorgenommen worden sein können, nur weil es die Bank nicht mehr tragen kann. Nur weil man selbst die Finger drauf hatte , glaubte man dies auf Seite X bzw. ungelesen festhalten zu dürfen. Eventuell bedauert man aber aus den Fehlern des Herrn Herzog in München bereits selber seine Besetzung für die VR-Bank in Marktredwitz.

   

Nr. 2219

Geschädigter

13. August 2007, 20:57 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Es ist ja langsam lächerlich und vor allem unverständlich, daß sich die Staatsanwaltschaft nicht um die Belange um die VR-Bank Marktredwitz annimmt. Jedenfalls wird in der örtlichen Presse nichts konkretes berichtet.
Können die Vorstände dieser Genossenschaftsbank nunmehr unternehmen oder unter-
lassen was diese wollen? Ist die Objektive Berichterstattung der Presse bereits gekauft worden, beispielsweise durch ständige Inserate, die gutes Geld den Zeitungen bringen oder gehören die von der Staatsanwaltschaft und von der Bankenaufsicht bereits zu denen wie bei der Siemens AG. Komisch, dass dieses Unternehmen im Blickfeld der Presse und in den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft steht - dieses "Pack" von Unschuldigen. Na ja, vielleicht müssen bei der VR-Bank Marktredwitz noch ein paar Millionen Euro veruntreut und Mitglieder geschädigt werden, bevor die Ermittler tätig werden. Gibt es bei der VR-Bank Marktredwitz eigentlich noch einen Aufsichtsrat - wahrscheinlich ist dieser (weil gekauft) schon mundtod.
Wenn ich zuständig wäre - oh Mann oh Mann. Was nicht ist, kann sich aber noch ändern. Nix für Ungut!

   

Nr. 2218

Ol.

13. August 2007, 13:18 Uhr

Betreff: Wie gefährlich es ist mit der VR-Bank zusammen zu arbeiten

Ich habe es mit meinem Betrieb am eigenen Leib erfahren wie gefährlich es sein kann mit der VR-Bank zusammen zu arbeiten wie sich das verhält mit Risikoeinstufung durch eine Bank und den Risikoklassen. Auf einmal haben die Druck auf mich gemacht. Ich weiß heut was es heißt als latent gefährdet bezeichnet zu werden. Da hört die Freundschaft und manchmal auch gutes Benehmen auf. Wie ich dann zu anderen Banken gegangen bin war das erste Thema, warum denn die Genossen mit mir nicht klar kommen und nicht in erster Line meine Firma.

Gott-sei-Dank hat sich die Sparkasse weich kochen lassen und da bin ich jetzt rundum zufrieden. Sogar mein Rating haben sie verbessert, hat man mir gesagt, nach dem man am Anfang vorsichtig gewesen sei. Da krieg ich normale Zinsen, wenn mal was zu Anlegen ist und auch beim KK kann man problemlos mit denen reden und im Darlehen gibt’s gar keine Probleme. Aber ich kann wieder ruhig arbeiten und muss mich nicht dauernd um Bankdinge kümmern, weil mich irgend einer anruft er braucht das oder das. Und vor allem ich kann auch wieder ruhiger schlafen.

Das was in Wunsiedel mit der VR-Bank passiert ist, das hat mich auch nervös gemacht, wenn ich den Eintrag Nr. 1372 angeschaut habe, wie die die Sachen einfach abgeholt haben und dem Kunden bis heut dafür kein Geld gegeben haben. Wenn Johannes Herzog dazu geschrieben hat, es sei alles richtig gewesen, dann ist er als ehemaliger Revisor noch der Schlimmste von allen. Wie gesagt ich hab gerade noch die Kurve gekriegt, bevor ich mit der VR-Bank den Bach runter gegangen wär.

   

Nr. 2217

Freund der banken

12. August 2007, 11:22 Uhr

Betreff: zum Urteil BGH I ZR 87/04 falscher Kontoauszug

das Urteil im Leitsatz:
I ZR 87/04 Verkündet am:
11. Januar 2007
Walz
Justizamtsinspektor
als Urkundsbeamter
der Geschäftsstelle
in dem Rechtsstreit
Nachschlagewerk: ja
BGHZ : nein
BGHR : ja
Irreführender Kontoauszug
UWG § 5 Abs. 1; UWG a.F. § 3
Die Kontoauszüge einer Bank sind irreführend, wenn zwar bei den einzelnen Gutschriften zutreffend zwischen den Daten der Buchung und der Wertstellung unterschieden, bei der optisch hervorgehobenen Angabe des Kontostands am Ende des Auszugs aber nicht deutlich darauf hingewiesen wird, dass darin auch noch nicht wertgestellte Beträge enthalten sein können, über die bis zur Wert-stellung noch nicht ohne Belastung mit Sollzinsen verfügt werden kann (Fortfüh-rung von BGH, Urt. v. 27.6.2002 - I ZR 86/00, GRUR 2002, 1093 = WRP 2003, 975 - Kontostandsauskunft).
BGH, Urt. v. 11. Januar 2007 - I ZR 87/04 - OLG Celle
LG Hannover

Typischer Fall:
Das heisst wenn Sie einen Kontoauszug haben, der im Soll ist und darauf eine Haben Buchung ist die schon im Kontostand auftaucht, aber noch nicht wertgestellt ist liegt genau der BGH Fall vor.

Beispiel: Kontostand zu 10.08 und Wertstellung zum 12.08 ist auf Kto Auszug

Also alles zum Moderator Wird abgemahnt!!

   

Nr. 2216

Freund des Kunden

11. August 2007, 14:41 Uhr

Betreff: Suchen und an wunsiedeler Kreis schicken

Liebe Leute anbei Entscheidungen zu unzulässigen Allgemeinen Geschäftsbedingung und falschen Wertstellungen. Wenn Ihr Verträge (auch frühere) mit solchen Bedingungen habt schickt Sie einfach zur Prüfung an den Administrator. Bei falschen Wertstellungen schickt die Kontoauszüge.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Lassen Sie sich Zeit, lesen Sie und denken Sie nach! Ein Freund hat mal zu mir gesagt: Die haben Dir doch versprochen, dass sie für Dich den Weg freimachen wollen. Warum gehst Du immer Rückwärts?

Betrifft auch die VR-Bank Marktredwitz eG
Und
Und



Fehlerhafte unwirksame AGB

- Beachtet eine Bank nein Unterlassungsurteil nicht wird gegen sie ein Ordnungsgeld verhängt ( LG Bamberg 2 O 375/02...VR-Bank Marktredwitz)

- AGBG § 6 Abs.3
Das Festhalten am Vertrag kann für den Verwender einer Klausel unzumutbar sein (BGH V ZR 26/01)

- Bei langfristig angelegten Sparverträgen ist eine formularmässige Zinsänderungsklausel, die dem Kreditinstitut eine inhaltlich unbegrenzte Zinsänderungsbefugnis einräumt, unwirksam (BGH XI ZR 140/03) Hier: „Die Bank zahlt am Ende eines Kalenderjahres den im Jahresverlauf durch Aushang bekanntgegebenen Zins für das Combispar-Guthaben“

- Zinsberechnungsklausel: Folgende Klauseln dürfen in Darlehen nicht nebeneinander verwendet werden:
Verzinsung:
Die Zinsen werden berechnet aus dem Darlehenssaldo jeweils zum 30. des Kalendermonats. Die Zinsen sind fällig am 30. jeden Monats.
Darlehensrückzahlung:
Demnach beträgt die Leistungsrate aus Zins und Tilgung zur Zeit (Betrag), jeweils fällig am 1. des Kalendermonats ( LG Bamberg 2 O 375/02....VR-Bank Marktredwitz)

- Eine kundenbelastende Zinsberechnungsklausel genügt dem Transparenzgebot nicht, wenn es Aufgabe des Kunden bleibt, zwischen Zinsberechnung und Tilgungsverrechnung einen inneren Zusammenhang herzustellen und die unausgesprochene Konsequenz zu erkennen, dass bereits getilgte Schuldbeträge witer zu verzinsen sind ( BGH XI ZR 149/96)
Hier: „ Vom Beginn der Tilgung ab, werden die Zinsen von dem am Schluss des Vorquartals noch nicht getilgten Restkapital berechnet. Der die Zinsen übersteigende Betrag der Leistung wird am Schluss eines jeden Kalenderquartals zur Tilgung des Kapitals verwendet.“
Ebenso: „Die Zinsen werden im Kalenderjahr der Auszahlung aus dem Darlehensbetrag und in den Folgejahren aus dem Kapitalbetrag per 31.12.des Vorjahres berechnet. Die in den Monatsraten enthaltenen Tilgungsanteile werden nur zum Schluss des Kalenderjahres auf die Darlehensschuld verrechnet“

- Zinsanpassungsklauseln: Eine variabele Zinsanpassungsklausel die lediglich auf das „Zinsniveau am Geldmarkt“ oder auf die „Veränderung des Marktzinses“ bzw „des allgemeinen Zinsniveaus“ abstellt, ohne den Markt, den Referenzzins und die Anpassungsmarge anzugeben ist wegen Verstoss gegen das Transparenzgebot gegenüber Nichtkaufleuten unwirksam ( LG Dortmund 8 O 559/99; LG Köln 26 O 29/00)

- Bürgschaften:
Die Bürgschaft erfasst die Forderung auch dann, wenn die vereinbarte Laufzeit des/der vorstehend genannten Vertrags/Verträge verlängert wird (Prolongation); dies gilt ebenfalls, wenn mit der Laufzeitverlängerung eine Änderung der Konditionen verbunden ist. ( LG Bamberg 2 O 375/02...VR-BankMarktredwitz)

-Bürgschaftserstreckung: Werden Zins- und Tilgungsraten auf einem Konto in laufender Rechnung belastet, so sind dadurch entstehende Kontoüberziehungen (Kreditinanspruchnahme über den vereinbarten Kredit hinaus oder ohne ausdrückliche Vereinbarung) für die Dauer von 3 Monaten zusätzlich gesichert ( LG Bamberg 2 O 375/02...VR-Bank Marktredwitz)

- Bürgschaft § 776 BGB: Ein formularmässiger genereller Verzicht auf die Rechte aus § 776 BGB ist nach § 9 AGBG unwirksam. Hier: „Der Bürge verzichtet auf die…Rechte aus § 776 BGB“ (BGH IX ZR 328/98)

- Bürgschaft § 770 II BGB: Durch den formularmässigen Ausschluss der Einrede der Aufrechenbarkeit wird der Bürge unangemessen benachteiligt, wenn der Ausschluss auch für den Fall gilt, dass die Gegenforderung des Hauptschuldners unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist; gegebenenfalls ist der Ausschluss insgesamt unwirksam, selbst wenn im konkreten Fall die Gegenforderung weder unbestritten noch rechtskräftig festgestellt ist. ( BGH IX ZR 171/00) Hier: „…„Der Bürge verzichtet auf die Einreden der .... und Aufrechenbarkeit.“


- Höchstbetragsbürgschaft unwirksam: ( Schleswig Holsteinisches OLG 5 U 179/95 ) Hier:“…Dieser Betrag (Höchstbetrag der Bürgschaft) erhöht sich um die Beiträge, die als Zinsen, Provisionen, Spesen und Kosten jeder Art auf den verbürgten Höchstbetrag anfallen oder durch deren Geltendmachung entstehen; dies gilt auch dann, wenn die Beträge durch Saldofeststellung im Kontokorrent jeweils Kapitalschuld geworden sind und dadurch der verbürgte Höchstbetrag überschritten wurde.“


- Die formularmässige Sicherungsabtretung aller Ansprüche eines Darlehensnehmers aus seinem Arbeitsvertrag ist unwirksam, wenn für die Verwertung Nr. 20 AGB-Banken gelten soll ( BGH WM 1992, 1359; WM 1994, 1613; BGH XI ZR 289/04 ).

- Grundschuld als Sicherheit: Die in allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, nach der bei einer nicht zur Tilgung aller Forderungen ausreichenden Zahlung auf eine Grundschuld dem Gläubiger erlaubt sein soll, nach seinem billigen Ermessen die Zahlung auf die Forderung zu verrechnen, stellt eine unangemessene Benachteiligung des Sicherungsgebers im Sinne von § 9 AGBG dar und ist deshalb unwirksam. (BGH XI ZR 155/98) Hier: „Reicht der Erlös aus der Verwertung der Grundschulden nicht zur Befriedigung sämtlicher dadurch gesicherten Forderungen aus, so wird nach billigem Ermessen der Bank verrechnet. Entsprechendes gilt für eine auf die Grundschulden geleistete Zahlung“

- § 3 UWG: Kontostandsauskunft:
Eine Bank handelt wettbewerbswidrig, wenn sie die automatisierte Kontostandsauskunft an ihren Geldautomaten so einrichtet, Dass Rentenüberweisungen am Monatsende schon vor der Wertstellung als Guthaben ausgewiesen werden mit der Folge, dass Kunden über den Stand ihrer Konten irregeführt und dadurch zu Kontoüberziehungen veranlasst werden können, die sie zur Zahlung von Überziehungszinsen verpflichten (BGH I ZR 86/00)

- Irreführende Gestaltung von Kontoauszügen: Auf einem Kontoauszug ist ein Guthaben gebucht und ausgewiesen das tatsächlich erst 3 Tage später wertgestellt wurde (Verstoss gegen § 5 UWG) Folge: hebt der Kunde den Betrag sofort am ersten Tag der Buchung ab, kann er ins Minus geraten ( BGH I ZR 87/04)

- Ist in einem Verbraucherkredit der effektive Jahreszins nicht angegeben gilt der gesetzliche Zinssatz. Die Bank muss nachrechnen ( OLG Celle 3 U 86/94)

- Die Zusendung einer unverlangten e-mail zu Werbezwecken verstösst grundsätzlich gegen die Guten Sitten im Wettbewerb (BGH I ZR 81/01).

-


Falsche Wertstellungen:

- Bei der Bank eingereichte Schecks sind spätestens binnnen drei Arbeitstagen nach Erhalt dem betreffenden Konto gutzuschreiben (BGH NJW 1997, 2042) (Währungsschecks 5 Tage)

- Überweisungen zugunsten eines Kontokorrentkontos müssen für denselben Tag erfolgen, an dem die Bank buchmässige Deckung erlangt., also am selben Tag des Eingangs (BGH NJW 1997, 2042)

- Bareinzahlungen sind am Tag der Bareinzahlung dem betreffenden Konto gutzuschreiben (BGH NJW 1997, 3168)

- Überweisungen, Lastschrifteinzüge, Daueraufträge oder Barauszahlungen zu lasten des Kontos sind taggenau auf den Tag des Geldflusses wertzustellen, insbesondere dürfen derartige Kontobewegungen zu lasten des Kontos nicht früher als am Buchungstag wertgestellt werden (BGH NJW 1997, 3168)

- Bei variablen Zinssätzen (Darlehen; Giro-Kontokorrentkonto) ist der Zinssatz parallel zu der Entwicklung des jeweiligen Bundesbankzinssatzes nach oben oder unten zu verändern, sobald sich dieser um mehr als 0,2% verrändert (OLG Celle WM 1991, 1025)

- Bei variablen Zinssätzen (Darlehen; Giro-Kontokorrentkonto) ist der Zinssatz parallel zu der Entwicklung des jeweiligen Bundesbankzinssatzes nach oben oder unten zu verändern, sobald sich dieser um mehr als 0,2% verrändert (OLG Celle WM 1991, 1025)

- Berechnung von Gebühren für Rücklastschriften sind unzulässig, wenn die Rückgabe der Lastschrift vom Bankkunden nicht zu vertreten ist ( BGH XI ZR 245/01).

- Bestimmungen in allgemeinen Geschäftsbedingungen, nach denen die Bank für die Benachrichtigung des Kontoinhabers über die Nichteinlösung von Schecks und Lastschriften sowie über die Nichtausführung von Überweisungen und Daueraufträgen wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, verstossen gegen § 9 AGBG (BGH XI ZR 197/00).

- Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, nach denen das Institut bei aus technischen und betrieblichen Gründen erfolgten, zeitweiligen Beschränkungen und Unterbrechungen des Zugangs zum Online Service auch bei grobem Verschulden nicht haftet, verstossen gegen § 11 Nr. 7 AGBGB. ( BGH XI ZR 138/00).

- Klauseln in allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, in denen für die Bearbeitung einer Pfändung gegen Kunden von diesen ein Entgelt gefordert wird, verstossen gegen § 9 AGBG. (BGH XI ZR 8/99).

- Eine vorformulierte Klausel, in der der Kunde sein Einverständnis mit telefonischer Werbung erklärt, enthält eine unangemessene Benachteiligung im Sinne von § 9 AGBG ( BGH XI ZR 76/98)

-Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Telekommunikationsdienstleistungs-unternehmens, in denen für das Stillegen des Telefonanschlusses ein Entgelt gefordert wird (Deaktivierungsgebühr) verstossen gegen § 9 AGBG ( BGH III ZR 199/01).


- Etwaige Verjährungen beginnen mit Kenntnis des Kunden von den fehlerhaften Tatsachen Art. 229 § 6 Abs. 4 EGBGB, § 199 BGB


:selberschuld:

Kommentar:
Und hier eine wichtige Entscheidung des BGH hier klicken.....

   

Nr. 2215

anonym aber nicht ganz uninformiert

10. August 2007, 20:51 Uhr

Betreff: mak

was hier abgeht ist höchst interessant,..

es wird nur langsam zeit, dass mit den stechern und handaufhaltern aufgeräumt wird...

   

Nr. 2214

Empörter Leser

10. August 2007, 16:00 Uhr

Betreff: Sodom und Gomorrha

Bei diesen Zuständen in der VR-Bank wundert man sich bloß mehr. Zuerst werden die Kunden beschissen mit Wertstellungen, Klau von Werkzeugen und dergleichen. Die Bilanzen gefälscht, das Vermögen der Mitglieder verschleudert, die Vertreter mit falschen Lageberichten verarscht und mit Falschinformationen zur Aufgabe von Regressansprüchen überredet. Die Liste ließe sich noch ellenlang fortsetzen. Dies hätte alles unter dem Deckmantel von seriösen Bankern ablaufen sollen, mit Rückendeckung des Genossenschaftsverbandes und dessen Knechte.
Mit einem Prüfer der zum Vorstand protegiert wird und somit der Bock zum Gärtner gemacht wird. Oder eine andere Redewendung sagt: den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
Aber, daß dieser ehemalige Verbandsmitarbeiter auch noch mit einer Mitarbeiterin turtelt und dann eine weitere Tussi aus seinem Intimleben auch noch in die Banken lanciert, schägt dem Faß den Boden aus. Ohne hier den Moralapostel heraus kehren zu wollen. Aber es geht nicht an, daß die altgedienten Mitarbeiter entlassen oder finanzielle Einbußen erleiden und der Herr Vorstand unterhält ein Mätressentum, wie man es früher an Fürstenhöfen praktizierte. Das zeigt doch welche charakterlichen Defizite hier vorhanden sind und allein deshalb ist Herr Herzog fehl am Platz. Vorbildfunktion war schon immer eine Führungsaufgabe. Schon aufgrund dieses Fehlverhalten hat sich H. Herzog disqualifiziert. Die Veruntreuung dieser gigantischen Summe (Peanuts?) setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Wieviel Mitschuld will denn dieser Aufsichtsrat noch auf sich laden, bis er endlich handelt. Vor allem kann mit einer fristlosen Kündigung H. Herzog ohne grosse finanzielle Klimmzüge für die Bank entsorgt werden. Für Munition hat er selbst genügend gesorgt.

   

Nr. 2213

Aus der Region

9. August 2007, 19:37 Uhr

Betreff: Geldverschleuderung und Weiberröcke – vom neuen Vorstand

Warum hat sich der Genossenschaftsverband denn ausgerechnet diesen Prüfer als Vorstand für die VR-Bank in Marktredwitz ausgesucht? Reichen die Probleme noch nicht was wir hier haben? Neben den Weiberröcken, die Johannes Herzog auch noch bevorzugt, wenn man schon die alten Mitarbeiter mit Interessenswahrung belegt, wie es im Lagebericht heißt, im Gehalt und sonstigen Ansprüchen zurückholt, aber SUN-Studio mit einer leitenden Position zu bedenken, wo man schon mit den Leiterin aus einem Teller fingert und auch noch fachfremde persönliche Referentinnen einstellen, da muss man sich über das Fingerspitzengefühl dieses Herren nicht mehr wundern.

Unglaublich ist es auch, warum man ihn noch nicht in einem Punkt an seinen eigenen Ansprüchen und Versprechungen gemessen hat und nach seiner eigenen Verantwortung gefragt hat. Niemand wie er weiß soviel über Flex und Slowenien und natürlich auch Österreich und Gold, Gold, Gold. Über jede einzelne Barauszahlung, egal ob über Schmiergeld, Bestechungsgeld in Euro oder in US-$, über jedes Reisegeld in fünfstelliger Höhe weiß Herr herzog seit mindestens drei Jahren, als man wahrscheinlich zu Reinhold Wolf sagte, entweder seinen ganz speziellen Kunden anzuzeigen, oder selbst gehen zu müssen. Eingeweihte Kreise haben erzählt von dem Gejammer, wie Reinhold Wolf lamentierte, meine Karriere, ich muss dafür haften.

Warum musste Reinhold Wolf nicht haften, wenn er die Blutzuckerstreifen großzügigst und ohne Sicherheiten finanziert hat, nachdem der Kunde mit den Telfonvorwahlnummern schon Schiffbruch erlitten hatte? Blankokredit in Höhe von 800.000 € aufgebaut angeblich auf eine einziges Geschäft mit dem Militäroberarzt von Guinea. Jeden anständigen Banker friert es bei so einer Konstellation, wie sie es dieser Vorstand mit Hilfe seiner Kollegen, des Aufsichtsrates, der 17.000 Mitglieder vertreten sollte und der Prüfungsleiter des GVB Raimund Grothoff und Johannes Herzog, entwickeln ließ. Dies ist schon so irreal, dass man sagen muss, da haben einige zusammen gesessen und beraten, welchen Bären man der Öffentlichkeit wirklich aufbindet. Es ist schon für hunderttausende von anständigen Bankern in unserem Land eine Beleidigung, dass man da nicht noch im Gerichtssaal gehandelt hat.

Und so wird es endlich Zeit, dass nun gehandelt wird. Es muss gehandelt werden dass dieser selbstherrliche Vorstand und ehemalige Prüfer zur Verantwortung gezogen wird und zwar sofort und unverzüglich. Stimmt es wirklich, dass man diesem Mann auch noch in eine doppelt so große Bank, wie die VR-Bank Hof weglobt? Wo sind wir angekommen in unserem land, aber vor allem im Genossenschaftswesen, wo ganz andere Grundsätze zu herrschen haben? Egal wie er mit Kunden in den so genannten latenten Risikoklassen verfährt, oder wie er mit der eigenen Mannschaft oder mit dem Wissen über die Mitverantwortung des Aufsichtsrates für die zustände der Vergangenheit verfährt, die Bilanz seiner Leistung, seit er hier ist, ist Katastrophal. Rückgang im Bilanzvolumen, keine Entlastung auf der Kostenseite, aber ein Einbruch ohnegleichen bei den Erträgen. Nicht die Mitarbeiter oder der Aufsichtsrat, oder seine ehemaligen Prüferkollegen zeigen im seine tatsächliche Bilanz auf. Es sind die Kunden der Bank über den Zuspruch und auch die Mitglieder über die Geschäftsguthaben. Mut ist nicht das Ding des Herrn Herzog. Das hat er bewiesen, wie er seine Ankündigung an die Vertreter eingehalten hat, sie noch im letzten Jahr zu informieren und jetzt, da es dringend angebracht wäre über den aktuellen Stand der Bank offen in der Öffentlichkeit zu sprechen, um Vertrauen zu schaffen. Aber auf der Basis weiteren Misserfolges scheint dies nicht möglich zu sein.

Kein Wort haben wir vernommen zu den Vorwürfen, warum er in dieser Situation sich auch noch erlaubt hat diese unsauberen Dinge mit der Waldeslust und dem Jägerstüberl auf diese Art durchzuziehen. Er selbst kennt die Konsequenzen am besten. Er hätte sie wahrscheinlich bis vor wenigen Jahren noch bei jedem anderen Vorstand sofort eingefordert. Wer 430.000 € an Genossenschaftsvermögen so mir nichts dir nichts weg gibt, der ist untragbar, sofort und ohne Umschweife. Keinen Tag hätte ein sonst unbescholtener Vorstand auf seinem Stuhl überlebt. Dies zeigt die Tragweite der Situation am allerdeutlichsten, was in Marktredwitz die wirklichen Hintergründe sind. Und es ist eine Schande für die Bank, dass dieser Mann nicht am nächsten Tag vor die Tür gesetzt wurde. Es ist eine Schande, dass dieser gravierende Untreuetatverdacht noch nicht behandelt ist und nur über die Öffentlichkeit zu bereinigen ist.

Es ist klar und eindeutig angesagt an den Aufsichtsrat, handeln oder nach dem altbewährten Sprichwort mit hängen.

   

Nr. 2212

Hannelore

9. August 2007, 18:51 Uhr

Betreff: Eigenartige Konstellation -- nachgehakt ?!

Es ist schon eine eigenartige Konstellation-- zum Beitrag 2084 vom 1.Juni 07 ist nichts passiert, es hat sich kein Staatsanwalt gekümmert---nichts.
Es geht hier nochmals um die Sache Flex, der nahezu jeden Tag beim H. war, nochmals:
Was hatten die alles zu besprechen ?
Wo sind die Millionen , die an Flex ausgereicht wurden und wann, verdammt noch mal, wird denn jetzt endlich die Justiz hellhörig und tätig ??
Sind eventuell Gelder in Österreich versickert, von einer der 6 Banken in L. aus, nahe der slowenischen Grenze, wo die Fabrikation von Flex war, hatte vielleicht auch H. einen Zugriff zu diesem Konto und sind vielleicht auch beide mal sogar miteinander nach L. gefahren? Wieso hat H. den Flex geschützt bei einem Prozess gegen Flex vor dem Gericht in Weiden, wo H.plötzlich den Warenbestand bestätigte und Flex die Verhandlung gewann mit dem wissentlich ?? falschen Lagerbestand? Wenn man jeden Tag beim H. sitzt, unterhält man sich doch nicht nur übers Wetter.Warum wird das alles nicht endlich aufgeklärt?
Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft, es liegt ein öffentliches Interesse zur Aufdeckung einer eventuellen Straftat vor !!! Oder sehen sie das anders? Schliesslich wurde hier unser Geld scheinbar verun treut !
Und die eigenartige Konstellation ist, dass dies alles so im Sand verläuft, so als ob auch die Justiz froh ist, dass sich die Beiträge im Wunsiedeler Kreis auf den Herzog konzentrieren, niemand mehr über den H. spricht und man den Fall Flex schon ad acta wähnt? und der Deutsche ist ja ein ganz vergesslicher, also hat man das jetzt schon vergessen?
Aus den Augen aus dem Sinn, und die Justiz hat keine Arbeit mehr damit. Das darfs nicht sein und wirds auch bei der Beteiligung nicht sein!

   

Nr. 2211

Ein Ex-Vorstand

9. August 2007, 14:20 Uhr

Betreff: Veruntreuung

Die Vorgänge um die VR-Bank Marktredwitz eG nehmen immer groteskere Formen an. Wenn ein Vorstand 430.0.000 € ( i.W.: vierhundertdreißigtausend) zu Lasten der Bank verschenkt, dann ist das ganz einfach Veruntreuung. Ein ähnliches Ansinnen wurde mir zu meiner Dienstzeit von einem Aufsichtsratsmitglied angetragen, der gleichzeitig auch Rechtsanwalt ist. Er kam mit seiner Mandantin um einen Forderungsverzicht zu erreichen, obwohl für das Sicherungsobjekt eine verbindliches Kaufangebot vorlag, das die Forderungen der Bank abgedeckt hat. Ich habe dies abgelehnt da dies einen Veruntreuungstatbestand dargestellt hätte. Dabei ging es nur um ein Zehntel der bei der VR-Bank Marktredwitz verschenkten Summe. Die Quintessenz daraus ist, dass es selbst Anwälte mit Recht und Unrecht nicht so genau nehmen, wenn des darum geht sich bzw. ihren Mandanten Vorteile zu verschaffen.
Im umgekehrten Fall ist der Aufsichtsrat verpflichtet, sobald er von einem derartigen Tatbestand Kenntnis erhalten hat, den Staatsanwalt einzuschalten, da stafrechtliche Relevanzen vorhanden sind. Wenn im Fall der VR-Bank Marktredwitz der Aufsichtsrat von dieser Veruntreuung Kenntns hat, hat er sofort zu handeln. Alles andere ist Beihilfe zur Veruntreuung. Auf Nichtwissen kann sich der Aufsichtsrat nicht berufen, da dieser Vorgang schon monatelang im Wunsiedeler Kreis publiziert wurde. In den meisten Banken würde so eine Vorgehensweise des Vorstandes zu dessen fristlosen Entlassung führen. Warum in Marktredwitz der Aufsichtsrat zögert, daüber läst sich nur spekulieren. Eins aber steht fest, solche Vorgänge sind unverzüglich d.h." ohne schuldhaftes Zögern" zur Anzeige zu bringen. Ob hier noch unverschuldetes Zögern vorliegt, muss eindeutig mit Nein festgestellt werden.

   

Nr. 2210

Jemand mit Einblick

9. August 2007, 12:37 Uhr

Betreff: Zwei kleine Fragen

Sehr geehrter Herr Herzog (Exprüfer und amtierender Vorstand der VR-Bank Marktredwitz),

auf jede Frage gibt es auch eine Antwort. Auch Sie können antworten. Auch hier im Gästebuch.

Warum haben Sie beim Gasthof Waldlust (Jägerstüberl) auf Forderungen in Höhe von weit über 400.000 Euro verzichtet obwohl weit ausreichende und vor allem genügende Sicherheiten vorhanden waren, die eine vollständige Bezahlung der Forderungen ermöglicht hätten? Und warum wurden diese Sicherheiten von Ihnen freigegeben?

Ist das nicht ein klassischer Fall von Untreue zum Nachteil unserer Mitglieder? Dieser Fall muß der Staatsanwaltschaft übergeben werden!

Es kann nicht angehen, dass andere Kunden und Mitglieder unserer VR-Bank, nicht nur falsch abgerechnet werden, sondern alles, was sie besitzen, verwertet wird und darüber hinaus jahrelang mit eidesstattlicher Versicherung und Zwangsmaßnahmen verfolgt werden. Nach allem, was bisher schon bekannt geworden ist, müßte endlich der Aufsichtsrat und die Vertreter die Konsequenz ziehen, ihn aus der Bank zu entlassen.
Höchste Zeit wird es ja!

Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter?

Und dann noch die Frage, wie kann es sein, dass viele Mitarbeiter unserer Bank entlassen werden oder Änderungskündigungen mit weniger Gehalt erhalten und gleichzeitig eine junge hübsche Empfangsdame aus dem Hotel in Bad Alexandersbad, in dem Sie lange Zeit wohnten als Sekretärin von Ihnen eingestellt wird.

   

Nr. 2209

Geschockter

9. August 2007, 08:34 Uhr

Betreff: Vor denen ist nichts sicher

Unglaublich, was die VR-Bank alles verbockt. Und Johannes Herzog lässt kein Fettnäpfchen aus in das er treten kann. Vom Radiointerview zur Spendengala, so hat er es sich vorgestellt. Er verspricht alles, was er nicht halten kann, ob es die rechtzeitige Bilanz an die Vertreter ist, oder dass man die Mitarbeiter lobt, die er in seiner unteren Schublade schon gestrichen hat. Und das Geschäft kann er auch nicht halten. Bei den Belastungen geht es steil bergab.

Aber es ist kein Wunder wenn man Bürgerstiftungen mit Reinhold Wolf aufmacht und der muss eine Woche später vor Gericht aussagen, dass nur Dank seiner Mithilfe Schmier- und Bestechungsgelder in der Hosentasche vielleicht nach Afrika transportiert worden sind, ohne darüber nachzudenken, dass 100 Kilo Gold sicher nicht im Flugzeug hertransportiert werden können. Aber Vorstandskollegen, Aufsichtsräte und Revisoren vom Genossenschaftsverband haben die Geschichte besser verstanden wie normal Sterbliche. Darum ist ja auch ein ausgewählter Prüfer Vorstand geworden.

Und so schafft es der neue Vorstand nicht sich zu lösen aus der Umklammerung der alten Machenschaften. Wie soll er auch, denn sonst wär er gar nicht da, wenn er es gleich angeprangert hätte. Vielleicht hätt er alte Kollegen damit geschadet, wer weiß? Einen gewissen O.H. hat man ja schnell ausgebucht und in den Topf zu den anderen 50 Millionen geworfen. Aber Johannes Herzog schafft es die Summe ganz schnell noch um eine halbe Million zu steigern, in dem er bei den sichern Krediten Geld verschenkt, während er andere Kunden piesackt. Eben alles um die Risikoklassen in der Bilanz klein zu kriegen. Das kann man dann erzählen und da wird man dann gelobt, egal wer dabei zugrunde geht.

Nichts kann man mit dieser Bank machen, wenn man normale Zinsen bei den Anlagen will, dann schimpfen die noch auf die anderen, die Schuld seien, dass man sein Geld weg holt. Aber man kann keine Existenzgründung mit denen machen und kein Darlehen, da wird man über den Tisch gezogen und Johannes Herzog will einem noch sagen, man sei ohne die Berechnung bei der Rückzahlung sicher noch besser weg gekommen und gewerbliche Kunden sollen bitte ja nicht kommen, die kriegen schon gar nichts mehr zurück. Bürgschaftsurkunden haben nicht gestimmt und was noch nicht alles. Bloß es war alles korrekt, auch wenn man die Sicherheiten abgeholt hat und es sich wie in Luft aufgelöst hat, alles korrekt laut Johannes Herzog und seinem Kollegen. Um anscheinend im Karlauer zu sprechen nur Schrottverwertung. Verwertung? Falsche Wortwahl, es war nur Entsorgung. Da haben sich die Vorstände gerne die Zeit dafür genommen sich selber vor Ort drum zu kümmern.

Und so bleibt es dabei, Jahrzehnte hat man uns über die Manipulation in der EDV oder durch gezielte Eingaben Zinsen über Wertstellungstage aufgedrückt, die es nie geben hätte dürfen, als bei uns die Lastschriften abgebucht wurden, oder wir die Überweisungen vorgelegt haben, oder Schecks gebracht haben oder wir Geld ein- oder ausgezahlt haben, usw. nach den heutigen Vorständen alles korrekt gelaufen.

Und so gehen Jahr für die Kunden. Oder muss man gar von Kundenflucht reden, wenn Johannes herzog mit breitem Lächeln vom Rückgang von 15 % spricht, da gibt sich der Aufschwung der anderen von selber. Das ist schon der reinste Galgenhumor. Rettung der eigenen Haut vor Rettung der Bank, das ist ein schlechte Grundlage für ein normales Bankgeschäft.

   

Nr. 2208

Thomas [ E-Mail

8. August 2007, 09:42 Uhr

Betreff: Herzog

Hallo liebe Leut,
da glaubt man ja wirklich nicht, dass da eine Prüfung in der Bank war.
Oder die stecken die Herren Prüfer da auch mit drin. Denn das die Fachprüfer das übersehen haben ist nicht zu glauben.
Es heißt doch in einem alten Spruch, nichts besseres kommt nach.
Wie steht es da mit Herrn Herzog?
Was sagt der zu diesem Skandal?



Thomas

   

Nr. 2207

Der Wissende

7. August 2007, 14:29 Uhr

Betreff: Kreditgrenzen

Hallo "Ein Mitglied. Da Sie bisher auf Ihre Fragen was es denn mit den Kreditgrenzen auf sich hat, keine Antwort erhalten haben, versuche ich als Externer Ihnen weiter zu helfen.
Die Grosskreditgrenze beträgt 10 % des Haftenden Eigenkapitals(HEK). Im HEK sind die Rücklagen (gesetzliche und andere), die Geschäftsguthaben der Mitglieder,sonstige Eigenkapitalersetzende Bestandteile und die Haftsummen, mit denen sich jedes Mitglied verpflichtet hat, werden zu 25 % angegerechnet.
Wird bei einem Kreditnehmer diese Grenze überschritten (bei der VR-Bank MAK ca. 3,2 Mio €) so ist eine Meldung an die Deutsche Bundesbank zu machen. Es gibt aber noch eine Vielzahl von ergänzenden Regelungen, die den Rahmen in diesem Beitrag sprengen würden. Die Grosskreditgrenze ist von Bank zu Bank untersschiedlich, da sie am HEK festgemacht ist. Zu Kreditgewährung ist die Genehmigung aller Geschäftsleiter (Vorstände) notwendig!
Bei Millionenkrediten wird ab 1,5 Mio € an eine Evidienzzentrale gemeldet. Hat ein Kreditnehmer bei mehreren Banken diese Grenze überschritten, so werden alle beteiligten Institute benachrichtigt. Diese Grenze ist gesetzlich festgelegt und betrifft jede Bank gleichermassen.
Bei Organkrediten ist ebenfalls die Zustimmung aller Geschäftsleiter und die ausdrückliche Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig. Betroffen hierbei sind insbesondere Kredite an Vorstände und deren Ehegatten und deren minderjährige Kinder. Als weitere sind zu wie vorstehend zu genehmigen Kredite an Aufsichtsratsmitglieder. Desweiteren Kredite an Unternehmen von Aufsichtsratsmitgliedern. Auch wie im Falle des jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden, der als Prokurist in einem Unternehmen angestellt ist und angenommen den Fall, dass dieses Unternehmen auch Kreditnehmer der VR-Bank ist, wäre diese Kreditgewährung ein Organkredit. Der Prokurist ist dann in einer Interessenskollision, welche Entscheidung er im Falle einer Genehmigung treffen sollte.
Die vorstehenden Regelungen sind im Kreditwesengesetz (KWG) definiert.

Außerdem gibt es noch die Höchstkreditgrenze nach § 49 Genossenschaftsgesetz (GenG). Diese Grenze wird von der General/Vertreterversammlung festgesetzt und wird im Regelfall an die Obergrenze im KWG angepasst. D.h. an einen Kreditnehmer dürfen höchstens 25 % des HEK gewährt werden.(bei VR-Bank MAK ca. 8,5 Mio €).
Das Fatale bei der VR-Bank MAK könnte sein, wenn es dazu kommt, dass Jahresabschlüsse erfolgreich angefochten werden und sich Veränderungen des Gewinns ergeben, damit die Rücklagen neuberechnet werden müssen, dann hat diese logischerweise auch eine Auswirkung auf das HEK. Somit wären alle Genehmigungen und Meldungen auf einer falschen Grundlage erfolgt und damit unrichtig. Da die verursachenden Vorstände nicht mehr im Amt sind, trifft es naturgemäss die neuen Vorstände und den Prüfungsverband, der seine Testate daraufgesetzt hat. Bei Eintreten dieser Konstellation, wird es für Herrn Herzog besonders schwer, da zuerst als Prüfer diese Dinge nicht erkannt hat und jetzt noch als Vorstand dafür gerade stehen muss.

   

Nr. 2206

Geschäftskunde der VR-Bank

6. August 2007, 14:21 Uhr

Betreff: Falsche Abrechnungen kein Betrug

Wenn es jetzt nachgewiesen wird, dass die Abrechnungen bei Darlehen und Giro- und Kontokorrentkonten falsch sind und das Geld immer noch nicht zurückbezahlt wird, ist das keine Betrug? War das nicht von Anfang an Betrug und die Verantwortlichen werden nicht zur Rechenschaft gezogen und die Eigentümer der Bank, die Mitglieder sind die Blöden und müssen dafür aufkommen? Und dann noch auf den falschen Salden weiter rechnen? Das müsste man dem Staatsanwalt mitteilen. Da muss die Not schon groß sein wenn man Urteile und gerichtliche Gutachten einfach nicht beachtet und das als Bank. Kein Wunder dass sie mit ihren Kunden so schofel umgehen.

   

Nr. 2205

Idealist

6. August 2007, 05:49 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Sehr geehrter Herr Herzog,
vermutlich rufen Sie dieses Gästebuch tagsüber öfter auf, um Neuigkeiten, die Sie, den Genossenschaftsverband Bayern und die VR-Bank in Marktredwitz betreffen, kurz
und bündig in diesem Gästebuch zu erfahren. Wenn Sie nicht Aal glatt oder weltfremd sind, dann müssen Sie doch schon schier verzweifeln., was in diesem "Bestseller" so
alles von diversen Individuen über Sie etc. geschrieben wird. Machen Sie mit Ihrem neuen und womöglich hilflosen Kollen Haidler der ganzen Kasperei ein Ende. Reden Sie mit dem Aufsichtsrat und ebenso mit den Mitgliedervertretern und bekennen Sie sich dazu, dass Sie ein vom Genossenschaftsverband Bayern erkorener und bei der
VR-Bank Marktredwitz integrierter Nichtsnutz seit dem ersten Tag - bereits als Prokurist - sind. Lassen Sie es nicht zu, dass sich die Schande um die Genossen-
schaftsorganisation endlos fortsetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen schweren Stunden ihren Dienst gewissenhaft tun, haben das nicht verdient. Hoffentlich
wissen Sie, was Sie in Ihrer letzten Stunde (die schon tickt) als Vorstand zu tun haben

   

Nr. 2204

Outsider

5. August 2007, 13:37 Uhr

Betreff: Die Vorgànge um den 11. Juli nochmal vergewissern

Ich finde die Eintràge ab 2320 herum immer noch immer hoch interessant. Vor allem, wenn die Sache jetzt ein paar Wochen zurùck liegt. Ein Banker muss sich doch Gedanken machen, wenn er Millionenkredite ausgibt. Warum hat Manfred Heger also den Flexkredit ausgegeben und warum hat Reinhold Wolf das Geld fùr die Blutzuckerstreifen ausgegeben, wenn er doch gesehen hat, dass zwar viel Geld abgeflossen ist, aber keines oder kaum was zurùck kam.

Wo stecken also die Verbrecher? War es wirklich nur K.N., den man fast drei Jahre verknacken wollte, oder waren es die die Herren der VR-Bank in Nadelstreifen und Krawatte, die sehr nahe mit den Kreditnehmer zusammen waren und das Risiko auf dei Bank geladen haben, aber bei Gelingen der Geschàfte sogar persònlich was versprochen haben? Was war bei Felx mit der Verbindung nach Osterreich, oder bei Gold, Gold, Gold mit dieser unglaublichen Ankùnidung von Transporten von goldstaub?

Wenn vor Zuhòrern im Gerichtssaal von Schmiergeld und Bestechung unter massiver Unterstùtzung einer genossenschaftlichen Bank in Form ihrer Vorstànde gesprochen wird, was haben wir fùr Zustànde. Kennen die Staatsanwàlte vor Ort das Geldwàschegesetz nicht, oder war ihnen das Wegsperren von K.N. so viel mehr wert. Mit dieser Kronzeugenregelung zu Gunsten von Reinhold Wolf und den anderen informierten Vorstànden und natùrlich auch den Prùfern Johannes Herzog und Raimund Grothoff, darf man sich nicht zufrieden geben. Wenn in Hof oder Wunsiedel nicht geschieht, dann muss es wirklich an hòhere Stellen gemeldet werden. Oder die Politik muss darauf aufmerksam gemacht werden.

   

Nr. 2203

Ein Mitglied

4. August 2007, 22:52 Uhr

Betreff: Vertriebsoffensive

Ein Insider hat mich über folgenden Sachverhalt infomiert: Die VR-Bank hatte zu Hegers Zeiten den Vertrieb von amerikanischen geschlossenen Immobilienfonds durchgeführt.Da soll die Bank ca 800000 - 900000 € an Provisionen eingenommen haben. Die Bank soll dabei 9 % Provision erhalten haben.Wenn man jetzt hochrechnet, kommt man ja auf eine Summe von 7 - 8 Millionen €. Mich schreckt dabei der Fernsehberecht von gestern abend auf. Der amerikanische Immobilienmarkt ist in einer Riesenkrise und die Preise der Immobilien sind noch total überzogen. Die Probleme der IKB-Bank sind darauf zurückzuführen. Die 3,1 Milliarden € die insbesondere von der staatlichen KfW-Bank zugeschossen wurden, sind letzten Endes wieder von uns Steuerzahlern gezahlt worden. Der Präsident der Bankenaufsicht hat sogar von der der schlimmsten Bankenkrise in seit 1931 gesprochen, die auf Deutschland zurollt. Wen es der als oberster Aufseher so ausspricht, dann müssen sich die Banken in Deutschland ganz schön warm anziehen. Auch genossenschaftliche Banken sollen stark betroffen sein. Was wird dann aus einigen sowieso dahinsiechenden Geno-Banken. Wie sollen die diese Krise überleben.
Aber wie geht das in unserer VR-Bank weiter. Dort sollen sogar die Kunden dahingehend beraten worden sein, denn Kauf diese Fonds durch Kredite zu finanzieren. Kommen daher nicht noch weitere Probleme auf unsere Bank zu, den es wird ja allenthalben von der Beraterhaftung gesprochen. Wenn hier auch noch um des lieben Profits willen, die Kunden ihr sauer verdientes Geld verlieren sollten, dann gute Nacht Rawatz. Ich hoffe doch, daß der neunmalkluge Ex-Prüfer diese
Gefahr für unsere Bank erkannt hat und die nötigen Vorkehrungen getroffen hat.
Außer er ist damit beschäftigt, seine Umsiedlung nach Hof zu vorbereiten.
Dann freut euch mal liebe Genossenschaftskolllegen in Hof, ihr seid zwar geografisch dann in Bayern immer noch ganz oben, aber genossenschaftstechnisch ganz weit unten. Mit solchen Leuten, wie den Ex-Prüfer kannst nur sagen:Gute Nacht Oberfranken, der Letzte macht das Licht aus.

   

Nr. 2202

Mitglied

4. August 2007, 19:23 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Bei der WestLB wurden Vorstände gefeuert wegen Unfähigkeit. Ist Untreue durch Tat oder Unterlassen von der Höhe des angerichteten Schadens abhängig, damit sich die Staatsanwaltschaft der Sache annimmt oder gelten bei den Genossen andere Werte, bevor ein Staatsanwalt oder Bafin-Beamter endlich seinen Ars... hebt und tätig wird?
Wurden neben den Vertretern, die verdummt wurden
Beamten der Bankenaufsicht durch Annehmlichkeiten des Genossenschaftsverbandes Bayern eingelullt? Es bleibt spannend und das Leid der vermeintlichen Vorteilsnehmer und der gleichzeitigen Verlierer wird für diese immer drückender. Wenn die Looser glauben, sich stillschweigend abzusetzen und damit der gerechten Strafe entgehen zu können, haben sich diese getäuscht. Zu deren Glück leben wir nicht im Iran, denn dort würden diese Schurken einfach öffentlich aufgehenkt. In unserem Lande bleiben Probleme bestehen und dort werden diese unbürokradisch gelöst - na sauber.

   

Nr. 2201

Ein Mitglied

4. August 2007, 07:44 Uhr

Betreff: Nach alter Gutsherrenart

Immer wieder wird in den Beiträgen von verschiedenen Kreditgrenzen gesprochen.
Für mich als Laien sind das Dinge die ich ohne Erklärung nicht verstehe. Da wird von Grosskreditgrenze, Millionenkredit, Zusammenrechnung von Krediten bei Firmen und Höchstkreditgrenze geschrieben. Ich wäre dankbar, wenn mir mal jemand das erklären kann und wie die Grenzen bei unserer VR-Bank Marktredwitz sind. Ich tappe da vollkommen im Dunkeln. Ich versuche zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Denn falls diese Grenzen in der VR-Bank überschritten worden sind oder immer noch sein sollten, dann frage ich mich wer denn für die Kontrolle in der Bank zuständig war und ist. Überall in unserem Staat gibt es Kontrollen ohne Ende, alles wird überprüft - das Finanzamt quetscht den letzten Cent aus uns raus, und hier sollten Grenzen überschritten sein, die sich mit Sicherheit nicht mehr im Cent-Bereich bewegen. Das alles, ohne dass es jemand bemerkt haben will. Was für ein Spiel läuft hier eigentlich? Hat sich in der VR-Bank Marktredwitz ein eigener Staat entwickelt, bei dem die hierzulande gültigen Rechtsnormen außer Kraft gesetzt sind und dort jeder der das Ruder in die Hand nimmt, seine eigenen Vorstellungen was Recht und Unrecht ist definieren kann. Angefangen bei den Herrn Heger, Wolf und Krämer, die unsere Bank als Selbstbedienungsladen betrachteten oder bei Herrn Herzog, der nach alter Gutsherrenart großzügig 430.000 € verschenkt.
Wer kann mir Hinweise geben, wie ich das Alles verstehen soll

   

Nr. 2200

Jürgen

4. August 2007, 06:30 Uhr

Betreff: moderne Raubritter

Es ist ja kaum zu glauben was heutzutage alles möglich ist. Früher hat man den Begriff Vertrauen mit den Banken in Verbindung gebracht. Heute muß man eigentlich genau das Gegenteil annehmen. Bei jedem Geschäft das einem von Bankseite angetragen wird kann man davon ausgehen das es dem Vorteil der Bank dient und nicht mehr dem Kundennutzen. Aber damit nicht genug. Zu den ohnehin teilweise überzogenen Zinsen werden die Darlehen und KK-Konten noch absichtlich verkehrt abgerechnet - zum Nachteil der Kunden. Sich dann noch hinzustellen und großspurig von einer soliden Bank zu sprechen ist der Höhepunkt. Die Statuten einer Genossenschaft besagen das die Geschäftsführung zum Wohle aller Genossen arbeiten muß. Bei der VR-Bank Marktredwitz hat man das wohl ganz vergessen. Nachdem es beim Führen der Bankgeschäfte in der Vergangenheit nicht so toll funktioniert hat sollten es einige Herren aus dem Vorstand der VR-Bank Marktredwitz mal mit der Schauspielerei versuchen. Ich denke die Beweise für das Talent dazu haben wir in der Vergangenheit ausreichend bewundern dürfen.

   

Nr. 2199

Ein Mitglied

2. August 2007, 13:06 Uhr

Betreff: Neuanfang

Der Aufsichtsrat unserer VR-Bank muss doch aus Gesprächen mit dem Prüfer Herzog gewusst haben, daß der untragbar ist. Wie kann man so einen Menschen überhaupt als Vorstand einstellen. Da sitzen angeblich honorige Leute für uns im Aufsichtsrat und stellen sie so einen Typen ein, der unsere Bank leiten soll. Ist es denn grenzenlose Dummheit oder spielen die Fakten, die in vielen Beiträgen des Wunsiedeler Kreises immer wieder auftauchen hier die grosse Rolle.Die Vetreterversammlung soll komplett einen neuen Aufsichtsrat wählen. Das Mindeste was der jetzige Aufsichtsrat tun kann, ist, geschlossen zurück zu treten und für kompetentere Leute Platz zu schaffen. Wie lange noch will man die alten Verbindungen noch aufrechthalten und verhindern, dass endlich wieder Ordnung in unsere Bank kommt. Wir Rawatzer wollen schon, dass unsere Bank erhalten bleibt. Auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen der Bankmitarbeiter und die Nähe zur Bank, um nicht von irgendwoher anonym gesteuert zu werden. Zudem würden die Kunden und Mitglieder jeglichen Bezug zu ihrer Genossenschaft verlieren und die Konkurrenz weiter stärken. Dann kann man gleich zu einer Online-Bank gehen, wo es außerdem noch bessere Zinsen gibt. Es wird nicht viele geben, die Kunden der Hofer VR-Bank werden wollen..
in der VR-Bank Marktredwitz ist ein kompletter Neuanfang notwendig: Angefangen beim Aufsichtsrat und den Vorständen. Wenn an die 30 teilweise hochqualifizierten Bewerber nur verarscht wurden und der Prüfer Herzog schon als Bewerber feststand, dann zeigt das wieder, wie man in der VR-Bank vorgeht. Den Vorstand Heidel hat man ohne weitere Ausschreibung von möglichst weit hergeholt, ohne dass jemand was mitgekriegt hat. Ob einer der Bewerber überhaupt noch Lust hat zukünftig bis zu den Schultern im Dreck zu wühlen, den Andere hinterlassen haben, ist sowieso fraglich.
In dieser Bank kann ein genossenschaflticher Prüfungsverband nicht mehr prüfen, da immer der Beigeschmack da wäre, es wird wieder alles unter den Teppich gekehrt.

   

Nr. 2198

Jemand mit Einblick

2. August 2007, 12:35 Uhr

Betreff: Leichtgläubige Vorstände um Millionen geprellt?

In der Frankenpost war heute wieder ein Leserbrief zum Goldmärchen. hier klicken.... Man kann nur hoffen, dass sich immer mehr Menschen dazu artikulieren, was ihnen hier in der Nase modrig riecht. Nur eines kann man auch als Märchen vergessen, der Kunde hat die Bank nicht alleine betrügen können. So ein Betrug ist nur möglich wenn in einer Bank solche Verhältnisse herrschen, wie man sie im Protokoll der Vertreterversammlung vom 14. Oktober 2004 nachlesen kann (siehe Eintrag 2314). Damit sitzen die Helfer des als Betrüger bezeichneten Kunden nicht draußen, sie sitzen in den Gemäuern der Bank. Kreditgeschäfte ohne Sicherheit in dieser Größenordnung heißt ausschließlich Wachstumsdenken zu Gunsten der Berechnung des eigenen Gehaltes ohne tatsächliches Verantwortungsrisiko des Bankvorstandes. Das sind die Ursachen, die Reinhold Wolf als marktdynamisch und operativ handelnd bezeichnet hat, ohne die Rahmenbedingungen erfüllen zu können.

Dieser eine Kunde hat nicht den Millionenbetrug begangen, er ist eingeladen worden diesen Schaden von 800.000 € bei der Bank zu machen. Es hört sich an wie ein Lotterieeinsatz, den ihm Reinhold Wolf mit Zustimmung von Manfred Heger und Karl Krämer damals noch aber unter den Augen von Aufsichtsrat und Prüfern Raimund Grothoff und Johannes Herzog bereitwillig zur Verfügung gestellt haben. Lotterie mit Wunschdenken Gold (und persönliche Beteiligung bei Reinhold Wolf direkt oder über ETW ?) bei Vorstand und den anderen Bankverantwortlichen. Darf man da dem Kunden den größten Vorwurf machen, oder ist der größte Betrugsvorwurf an die Leute der Bank einschließlich den Prüfern zu richten? Warum sind die vorgeschriebenen Verdachtsanzeigen bei allen Bargeldtransaktionen unterblieben? Warum sind sie unterblieben von Reinhold Wolf, von Geldwäschebeauftragten der Bank, von der Innenrevision und von der externen Revision? Reden wir tatsächlich von Strafvereitelung oder davor, durch diese Anzeigen, vorgeschrieben in den normalen Organisationsregelungen jeder normalen Bank, die schon jeder Lehrling in- und auswendig lernen muss, sich die Mithilfe über mehr als nur leichtfertige Kreditvergaben nicht selbst vorwerfen lassen zu müssen und damit Begünstigung betrieben zu haben? Oder dass man sich die laxeste Revision vorhalten lassen muss, die man sich nur denken kann?

Die Haare zu Berge, unfassbare Vorstellungen im Bankenwesen, wo man glaubt alles sein doppelt und dreifach überprüft? Überprüft vielleicht schon, aber in die Schublade gesteckt von Prüfern, die diese zur rechten Zeit wieder aufmachen wollten und sich selber die Vorteile sichern wollten?

   

Nr. 2197

Aus der Nähe

2. August 2007, 12:00 Uhr

Betreff: Unmögliche Umgangsformen oder Machtdemonstration?

Was ist davon zu halten, wenn der neue Vorstand der VR-Bank, Johannes Herzog, Leute vorlädt und dann zwei Stunden warten lässt und dann auch noch damit kommt, dass er jetzt keine Zeit habe? Sind das die unmöglichsten Umgangsformen, unfassbare Machtdemonstration, oder weiß er selber nicht mehr wo links und rechts ist? Als Sanierer soll man ihn bezeichnen? Er ist die Fortschreibung des Unterganges. Warum sagt er nicht, wie es weiter verläuft mit dem Bilanzvolumen, mit den Kundeneinlagen, mit den Geschäftsguthaben? Schönwettergeister sind einfach fehl am Platz, die sich nur mit fremden Federn schmücken?

Sollte Johannes Herzog wirklich nach Hof gehen, dann nur dank Verbandes Konektion. Vielleicht bekommt man da dann einen hoch bezahlten Innenrevisor, aber einen guten Bankmann bekommt man nicht. Herr Herzog ist kein Mann für die Front. Der Rückgang des Geschäftes seit er da ist, die Probleme in der Belegschaft dazu und die Beleidigung der Kunden mit dem Wortspiel Qualität vor Quantität unterstreichen seine persönlichen Fähigkeiten. Und seine Prüfertätigkeit bei der Bank ist nicht Schnee von gestern. Wenn er etwas gegen den Aufsichtsrat als Faustpfand in der Hand hätte, so ist es der Spiegel, den er sich vorhalten muss, er war in der Rolle derjenigen, die den Aufsichtsrat in seiner Tätigkeit aus der fachlichen Richtung unterstützen müssen. Johannes Herzog hat mit seinen Verbandskollegen den Aufsichtsrat dann machen lassen, wenn unsaubere Dinge gelaufen sind und wahrscheinlich sträflich im Sticht gelassen, wenn es Unterstützung gebraucht hätte.

Flex, und Gold, Gold, Gold und alles andere in den 50 Millionen Verlusten und noch mehr ist nicht Schnee von gestern. Denn der Schnee ist weg geschmolzen. Jetzt kommen die Sauereien ans Tageslicht, dass die Prüfungen, so Raimund Grotthoff einem Vorstand im Jahr 2001 die Überziehung von 375.000 € in den Prüfungsbericht geschrieben hat und trotzdem noch zwei Jahre zugesehen hat, bis das Ganze noch verdoppelt wurde. Heute steht man mit Dr. R. als Vertreter der Bank mit den Namen Herzog und Heidel gegen diese Leute vor Gericht, nachdem man Manfred Heger selbst nicht belangte. Heute muss sich Johannes Herzog fragen lassen, warum man im November 2003 Marth und Dittrich wegen Untreue angezeigt hat, aber die Vorstände der VR-Bank, auf deren Stuhl man sich selbst nun gesetzt hat, nicht.

Es ist nicht Schnee von gestern, wenn man heute Gerichtsverhandlung nicht beiwohnt, aber dem ausgeschiedenen Vorstand alle Unterlagen mit gibt, nur dass man nicht genannt oder gar gefragt werden kann. Wenn man dafür Verantwortung trägt diesem Vorstand nicht den Füller aus der Hand genommen hat (oder die EDV-Kompetenzen) als er 800.000 € ausgegeben hat ohne Sicherheiten in der Hand zu haben und ohne sichtbare Werte damit zu schaffen. Überweisungen nach Taiwan mit Lieferung nach Afrika, wo waren Sie als Prüfer dabei Herr Herzog? Reinhold Wolf hat vor Gericht den Verwendungszweck nicht mal genau bezeichnen können für die Zahlung von 130.000 € als der Kredit schon mit 800.000 ungesichert dastand. Waren Sie bereits in Lauerstellung auf den Vorstandsposten? Es ist nicht Schnee von gestern, wenn man als Prüfer und heute als Vorstand die Geldwäschebestimmungen im Zusammenhang mit Schmiergeld- und Bestechungsgeld in Afrika nicht einhält um vielleicht seine eigene Karriere nicht zu gefährden.

Werter Herr Herzog, es ist das kochend heiße oder aber das eiskalte Wasser von heute und es wird Sie auch noch in Hof verfolgen. Deswegen kann man nur hoffen, dass dem Aufsichtsrat dort jemand diese Internetseite zum Studium ins Ohr flüstert. Man möge sich dort auch an die Worte des Herrn Schaller im Frühjahr in Oberfranken-TV erinnern, was vielleicht sogar ein Wink in Richtung Marktredwitz war: "Wir sind eine Bank, die mit ihren Kunden ordentlich umgeht."

   

Nr. 2196

Der Wissende

2. August 2007, 11:33 Uhr

Betreff: Jonny Ade

Auf das Lied bin ich gespannt. Denn wenn darin gezwitschert wird, wie der liebe Jonny mit Kunden und Mitarbeitern umgeht, dann wird das bestimmt ein Hit.
Mögliche Textpassagen könnten so aussehen, dass darin berichtet wird, wie der grosse Manager mit Kunden und Mitarbeitern Termine ausmacht, sie dann stundenlang warten lässt, um anschliessend ausrichten zu lassen, dass er jetzt keine Zeit mehr habe, den Termin wahrzunehmen. Vielleicht wollte er unangenehmen Geprächen so aus dem Weg gehen. Zudem macht auch der Ton die Musik. Egal ob Schuldner, Anleger oder Mitarbeiter jeder hat das Recht als Individium behandelt zu werden und muss sich nicht von einem Möchtegern-Vorstand in seiner Würde verletzen lassen.
So aber ist dies eine Respektlosigkeit sondergleichen gegenüber den Gesprächspartnern und zeugt davon. das der grosse Manager sich nicht mehr auf dem Boden der Tatsachen befindet, sondern bereits abgehoben hat. Aber wie ging es Ikarus, der auch zu hoch flog und dem dann die Flügel wegschmolzen. Es scheint, dass die bisherige Arroganz sich in eine Hilfslosigkeit gewandelt hat und die jetzt praktizierte Umgangsweise nur mehr eine Schutzhülle ist, um das eigene Versagen zu kaschieren.
Irgendwann wird dem Genossenschaftverband die Personalie Herzog doch zu heiss werden und dann kommt nur mehr der gnadenlose Absturz.
Die Hofer sind ja schon vorgewarnt und ob man sich dort diese menschenverachtende Art und Weise gefallen lässt, wird sich herausstellen.
Wer seine Mitmenschen wie Dreck und Abschaum behandelt, hat als Führungskraft keine Daseinsberechtigung. Da Herzog diese Einstellung beim Verband quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat, kann man sich leicht vorstellen, mit welcher Direktive die Prüfer auf die Banken losgelassen werden.
Nur gut, dass die Mitarbeiter der VR-Bank Marktredwitz sich dieses Negativbeispiel nicht als Vorbild nehmen und trotzdem versuchen aus der äusserst ungünstigen Situation noch das Beste zu machen.

   

Nr. 2195

Bruno

2. August 2007, 10:39 Uhr

Betreff: Schnee von Gestern

Man hört ja schöne Sachen über den Vorstand der VR-Bank Marktredwitz, Herrn Johannes Herzog, oder sollen wir sagen „Jonny der Sanierer“. Warum wohl wird unser Freund „Jonny“ in die beschauliche Gegend Marktredwitz gezogen sein. War es der berufliche Aufstieg oder gab es vielleicht etwas zu vermauscheln? Naja, ich hoffe wir werden es bald erfahren. Denn der „Schnee von Gestern“, für den sich aktuell scheinbar niemanden so richtig interessiert, kommt sicherlich irgendwann mal auf den Tisch…

   

Nr. 2194

Minnesänger

2. August 2007, 10:23 Uhr

Betreff: Oh la la

Ich habe fertig

Eine neues Lied ist da. Bald hier zu hören unter dem Titel:

"Johnny der große Manager "

A bientôt

Bis bald

   

Nr. 2193

Der Wissende

1. August 2007, 22:52 Uhr

Betreff: Der Glorienschein

Die vorstehenden Beiträge zeigen, dass es nicht nur in Marktredwitz eine Schieflage gibt. Bei der VR-Bank Hof sind die Leichen im Keller bisher gut konserviert gewesen. Die Fragestellung hierbei ist, ob nach dem Abgang des Nüssel Adlatus Schaller der Deckel noch drauf gehalten werden kann. Da versuchten doch schon vor einigen Jahren nach dem Rückzug des Prüfers und "Schaller-Freund" Schorsch Schrödel ins Altenteil einige junge Prüfer sich ihre Meriten zu verdienen. Da mussten sie aber erkennen, dass sie ihre Grenzen aufgezeigt bekommen haben und sie von der Heeresleitung zurückgepfiffen wurden. Denn die Postenheischerei von Schaller hatte ja nicht den Zweck, das Genossenschaftswesen weiterzuentwickeln, sondern diente einzig dazu, sich den Rücken feizuhalten, dass aus dem eigenen Haus nichts hochkommt. Das Schaller'sche System war ja nicht schlecht. Man musste nur immer mit Hilfe seiner Verbandsfreunde umliegende Genossenschaftsbanken in die Sanierung treiben und dann eine kalte Übernahme vorzunehmen. Damit hat man immer die Argumentation: Wir haben nur deshalb Probleme, weil wir immer die schlechten Banken aufnehmen müssen. Dass dabei die hausgemachten Defizite immer kaschiert wurden, verdankt man wiederum die enge Beziehung zu Frankenberger und Konsorten. Die Vorstände dieser Banken wurden mit Vorstandsposten gelockt. Dass dann die Bankenaufsicht keine Zustimmung zur Bestellung gab, kann man dem Herrn Schaller doch nicht "anlasten". Selbst ein ehemaliger Prüferkollege von Schaller, der ebenso wie Schaller sich eine Bank
"zurechtgeprüft"hatte, verlor über diese Masche seinen Vorstandsjob Dass die Verbände zu jeder Vorstandsbestellung eine Stellungnahme abgeben, dürfte vielleicht dem Einen oder Anderen nicht bekannt sein. Damit erlangt der Verband eine Machtstellung die schon ungeheuerlich ist. Deswegen verlangen die Verbände, jede Vorstandsbestellung über sie einzureichen, damit sie die ihnen genehmen Vorstandsanwärter positiv beurteilen können oder im anderen Fall ein negatives Votum abzugeben. Der von mir schon vielfach angeprangerte Machtmissbrauch offenbart sich hier auch wieder deutlich. So wurden die Machtgeflechte über Jahrzehnte aufgebaut. Wenn von den Verbandsdirektoren immer wieder die beratende Funktion der Verbände hervorgehoben wird, so ist dies der Deckmantel, mit dem die Verbandsseilschaften überdeckt werden, um die mafiösen Strukturen weiter am Leben zu erhalten. Deswegen ist es wichtig, diese Tarnung der Biedermänner weg zu reissen und die breite Öffentlichkeit für diese Vorgänge sensibel zu machen.
Dass die Fusion mit der angeschlagenen Volksbank Hof erst im zweiten Anlauf klappte, war darauf zurückzuführen, dass man die Vorstände der Voba wie es üblich war, ausbooten wollte. Worauf diese flugs die erste Fusionsversammlung kippten. Daraufhin kamen die Die Voba-Vorstände mit ihrem Erzfeind Schaller in einen gemeinsamen Vorstand. Jetzt ist die spannende Frage, ob die Voba-Leute den Einfluss haben die ganzen Probleme aufzudecken oder ob man ihnen im Fusionsvertrag Schweigepflicht auferlegt hat.
Daher ist die Vermutung, dass Herzog nach Hof geht gar nicht so von der Hand zu weisen. Denn in GVB-Kreisen hat man sicherlich erkannt, dass in Marktredwitz der Deckel nicht mehr drauf zu halten ist, da hier bereits die Ka... am dampfen ist und jeder der von Verbandsseite noch hingreift sich gewaltig die Finger verbrennt.
Da die Reputation des GVB kein zweites VR-Bank Marktredwitz mehr verträgt, ist es ist nicht abwegig, dass Herzog nach Hof wechselt, um dort wenigstens den Flurschaden so gering wie möglich zu halten und damit nicht die Nach-Schaller-Ära auch ein Ende der GVB-Ära bedeuten würde. Denn die dortige Raiffeisenbank-Schiene muss ja stark bleiben, um die Probleme falls überhaupt möglich, langsam und ohne Aussenwirkung unter dem Teppich zu halten. Dafür scheint der Verbands-Lakaie Herzog genau der Richtige zu sein. Denn ohne Rückhalt des Verbandes kann es sich ein "normaler" Vorstand nicht leisten, die Probleme vor sich herzuschieben, da er nach den Spielregeln des Verbandes spätestens in 3 Jahren für die Probleme verantwortlich ist, auch wenn er sie nicht verursacht hat.
Zudem würde Schallers Glorienschein erlöschen und damit wären seine Busenfreunde Nüssel, Frankenberger und auch Gschrey kompromitiert und die Golfpartien von Nüssel und Schaller würden dann auch nicht mehr so harmonisch ablaufen.

   

Nr. 2192

Mitglied

1. August 2007, 20:05 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Wenn die Bank laut der letzten Vertreterversammlung noch ein Eigenkapital in der Form von Rücklagen hat, wieso wird dann diese Genossenschaftsbank nicht aufgelöst, um unfähige Vorstände und Aufsichtsräte zu entmachten, weitere Kreditverluste zu verhindern
und Schaden von den Mitgliedern aus deren über 17000 Geschäftsanteilen sowie deren Nachschusspflicht zu verhindern? Das ist doch nicht verständlich. Es muss doch möglich sein, dass Kunden ihre Ersparnisse bei anderen Banken oder Sparkassen anlegen und die Kreditnehmer ihre Kredite einfach ablösen lassen. Wenn es soweit kommt, dann hoffe ich sehr, dass dieser Herr Herzog nicht noch zum VR-Bank-Liquidator bestimmt wird, denn dann wären Chaos und Kumpanei vervollständigt.

   

Nr. 2191

Ein guter Zuhörer

1. August 2007, 18:41 Uhr

Betreff: Gerichtsverhandlung Wunsiedel

Mit Interesse habe ich den Ausführungen des Ex-Vorstandes R.Wolf vorm Amtsgericht in Wunsiedel zugehört. Alle redeten von weiteren, fahrlässig zur Verfügung gestellten Geldern, weiteren Überziehungen zu den ungesicherten Krediten. Und was erwiderte unser Reinhold auf die Frage und Aussage des Anwaltes?
Ach ja die Frage zuerst "Wenn Sie, werter Herr Wolf, keine wirklichen Rückführungen der Kredite verbuchen konnten, jedoch parallel weiterhin Erhöhungen und Überziehungen im KK-Bereich zuliesen ist das doch nur eine fahrlässige,absichtliche und unabwendbare Zerstörung eines Unternehmens." Reinhold antwortete "Ja, des stimmt". dann weiter: "Sie haben also nur Gelder auf diverse Konten verschoben um zu kaschieren und damit zu verschleiern" und Reinhold antwortete mit einem Schweigen des Lämmchens im Wolf`s Pelz.
Was also steckt wirklich dahinter werte Genossen? Was versprach sich unser Wolf von seinen Machenschaften?
Ich freue mich schon heute auf die Wahrheit in der Berufung und hoffe auf die Beantwortung vieler offener Fragen......rigoros und unverschleiert, nicht wie die Herren an der Führung UNS bisher immer antworten und geantwortet haben!

   

Nr. 2190

Am Rande bemerkt

1. August 2007, 17:53 Uhr

Betreff: Was tut denn der Johannes Herzog ständig bei der VR-Bank in Hof

Die VR-Bank in Hof, die steht nicht besser da als die VR-Bank in Marktredwitz. Da sind die Leichen im Keller vielleicht auch noch nicht alle aufgearbeitet, aber alles zu seiner Zeit. Aber was macht den Johannes Herzog ständig in der Bank in Hof? Will er da auch so wüten wie in Marktredwitz? Ist’s ihm hier zu ungemütlich geworden? Merkt er dass man ihn durchschaut hat und seine Verbandsfreunde haben ihm noch den besseren Job verschafft? Schau mer mal was kommt.

   

Nr. 2189

Beobachter

1. August 2007, 03:36 Uhr

Betreff: Zu Eintrag 2407, Das Geld ist doch nicht weg

Ob das Geld weg ist, dass muss man relativ sehen. Kreditverluste sind meist Geldzerstörung. Doch wenn man 100 Millionen kaputt macht, dann kann man da sicher auch leichter was abzweigen. Was ist zum Beispiel mit den 130.000 € die noch nach Taiwan überwiesen worden sind im Fall Gold, Gold, Gold noch im Frühjahr 2004? Wie kann man bei dem Kredit in einem Jahr 800.000 € auszahlen, ohne dass man was aufbaut? Wie kann man 4,5 Mio. wackeligen Kredit ausgeben und dann auch noch 1,5 Mio. DM Überziehungen zu lassen?

Da muss man sich fragen, wo war der Aufsichtsrat oder wo war die Revision, dass da überhaupt ein Cent ausgezahlt worden ist? Wenn man bei 100 Millionen den Großteil wirklich versenkt, dann fällt es vielleicht wirklich nicht auf, wenn man 10 oder 20 % irgendwie abzweigen könnte. Wäre das nicht lukrativ? Geht es so, wenn man dann jammert, man hat es doch nur gut gemeint? Ja wenn's schief geht, dann macht man halt den Revisor zum Nachfolger, dann ist allen gedient, bloß den Mitgliedern nicht.

   

Nr. 2188

Leser

31. Juli 2007, 23:25 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Unter dem Beitrag 2407 ist zu lesen: "Wie lange werden Mitglieder oder Kunden der VR-Bank Marktredwitz" noch zum Narren gehalten.
Antwort: So lange regionale Looser oder der Genossenschaftsverband Bayern und
Helfer unverantwortliche Machenschaften treiben und niemand dagegen einschreitet, also zuerst das Bafin, dann wird weiterhin das vom GVB getrieben, was zu Lasten von Genossenschaftsbanken und deren Mitgliedern entgegen dem Genossenschaftsgesetz und anderen lex spezialies bestimmt ist . Dies wird zwar kein Mensch glauben oder begreifen - leider ist es aber dennoch so. Wenn dem GVB-Krake nämlich zwei Arme abgeschlagen werden, dann wuchsen in der Vergangenheit viele Fangarme nach.
Seit den Akteuren vom Wunsiedeler Kreis läuft es inzwischen aber entwas anders. Denn die amputieren dieser Krake mit Gerichtsurteilen nach und nach die Tentakeln.
Bald ist nur noch ein lebloser Körper vorhanden, der sich dann selbst zerfleischen und
sich vielleicht noch der Staatsanwalt mit befassen wird.

Ich schäme mich für diese Organisation in Bayern.

   

Nr. 2187

Entrüster Informierter

31. Juli 2007, 21:47 Uhr

Betreff: Ohne Worte

Es fehlen einem die Wort. Dieses sich selbst in den Himmel loben, bloß weil draußen keiner eine Ahnung hat, das ist erbärmlich. Da geht bei der VR-Bank in Hof ein Vorstand, der um sich herum alles fusioniert hat was nicht bei drei auf die Bäume gekommen ist, und wo ist der früher hergekommen, natürlich als Prüfer vom Genossenschaftsverband. Wenn dem nicht das Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren wie ein Lottogewinn daher gekommen wäre, die erste erfunden Körperschaftssteuerrückholaktion in Genossenschaftskreisen, dann würde diese Bank noch viel schlimmer aussehen, wie die VR-Bank in Marktredwitz. Papier ist geduldig und die Frankenpostredakteure gnädig, so darf man in Hof mit 900 Mio. € Bilanzsumme (nicht 90) weitermachen, obwohl auch da Kreditverluste schon in den 90-er Jahren gebaut wurden die jenseits von Gut und Böse waren. Überall werden unfähige Betriebsführer abgesetzt. Bei bayerischen Raiffeisen ist die Unfähigkeit der Vorstände das größte Machtmoment des Verbandes. Drum lobt man sich in Hof nicht wegen des guten Rückhalts aus den Kapitalzahlen, sondern wegen der guten betriebswirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2006. Und Leute, die Verluste nahe der Untreue zu verantworten haben, werden als die Eckpfeiler des genossenschaftlichen Bankenwesen hoch auf das Schild gehoben und mit Pensionen ausgestattet, dass einem die Ohren wackeln..

So ist das, wenn man seine Beziehung in die Kreise hat, beibehält und noch pflegt. Wenn man dann nach Marktredwitz rüber schaut, so wird einem das Spiel an der Nahtstelle Banken zum Verband sehr bewusst. Gerne darf man nachdenken darüber ob die Raiffeisenbank Schöneck Anfang der 90-er Jahre aus dem Vogtland nicht gern in den bayerischen Arme über die Raiffeisenbank Arzberg-Selb aufgenommen worden ist. Vielleicht war es gar ein Hilferuf, der in der damaligen engen Zusammenarbeit zwischen Bayern und Sachsen nicht verhallte. Im Jahr 2000 hat man dann diese Bank mit Marktredwitz verschmolzen und hat der VR-Bank ein Drittel ihres heutigen Volumens zugeschanzt.

Noch im Fusionsvertrag hat man den Arzberger Vorständen den Vorstandsposten in einer Milliarden-DM-Bank vorgegaukelt und natürlich auch den Mitgliedern und Vertretern der zwei Banken, doch warum hat die das Vorstandsamt nicht mal bis zur Eintragung im Registergericht erreicht? Da geht man doch sofort zusammen zum Notar und macht das klar. Bisher konnte man von einem abgekartelten Spiel zu Gunsten der Arzberger Vorstände ausgehen, aber wenn man jetzt erfährt, dass die beiden Herren es wegen Untreue 2003 mit den Staatsanwalt zu tun bekamen, dann kann man sich denken wer dahinter gesteckt hat.

Es ist eine Schweinerei, wenn man auf diese Art eine Fusion durchzieht, von Dingen weiß und die Vertreter nicht informiert, aber im Hintergrund bereits die Vorstandsübernahme in der neuen Bank ausgebremst hat. Das sind die Methoden Prüfer, wo man die eine Bank prüft und die Sachen mit der anderen bespricht und das dann ausgerechnet mit Leuten wie Manfred Heger und Reinhold Wolf. Warum hat man denn die ohne gegenseitiger Ansprüche gehen lassen? Um wie viel wussten die zuviel von den Machtspielchen und sonstigen Sachen? Vielleicht hätte die ausgemusterter Aufsichtsratsleute von Arzberg auch noch was dazu zu sagen.

So lässt man auf der anderen Seite die Vorstände von Marktredwitz unglaubliche Kreditüberziehung wie bei Flex vornehmen und unfassbare ungesicherte Kredite ausreichen, wie bei Gold, Gold, Gold. Aber es ist nicht alles, man schreibt auch noch dass die nicht alle Wertberichtigungen vorgenommen haben, anstatt dafür zu sorgen, dass Verluste als solche eingebucht werden und gibt einen gesetzlichen Bestätigungsvermerk ab, dass alles seine Ordnung hat.

Wo sitzen denn die, die man wirklich wegen Untreue vor den Richter bringen müsste. Es sind sicher die Vorstände der VR-Bank hier aus Marktredwitz und aus Selb, aber die Prüfer haben kräftig mit geholfen, wie man hier mindestens 100 Millionen Mark mit unsauberen Kreditvergaben und ohne Risikoüberwachung und ordentliche Organisation in den Sand gesetzt hat.

Ein einzelner Kredit geht jedem Banker mal durch, aber diese Summe ist Kriminell an vielen einzelnen Kunden und Leute wie Oberrevisor Hofmann schon bei der Fusionsversammlung und Grothoff und Herzog tragen größte Verantwortung daran. Wenn die Bank so verfährt, dann gefährdet sie den Kreditkunden durch ihre Arbeit. Das hat die Prüfung in Kauf genommen. die Bank überlebt Verluste, der Kunde, den die Vorstände dieser Bank auch noch getreten haben, nicht. Diese Leute sind bis ans Ende ihrer Tage die Verlierer aus der Arbeit dieser Bank in Verbindung mit einer nicht funktionierenden Revision, die nur die eigenen Interessen verfolgt. Sie verlieren nicht selten alles, einschließlich ihren Familien, ihren sozialen Stand, oft alle ihre Freunde.

Eigene Schuld hat Verband und Prüfer damit verdeckt, dass man nichts unternommen hat. Johannes Herzog als Vorstand der Bank, die er entgegen seinen Pflichten nicht geprüft, sondern nur in die Bahnen gelenkt hat, die man haben wollte, ist eine Ohrfeige für die Menschen, wenn nicht gar Kriminell an ihnen, die mit dieser Bank viel Leid und auch Not erfahren mussten. Bei dieser Bank ist nur Lug und Trug das Motto an der Spitze. Kein Heger, kein Wolf, kein Krämer hatte mit ihnen Mitleid, genauso wenig wie ein Pausch, Loos, Schelter und schon gar nicht ein Johannes Herzog.

Herr Herzog hat sich mit seinem Verhalten im Kreditfall Waldeslust seine eigene Krone aufgesetzt und er hat das System enttarnt, welches nicht für den Kunden, sondern in der Hochnäsigkeit der eigenen Machterlangung und Machterhaltung und Machtfülle verhaftet ist. Wenn sich die Genossenschaften nicht aus diesem Fangnetz befreien, dann werden wir am Markt bestraft dafür. Auch dafür liefert Herr Herzog das Beispiel einer bodenlosen Talfahrt. Wenn wir es hier nicht mehr bezahlen können, dann hofft man auf die Millionen die dann von draußen fließen sollen. Im Falle der Fusion sind die Verbände dann doch bereit auf Kosten aller Mitglieder im Land einen teuren Deckel zur Verfügung zu stellen, aber doch wie man hofft auf leisen und unbemerkten Sohlen.

Aber wer andere vor den Kadi bringt, und eigenes Unrecht übersieht, denn muss einfach die Gerechtigkeit strafen.

   

Nr. 2186

Ein Mitglied

31. Juli 2007, 11:14 Uhr

Betreff: Wer hat die vielen Millionen

Wie lange noch werden die Kunden unserer VR-Bank zum Narren gehalten. Auf der einen Seite verbraten die Vorstände mind. 25 Mio € und zum anderen werden die Kreditkunden abgezockt durch falsche Wertstellungen. Selbst nach dem vom Wunsiedeler Kreis gewonnenen Prozeß sind die Veranwortlichen nicht bereit, die Geschädigten ihrem Schaden entsprechend aufzukommen. Jeder Gewerbetreibender weiß, wenn er schlechte Arbeit macht, hat er dafür gerade stehen. Bei unserer Bank scheint man aber die allgemein gültigen Regeln in der Wirtschaft nicht zu kennen oder zu ignorieren.Wie groß wären denn dann die Verluste der Bank, wenn man von die ergaunerten Gewinne aus der Wertstellung noch hinzurechnet Daher rückt man die Summe garnicht heraus, mit der die Verantwortlichen uns Kunden in die Taschen gegriffen haben. Da würde sich noch ein schlimmeres Bild des Grauens ergeben. Wenn dann trotz dieser Taschenspielertricks noch Unsummen an Verlusten produziert wurden, bleibt einem nur das ungläubige Kopfschütteln. Das hätten allle Aufsichtsorgane, wie Aufsichtsrat, Prüfungsverband machen sollen: Den Kopf schütteln, anstatt zu nicken.
Daß die Sparkunden genauso Ausgenutz werden, ist auch nichts Neues. Auf Sparkonten 0,25 % Zinsen. Wenn mann die aktuelle Inflationsrate von ca. 2,25 % dagegenrechnet, so hat man pro Jahr einen Wertverlust von 2 %., d. h. 100 € sind nach Ende des Jahres bloß mehr 98 € wert. Dabei steht im Genossenschaftsgesetz: Förderung der Mitglieder?!
Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Leute ihr Geld wo anders hin tragen und so zumindest ihr Vermögen nicht geschmälert wird.
Bei der Dividende sind die Veranwortlichen noch genialer. Da werden die Mitglieder durch falsche Wertstellungen und mickrige Zinsen ausgenutz und auf der anderen Seite zahlt man eine geringe Dividende von dem Geld, daß man uns vorher erbeutet hat. Zum Thema Kreditverluste fällt mir ein: Das Geld ist ja nicht weg, es haben jetzt bloß andere. Das ist eine interessante Frage, wo die vielen Millionen verblieben sind.

   

Nr. 2185

Bibliothekar

31. Juli 2007, 08:30 Uhr

Betreff: Aus dem Infoportal Wunkreipedia

Untreue finden wir in folgenden Beiträgen

Eintrag Nr. 2288
Eintrag Nr. 2062
Eintrag Nr. 2046

   

Nr. 2184

Insider

30. Juli 2007, 19:40 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Unter dem Hinweis auf den Beitrag unter der Nummer 2400 möchte ich ergänzen, dass es eine Bank überhaupt nicht interessiert, ob ein Kunde das angebotene Produkt braucht.
Genossenschaftsbanken würden mit Sicherheit einem Landwirt den Kauf einer Melkanlage empfehlen, selbst wenn nur noch eine abgemagerte Kuh im Stall steht - aber die Vermittlungsprovision für die eigene Ertragslage passt.

   

Nr. 2183

Leser

30. Juli 2007, 19:34 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Zum Beitrag 2402.
Diesen Ausführungen kann ich nur beipflichten. Die Kreditszinsen, wie ich wegen meines
Girokontos feststellen mußte, wurden bereits erhöht. Die Begründung "auf Grund der ge-
stiegenen Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt" erhöhen wir ...... sagt mir überhaupt nichts.
Den auf meinem Sparbuch mit knapp 1.300,00 € bekomme ich weiterhin nur 1/4 % Zins.

   

Nr. 2182

Leser

30. Juli 2007, 19:28 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Betreff: Beitrag Nr. 2400
Ob es die Verantwortlichen vom Vorstand und vom Aufsichtsrat mit der Schauspielerei versuchen sollten, bin ich mir nicht so sicher. Es sei denn, dass sich diese ehrenwerte Gesellschaft mit dem Schmierentheater auf Rundreise begibt. Meines Erachtens ist aber eher die Götterdämmerung angesagt als ein schmieriges Laienteam.

   

Nr. 2181

entäuschter Kunde

30. Juli 2007, 11:57 Uhr

Betreff: Tagesgeld kontra Mitgliedschaft

Wo liegen eigentlich die Vorteile einer Mitgliedschaft bei der VR-Bank Marktredwitz eG? Habe gerade meine Mitgliedschaft bei der VR-Bank Marktredwitz gekündigt nachdem ich die Dividende für das Jahr 2006 in Höhe von 3% ausbezahlt bekommen habe. Wenn man lesen muß, welche Leichen die Bank noch im Keller hat fällt es mir schwer zu glauben, dass die Dividende in den nächsten Jahren höher ausfallen wird. Zwischenzeitlich gibt es bei der Ing.-Diba schon auf ein Tagesgeld 3,25% Zinsen. Und wie der Name schon sagt ist das Geld täglich verfügbar und nicht auf lange Zeit gesperrt. Man braucht auch keine Nachschuss-pflicht zu fürchten sonder hat auf seine Guthaben sogar einen Einlagenschutz. Überraschend war für mich auch, dass der Betrag erst nach der Hauptversammlung, welche gegen Jahresmitte stattfinden soll, ausbezahlt wird. Für den Zeitraum von 01.01. bis Jahresmitte, also fast ½ Jahr, werde ich keine Verzinsung erhalten!!! Ist denn so etwas überhaupt erlaubt?
Genauso schlimm ist es mit dem guten, alten Sparbuch. Hier ist die Verzinsung sogar nur 0,25%. Auch das werde ich jetzt auflösen bzw. bis auf 1,-- EUR abräumen, weil ich sonst noch 10,-- EUR Auflösegebühr zahlen muß. Lieber lass ich 1 EURO stehen und werfe das Buch weg, dann habe ich wenigstens 9,--EUR gespart!!!!

   

Nr. 2180

Wissende

30. Juli 2007, 09:07 Uhr

Betreff: Gewaltige Gewitterwolken am genossenschaftlichen Himmel?

Man hört läuten, am Himmel des Genossenschaftswesens ziehen gewaltige Gewitterwolken auf und wie immer soll dei VR-Bank mitten drin sein und der Gewitterherd sein. Bitte diese Seite weiter beobachten, vielleicht gibt es bald erschütternde Neuigkeiten.

   

Nr. 2179

Jürgen

30. Juli 2007, 08:41 Uhr

Betreff: moderne Raubritter

Es ist ja kaum zu glauben was heutzutage alles möglich ist. Früher hat man den Begriff Vertrauen mit den Banken in Verbindung gebracht. Heute muß man eigentlich genau das Gegenteil annehmen. Bei jedem Geschäft das einem von Bankseite angetragen wird kann man davon ausgehen das es dem Vorteil der Bank dient und nicht mehr dem Kundennutzen. Aber damit nicht genug. Zu den ohnehin teilweise überzogenen Zinsen werden die Darlehen und KK-Konten noch absichtlich verkehrt abgerechnet - zum Nachteil der Kunden. Sich dann noch hinzustellen und großspurig von einer soliden Bank zu sprechen ist der Höhepunkt. Die Statuten einer Genossenschaft besagen das die Geschäftsführung zum Wohle aller Genossen arbeiten muß. Bei der VR-Bank Marktredwitz hat man das wohl ganz vergessen. Nachdem es beim Führen der Bankgeschäfte in der Vergangenheit nicht so toll funktioniert hat sollten es einige Herren aus dem Vorstand der VR-Bank Marktredwitz mal mit der Schauspielerei versuchen. Ich denke die Beweise für das Talent dazu haben wir in der Vergangenheit ausreichend bewundern dürfen.

   

Nr. 2178

Ex-Vorstand

29. Juli 2007, 20:07 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Die Beiträge in diesem Gästebuch sind unglaublich. Es ist nicht zu glauben, was sich der Vorstand dieser Bank, der Aufsichtsrat und die Prüfer desGenossenschaftsverbandes
erlaubt haben. Alle Täter werden vor den Kadi kommen, davon bin ich überzeugt, weil es den Wunsiedeler Kreis gibt.
Es ist hinreichend bekannt, dass künftige Vorstände von Genossenschaftsbanken ihre Qualifikation nachweisen müssen. Das heißt, dass nach fundierten Kenntnissen die diver-
sen Seminare vom Genossenschaftsverband Bayern erfolgreich absolviert werden müssen und außerdem die Akademie auf Schloss Montabaur, also das GBF erfolgreich
absolviert werden muß, damit mann zumindest als Vorstand einer Raiffeisen- oder Volks-
bank anerkannt wird.

Die Bediensteten des Genossenschaftsverbandes Bayern in Prüferdienst, also die selbst
ernannten und hörigen Mitarbeiter dieser Institution haben keine aber auch wirklich keine Qualifiaktion erlangt - außer durch Filz - dass diese eine Bank verantwortlich, die
Betonung liegt auf verantwortlich, führen können.

Welche primitive Qualifikation hat denn der Jonny Herzog, die ihn von seinen Vorgängern abgrenzt. Wenn diesealso Heger alt und neu, Krämer oder Wolf außer Aroganz und Selbstherrlichkeit nichts in der Birne hatten, dann gehört der Verlierer
Johannes Herzog wirklich in die Kategorie bezahlter Vollidioten zur Rettung der verarmten Philosophie des Genossenschaftsverbandes Bayern in München, Türkenstr.
Eine Rettung gibt es aber nicht, weil einige ganz schwer auf die Waffel fallen werden.

   

Nr. 2177

Aus Rabbatz

29. Juli 2007, 18:44 Uhr

Betreff: Hat man für 5,3 Mio. DM ein Abbruchhaus gekauft?

Jeder vernünftige Mensch wird sagen, dass es wahrscheinlich der reinste Blödsinn wäre das Möbelhaus umzubauen, als es abzureißen und neu aufzubauen. Sogar die Tiefgarage ist das reinste Loch. Mit den Versprechungen haben sich Heger, Wolf und nun Herzog in eine Situation manövriert, wo die beste Lösung vielleicht wirklich dem geopfert wird, dass man nicht dahinter kommt, was da vor vier Jahren gelaufen ist. Hat man 5,3 Mio. DM für ein Abbruchhaus hingelegt um einen weiteren Abschreibungskredit zu vermeiden? Die Rechnung ist ganz einfach, wenn ich mir mit dem Ausbuchen des Kredites schon keine Steuern mehr sparen kann, weil man mit dem Ergebnis schon bei Null oder noch drunter ist, dann kann man den Kredit doch gleich in eine Sachanlage umbuchen. Vielleicht macht es da wirklich Sinn auch noch ein bisschen von einer bestehenden Einzelwertberichtigung auszubuchen und ohne jeden steuerlichen Nachteil den Verlust geringer zu rechnen. Um das muss man schon weniger Rücklagen auflösen. Könnte das so gewesen sein? Auch noch eine Einzelwertberichtigung umwidmen in eine Sachanlage wäre doch eine tolle Idee Gelder zu schöpfen, wo man mit einer Klappe mehrere Fliegen fangen könnte, wenn man andere Wertberichtigungen schon nicht mehr bilden kann, wie man eingestanden hat, oder nicht?

Das Grundstück nimmt man sicher gerne mit, aber das Gebäude, dass man vielleicht auch noch weit überteuert rein genommen hat, dass kann man ja auf 25 oder 50 Jahre verteilt abschreiben, dann hilft das Finanzamt eben in der Zeit den Verlust mit zu bezahlen. Ist es egal ob das erlaubt wäre oder nicht, wenn man so in der Tinte steckt?

Was macht aber wenn man jetzt sehen müsste, dass das Haus vorher schon nicht in Ordnung war und dass man selber daran Schuld ist, dass in den vier Jahren Leerstand die Substanz noch viel schneller kaputt geht und vielleicht hinten und vorne das Wasser rein läuft? Wie soll man es jetzt verkaufen, dass man besser abreißen würde als im alten Gelumpe herum zu machen. Das geht bei Heizung und Sanitär wahrscheinlich an und hört damit auf, wie man hier auch schon lesen könnte, dass man alle Fenster ausbrechen müsste. Würde dass Herr Herzog auch in Kauf nehmen nur damit man mit dem Abbruch nicht auch die Abschreibung nachholen müsste?

Beim HOMA-Gebäude ist die Zeche eventuell noch gar nicht gezahlt, das könnte dem Vorstand jetzt im Magen liegen. Am 25. Juni war die Planung noch nicht fertig, dann hat man von Vermietung geredet. Soll der Mieter für das Abschlagen des anderen Putzes aufkommt und für das Neuaufziehen? Oder hofft man dass von selber noch mehr runter fällt? Das Bild der Bude spielt für die Bank keine Rolle, bei der hässlichen schmutzigen Fassade und bei den rum hängende Kabeln. Es sieht so aus wie der FC Wacker dank Heger. Tricks und Großmannssucht. Die VR-Bank sollte sich die Gemeinnützigkeit geben lassen, dann könnte man jemand über die Städtebauförderung aus der Bürgerstiftung finden, dem der weggefallene Putz ein Dorn im Auge ist - über dem tollen BMW von Vorstand Herzog. Eigentlich müssten schon Warnschilder angebracht werden und die Leute von der Bank weg gehalten werden auf die anderen Straßenseiten rings rum.

   

Nr. 2176

Zorniger

29. Juli 2007, 13:08 Uhr

Betreff: Zu Petra in 2392

Beutelschneiderei? Les mal den letzten Eintrag, wenn man zusammenfasst, was Heger mit Flex kaputt gemacht hat (1,12 Mio. €), Wolf mit Gold, Gold, Gold (800.000 €) und jetzt Herzog mit der Waldeslust (432.000 €), dann komm ich auf 2,35 Mio. € was uns die Burschen mit ihren unsauberen Machenschaften alleine gekostet haben. Das ist nur um 200.000 € weniger als man uns seit 2000 im Ganzen an Dividende ausgezahlt hat. Das heißt, wir hätten alleine aus den drei Fällen eine Dividende von zusätzlich 3 % haben können. Genau das ist die Förderung der Mitglieder unserer sauberen Vorstände nach dem Genossenschaftsgesetz und unserer Satzung. Aber es sind ja nur die Sachen, über die man redet, wie viel Flex und Gold, Gold, Gold und Waldeslust passen denn in die 50 Mio. und noch mehr, die man verbraten hat?

Warum ist eigentlich die Satzung noch nicht im Registergericht eingetragen? Hat sogar das Gericht Bedenken aufgrund der Vertreterversammlung überhaupt was ins Genossenschaftsregister rein zu schreiben? Stehen die Zeichen danach, dass man die Versammlung vom 25. Juni gar nicht anerkennt?

Wie sollen wir normale Zinsen kriegen, wenn man so das Geld verpulvert und verplempert? Wenn aber den Vorständen dafür nicht auf die Finger geklopft wird, wie soll es überhaupt anders oder besser werden? Und so kommen sechs Leute und wollen einen Kredit bei der Bank, wenn sich überhaupt noch einer traut. Und einer wird gleich in die Risikoklasse abschreibungsgefährdet gesteckt. So war’s doch mit Flex und mit Gold, Gold, Gold, wo die Kredite bei der Ausreichung schon nicht rosig oder wie auch immer waren. Dann kommt Johannes Herzog und verschenkt das Geld, damit die Kredite in den Risikoklassen wieder weniger werden. Irgendwo spinnen die doch, oder? Die gehören doch verknackt.

   

Nr. 2175

Leser

29. Juli 2007, 09:52 Uhr

Betreff: Zu Eintrag 2393, es stinkt zum Himmel

Wieso hat man nicht gesagt, dass man die Arzberger Vorstände wegen Untreue angezeigt hat? Kann man sich die Antwort selber geben? Das soll also im Jahr 2003 gewesen sein, zu der Zeit wo man angeblich wegen gelben und roten Ampel oder was sonst noch für einen Quatsch die Überziehung bei Flex mit 1,5 Millionen DM (746.000 €) nicht gesehen hat? Da wurde ein Kuhhandel betrieben der seinesgleichen sucht. Im Eintrag 2393 wurde was ganz wesentliches übersehen, vielleicht ist die Anzeige an den Generalstaatsanwalt noch nicht draußen, sonst muss man sie noch hinterher schicken.

Neben den Schweinereien bei Flex zu dieser Zeit und wahrscheinlich vielen anderen, die wir gar nicht gesehen haben, hat doch Reinhold Wolf den ungesicherten Kredit bei Gold, Gold, Gold in einem Jahr ohne Sicherheiten auf 890.000 € ausgegeben. Laut den Verfahren wurde auf dem Schuldstand vom November 2003 immer um den herum geritten. Und der Eintrag von der Staatsanwaltschaft für die Arzberger Vorstände soll auch im November 2003 gewesen sein. Meine Herren wo ist der Unterschied? Wo ist der Unterschied, wann man dann selber für die Barauszahlungen für die Schmiergelder und die Bestechungsgelder nach Afrika im selben Fall die vorgeschriebenen Anzeigen nach dem Geldwäschegesetz unter den Tisch fallen lässt? Wie verhält es sich, wenn man die einen anzeigt und selber die größten Sauereien macht? Wer gehört hier vor den Richtertisch? Wie verhält es sich wenn man als Prüfer den Vertreter sagt, der Aufsichtsrat hatte keine Eingriffsmöglichkeiten, obwohl man vom Aufhebungsvertrag wusste, ihn vielleicht sogar mitbrachte? Wie verhält es sich, wenn man dann als Gesamtprokurist und Vorstand einen sündteuren Prozess gegen die Anwaltskanzlei führt, aber Manfred Heger davon kommen lässt?

Wo also ist der Unterschied zwischen Marth und Dittrich zu Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer. Haben sich hier Herzog und Grothoff dazu aufgespielt den Richter zu markieren und entscheiden zu dürfen, wen man dem Staatsanwalt meldet und wen nicht? Wer ist verantwortlich für den Aufhebungsvertrag mit Manfred Heger und vielleicht auch mit Karl Krämer unter Ausschluss aller gegenseitigen Ansprüche, auch der nicht bekannten? Haben die Prüfer erkannt, dass es für den eigenen Laden viel gefährlicher sein könnte die Marktredwitzer Vorstände trotz des viel größeren Schadens anzuzeigen? Ist das Strafvereitelung oder haben sie schon Selbstschutz wegen Mittäterschaft betreiben müssen? Warum lässt man solche Bilanzen zu, wo man den Steuerzahler vielleicht noch um Millionen betrügt mit der Verschieberei von den Verlusten?

Wo ist der Unterschied zwischen den Herren Marth und Dittrich zu Johannes Herzog? Nur der, dass sie sich nicht wehren konnten und er sich auf der richtigen Seite befand? Ist das die beste Grundlage der Arbeit eines (ehemaligen) genossenschaftlichen Prüfers? Glaubt er selber nichts befürchten zu müssen, weil er Besitzer heißesten Materials sein könnte? Was ist aber nun mit den zwei Verträgen für die Waldeslust und für das Jägerstüberl? Einer davon mit 660.000 €, damit man den in die Unterlagen legen kann, um mit dem dann die restlichen Sicherheiten freigeben zu können und dann einfach die Restschuld von 432.000 € auszubuchen? Es macht ja nichts, wenn man das Geld für den zweiten Kaufvertrag von der Stadt (1 Million laut Zeitung im Gesamten!) gar nicht haben will, Hauptsache für den Exprüfer ist doch, dass der unangenehme Kredit weg ist. Wo ist also der Unterschied zwischen den Vorständen aus Arzberg in den 90-er Jahren und dem heutigen, namens Johannes Herzog? Ist es der, das einer der Hauptverantwortlichen sich seinen eigenen Posten ausgesucht hat und dabei mit dem Gesetz gespielt hat?

Der Strafantrag müsste ergänzt werden um das, dass der Aufsichtsrat wie hier schon aufgezeigt nach § 38 des Genossenschaftsgesetzes keine Wahl hat den Schaden von den Vorständen zurückzuholen und das trifft natürlich auch auf Johannes Herzog zu und dass damit die Anzeige wegen Untreue auch gegen ihn vorzunehmen wäre.

Der Strafantrag müsste ergänzt werden um die Anzeige wegen Untreue und Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gegen den gesamten Aufsichtsrat aus den zwei Gründen, dass man die eigenen Pflichten absichtlich nicht wahr genommen hat, zwei ausgeschiedene und ausgebootete Vorstände zwar anzeigt, die anderen aber laufen lässt, mit denen man selber gut speziell ist. Nun werden die Alibiveranstaltungen mit den Regressen vom Juni 2005 und heuer vom 25. Juni noch viel deutlicher. Man hat schon gesehen, dass es notwendig ist den Freibrief zu bekommen. Ist das vollständige Aufklärung der Mitglieder meine Herren, oder Irreführung? Wenn man die eigenen Entlastungen braucht, dann macht man mit der Vertreterversammlung die Augenwäscherei und holt sich die Gegenstimmen gegen den Regress, wenn man sich aber selber einig ist, dann sagt man gar nichts wie bei den Arzberger Vorständen. Man denkt nur keine S.. wird was davon erfahren was wir hinter verschlossen Türen auskarteln.

Ganz notwendig wird jetzt aber die Anzeige wegen Untreue gegen die Aufsichtsräte und die Prüfer im Zusammenhang mit dem Aufhebungsvertrag mit Manfred Heger und wer weiß auch mit Karl Krämer. Wird sich herausstellen, dass dieser erste Vertrag mit Manfred Heger von Horst Pausch und den Prüfern Herzog und Grothoff gemacht worden ist und erst im Nachhinein vom restlichen Aufsichtsrat zu genehmigen war nachdem die Unterschriften schon auf dem Papier waren? Würde sich herausstellen, dass man Manfred Heger Gelegenheit zu Aufräumarbeiten gegeben hat? Die Schuldigen, die damit den ganzen Rattenschwanz zu verantworten haben mit alle den Kosten, die man uns mit dem Kuhhandel zusätzlich noch aufgeladen hat, gehören vor den Richter. Auch die, die ohne Murren hinterher immer nur abnicken oder unterschreiben.

Was haben wir zur Zeit für einen Vorstand an der Spitze der Bank? Man braucht gar nicht aufschreiben, was er für ein Kerl ist und wie er sich auf den Vorstandssessel gebracht hat. Man braucht sich auch nicht wundern, dass die Geschäfte weiter zurück gehen, wie man hört, der Kunde hat ein gutes Gespür was abläuft. Wie sieht es die Bankenaufsicht, dass man die einen Vorstände anzeigt und die die anderen ungenehmigte Überziehungen von 746.000 € machen dürfen, oder 800.000 € ungesicherte Kredite ausgeben dürfen, oder 432.000 € herschenken dürfen? Und wie sieht es die Aufsicht, dass die anderen immer Bescheid wussten und mitmachten, zustimmten, genehmigten, ja wenn man soweit gehen kann, dass das auch auf den Aufsichtsrat und auf die Prüfer zutrifft? Ist das eine Vorstellung, die in der Magengrube hängen bleibt? Ist diese Bank ein Tummelplatz für potentielle Straftäter gegen die eigenen Bank? Von den fünf betroffenen Vorständen, wo sich der Neue lückenlos einreiht, dürfte keiner besser sein als der andere.

   

Nr. 2174

Geschädigter ExKunde

28. Juli 2007, 20:22 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Zum Beitrag 2393:
Es ist nicht auszuschließen, dass sich all die Verdächtigen klamm heimlich absetzen. Deshalb sollten diese Schergen umgehend einstweilen weggesperrt werden. Sicher ist sicher!

   

Nr. 2173

Aus Arzberg

28. Juli 2007, 18:51 Uhr

Betreff: Die Schweinereien nehmen kein Ende

Zu Beitrag nr. 2393

Wie muss man das denn verstehen, was da im Beitrag 2393 drin steht? Im Jahr 2003 hat Heger und seine Kollegen alleine 25 Millionen Mark an Abschreibungen produziert und im gleichen Jahr hat man die früheren Arzberger Vorstände angezeigt? Wie viele Fusion hat man denn auf Arzberger Seite empfohlen durchzuziehen. Haben wir unbedingt im Vogtland mit Schöneck fusionieren müssen? Haben wir uns damit nicht die großen Problem hereingeholt und vielleicht alles auf Empfehlung des Genossenschaftsverbandes?

Dieser Prüfungsverband ist für jede Sauerei zu haben, aber wehe er soll uns Mitglieder oder die Kunden schützen. Heger, Wolf und Krämer schützt man davor, dass man sie belangt für die Abrechnungssauereien. Oder man lässt sie Sachen abtransportieren und vielleicht nach Tschechien oder Polen verscherbeln. Dass das aufgeklärt wird, dafür ist ein gesetzlicher Prüfungsverband anscheinend nicht zuständig. Man schützt sie, weil sie selber auspacken könnten, was man vorher alles miteinander durchgezogen hat. Und weil man sie schützt, zahlen wir die Herren bis an ihr Lebensende.

Es stimmt keiner hat was gehört, was das Möbelhaus gekostet haben soll. 5,3 Millionen Mark wenn stimmen, dann kann man nur lachen. Die Bilanzbestätigung vom heutigen Vorstand Herzog kann keinen Pfifferling wert gewesen sein. Da braucht man bald keine Fenster mehr wenn nach dem Putz auch die Steine raus fallen. Regenmantel und Pelzkragen im Winter vielleicht. Es ist heut schon eine Schande wie man das Haus stehn lässt. Dass der sein von uns bezahltes Auto auch noch drunter stellt ist schon eine Frechheit. Aber er weiß, er kriegt gleich das nächste. Wie viel kostet denn die Sanierung und der Umbau? Steht dann für jeden Kubikmeter ein Wert von 1.000 €? Wahrscheinlich traut man sich das gar nicht anzupacken, weil man dann über den Kauf Rechenschaft ablegen muss. Kriegt man dann für ein Büro- oder Geschäftshaus mit Bewertung von 10 Mio. Mark im Jahr 20.000 an Miete rein. Herr Ex-Prüfer Herzog hören Sie auf uns für dumm zu verkaufen, Sie sind durchschaut.

   

Nr. 2172

.....

28. Juli 2007, 14:31 Uhr

Betreff: Strafantrag gegen Herrn Raimund Grothoff udn Herrn Johannes Herzog bei der Generalstaatsanwaltschaft

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg
und
Staatsanwaltschaft Hof

unter Information verschiedener regionaler und überregionaler großer Tageszeitungen


Strafantrag
1. wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung nach HGB und Fortführung von dieser;
2. wegen Beihilfe zur Untreue nach § 266 StGB;
3. wegen Strafvereitlung in den vorgenannten Fallen
bei der VR-Bank Marktredwitz eG

gegen Revisoren des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., namentlich Herrn Raimund Grothoff und Herrn Johannes Herzog, letzter auch als Gesamtprokurist der Bank und heutiger Vorstandsvorsitzender


Sehr geehrte Damen und Herren,

laut Unterlagen des Registergerichtes wurde gegen die ehemaligen Vorstände der mit der VR-Bank Marktredwitz fusionierten Raiffeisenbank Arzberg-Selb im Jahr 2003 ein Strafverfahren wegen Untreue zumindest eingeleitet. Die Strafanzeige kann nur vom amtierenden Vorstand der Bank, vom Aufsichtsrat oder über die gesetzlichen Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern erfolgt sein, da sonst niemand darüber informiert wurde.

Dabei ist es gestattet auch bezüglich des Zeitpunktes der Anzeige nachzufragen, ob dieser Personenkreis vor der Fusion der Bank am 24.04.2001 von den Verfehlungen der Vorstände wussten und absichtlich einen Fusionsvertrag zuließen, wo diese Vorstände noch für die Gesamtbank mit aufgenommen werden sollten, um kurz darauf die nicht bekannt gegebenen Erkenntnisse zu nutzen um die Vorstandsbestellung aus aufsichtsrechtlichen Gründen zu verhindern. Trotz der Beschlüsse zweier verschiedener Versammlungen über den Fusionsvertrag wurden die Vorstände beim Registergericht nicht angemeldet, was dem Vertragswerk widersprochen hat. Dies würde bedeuten, das zumindest die Vertreter der übertragenden Genossenschaft über das Fusionsgutachten des Genossenschaftsverbandes Bayern wissentlich nicht über den Sachstand informiert wurden um die Fusion durch zu bringen. Auch im Jahresabschluss der neuen Bank von 2002 waren diese beiden Vorstände entsprechend den Vorschriften des HGB nicht als Vorstandsmitgliedes vermerkt.

Zu 1. Die Herren Raimund Grothoff und Johannes Herzog waren als gesetzliche Prüfer durch den Genossenschaftsverband Bayern bei der VR-Bank Marktredwitz im Jahr 2004 zur Prüfung des Jahresabschluss 2003 tätig. Es ist zu vermuten, dass einer von beiden Prüfungsteamleiter und der andere sein Stellvertreter war. Sie waren damit hauptverantwortlich für die Durchführung der Prüfung.

a) Die Bilanz der Bank war geprägt durch weit überdurchschnittliche Verluste im Bereich von Kreditabschreibungen. Der Nachweis ist zu erlesen aus dem entsprechenden Abschluss und dem Vertreterversammlungsprotokoll der Bank im Geschäftsbericht des Vorstandes vom 14. Oktober 2004, beides hinterlegt beim Registergericht des Amtsgerichtes Hof, oder auch nachzulesen im Internet unter www.wunsiedeler-kreis.de , Link Gästebuch, Eintrag Nr. 2314 bezüglich des Protokolles, oder unter Eintrag 2390 bezüglich der Lageberichtsvermerke.

Ich erlaube mir im Folgenden die Werte in DM und dazu die Werte in Euro in Klammer darzustellen, da die Umstellung von der DM-Bilanz erst knapp zwei Jahre zurück gelegen hatte und die Werte wahrscheinlich in dieser Zeit begründet liegen. Entgegen den Bestimmungen zur Rechnungslegung von Banken in Verbindung mit dem Handelsgesetzbuch, wurde bei der Bank nicht das Niederstwertprinzip angewandt. Eine Bankbilanz kann so nur gefertigt werden, wenn die Wirtschaftsprüfer, hier die Prüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern, diesen Verstoß ebenfalls akzeptieren und damit der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes nach § 53 Abs. 2 GenG und §§ 340k und 317 HGB erfolgt. Für diesen Abschluss wurde dieser Vermerk unüblich spät durch extrem lange Prüfungszeiten erst am 11. Oktober erteilt, was sogar den Bestimmungen des Genossenschaftsgesetzes entgegen gelaufen ist.

Mit Genehmigung des Genossenschaftsverbandes Bayern wurde durch die Bankvorstände im Lagebericht zum Abschlusses 2003 zum wiederholten mal ausgeführt, dass ungesicherte Kreditteile nicht vollständig durch Einzelwertberichtigungen .... abgedeckt sind. Nach den Bestimmungen des HGB gibt es aber zur bilanziellen Bildung von definitiv festgestellten Einzelwertberichtigungen kein Wahlrecht. Bestände und Werte sind entsprechend ihres tatsächlichen Wertes zwingend auch so in die Bilanzen aufzunehmen. Die Prüfer haben dem Vorstand geholfen nur in der Höhe einen Verlust ausweisen zu müssen, wie man es offensichtlich in Absprache gegenüber der Vertreter- (oder Haupt-) Versammlung gewillt war vorzulegen. Weiter Verluste wurden damit unterdrückt oder in Folgejahre verschoben, was auch eine Steuerersparnis von ca. 35 % der nicht vorgenommen Verluste in den nächsten Jahren als weiteren ungesetzlichen Vorteil zur Folge gehabt haben kann.

b) Im Sachanlagenspiegel des Abschlusses 2003 der Bank wird ein Zugang von 2.727.943 € also von 5.335.393 DM aufgeführt, ersichtlich gemäß Abschluss 2003 wie unter a) beim Genossenschaftsregister. Warum aber ein Zugang nahe 40 % an Gebäude- und Grundstückswerten kein Hinweis an die Hauptversammlung nach sich zog, lässt Folgendes vermuten, was ich ebenfalls beantrage unter dem Gesichtspunkt der Bilanzfälschung zu überprüfen. Nahe 100 % des angeführten Betrages wurde eventuell damit das Gebäude angekauft, welches die Vermutung nahe legt, dass es weit über einen aktuellen Verkehrswert angekauft wurde. 5,3 Mio. DM für dieses Gebäude sprengen jeden realistischen Wertansatz.

Es legt weiter die Vermutungen nahe, die der Würdigung der Bilanzfälschung und der Untreue bedürfen, wenn man in der Öffentlichkeit weiß, dass der betroffenen Gebäudenachbar finanziell mehr als nur in Bedrängnis war. Es legt die Vermutung nahe, dass es sich in erster Linie um einen Rettungserwerb handelte. Dieser Rettungserwerb könnte somit aus bilanztechnischen Gründen deutlich erhöht durchgeführt worden sein, da es für die Bank um die Bedienung von Forderungen gegenüber dem Gewerbekunden gegangen sein kann und dass sich die Verkaufssumme voll in Höhe der Forderung bewegte, oder mindestens in Beziehung damit gestanden haben könnte.

c) in dem unter a) genannten Protokoll der Vertreterversammlung zu diesem Abschluss führte der Vorstand aus, dass in diesem Jahr brutto über 25.000.000 DM (12,9 Mio. €) für Kreditverluste aufzuwenden waren und davon 2,7 Mio. DM (1,4 Mio. €) mit Auflösungen von Einzelwertberichtigungen verrechnet wurden. Hier beantrage ich zu überprüfen, ob im Zusammenhang mit dem Gebäudekauf eine Verringerung der bilanziellen Kreditverluste über eine Auflösung von einer dem Kreditengagement zuvor zugeordneten Einzelwertberichtigungen und der bekannt zugebenden Summen vor der bilanziellen Verrechnung erreicht wurde. Dies hätte für den Vorstand und andere Verantwortliche über einen Kauf des Gebäudes in Verbindung mit den Forderungen über dem Verkehrswert den Effekt gehabt, nicht noch mehr in Kritik zu geraten und die eigene Position in Gefahr zu bringen. Dies wäre zwar finanziell zu Lasten der Bank gegangen, aber um die negativen Folgen für das Ansehen der Verantwortlichen zu vermeiden, vielleicht aus deren Sicht der bessere Weg.

d) Die Fortführung der Bilanzfälschung des heutigen Vorstandes Johannes Herzog mit allen zusätzlich Verantwortlichen der Bank und der Prüfung liegt darin begründet, dass er die Bewertung des an das Bankgebäude Kraußoldstrasse 6 in Marktredwitz angebauten Gebäudeteiles auch nach vier Jahren beibehält. Das Gebäude ist nach auch nach durchgeführter Diskussion der Öffentlichkeit und bekannt gewordener Aussagen aus Kreisen der Bank stark sanierungsbedürftig und ist sogar von Einbruch von Wasser bedroht oder gar betroffen. Eventuell wäre dringend eine Überprüfung durch die Berufsgenossenschaft angeraten, da obere Räume als Büroräume genutzt werden.

Durch die Unterlassung einer Sachverständigenschätzung verzichtet Herr Herzog offensichtlich auf die Ermittlung des tatsächlichen Wertes nach dem Niederstwertprinzip des HGB um heute oder in den letzterstellten Jahresabschlüssen der Bank nicht eine Sachwertabschreibung vornehmen zu müssen und um nicht auf die Abläufe im Zusammenhang mit der Eigentumsübernahme hinzuweisen. Damit verstößt er augenscheinlich gegen die Bilanzierungsverpflichtungen des HGB. Es dürfte sich nicht nur um einen kleinen Betrag handeln. Der in Mitteilung von den Bankvorständen angekündigte Umbau des Gebäudes hätte eventuell sogar zur Folge, dass der Altbestand gegen Null zu bewerten wäre, da der Umbau nahe des Kostens eines Neubaus kommen konnte. Der Einbau von Fenstern in bisher geschlossenen Fassaden dürfte dafür nur ein kleiner Hinweis sein. Eventuell verhindert die bilanzielle Situation sogar die beste Lösung für das Gebäude im Sinne der Eigentümer der Bank, den Mitgliedern und wäre den Verantwortlichen ebenfalls anzulasten.


Zu 2. Wie schon unter 1.a) aufgezeigt, hatte der Vorstandssprecher der Bank am 14. Oktober 2004 vor der Vertreterversammlung von Bruttoverlusten von über 25.000.000 DM (12,9 Mio. €) für das Jahr 2003 berichtet. Bereits im Jahr 2000 wurden bei der Bank 5,261 Mi. DM (2,7 Mio. €) an Kreditverlusten verzeichnet. Die Jahre 2001 und 2002 weisen trotz der unter 1.a) aufgezeigten Lageberichtsvermerke der Bank schon 19,1 Mio. DM (9,8 Mio. €) an Kreditverlusten auf. Damit ergeben sich für vier Jahre Kreditverluste in Höhe von nahe 50.000.000 DM oder (25 Mio. €), wobei überdurchschnittlich Abschreibungswerte bei der Bank bereits die Jahre vorher zu verzeichnen waren. Die gesetzliche Prüfung hat Beihilfe zu überhöhten Abschreibungswerten und damit der Untreue gegen das Vermögen der Bank geleistet, in dem die Vorstände nicht auf die Verlustvermeidung hin geprüft, beurteilt und bewertet wurden. Die Prüfer tragen Mitschuld daran, dass nach den Anfangsverlusten die massiven Folgeverluste duldend in Kauf genommen wurden. Die Mitschuld dafür wird durch die unter 1. genannten Bilanzpraktiken untermauert.

Im Hause der VR-Bank Marktredwitz wurde mit den Prüfern augenscheinlich ein Untreuetatbestand gegen die Vorstände der Raiffeisenbank Arzberg-Selb erkannt und auch angezeigt. Die Raiffeisenbank Arzberg-Selb dürfte aber unter direkter Führung, also nicht der in den 90-er Jahren hinzu fusionierten Institute, wahrscheinlich nur den Bruchteil an Verlusten erzielt haben, den die verantwortlichen Vorstände der VR-Bank Marktredwitz in der oben aufgeführten Zeit zu verantworten haben. Die Prüfer des Genossenschaftsverbandes, namentlich die im Betreff genannten, haben wissentlich die Anzeige der Untreue gegen die Vorstände Manfred Heger, Reinhold Wolf und Karl Krämer unterlassen, obwohl die Vorstände Marth und Dittrich von der VR-Bank Arzberg-Selb fast zur selben Zeit mit der Strafverfolgung belegt wurden. Ich stelle somit einen Strafantrag wegen dringendem Verdacht der Strafvereitlung durch die genossenschaftlichen Prüfer.

Dass Herr Johannes Herzog die Strafverfolgung nicht betrieben hat, könnte damit begründet sein, dass zwei der von ihm eventuell zu beschuldigenden Vorstände, nämlich Herr Reinhold Wolf und Herr Karl Krämer, das nach dem Kreditwesengesetz geforderte Vieraugenprinzip der Bank zu erfüllen hatten und die Bank mit weiterhin hohen Kreditverlusten und ohne steuerbare Erträge führen durften oder mussten, bis er selbst nach einer Wartefrist die Zulassung erhalten hat um nachfolgender Vorstand der Bank werden zu können. Dies ist für mich sogar ein Hinweise auf eine Vorteilserzielung für Herrn Herzog, wenn er die Strafverfolgung nicht einleitete.

Mit freundlichen Grüßen

   

Nr. 2171

Petra

28. Juli 2007, 09:57 Uhr

Betreff: Bald Exmitglied und Exkunde der VR Bank Marktredwitz

Zu Beitrag 2383 ,2384 und 2386
Die Beutelschneiderei....
Ich löse meine Kontoverbindung und Mitgliedschaft bei der VR-Bank Marktredwitz aus folgenden Gründen:
Es stinkt mir, wie man als Kunde behandelt wird sowie die immensen Kontoführungsgebühren, die bei einer anderen Bank nicht verlangt werden.

In den letzten Jahren habe ich von der VR-Bank Marktredwitz für meine Geschäftsanteile magere 3 % Dividende, sprich Zinsen bekommen. Es gibt Banken, bei denen man 3 - 4% Zinsen auf ein normales Girokonto für sein Guthaben erhält. Über sein Guthaben kann man auch ohne weitres täglich verfügen.. Ich werde deshalb meine Geschäftsanteile bei der VR-Bank kündigen,
1. weil ich mehr Zinsen bekomme
2. mein Geld tagtäglich verfügbar ist, und
3. gehe ich das Risiko mit der Nachschusspflicht für meine Geschäftsanteile bei der VR-Bank nicht mehr ein.

   

Nr. 2170

Bayer

27. Juli 2007, 12:30 Uhr

Betreff: Herr Herzog kontrolliert Aufsichtsrat und nicht umgekehrt

Wie hat sich der Aufsichtsrat der VR-Bank Marktredwitz auf so ein Spiel einlassen können? Wirklich, was steckt da dahinter? Herr Herzog braucht sich doch aus den Fehlern der Vergangenheit nur etwas raus picken und schon hat er den Aufsichtsrat im Sack. Er hat doch gar alles gesehen und es nur für sich genutzt, anstatt den Vertreter die Missstände aufzuzeigen. Dies Abhängigkeiten gehen zu Lasten der Bank und der Mitglieder. Sowohl dieser neue Vorstand, als auch der Aufsichtsrat sind untragbar.

   

Nr. 2169

Bewerter

27. Juli 2007, 08:58 Uhr

Betreff: Was ist mit dem HOMA-Gäude, das im Eigentum der Bank ist?

Manfred Heger und Reinhold Wolf haben immer wieder angekündigt das HOMA-Gebäude würde unverzüglich umgebaut. Auch der Vorstand Johannes Herzog hat jetzt wieder vollmundig verkündet, dass man mit einem Mieter verhandeln würde.(Doch nicht etwa die Hammer Bank?) Was ist tatsächlich los? So ein Gebäude braucht doch unendliche Erhaltungskosten, es muss doch geheizt werden.

Wie hat man denn das Gebäude angekauft, wie steht es mit der Bewertung? Es ist doch nur noch eine Bruchbude und ein Schandfleck mitten in der Stadt. Der neue Vorstand sollte besser das Gebäude verputzen lassen als sich ein teures Auto zuzulegen. Da muss man Angst haben, dass der nächste Batzen vom Putz auf das Auto fällt.

Warum hat man den Zugang bei den Sachanlagen im Jahr 2003 mit 2,7 Mio. € den Vertreter nicht erklärt? Zu welchem Preis wurde diese Wasserdurchlaufbude vom Dach in den Keller hereingenommen? Wie war das in der Bilanz im Jahr 2003, bei 12,9 Mio. € Kreditverlusten laut Herrn Wolf? Was versteht Herr Herzog laut Lagebericht der Bank darunter, dass die akuten Risken im Kreditgeschäft weitgehend durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt waren? Ist es eine Abschwächung zu problembehaftete Engagements sind nicht mit vollständig durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt oder zum Vermerk aus dem Jahr 2001, Im Kreditgeschäft sollen die latenten Risiken in einen vertretbaren Rahmen zurückgeführt werden? Wer es lesen will, bitte Eintrag Nr. 2284 anschauen und sich hier klicken......ansehen.

Hat es zur Finanzierung des Möbelhauses als Anbau der Bank vorher eine Wertberichtigung gegeben (oder zwingend geben müssen)? Wie würden Sie es bezeichnen, Herr Herzog, wenn man ein schwer sanierungsbedürftiges Gebäude in vollem Wert übernimmt, wenn man Angst haben muss, dass einem der Putz aufs Autodach fällt? Entspricht dann die Bilanz der Bank laut dem von Ihnen geschriebenen Bestätigungsvermerk den tatsächlichen Verhältnissen, oder haben Sie damit nur den Rettungserwerb mit der Abschreibung umschifft? Hat die Summe von 12,9 Mio. € (25.000.000 DM !) im Jahr 2003 schon ausgereicht. Haben Sie über das HOMA-Gebäude vielleicht auch noch etwas von den 1,4 Mio. € Ertrag aus den alten Einzelwertberichtigungen entgegengerechnet?

Wie lange verscheißern Sie die Mitglieder noch, wenn man vor Jahren schon verkündet hat, die Pläne sind fertig, wenn man außer dem Vorstandparkplatz und die Revisionszimmer immer noch nichts nutzt? Und nun soll vermietet werden, nachdem man vier Jahre alles verkommen lässt?. Vielleicht für 2,7 Mio. € kaufen, wenn man den Anlagespiegel der Bank heranzieht, für Millionen sanieren und dann vermieten, ist das die Rechnung der VR-Bank? Kommt da eine Rendite von 0,.. oder über einem Prozent heraus? Wie dürften Sie das Gebäude nach der Ertragswertmethode überhaupt dann noch bewerten? Um sich da nicht in Zugzwang zu bringen, warten Sie noch ein paar Jahre, bis es zur Tropfsteinhöhle wird? Das lässt sich dann in der Bilanz höher bewerten. So was fehlt noch in unserer Gegend und wäre ein schöner Kontrast zu SUN. Karten können Sie dann dafür bei allen Filialen der Volks- und Raiffeisenbanken verkaufen.

Warum hat man im Jahr 2003 die Arzberger Vorstände wegen Untreue angezeigt und den Vertreter nichts dazu gesagt? Warum hat man bei 25.000.000 DM Abschreibungen im gleichen Jahr dann Manfred Heger die Dienstaufhebung unter Verzicht auf alle gegenseitigen Ansprüche einschließlich der noch gar nicht bekannten vorgelegt? Wo ist da die Gleichbehandlung? Hat man Manfred Heger und seine Kollegen sogar trotz viel höheren Verlusten verschont? Wo sind die Ungeheuerlichkeiten, die man damit verborgen hat, Herr Herzog?

   

Nr. 2168

Ganz nah

26. Juli 2007, 21:55 Uhr

Betreff: Gegen Alle zieht man vor Gericht, selber verdrückt man sich und holt die Vertreter zur Alibiabstimmu

Im Eintrag 2314 ist im Protokoll vom 30.06.2005 auch die Seite 11 sehr interessant. Dort hat ein Vertreter die Frage nach der Haftung der von Manfred Heger beauftragten Anwaltskanzlei in Nürnberg gestellt. Dr. Nickl sagte darauf nur sehr kurz folgendes: „Auf Versäumnisse der Anwaltskanzlei hingewiesen. Aufsichtsrat lässt überprüfen.“ So hat es heute vor dem Landgericht Nürnberg einen Zivilprozess gegen einen RA Dr. R. gegeben. Warum informiert man denn die Vertreter nicht über Themen aus den Vertreterversammlungen, wenn man mit der Rechtsanwaltskanzlei schon seit dem letzten Jahr vor Gericht ist, wenn es um einen Fall geht, wo man über den Regress gegen den Vorstand abstimmen ließ? Aus dem Auge aus dem Sinn?

Warum verklagt man die Kanzlei aber den Vorstand selber nicht, der ist doch nicht weniger schuldig? Haben die Vertreter nicht das Recht zu erfahren wenn man dazu Prozesse in die Wege leitet? Denn Dr. Nickl hat da auch die Vermögensschadensversicherung der Vorstände angesprochen und dass die erst zahlen würde, wenn ein rechtskräftiges Urteil vorliegen würde. Wäre es nicht weit realistischer den Vorstand mit einem Urteil zu belegen und dann den Anspruch gegen die Versicherung zu bekommen, als dieser unsichere Weg gegen die Kanzlei?

Warum hat man den Vorstand Manfred Heger abgefedert, weil die Versicherung sicher auf ihn zurückgegriffen hätte? Musste man Angst haben, dass die Versicherung plötzlich anstatt einem Vorstand plötzlich alle 10 Aufsichtsräte in die Verantwortung nehmen würde, einschließlich Prüfer Johannes Herzog und Raimund Grothoff und allem was vom Verband dahinter gestanden hat. Denn man muss sich dass immer wieder auf der Zunge zergehen lassen. Diese Leute haben den Vorstand rechtlich ohne jegliche Berechtigung aus der Haftung entlassen „Unter Ausschluss der gegenseitigen Ansprüche, sowohl bekannte als auch unbekannte“. Ein schwerer Untreuetatbestand eines Vorstandes war es auf jedem Fall und den muss doch der Aufsichtsrat schon aus seiner gesetzlichen Verpflichtung nach § 38 GenG verfolgen. Aber müssen die um sich selber fürchten, wenn was aufkommt, wenn man die Vorstände in Regress nehmen würde und sie aber keine Chance mehr hätten den Vorstand wirklich zu belangen.

Von wem ging die Anzeige gegen die ehemaligen Arzberger Vorstände im Jahr 2003 aus, da hat man keine Vertreter gebraucht, man hat ihnen nicht mals was dazu gesagt und keinen Dr. Nickl zum Überprüfen. Kein sündteures Gutachten dafür denen ihre Arbeit zu begutachten. Manfred Herzog hat uns mit seinen Kollegen sogar noch den Verlust vom Jahr 2000 mit zufriedener Mine als Erflog verkauft. Und die Abschreibungen waren um einiges höher als in Arzberg. War das nicht der Gipfel der Unverfrorenheit?

Warum hat man den steuerberateden Aufsichtsrat nicht belangt, wenn man feststellen muss, dass seine Zahlen wegen denen der Kredit im Fall Flex ausgereicht wurde, von Anfang an unrealistisch waren? Wäre das kein Fall für eine Klage vor dem Landgericht mit guter Aussicht auf Erfolg? Warum also nur die Anwaltskanzlei wegen der Insolvenz in Slowenien? Warum nicht die Schuldigen im eigenen Haus? Beginnt man nicht am besten bei sich zuerst?

Leider reden wir von einer Bank und nicht von einen Müllplatz. Sind die Verbandelungen so groß, oder das Wissen der alten Vorstände über die Aufsichtsräte, dass man sich scheut gegen die Vorstände vorzugehen?

Und Exprüfer Johannes Herzog weiß es auch. Sonst rät man als Prüfer doch auch gegen die Vorstände vorzugehen. Warum tun sie nicht Ihre Pflicht? Oder sind Sie dankbar dass Sie so einen hoch bezahlten Posten ergattert haben? Sind Sie für die Bank oder für Ihren Posten da?

Dem Vermögen der Bank und den 17.000 Mitgliedern täte der Schadensersatz der wirklichen Schuldigen beileibe gut. Also Herr Vorstand Johannes Herzog denken sie nicht nur an Ihren gut bezahlten Posten und tun Sie endlich Ihre Pflicht, Oder hängen Sie selber schon zu tief drin?

   

Nr. 2167

Hannelore

26. Juli 2007, 09:07 Uhr

Betreff: zu Beitrag 2386

Kommt vielleicht auch noch der neu gekürte Bürgermeisterkandidat dazu, welcher ja auch erst kürzlich als Vorsitzender des AR abgedankt hat, wahrscheinlich deshalb, um Wählerstimmen für den Bürgermeistersessel zu bekommen.
Aber mit den Ergebnissen im AR der Bank wird ihm der amtierende BGM schon "Pfeffer"geben?

Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass bei Bekanntwerden in der breiten Bevölkerung solch ein Kandidat ein Vertrauen bekommen kann, fraglich ist dies auch jetzt schon . Ist er nicht auch jetzt schon Stadtrat ?

   

Nr. 2166

Thomas

25. Juli 2007, 22:50 Uhr

Betreff: zum Beitrag 2386

Liebe Hannelore,
dem, was Du sagst und schreibst, kann ich nur aus vollem Herzen beipflichten.
Du schreibst: "Natürlich hat der H. viele Helferlein..." H. steht für Heger, oder ?
Die Adjudantin, Frau N., steht für Netless ?
Soll Herr N. der Herr Netless sein ?
Wenn ich mit der Vermutung falsch liegen sollte, bitte ich darum, mir dies
mitzuteilen.
Zu den Aufsichtsräten meinst Du sicherlich den Bürgermeister Lehner, Bürgermeister Martini und den Bürgermeister Dr. Friedl, als Stadtrat meinst
Du da den Stadtrat Peter Träger?
Es wäre nett von Dir, wenn Du mir auf meine Fragen die entsprechenden
Antworten geben könntest.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas

   

Nr. 2165

Hannelore

25. Juli 2007, 22:37 Uhr

Betreff: Beiträge 2381 und 2383

zu 2381: Natürlich ist ein Existenzverlust eine schlimnme Angelegenheit, nur, wer kümmert sich denn die Existenzen der vielen Kunden, die man gemolken und dann verhungern hat lassen ?? Die heute Sozialfälle sind und mit denen man das Geld verdient hat, um auch die Gehälter der Angestellten zu bezahlen und dies wahrlich üppig. Da dürfen sich diese Leute dann nicht beschweren, wenn eine Kürzung oder mehr auf sie zukommt.

zu 2383, unter der Rubrik Mitarbeiter:
Natürlich hatte der H. viele Helferlein, seine Adjudantin Frau N. könnte wahrscheinlich das Meiste dazu sagen, und vielleicht findet die Justiz auf dem Heimcomputer ja auch aufschlussreiche Sachen? Und bei Herrn N?
Vielleich kann auch der eine oder andere Steuerberater etwas dazu beitragen?

Wenn man in die Bank kommt so herrscht dort nur noch das System der Angst bei den paar verbliebenen Leuten in der Bank, es liegt ein Schleier des Misstrauens in dem ganzen Raum.
Und wenn die Mitarbeiter auf Schätzen sitzen sollten, so müssen sie diese Schätze bergen und Aussagen treffen zur Rettung ihrer Existenz und die der noch verbliebenen Kunden

zur Rubrik Aufsichtsrat:
Wieso werden nicht die Ausichtsräte angesprochen, die politische Mandatsträger sind, Bürgermeister, Bürgermeisterkandidaten, Stadträte oder dergl.?? bzw. kann man denen nicht ein bisschen auf den Zahn fühlen?? was vielleicht unter der Hand besprochen wurde? den Wähler könnt's interessieren.

   

Nr. 2164

Ex-Mitarbeiter

25. Juli 2007, 19:19 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Der Autor unter Beitrag 2377 hat es recht gut auf den Punkt gebracht. Allerdings hat er die Konsequenzen für die Bank nicht genannt, wenn Mitglieder kündigen und Anleger ihr Vermögen abziehen.

Kündigen Mitglieder, dann vermindert sich das haftende Eigenkapital der VR-Bank. Wenn wegen der unfähigen Vorstände und deren desolaten Geschäftspolitik auf Grund der Kreditrisiken keine Rücklagen mehr gebildet werden können, dann tut es bei frei werden der Geschäftsguthaben einen dumpfen Schlag, weil sich Kraft Gesetz mit dem verminderten Eigenkapital auch die Höhe des Kreditbestandes vermindert. Kreditnehmer nach § 13 des Kreditwesengesetzes könnten also damit rechnen, dass diese u. U. über Nacht aufgefordert werden, Kreditteile postwendend zurückzuführen.

Das mit den Einlagen ist ein gutes Beispiel um diesen Schergen von Vorstand und Aufsichtsrat zu zeigen wo es lang gehen könnte.

Wenn alle Kunden und Anleger ihre Einlagen abziehen, dann bekommt diese Bank mit Sicherheit das Problem, dass sie die Kundenwünsche nicht mehr termingerecht er-
füllen kann, weil Liquiditätsprobleme aufreten.

Zuerst müssten die Festgeldanlagen bei der DZ oder anderen Banken zurückgeholt werden. Wenn dies nicht reichen sollte, dann müßten Gelder, die im Depot A in Wert-
papiere angelegt sind, verkauft werden. Dabei können Kursverluste entstehen, mit denen negative Betriebsergebnisse noch erhöht werden.

Wenn ein Kredit der genossenschaftlichen Zentalbank wegen der Ertragslage oder nicht in ausreichendem Umfang vorhandener Sicherheiten nicht bewilligt wird, dann
müssen Kredit zur Rückzahlung fällig gestellt werden.

Der Absturz dieser Bank - früher, unter dem Hegerclan Vorzeigebank des Genossenschaftsverbandes Bayern - ist theoretisch überfällig. Aber die Zeit wird noch kommen.

Die Kolleginnen und Kollegen dieser Bank tun mir leid.

   

Nr. 2163

Banker aus Norddeutschland

25. Juli 2007, 19:02 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Kann gar nicht glauben, dass ich durch meinen Leserbrief unter 2377 nachfolgende Ein- träge feststellen konnte. Zu dem Beitrag 2381 bemerke ich, dass es dem Vorstand der VR-Bank am Ars.. vorbei geht, ob die Mitarbeiter leiden müssen oder eben nicht. Hauptsache ist, dass die eigenen Schäflein auch nach dem anstehenden Rausschmiss noch bis zum Rentenbeginn gezahlt werden.

   

Nr. 2162

Nordlicht

25. Juli 2007, 16:30 Uhr

Betreff: zu 2381: Wer wird nicht geschädigt?

Der Hinweis auf die Existenzprobleme der Mitarbeiter ist berechtigt, greift aber zur kurz.

Wer hat eigentlich keinen Schaden genommen?

- die Kunden?
Nein, die haben großen Schaden genommen, denn die wurden vermutlich systematisch über Jahre durch falsche Abrechnungen betrogen und durch plötzliche Umgliederungen in andere Kreditrisikogruppen teilweise um Ihre Existenz gebracht. Oder es wurden Kredite gewährt unter dem Prinzip Hoffnung vom Vorstand genehmigt, damit die Bilanz wächst (und damit das Einkommen der Vorstände), teilweise ohne Berücksichtigung, ob das wirtschaftlich realistisch ist.

- die Mitglieder?
Nein, die haben großen Schaden genommen und sind sowohl als Kunden wie auch als Eigentümer betroffen. Über Jahre hat der Aufsichtsrat, der die Interessen der Mitglieder zu vertreten hat, versagt und zugelassen, daß ein durch Prüfberichte und Gutachten mehrfach bestätigt völlig inkompetenter Vorstand weiter wurschteln durfte und dann zum Abschluß noch mit einem goldenen Handschlag verabschiedet wurde. Notfalls droht der Verlust der Einlage und sogar eine Nachschußpflicht.
Ein Kunde wurde zusätzlich durch die Wegnahme von Sicherungsgegenständen um seine Existenz gebracht, wo bis heute nicht geklärt ist, wo die Gegenstände verblieben sind und warum nicht ordnungsgemäß abgerechnet wurde.

- der Aufsichtsrat?
Nein, denn der wird persönlich noch Schaden nehmen, wenn die Reputation nicht ohnehin schon beschädigt ist, denn er wird sich noch wundern, wenn der erste Ball geworfen ist, was für eine Lawine auf ihn hernieder gehen wird.
Dies ist nicht nur eine finanzielle Frage, sondern einige der AR-Mitglieder bekleiden auch öffentliche Wahlämter. Was sollen denn die Wähler von AR-Mitgliedern halten, die sich so etwas gefallen lassen und das Vermögen ihrer Wähler vernichten. Ebenso haben sie teilweise dafür gesorgt, daß die Bank aufgrund der vom Aufsichtsrat abgesegneten Geschäfte des Vorstands über Jahre keine Gewerbesteuer mehr zu zahlen hatte bzw. diese sogar zurückgezahlt werden mußte.
Was soll man von einem Rechtsanwalt halten, der trotz langjähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat die einschlägigen Gesetze nicht kennt oder nicht anwendet.

Das in vielen Bereichen bewährte Aufsichtsratssystem hat Schaden genommen, durch einen Aufsichtsrat, der seine Arbeit nicht tut oder tun wollte oder in Ermangelung der Fähigkeiten nicht tun konnte.

Noch schlimmer ist es, wenn offensichtlich wird, daß Aufsichtsratsmitglieder dieses Amt nur übernommen haben oder übernehmen durften, um zusammen mit dem Vorstand ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil zu ziehen (als Steuerberater? oder Rechtsanwalt?).


- die Mitarbeiter?
Nein und Ja, denn wie kann ein solches System der Unfähigkeit so lange funktionieren, wenn es nicht Helfer gibt? Einige Mitarbeiter haben von dem System profitiert, denn sonst wäre doch schon vorher was aufgekommen. Oder herrscht in der Bank ein System der Angst oder Unwissenheit? Die besten Bankmitarbeiter, die ihrer erlernten Verantwortung gerecht werden wollten, werden sich bei einer solchen Bank nicht lange aufgehalten haben, so daß mit deren Weggang ebenfalls eine Negativselektion eintreten konnte.
Das, was bisher in diesem Gästebuch von einige wenigen Mitarbeitern angesprochen wurde ist sicherlich nur die Spitze eines Eisbergs. Es kann darauf gewettet werden, daß viele Mitarbeiter noch auf weiteren "Schätzen" sitzen oder davon Kenntnis haben, so daß, wenn der Ball durch beginnende staatsanwaltliche Ermittlungen erstmal ins Rollen kommt,
Den Schaden haben die Mitarbeiter und der wird noch größer werden. Denn sollte die Geschäftsentwicklung weiter bergab gehen, wird der größte beeinflussenbare Kostenblock - die Personalkosten - noch deutlicher gesenkt werden müssen. Das geht nur über Gehaltsabschläge oder Entlassungen.

- andere Genossenschaftsbanken im Umfeld?
Nein, das gesamte Genossenschaftsbankensystem hat Schaden genommen.
Wie kann es denn nun weitergehen? Ein Weg wäre die Liquidation der Bank oder die Fusion mit einer benachbarten Bank oder der Verkauf. Varianten eins und drei erscheinen unrealistisch. Der vom Verband regelmäßig gewählte Weg schien in de Vergangenheit die Fusion zu sein. Es ist den benachbarten Genossenschaften zu wünschen, daß sie die Interessen der eigenen Mitglieder standhaft vertreten und sich nicht durch den Verband zu wirtschaftlich schwierigen unsinnigen Fusionen pressen lassen. Aber zum Glück gibt es ja dieses Forum, so daß bei irgendwelchen Entwicklungen hier dazu berichtet werden kann.
Eine Genossenschaftsbank darf nicht in die Insolvenz gehen, wie andere Unternehmen. Warum eigentlich nicht? Doch wohl nur aus politischen Gründen, denn die Kundeneinlagen sind ja geschützt. Außerdem würde bei einer Insolvenz ein Insolvenzverwalter alles genau unter die Lupe nehmen und alle die Mißstände aufdecken. Lieber bleibt man unter sich, hält alles unter der Decke und besetzt die Vorstände mit nicht geeigneten eigenen Leuten des Verbandes.


Die einzigen, die es bisher geschafft haben, jeden Schaden von sich abprallen zu lassen sind die ehemaligen Vorstände. Sie haben über Jahre schon mal flotte Gehälter kassiert, haben eine Bank in einer Art und Weise aufgebaut und geführt, die nicht den gesetztlichen Bestimmungen entspricht, und bekommen zum Abschied eine Verzichtserklärung mit auf den Weg und eine flotte Pension.

Aber wer weiß? Vielleicht zeigen ja die hoffentlich bald einsetzenden Ermittlungen, daß es neben den Gehältern noch Verstrickungen mit Kunden gibt, die einen systematischen Kreditbetrug bestätigen.

Denn das ganze Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anders!

   

Nr. 2161

Gewerkschafter

25. Juli 2007, 15:46 Uhr

Betreff: Druck auf die Bank von innen und außen erhöhen

Da ich auch im Bankwesen ein bisschen firm bin, beobachte ich die Dinge bei der VR-Bank in Marktredwitz mit größter Besorgnis. Nun wurde mir die letzte Bilanz überlassen und auch ein paar mündliche Informationen übermittelt. Was hier unter der Firmierung einer Genossenschaft abläuft ist nicht mehr in Worten zu fassen.

Hier wurde die unfähigste Geschäftsleitung einer Bank über Jahre im Amt gelassen, alles zum Nachteil der Kunden, die über das unorganisierte Kreditgeschäft schwer zu leiden hatten. Die Diskussion um die gesetzliche Würdigung der Vorstandshaftung ist vollkommen berechtigt. Hier zeigt es sich, wenn welche Auswirkungen es hat, wenn Vorstand und Aufsichtsorgan zu enge Beziehungsgeflecht pflegen. Der Vorstand hat es irgendwo verstanden auch die gesetzliche Prüfung in dieses Geflecht mit einzubinden. Leider beweißt es sich über diese Volks- und Raiffeisenbank auch, dass dort wo die öffentliche Aufmerksam nicht gegeben ist, heute die Gefahr gegeben ist, dass dort leider Aufsicht und staatliche Organe, hier die Staatsanwaltschaft sich nicht aufgerufen fühlen so einzugreifen, wie es wünschenswert und eigentlich vorgesehen ist.

Der Druck bei der VR-Bank könnte auch von den Mitarbeitern selbst aufgebaut werden, in dem sie sich vielleicht schnell Gewerkschaften anschließen. Hoffentlich ist auch der Betriebsrat unabhängig. Da in Marktredwitz wahrscheinlich keiner der Mitarbeiter mehr sicher auf seinem Platz sitzt und auch das Hin- und Herversetzen schon von der Geschäftsleitung eingesetzt wurde, sollte man sich über Bad Kissingen ein Beispiel nehmen. Dort ist der Vorstand über die Maßnahmen der Mitarbeiter gestolpert, die Aktionen auf sich aufmerksam gemacht haben. Dies wäre auch mal die Bank einen halben Tag oder auch länger lahm zu legen. Das ist pressewirksam. Leider geht es kaum anders, als dass man versucht, dass die Öffentlichkeit genauer hinschaut und sich mit den Mitarbeitern solidarisiert. Vor allem wo man doch weiß, dass auch politisch Tätige im Aufsichtsrat sind und da auf ihren Ruf achten.

Der im Lagebericht genannte Interessensausgleich zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat liest sich auch wie ein schlechter Witz. Wenn man bedenkt, dass die Vorstände bei diesen kapitalen Kreditverlusten noch mit Jahresurlaub nach hause gehen dürfen, so wird die Misere der Bank doch auch einseitig auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen. Mit wurde gesagt, dass der ehemaligen Prüfer schon als Prokurist den größten BMW hingestellt bekommen hat, dass der abserviert Vorstand seinen Peugeot weiter fahren durfte, und dass nun der ausgeschiedenen Vorstand Wolf seinen großen Audi auch mit in den Ruhestand mitgenommen hat. Hoffentlich hat das Finanzamt diese Übertragungen auch korrekt mitgeteilt bekommen. Nun hat der neue Vorstand auch wieder ein nagelneues Auto bekommen.

Das klingt nicht so, als ob sich die Vorstände im Sinne von einem Ausgleich an irgend einer Sparmaßnahme beteiligen. Bei den Mitarbeitern wird gespart, oder sie werden sogar hinaus komplementiert und die Kunden werden über den Tisch gezogen, entweder über das Kreditgeschäft oder über Abrechungsmethoden, die man dann bis zum Gang vor die Gerichte als richtig bezeichnet.

Auch die Kunden sollten erkennen, dass die Anlage in den Geschäftguthaben nicht ihnen gedient hat, sondern nur die Kreditgrenzen der Bank gestützt hat und diese auf diesem Weg missbraucht wurden. Doch sollten die Mitglieder nicht die Mitgliedschaft kündigen, sondern die Geschäftsanteile bis auf einen um als Mitglied weiter Einfluss nehmen zu können. So haben Großanleger gezeigt, welche Probleme es der Bank bereitet, wenn die Geschäftsguthaben heruntergehen. Auf jedem Tagegeld gibt es mehr Zinsen als auf der Risikoanlage Geschäftsguthaben bei der VR-Bank Marktredwitz.

Es ist dringend notwendig die Spirale der Kreditverluste bei der Bank zu beenden. Die Führung, die jetzt am Ruder ist, ist nur an der Begrenzung eines Schadens für sich selbst interessiert. Auch wenn keine Verluste mehr kommen würden, ohne Änderung der Geschäftpolitik und damit ohne Änderung der Geschäftsleitung werden die nächsten Opfer noch viel einschneidender die Angestellten treffen. Der Ertragseinbruch muss über die Kostenseite, also auch über die Personalkosten ausgeglichen werden und mit dieser Führung geht das Bilanzvolumen und die Kundenakzeptanz weiter in den Keller und macht den Druck auf den Personalstand noch stärker.

Als Mitarbeiter zeigt Euch, geht raus auf die Straße, sagt, wo man den Kunden und den Mitgliedern nur geschönte Zahlen präsentiert hat. Entlarvt die Vorstände. Zeigt auch wo man bei Euch spart und die Oberen immer noch kräftig zulangen.

   

Nr. 2160

Unbekannt

25. Juli 2007, 14:58 Uhr

Betreff: Mit Entsetzen....

Mit Entsetzen habe ich die letzten Beiträge gelesen.
Aus Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen.

Was in der VR Bank Marktredwitz abgeht, ist wirklich unfassbar.

Aber fast noch schlimmer finde ich, dass in diesem Forum die Mitglieder zur Kündigung aufgerufen werden.

Man sollte bedenken: Nicht nur die Vorstände beziehen Ihre Gehälter.
Vor allen Dingen auch die Mitarbeiter, die keine Führungskräfte sind.
Und bei diesen Mitarbeitern geht es meist um die Existenzgrundlage.

Das bitte ich, falls die Mitglieder wieder zur Kündigung aufgerufen werden, in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen.

   

Nr. 2159

Genossenschaftler

25. Juli 2007, 11:39 Uhr

Betreff: Sind die Beschlüsse der Vertreterversammlung gar aus gesetzlichen Gründen nichtig?

Die in den Beiträgen 2370, 2373 und 2374 aufgeworfene Frage der Vorstandshaftung und wie sich der Aufsichtsrat dazu verhalten muss kann man auch aus einem anderem Gesichtspunkt sehen, der sich ebenfalls über das Genossenschaftsgesetz untermauern lässt. Im § 38 stehen die Aufgaben des Aufsichtsrates. Wenn man Schlüsse daraus zieht, dann kann es nur heißen, die Beschlüsse der Vertreterversammlungen vom 30.06.2005 und vom 25.06.2007 sind nichtig, da sie gegen das Gesetz und die Rechtssprechung laufen. Hilfreich dazu ist der Eintrag Nr. 2314 und der Klick zur Vertreterversammlung vom Jahr 2005.

Bereits Anwalt Dr. Nickl hat in seinem Folienvortrag dazu Stellung genommen. Dies ist in dem Anhang auf Seite 39 zu sehen, ich bitte den Webmaster aber die Seite hier noch mal einzufügen hier klicken.......Dort führt der vom Aufsichtsrat beauftragte Anwalt als Pflichten des Aufsichtsrates nach geltender Rechtssprechung sind als 1. richtigerweise aus, dass der Aufsichtsrat keine Wahl hat, wenn er Anhaltspunkte für Pflichtverletzungen hat, dass Schadensersatzansprüche zwingend zu prüfen sind. Es geht unter 2. weiter, dass die Ansprüche grundsätzlich geltend zu machen sind und unter 3. dass es keinen Ermessungsspielraum gibt.

Werte interessierte Leser, da die Vertreterversammlung nicht für die Regressansprüche gestimmt hat, könnte damit Beschlüsse gegen geltendes Recht vorgenommen worden sein. Jedes der 17.000 Mitglieder hat aber Anspruch darauf, dass nur Beschlüsse gefasst sind, die, wie es schon genannt wurde, gesetzeskonform sind. Da nun den Mitgliedern misst die Versammlungsprotokolle vorenthalten werden, oder früher nicht veröffentlich wurden, könnte es sein, dass die Anfechtungsfrist der Vertreterversammlung für die vergangenen Jahre erst mit Kenntnis des einzelnen Mitgliedes zu laufen beginnen würde, wenn es nicht zufällig im Registergericht veröffentlicht worden wäre und zwar komplett und nicht nur in Auszügen.

Wie sollten die Vertreter das auch wissen, was ihre Abstimmung für Folgen haben könnten. Für die Aufklärung ist der Vorstand selbst und der Aufsichtsrat verantwortlich. Dass die Versammlung korrekt abläuft und auch alles gesagt wird, wie eben diese Sache, dafür sind wiederum die Revisoren des Verbandes zuständig, die ja auf jeder Vertreterversammlung dabei waren. Ebenso haben Sie aber im Prüfungsbericht dazu zu berichten, wenn ein unkorrekter Beschluss gefasst wird. Es ist stark zu vermuten, dass dieser Hinweis unterlassen wurde. Bei der VR-Bank Marktredwitz kann man gut und gerne auch vermuten, dass die Bewertung der Arbeit des Aufsichtsrates zweifelhaft ist, wenn bestätigt wird, dass der Aufsichtsrat seine Pflichten umfassend und korrekt erfüllt hat. Nur kommentarlos an Sitzungen teilzunehmen, das kann man nicht als Pflichterfüllung bezeichnen, wenn es bei der Bank hinten und vorne gebrannt hat.

In dem schon genannten Anhang des Versammlungsprotokolles vom Jahr 2004 in Eintrag 2314 ist auf Seite 31 die Protokollseite 10 (oder Protokollbuchseite 00780) gespickt mit diesen Pflichtverletzungen des Vorstandes, wahrscheinlich sogar aller Vorstände, denn den anderen Vorstand im Kollegium nicht zu überwachen ist die gleiche Dienstpflichtverletzung, wie die folgenden Seiten es dann auch noch aufzeigen. Nicht nur, dass die wirtschaftliche Planung zu einem Kreditengagement von 4,5 Mio. DM, wahrscheinlich von Aufsichtsrat Träger gemacht, als unrealistisch oder viel zu positiv geschildert wurde, hier wird in einem Nebensatz auch die sonst zu dieser Zeit nirgends auftauchende Information mitgeliefert, dass „Zusätzlich zur problematischen wirtschaftlichen Lage des Kreditnehmers kam hinzu, dass sich auch die Sicherheitenlage der Bank ständig verschlechterte.“

Eine ständig verschlechternde Sicherheitenlage verbunden mit monatlich 300 Seiten Überziehungen durch einen Vorstand (oder doch alle, oder 300 Seiten mal 3 Vorstände?), eine Kontrolle der Kredite nicht unter der Großkreditgrenze von damals ca. 7 Mio. DM oder 3,5 Mio. €, heute aufgelaufene Kreditverluste von mindestens bekannten 50 Mio. € oder 100 Mio. DM, wo war die umfassende Erfüllung der Pflichten des Aufsichtsrates.

Um nicht selbst in den Strudel zu geraten hat man bei der VR-Bank sowohl von Aufsichtsratsseite, als auch von Seiten der Prüfung des Genossenschaftsverbandes alles tun müssen, dass man sagen konnte, wir wollten den Regress und den Schadenersatz von den Vorständen, aber die Vertreter haben es ja abgelehnt. Dass es die Vertreter vielleicht aus der Gesetzeslage gar nicht ablehnen konnte, dass hat keiner gesagt und das wurde auch nicht weiter verfolgt.

Hat also der Aufsichtsrat bewusst auf die Ansprüche gegen Manfred Heger verzichtet? Wie sieht es bei Karl Krämer aus? Hat er sich zu spät von Fachleuten beraten lassen und ist nur auf die bisher bewährten und aufgezeigten Methoden der genossenschaftlichen Prüfer des Verbandes hereingefallen? Haben alle Seiten unter Beteiligung des Verbandes darauf vertraut, dass man alles unter der Decke Halten kann. Wenn nun festgestellt würde, dass die Beschlüsse zu den Regressen vom Jahr 2005 und vor ein paar Wochen ungültig sind, wo stünde dann der Aufsichtsrat? Stünde er damit nicht selbst am Pranger wegen der eigenen Pflichtverletzung die Vorstände trotzdem dass man die Pflichtverletzungen von denen festgestellt hatte einen gesetzeswidrigen Aufhebungsvertrag (oder gar jetzt zwei) gemacht zu haben ohne auch nur mit den Vertretern darüber zu beraten? Müssen die Aufsichtsräte nicht alle zittern? Dringendst weiter alles zudecken, nachträglich Alibizustimmung durch die Vertreterversammlungen, wo das Mitleid vielleicht auch größer ist als die Rechtskenntnis?

Ebenso muss man sehen, dass der Regress gegen Manfred Heger vom 30.06.2005 zwangsläufig auch die zwei Kollegen Wolf und Krämer als Mitverantwortliche und als Gesamtschuldner mit betroffen hätte. Das haben die Aufsichtsräte jetzt mit dem Regress gegen alle drei am 25. Juni genau so gesehen. Den damit verbundenen riesen Wirbel, den wollte man vermeiden.

Über diese gewählte Route des Aufsichtsrates mit dem Genossenschaftsverband, mit der Einstellung des Prüfers als Vorstand mit den gnädigen Vereinbarungen mit den ausscheidenden Vorständen, die die Bank nochmals viel viel Geld gekostet haben glaubte man sich heraus manövrieren zu können. So wie Reinhold Wolf die letzten 70.000 € nicht mehr nach Afrika schicken hätte dürfen, so hat man im Sommer 2004 es unterlassen alle Verantwortlichen schleunigst vom Ruder der Bank zu nehmen. Nein man hat sogar einen Prüfer namens Johannes Herzog hinbeordert und Reinhold Wolf und Karl Krämer als Begleitpersonen für das Erlangen der Genehmigung der Vorstandzulassung wegen des Vieraugenprinzips dafür auch noch eingesetzt.

Hier wurden die gesetzlich niedergeschriebenen Interessen und Rechte eines jeden Mitgliedes verletzt. Mit dieser unsauberen Vorgehensweise hat man die Tür aufgemacht, dass nun vielleicht jeder der 17.000 Mitglieder für sich alleine diese Rechte geltend machen kann und die Beschlüsse so zu ändern sind, wie sie unabänderlich vorgegeben sind.

   

Nr. 2158

Michi aus Röslau

24. Juli 2007, 22:44 Uhr

Betreff: Ehrenwerte Vorstände und Aufsichtsräte ???

Lieber Oliver,
dein Eintrag 2376 und Deiner Frage möchte ich folglich beantworten.
- Es gibt in den Führungspositionen der VR Bank Marktredwitz keine soliden
Leute und wird es auch in nächster Zeit nicht geben, solange diese Gaunereien
von höchster Ebene unterstützt werden, bleiben es für mich nur Lumpen, Lumpen
und nochmals Lumpen.

   

Nr. 2157

Leser

24. Juli 2007, 22:12 Uhr

Betreff: Ist das eine ehrenwerte Gesellschaft?

Ich habe die Einträge 2371 und 2375 aufmerksam gelesen. Kann es sein, dass man bei dieser Bank befürchten muss ausgeraubt zu werden? Mit einer Unterschrift auf einer Sicherungsübereignung überträgt man das Eigentum, mit einer Unterschrift auf eine Grundschuldbestellung unterwirft man sich der sofortigen Vollstreckung. Das alles hat der Gesetzgeber vor vielen Jahren so eingeführt, weil man meinte Bankleute sind ehrenwerte Leute und man beschleunigt die Kreditvergabe, weil das der Wirtschaft gut tut und man sich auf das Vertrauen zwischen Bank und Kunden verlassen kann.

Leben denn die Vorstände der VR-Bank in Marktredwitz jenseits von gut und Böse? Die fahren raus, haben einen Autokran dabei und holen die Sachen einfach ab? Haben sie bei den unglaublichen Kreditabschreibungen die Leute auch von einem Tag auf den anderen aus den Häusern geholt und auf die Straße gesetzt?

Aber es sind ja nicht die Vorstände von gestern. Ich hab durchgeblättert und den Eintrag Nr. 2030 entdeckt, wo im Anhang der neue Vorstand geschrieben hat, er hat dazu nichts mehr zu sagen. Ist unser Moral so am Boden, dass einer Bank der Besitz und das Eigentum eines Andern nichts mehr wert ist. Welche geistige Größe Karl Krämer mit seiner Äußerung war, das war alles nur Schrott, dass können viel nachvollziehen. Den hätte man lieber bei uns nie gesehen, auch im Zusammenhang mit Heger und dem FC Wacker, aber da wird von gesetzlicher Prüfung und Revision geredet und die machen nichts gegen solche Zustände.

Bitte die Bezeichnung gesetzlich streichen, es ist eine Schande für uns alle, wenn man dies in einem gesetzlichen Auftrag durchführt. Dieser Prüfer und sein Kollege sind keinen Deut besser, als die alten Vorstände. Die hätten schon verhaftet gehört, weil sie aus dem Sicherungsgut für die Bank kein Geld gemacht haben. Denen ist nicht mal der Betrieb etwas wert gewesen, der sie ernährt hat und ihnen anscheinend bis ans Lebensende Pension zahlen soll. Und die die jetzt auf den Stühlen sitzen wollen das gleiche.

Liebe Leute geht weg von der Bank, nur wenn sie Pleite ist, dann zahlt den alten Vorständen keiner mehr was. Wenn die anderen Banken damit mehr Geschäft machen, vielleicht gibt’s dann noch Plätze für die Mitarbeiter der VR-Bank. Geht zur Sparkasse, die sind wenigstens solide und die Zinsen bei den Anlagen und den Darlehen sind in Ordnung. Ich füttere diese Vorstände der VR-Bank nicht durch.

   

Nr. 2156

Banker aus Norddeutschland

24. Juli 2007, 21:47 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Zum Leserbeitrag 2376.
Langsam kann ich es schon nicht mehr lesen wie sich die noch zugelassenen Vorstände und das Aufsichtsgremium ob ihrer unverantwortlichen Entscheidungen im puncto Kungelei und möglicher Haftungsansprüche der Mitglieder winden wie die Aale. Dem Bayerischen Genossenschaftsverband läßt dies offenbar kalt wie Hundeschnautzund die staatlichen Stellen reagieren, wie zu unterstellen ist, auch nicht.
Um vielleicht ein klein wenig Bewegung in die Sache zu bringen habe ich folgende Idee. Die Mitglieder kündigen einfach ihre Mitgliedschaft mit sämtlichen Geschäftsanteilen zum nächst möglichen Termin. Die Kündigung kann formlos sein und die Kündigung lautet kurz und bündig:

Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft mit sämtlichen Geschäftsanteilen bei der VR-Bank Marktredwitz. Bitte bestätigen Sie mir unverzüglich die Vormerkung meiner Kündigung. Dividende und Geschäftsguthaben sind bei Fälligkeit auf meine Konto Nr. ? bei der ? (BLZ ?) zu überweisen. Auf ein Verlangen der VR-Bank Marktredwitz, dass deren Kündigungsvordruck zu verwenden ist, braucht sich kein Miglied einlassen.
Mitglieder und Kunden verfügen über ihre Kontoguthaben und kündigen Anlagen nach den mit dieser Bank getroffenen Vereinbarungen und verlangen die Überweisung auf ein Konto (Nr., BLZ angeben) ihrer Wahl bei Fälligkeit.

Wenn die Zahlungsunfähigkeit der Bank droht, dann muß die Bankenaufsicht zwangsweise Anweisungen geben oder die VR-Bank Marktredwitz zwangsläufig schließen. Wird in dieser Art keine Entscheidung vom Bafin (Bankenaufsicht) getroffen, dann sind deren Bezügeempfänger nicht mal fähig, dass diese die monatliche BISTA zu lesen.

Es bleibt spannend.

   

Nr. 2155

Oliver aus Selb

24. Juli 2007, 21:19 Uhr

Betreff: Man kann nur sagen Raffael

Lieber Webmaster,
seit ein paar Wochen schaue ich immer wieder auf Ihre Internetseiten nach, um mich zu orientieren, was wieder mal in der VR-Bank Marktredwitz los ist. Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln, über so viel Dreistigkeit dieser Bank.Besonders haben mich die Beitrag 2371 und 2375 interessiert. Ich kann nur sagen bzw. will ich Ihnen die Fragen stellen, ob die Verantwortlichen in dieser Bank überhaupt solide Menschen sind oder doch einfach nur Lumpen. Was meinen Sie ? Dieser Bank gehört, meiner Meinung nach, schon lange der Garaus gemacht.
Ich melde mich bei Gelegenheit wieder und sage nur, macht weiter, bis alle Machenschaften aufgeklärt sind.

   

Nr. 2154

Mitarbeiter i Forderungsankauf und Abwicklung

24. Juli 2007, 20:53 Uhr

Betreff: VR-Bank Marktredwitz

Sehr geehrter Herr Bleil,
unter dem Eintrag 2371 las ich den Klageentwurf von Herrn Reachtsanwalt Schindler. Bis kurz davor glaubte ich immer, dass das was hin und wieder im Gästebuch wegen Ihrer Maschinen geschrieben stand, überzogen ist. Jetzt denke ich anders darüber.

Bei der Verwertung von sicherungsübereigneten Sachen (wenn der Sicherungsvertrag rechtlich in Ordnung ist) kann der Gläubiger nicht in einer Art Nacht- und Nebelaktion sein Sicherungsgut abholen. Zuerst muß die Besitzübernahme des Sicherungseigentums vorgenommen werden. Sodann wird jeder verantwortlich handelnde Bankmitarbeiter einen Sachverständigen (notfalls auch zwei Sachverständige) beauftragen, den Wert der sicherungsübereigneten Sachen festzustellen. Dann wir dem Sicherungsgeber die Möglichkeit gegeben, dass er das Sicherungsgut auslöst. Geschieht dies nicht, dann erfolgt die Vermarktung der
Sache entweder durch Verkauf oder durch Versteigerung über einen Auktionator (z.B. Fa. Karner). Dabei dürfen die Sachen nicht verschleudert werden. Auf jeden Fall ist dem Schuldner Rechenschaft darüber abzugeben wie die Sachen abzüglich von Kosten verwertet wurden. Dabei ist u.U. seitens des Gläubigers darauf zu achten, dass die Mehrwertsteuer an das Finanzamt abgefüht wird und die steuerlichen Regularien bei der Verwertung eingehalten werden.
Wenn die Steuer nicht von der Gläubigerbank abgeführt wurde, dann haftet diese. Es ist nur fraglich, ob das Finanzamt darauf kommt. Wenn also in dieser Klagesache urplötzlich bei Verantwortlichen die totale Amnesie eingetreten ist, dann könnte auch das veranlagende Finanzamt noch befragt werden.
Es ist nicht zu glauben - aber die Lumpereien bei diesem ehrenwerten Vorstands- und Aufsichtsrats-Clan hören die Lumpereien offensichtlich niemals auf und seriös arbei-
tende Kreditinstitute werden bei solchen Machenschaften pauschal in Mißkredit gezogen.

   

Nr. 2153

Lass dir selber einen Namen einfallen....

24. Juli 2007, 20:47 Uhr

Betreff: Vertreterversammlung vom 30.06.2005 in Sachen Flex

Den Beiträgen unter der Nummer 2370 und 2373 kann ich nur aus folgenden Gründen heraus 100 %-ig beipflichten. Der Aufsichtsrat der VR-Bank hat nämlich mit Herrn Heger einen kuriosen Auflösungsvertrag geschlossen, der beinhaltet, dass alle Ansprüche, auch nicht entdeckte Ansprüche, gegen Manfred Heger ausgeschlossen sind. Aus diesem Grund und nur aus diesem Grund kann der Aufsichtsrat, wie es das Genossenschaftsgesetz es in
§ 34 (Sorgfaltspflicht und Haftung der Vorstandsmitglieder)
(2) Vorstandsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Genossenschaft zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet. Ist strittig, ob sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben, trifft sie die Beweislast.

vorschreibt, nicht gegen Herrn Heger vorgehen. Deshalb suchte man meines Erachtens eine Alibiregelung, in dem man die Vertreter benutzte, eine Abstimmung wegen Regressansprüchen gegen Herrn Heger zu entscheiden.

Nun stelle man sich mal vor, die Vertreter hätten für Regressansprüche gegen Herrn Heger gestimmt. Was wäre die Konsequenz? Sie wäre gewesen, dass man Herrn Heger dennoch nicht in Haftung nehmen konnte, weil ja zuvor unser Aufsichtsrat der VR-Bank mit Herrn Heger im Aufhebungsvertrag eben alle Regressansprüche ausgeschlossen hatte. Wen hätte jetzt der Aufsichtrat auf Regress verklagen sollen? Nein, nicht der Herr Heger, sondern der Aufsichtsrat wäre in Regress genommen worden, weil er eben den o.a. skandalösen Aufhebungsvertrag mit Herrn Heger geschlossen hatte. Erstaunlich ist auch, dass das Auszählen der Stimmzettel durch Bankangestellte durchgeführt wurde und der Herr Vorstand Wolf, der als Gesamtschuldner mit in Regress genommen würde, das Abstimmungsergebnis dann vorgelesen hatte! Eigenartig?!

Nicht viel anderes verhält es sich in der Vertreterversammlung vom 25. Juni diesen Jahres über Gold, Gold, Gold. Auch hier hätte der Aufsichtsrat der VR-Bank Marktredwitz, laut Genossenschaftsgesetz § 34 über die Regressansprüche gegen die Vorstände vor den Vertretern selbst schon entscheiden müssen, dass denen klat und deutlich sagen müssen, ohne sich hin und herzuwinden und nicht die Vertreter alleine heranziehen und die Verantwortung abwälzen (Hinweis: das Genossenschaftsgesetz steht über der Satzung). Hier wiederum wäre auch der Gesamtvorstand, also auch Herr Heger, bei einer positiven Entscheidung durch die Vertreterversammlung (Alibiabstimmung) in Regress genommen worden. Und dies war wiederum nicht möglich, weil ja die Spezialisten vom Aufsichtsrat, wie oben ausführlich angeführt, mit Herrn Heger den dubiosen Aufhebungsvertrag geschlossen hatten. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Vertreter durch die verantwortlichen Herren mittels Vorabinformationen auf die Ablehnung der Regressansprüche bereits eingestimmt waren. Dadurch ist unserer Genossenschaft bzw. unseren 17.000 Mitgliedern ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das haben unsere Aufsichtsräte zu verantworten, auch weil sie ihren Überwachungspflichten nicht nachgekommen sind.

Liebe Aufsichtsräte der VR-Bank Marktredwitz, es wäre jetzt endlich an der Zeit, dass Sie Sich dazu äußern würden und Sie sich endlich der Verantwortung Ihres Amtes stellen würden.

   

Nr. 2152

Dipl. Genossenschaftler

24. Juli 2007, 18:07 Uhr

Betreff: Der Aufsichtsrat im Zwang zwischen Aufdeckung und Aufhebungsvertrag

Man muss sich wirklich fragen warum sich der Aufsichtsrat für den Regress immer soviel Zeit gelassen hat? Und der Knackpunkt dürfte der Aufhebungsvertrag mit Manfred Heger gewesen sein. Niemals hätten die Aufsichträte geglaubt, dass was an die Öffentlichkeit kommt, niemals. Weder von den Kreditfällen, noch von anderen Sachen. Und der Verband hat die Hände auch schon ziemlich schmutzig gehabt, wenn er den Vorständen zugestanden hat, dass man so ein Fusionsgutachten schreibt, wenn die früheren Prüfer bei der Bank das mit der nicht vertretbaren Risikolage in den Lagebericht schreiben haben lassen und das mit den nicht mehr möglichen Einzelwertberichtigungen. Da meint man, dass der Bericht in München noch mal ein bisschen abgemildert wurde, bevor er in den Textpassagen festgeschrieben wurde.

Und so war bei Flex die Sache draußen auch schon so heiß, dass man die Alibifunktion mit der Vertreterversammlung gebraucht hat. Man tut so, als ob man den Regress wollte, aber der war doch schon gar nicht mehr möglich mit dem Vertrag mit dem Heger. Da hätten doch die Aufsichtsräte schon einspringen müssen und die hätten vielleicht gesagt, den haben die neuen Prüfer mitgebracht und die haben vielleicht Herzog und Grothoff geheißen. Alle Zeichen sprechen dagegen, dass der Regress von Manfred Heger überhaupt gewollt war. Nur zu blöd, dass er bei seiner Verteidigung über das Ziel hinaus geschossen ist und von dem Aufhebungsvertrag gesprochen hat. Und dann hat man sich nicht getraut diesen Satz aus dem Protokoll heraus zu lassen. Kein Aas hätte sonst davon erfahren, was im Sommer 2004 gelaufen ist, wie man erkennen musste, dass das Loch um Manfred herum immer größer wird und nicht mehr zu stopfen ist. Faulste Kompromisse hinten und vorne, aber alles hinter dem Rücken der Mitglieder. Die Vertreter brauchte man kaum zu fürchten. Und die Stimmauszählung, die hat man doch auch selber in der Hand gehabt. Lieber einen Vorstand namens Reinhold Wolf daneben, als einen neutralen Beobachter. Der hat sich dann so gefreut, dass er schnell als Mikrofon gegangen ist und das Ergebnis bekannt gab und Kollege Karl Krämer hat sogar noch die endlich ersehnte Entlastung gefordert.

So ist dass, wenn der Vorstand, wie hier geschrieben laut Gesetz nichts in der Hand hätte, wenn er für die 746.000 € Überziehung kein Argument hätte und keine Ausrede mehr, warum er die Insolvenz in Slowenien nicht mitgemacht hat. Da ist es problematisch mit der umgekehrten Beweislast und auch problematisch für den Aufsichtsrat, wenn man dem Vorstand vertraglich den freien Abzug aber schon unterschrieben hat. Da ist guter Rat teuer und geschicktes Taktieren notwendig. Das ein gewisser Herr aus Wunsiedel auch von der Vertreterversammlung weiß, dass sie überhaupt stattfindet, dass ist ja schon so schlimm, wie wenn man jetzt jedem Mitglied was sagen muss. Das rügt man sogar noch im Protokoll.

50 Millionen € an Krediten haben dies Vorstände mindestens verbockt. Keiner hat sie daran gehindert. Man hat ihnen sogar noch die Milliardenbank gebastelt und Kreditsummen ermöglicht, in Hände marktdynamischer, operativer Vorstände, die nach eigenen Worten den Regelungen des Bankwesen nicht gewachsen waren, Handlungsspielräume gegeben, die sich furchtbar ausgewirkt haben ohne sie zu überwachen und zu kontrollieren. Warum sollte also die Situation bei diesem Regress in der letzten Vertreterversammlung vom 25. Juni anders gewesen sein als vor zwei Jahren? Wenn Gold, Gold, Gold nach drei Jahren herhalten musste nun alle drei zusammen zu packen, dann war es doch die gleiche Konstellation, dass mit dem Regress Manfred Heger wieder gesagt hätte Ätsch, hier mein Freibrief und vielleicht sogar Karl Krämer mit dem gleichen Papier, zu dem er eine Woche brauchte es zu unterschreiben. Also Ätsch Regress gegen Vorstände, bitte Aufsichtsrat selber zahlen. Und der Aufsichtsrat hätte die Mitwirkung an den Vorstandsbeseitigungen durch den Verband aufgezeigt, siehe Sitzungsprotokoll vom 22. Mai 2006, 08.30 Uhr, Abberufung von Karl K., mit anschließender Begnadigung zum Einjahresurlaub, dank Einsehen des abservierten Vorstandes vielleicht.

Vorbesprechung mit Vertretern unter Einlullungstaktik. Nur keinen Staub aufrühren. Aber die Vertreter alles absegnen lassen. Damit ist man selber fein aus der Sache raus. Man hat alles getan – was einen selber gerettet hat. Und bloß keine in den Aufsichtsrat rein lassen, die man selber nicht ausgesucht hat. Lieber mal ehrenamtlich Vorstand machen und dann mal ein anderes Amt. Deckel drauf – Ende. Aber so sieht das Ende nicht aus. Der Schlussstrich ist ziemlich dünn und der Schrecken kommt schon noch.

   

Nr. 2151

Geschockter

24. Juli 2007, 17:21 Uhr

Betreff: Vor denen ist nichts sicher

Unglaublich, was die VR-Bank alles verbockt. Und Johannes Herzog lässt kein Fettnäpfchen aus in das er treten kann. Vom Radiointerview zur Spendengala, so hat er es sich vorgestellt. Er verspricht alles, was er nicht halten kann, ob es die rechtzeitige Bilanz an die Vertreter ist, oder dass man die Mitarbeiter lobt, die er in seiner unteren Schublade schon gestrichen hat. Und das Geschäft kann er auch nicht halten. Bei den Belastungen geht es steil bergab.

Aber es ist kein Wunder wenn man Bürgerstiftungen mit Reinhold Wolf aufmacht und der muss eine Woche später vor Gericht aussagen, dass nur Dank seiner Mithilfe Schmier- und Bestechungsgelder in der Hosentasche vielleicht nach Afrika transportiert worden sind, ohne darüber nachzudenken, dass 100 Kilo Gold sicher nicht im Flugzeug hertransportiert werden können. Aber Vorstandskollegen, Aufsichtsräte und Revisoren vom Genossenschaftsverband haben die Geschichte besser verstanden wie normal Sterbliche. Darum ist ja auch ein ausgewählter Prüfer Vorstand geworden.

Und so schafft es der neue Vorstand nicht sich zu lösen aus der Umklammerung der alten Machenschaften. Wie soll er auch, denn sonst wär er gar nicht da, wenn er es gleich angeprangert hätte. Vielleicht hätt er alte Kollegen damit geschadet, wer weiß? Einen gewissen O.H. hat man ja schnell ausgebucht und in den Topf zu den anderen 50 Millionen geworfen. Aber Johannes Herzog schafft es die Summe ganz schnell noch um eine halbe Million zu steigern, in dem er bei den sichern Krediten Geld verschenkt, während er andere Kunden piesackt. Eben alles um die Risikoklassen in der Bilanz klein zu kriegen. Das kann man dann erzählen und da wird man dann gelobt, egal wer dabei zugrunde geht.

Nichts kann man mit dieser Bank machen, wenn man normale Zinsen bei den Anlagen will, dann schimpfen die noch auf die anderen, die Schuld seien, dass man sein Geld weg holt. Aber man kann keine Existenzgründung mit denen machen und kein Darlehen, da wird man über den Tisch gezogen und Johannes Herzog will einem noch sagen, man sei ohne die Berechnung bei der Rückzahlung sicher noch besser weg gekommen und gewerbliche Kunden sollen bitte ja nicht kommen, die kriegen schon gar nichts mehr zurück. Bürgschaftsurkunden haben nicht gestimmt und was noch nicht alles. Bloß es war alles korrekt, auch wenn man die Sicherheiten abgeholt hat und es sich wie in Luft aufgelöst hat, alles korrekt laut Johannes Herzog und seinem Kollegen. Um anscheinend im Karlauer zu sprechen nur Schrottverwertung. Verwertung? Falsche Wortwahl, es war nur Entsorgung. Da haben sich die Vorstände gerne die Zeit dafür genommen sich selber vor Ort drum zu kümmern.

Und so bleibt es dabei, Jahrzehnte hat man uns über die Manipulation in der EDV oder durch gezielte Eingaben Zinsen über Wertstellungstage aufgedrückt, die es nie geben hätte dürfen, als bei uns die Lastschriften abgebucht wurden, oder wir die Überweisungen vorgelegt haben, oder Schecks gebracht haben oder wir Geld ein- oder ausgezahlt haben, usw. nach den heutigen Vorständen alles korrekt gelaufen.

Und so gehen Jahr für die Kunden. Oder muss man gar von Kundenflucht reden, wenn Johannes herzog mit breitem Lächeln vom Rückgang von 15 % spricht, da gibt sich der Aufschwung der anderen von selber. Das ist schon der reinste Galgenhumor. Rettung der eigenen Haut vor Rettung der Bank, das ist ein schlechte Grundlage für ein normales Bankgeschäft.

   

Nr. 2150

Geschädigter durch die VR-Bank Marktredwitz

24. Juli 2007, 16:18 Uhr

Betreff: wegen Auskunft, Eidesstattliche Versicherung

Regensburg 24.07.07

Klageentwurf

in dem Rechtsstreit

Manfred Bleil, Ludwigstr. 97, 95632 Wunsiedel
-Kläger -

Prozeßbevollmächtigter: RA Stefan Schindler, Kumpfmühlerstr. 30, 93051 Regensburg

gegen

VR-Bank Marktredwitz e.G. vertr.d.d. Vorstände Johannes Herzog, Uwe Heidel Kraußoldstr. 6, 95615 Marktredwitz


- Beklagte -

Geschäftsnummer: noch nicht vergeben

wegen Auskunft, Eidesstattliche Versicherung

vorläufiger Streitwert: EUR 4500,00

Namens und im Auftrag des Klägers erhebe ich hiermit


Klage

zum zuständigen Amtsgericht Wunsiedel. Ich werde

b e a n t r a g e n

zu erkennen:

1. Die Beklagte wird verurteilt

dem Kläger darüber Auskunft zu erteilen, an wen die am 09.12.2000 von der Beklagten abgeholten, nachfolgend aufgelisteten, Maschinen und Gegenstände abgegeben wurden
. b) dem Kläger darüber Rechenschaft abzulegen welche Kosten und Einnahmen bei der Verwertung des Sicherungsgutes des Klägers entstanden sind und die dazugehörigen Belege vorzulegen

2. erforderlichenfalls die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben unter 1. b) an Eides Statt zu versichern

3. Die Beklagte trägt die Kosten das Rechtsstreits.

Es wird angeregt einen frühen ersten Termin zu bestimmen. Sofern das Gericht das schriftliche Vorverfahren anordnet, wird für den Fall der Fristversäumung oder des Anerkenntnisses beantragt,

den Beklagten durch Versäumnisurteil oder Anerkenntnisurteil ohne mündliche Verhandlung zu verurteilen.

Begründung



1. Die Beklagte hat am 09.12.2000 durch den Vorstand Wolf die vom Kläger an die Beklagte sicherungsübereigneten - wobei fraglich ist, ob alle genannten Maschinen und Gegenstände überhaupt im Sicherungseigentum der Bank standen - und im Antrag aufgeführten Maschinen und Gegenstände zwecks Verwertung abholen lassen. Dies war auch vorgerichtlich unstreitig.

Beweis: Sicherungsübereignung im Kreditvertrag vom 17.01.1990 als Anlage K 1

Die abgeholten Maschinen und Gegenstände wurden vor der Abholung fotografiert. Der Bildband dazu liegt bei.

Beweis: Bildband mit identischer Nummerierung wie im Antrag als Anlage K 2
Des öfteren wurde vom Kläger ( ca 15 Schreiben) und auch vom Unterfertigten nach den Verbleib der Maschinen und Gegenstände und dem Erlös nachgefragt.

Beweis: Ausgewählte Schreiben als Anlage K 2

Eine Reaktion der Bank erfolgte zuerst nicht. Am 22.12.05 erhielt der Kläger dann ein Schreiben aus dem auch ersichtlich ist, dass keine Auskunft erfolgt.

Beweis: Beklagtenschreiben als Anlage K 3

Die Reaktion war völlig unangemessen, so dass Klage geboten ist. Ausserdem sind die Aussagen im Schreiben zu bezweifeln. Die Beklagte transportiert einfach Maschinen und Gegenstände mit einem geschätzten Wert von DM 600.000,-- ab und schreibt dem Kläger keinen Cent auf seinem Konto gut.

Im Vorfeld haben sich die Vorstände einmal telefonisch gegenüber dem Kläger geäussert. Herr Krämer gab an, dass die Maschinen und Gegenstände Schrott waren, also nichts wert gewesen seien. Nach dem Verbleib der Maschinen und Gegenstände befragt äusserte Herr Wolf: „... vielleicht sind sie in Polen, vielleicht in Tschechien“
Herr Wolf hat in einem gerichtlichen Verfahren auch angegeben, es sei bezüglich des Wertes der Maschinen und Gegenstände ein Wertgutachten gefertigt worden. Herr Krämer hat gegenteilig vor Gericht behauptet, es sei kein Wertgutachten erstellt worden.
Der Unterfertigte hat auch diesbezüglich nachgefragt, aber keine Antwort bekommen.

Beweis: Schreiben des Unterfertigten vom 28.03.03 als Anlage K 4


2.

a) Der Kläger hat weiter einen Auskunftsanspruch nach § 242 BGB, da der Kläger in entschuldbarer Weise über den Umfang seines Rechts im Ungewissen ist, und die Beklagte die zu der Beseitigung der Ungewißheit erforderliche Auskunft unschwer geben kann ( vgl. Palandt 62. Aufl. zu § 261 BGB Rn. 8).

In Betracht kommt auch ein Auskunfts- und Rechnungslegungsanspruch aus § 812 BGB (vgl. Palandt zu § 812 BGB Rn 102 ).

Weiter in Betracht kommt ein Auskunftsanspruch aufgrund unerlaubter Handlung (vgl. Palandt zu § 823 BGB Rn. 160).
Nach summarischer Prüfung dürfte der Sicherungsübereignungsvertrag im Kreditvertrag (Anlage K 1) unwirksam sein, so dass gegen die Beklagte bzw die verantwortlichen wegen Verdachts des Diebstahls zu ermitteln sein wird.

b)Der Kläger hat einen Rechnungslegungsanspruch gemäss §§ 259-260 BGB mit anschliessender Eidesstattlicher Versicherung. Die Beklagte hat gegenüber dem Kläger Rechenschaft über die Einnahmen uns Ausgaben abzulegen, die bei der Verwertung entstanden. Ein Erlös wäre nämlich dem Kläger gutzuschreiben gewesen.

Der Kläger hat wie dargestellt des öfteren versucht die geforderten Auskünfte zu erhalten. Im Normalfall erfolgte auch bei Anwaltsschreiben keine Reaktion der Beklagten. Auf die endgültige Ablehnung der Auskunftserteilung durch die Beklagte ( vgl. Anlage K 3) wird nochmals verwiesen.

Diese Weigerung macht die Versicherung an Eides Statt notwendig.

Die Klage ist in vollem Umfang begründet.

Stefan Schindler
Rechtsanwalt

   

Nr. 2149

Manfred Bleil

24. Juli 2007, 15:38 Uhr

Betreff: Offener Brief an Aufsichtsrat der VR-Bank

Offener Brief vom 24. Juli 2007


Aufsichtsratsvorsitzender der
VR-Bank Marktredwitz eG
Herrn Werner Schelter
mit der Bitte der Information des Gesamtaufsichtsrates


Sehr geehrter Herr Schelter, sehr geehrte Herrn Aufsichtsräte der VR-Bank Marktredwitz eG,

am 30.06.2005 und am 25.06.2007 haben die Aufsichtsräte den jeweiligen Vertreterversammlungen Regressansprüche gegen Vorstände der Bank zur Abstimmung vorgetragen. Nach meiner Auffassung und vieler meiner Arbeit nahestehenden kompetenten Personen hat sich Ihr Gremium dabei nicht gesetzeskonform verhalten. Sie haben richtigerweise erkannt, dass die Vorstände Dienstpflichtverletzungen begangen haben, die zu großen Schäden für die Genossenschaft geführt haben und die Sie auf den beiden Versammlungen über Einzelfälle vorgetragen haben.

Sie haben wiederum nach unserer Auffassung jedoch die Interessen der Genossenschaft in keinem Fall so vertreten, wie es das Genossenschaftsgesetz fordert. Sie haben ausschließlich n.u.A. für den auch in der Zeitung genannten Freispruch der Vorstände gesorgt und damit gegen die Verpflichtung des Gesetzes gehandelt, nachdem Vorstandsmitglieder der Genossenschaft zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet sind. Da das Gesetz über der Satzung steht, dürfte hierzu nicht einmal die Vertreterversammlung ein Wahlrecht haben, wenn die Verfehlungen feststehen.

Der Gesetzestext im Genossenschaftsgesetz lautet unmissverständlich:

§ 34 (Sorgfaltspflicht und Haftung der Vorstandsmitglieder)

(2) Vorstandsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Genossenschaft zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet. Ist strittig, ob sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben, trifft sie die Beweislast.


Durch die vorgenommen Diskussion im Fall Flex und im Fall Gold, Gold, Gold, mit allen anhängenden Firmen haben Sie den Vorständen die Möglichkeit der Verteidigung aufgebaut, die ihnen von Seiten des Genossenschaftsgesetzes nicht eingeräumt wird. Alleine mit der Diskussion haben Sie der Vorständen eine Entlastungsbasis geschaffen, die die Vertreter in Entscheidungsnot gebracht hat. Die Verletzung der Sorgfaltspflicht war bereits von der gesetzlichen Prüfung festgestellt, damit hätte unverzüglich § 34 mit der Schadensersatzpflicht der Vorstände wirken müssen. Die Erstellung von Gutachten zu Lasten der Genossenschaft wäre somit unnötig gewesen und fällt in Ihre eigenen Kostenpflicht.

Bitte teilen Sie uns mit, ob die Verletzung der Sorgfaltspflicht der Vorstände, die laut Vertreterversammlungsprotokoll im Prüfungsbericht des Jahres 2004 festgestellt wurden, alle Vorstände betroffen hatte, oder nur Herrn Manfred Heger, den man über die Kreditangelegenheit Flex am 30.06.2005 den Vertretern zur Regressinanspruchnahme vorbrachte. Der Aufsichtsrat hätte sich n.u.A. nur dann richtig verhalten, wenn er den Vertretern vorgetragen hätte, dass die Vorstände in einer bekannt zu gebenden Summe einen Schaden zu verantworten haben und dass sie verpflichtet sind, ihre Unschuld zu beweisen. Sollte die Vorstandschaft, wie wir annehmen, komplett verantwortlich gewesen sein, wie es Herr Reinhold Wolf auch selbst am 14. Oktober 2004 protokollarisch erklärte und einräumte, so hätte der Aufsichtsrat zwingend und unverzüglich nach § 34 GenG den Regress zielgerichtet verfolgen müssen.

Der Aufsichtsrat hat sich n.u.A. selbst einer Sorgfaltspflichtverletzung nach § 41 GenG schuldig gemacht, dadurch, dass entgegen den genannten Vorschriften des § 34 GenG mit Vorstand Manfred Heger eine Dienstaufhebungsvereinbarung getroffen wurde, die laut Versammlungsprotokoll vom 30.06.2005 alle gegenseitigen Ansprüche, sogar noch zusätzlich erwähnt, nicht bekannte, ausschloss. Zu dieser Vereinbarung waren Sie weder vom Gesetz, noch von der Satzung, noch von einer dazu einberufenen Vertreterversammlung legitimiert und berechtigt. Wir gehen analog im Fall Karl Krämer von einer gleichen Handlungsweise aus und machen hierzu die gleichen Vorwürfe geltend.

Die Verletzung Ihrer eigenen Sorgfaltspflicht und den von Ihnen gewünschten Freispruch unterstreicht sich in der zeitlichen Abfolge. Der skandalöse Auftritt Ihres Vorstandes Reinhold Wolf am 11. Juli 2007, wo einem ausgeschiedenen Mann auch noch Bankunterlagen, wie Verträge und Protokolle ohne kompetente Begleitung überlassen wurden und dieser Beihilfe zu Schmiergeld- und Bestechungsgeldzahlungen als Belastungszeuge für den von ihm selbst in die Lage versetzten Kunden vortrug, zeigt, dass Ihrem Gremium dieser Fall drei Jahre bekannt war und sie nur auf öffentlichen Druck Ihre Verpflichtung zwar vortrugen, aber wiederum wie gesagt nicht so konsequent verfolgten, wie es das Gesetz verlangt. Damit haben Sie Ihre Duldung der Angelegenheit augenscheinlich gemacht.

Dazu haben Sie es unterlassen die Vertreterversammlung zu informieren, in welcher Art und Weise sie als Aufsichtsrat die Rechtsposition der Genossenschaft zuerst gegenüber dem Vorstand Heger und zuletzt gegenüber dem Vorstand Krämer aufgegeben haben. Dies wäre keine Verletzung persönlicher Interessen der Vorstände gewesen. Es wäre aber Ihre Pflicht nach Gesetz und Satzung gewesen, die Vertreter über wesentliche Vorgänge zu informieren.

Ebenso verfolgen Sie die Vermögensaufgabe im Fall der Kreditvergabe in der Nähe der Luisenburg in Wunsiedel augenscheinlich nicht. Dies tangiert genauso den § 34 Genossenschaftsgesetz wie die oben genannten Fälle. Die Vorstände Johannes Herzog und Reinhold Wolf haben mit dem Verzicht auf gesicherte Forderungen unberechtigt Vermögen der Genossenschaft aufgegeben und damit ihre Sorgfaltspflicht gröblichst verletzt. Mit großer Wahrscheinlichkeit waren sie sogar federführend an Verhandlungen zur Vertragsgestaltung beteiligt, um vielleicht in den eigenen Unterlagen einen geringeren Verkaufserlös darzustellen. Wenn Sie die Angelegenheit nicht verfolgen, werden wir den Ermittlungsbehörden die notwendigen Unterlagen übergeben. § 34 Genossenschaftsgesetz lässt dem Aufsichtsrat n.u.E. keinen Handlungsspielraum.

Wir erwarten Ihre schriftliche Stellungnahme bis zum Freitag, den 27. Juli 2007. Wir werden alle Angelegenheiten gerichtlich verfolgen, wenn aus Ihrem Kreis nicht die notwendigen und angebrachten, ja vorgeschriebenen Schlüsse gezogen werden.

Mit genossenschaftlichen Grüßen

Manfred Bleil

   

Nr. 2148

Beobachter

24. Juli 2007, 12:32 Uhr

Betreff: Nichts mit Umbau am HOMA-Gebäude?

Es ist alles nur Lug und Trug ?oder Show was einem vorgemacht wird bei der VR-Bank. 2003 hat man das HOMA-Gebäude übernommen. Die ominöse Zeit, wo man schon gar nicht mehr wusste, wie man das Geld aufbringen sollte, mit den Kreditverlusten. Also hat man wahrscheinlich einen Abschreibungskredit in eine Immobilie umgewandelt. Man will uns vergaukeln, dass man das zur Bank dazu brauchen würde. Aber wenn man 1 / 4 vom Geschäftsvolumen verliert, dann gehen einem die Argumente dafür aus. Und auf den Zweigstellen wandern die Kunden noch bereitwilliger ab, wenn man da die Zeiten runter nimmt und vielleicht doch die Hauptstelle teuer umbaut, wenn man schon kein Geld hat.

Die Rechnung kann sowie schon nicht mehr aufgehen. Vier Jahre tut sich nichts, weil man nicht weiß wie es überhaupt weiter geht, weil man uns nur belügt, was die Probleme der Bank angeht. Vier Jahre Zinsen zahlen für 2 ½ bis 3 Mio. € und die Hütte noch vergammeln lassen. Da ist keine Planung dahinter, sondern nur Not und Chaos. Chaos, wie an allen Ecken und Enden bei der VR-Bank. Und Herr Herzog ist der Meister des Verwaltens des Chaos. Die Frage, wo steht die Bank heute ist wirklich berechtigt. Man müsste wirklich die 150 Unterschriften von Mitgliedern sammeln und die Vertreterversammlung auflösen und wieder eine normale Generalversammlung durchführen, wo jedes Mitglied seine Rechte selber vertreten kann und nicht die Vertreter die schlimmen Sachen der Vorstände einfach absegnen können.

   

Nr. 2147

Aus Waldershof

24. Juli 2007, 09:04 Uhr

Betreff: Der Herzog wurde eingesetzt, damit man nichts erfährt

Es ist eine Schweinerei bei der VR-Bank. Da schmeißt man den Heger und den Krämer als Vorstand raus, da war doch was faul. Aber anstatt uns das zu sagen als Mitglieder, setzt man den Prüfer der das kontrolliert hat als neuen Bankvorstand ein. Ohne das man draußen was mitkriegt wird er in den Posten gewählt. Viele Jahre haben Heger, Krämer aber auch Reinhold Wolf uns mit ihren sauberen Methoden abgezockt und haben die Zinsen bei uns hochgetrieben. Wenn ich denke, dass bei meinem Darlehen sogar die Wertstellung bei der Auszahlung vordatiert wurde, krieg ich meine Wut. Im Girobereich kann man das sowieso nicht durchblicken, was abläuft. Aber für was haben wir dann eine Revision. Wenn das aufgedeckt wird und die nicht mal dafür sorgen, dass ein Schaden bei uns Kunden ersetzt wird? Die sind doch überflüssig wie ein Kropf, für wen sind die dann da? Aber jetzt Chef machen wollen. Unglaublich.

Wenn ich gehört hab, dass sich Reinhold Wolf mit einem Goldgeschäft linken hat lassen und die Bank und wir Mitglieder müssen das noch zahlen. Den hätt man doch mit einem Spitz raus werfen müssen. Warum ist da der Staatsanwalt noch nicht da? Haben alle Tomaten auf den Augen und verarschen uns? Glauben die wirklich, dass man da sein Geld hin bringen kann oder einen Kredit aufnimmt? Die können wirklich zusperren, dann kost's wenigstens kein Heizöl.

   

Nr. 2146

geschg

24. Juli 2007, 09:03 Uhr

Betreff: Glückwunsch zur Webseite

Hallo ihr vom Wunsiedeler Kreis
man muss euch einfach ein Lob aussprechen für den gelungenen Internetauftritt und vor allem dafür, dass endlich jemand den Mut findet, Probleme Banken anzugehen und diess schonungslos aufzudecken. Zeit ist reif dazu, dass auch einmal Betroffene aufstehen und sagen, wie sie von der Bank geknechtet werden.
Macht weiter so und lasst euch von niemanden ins Bockshorn jagen.
Euer Wegfrei-Song ist ein Ohrwurm den man bestimmt so schnell nicht vergessen wird.
Demnächst werde ich auch auf eurer Bankstatistikseite meine Erfahrungen einer Wegfrei-Bank einbringen und was so alles mir getrieben haben.

Gruß aus Arzberg und weiterhin viel viel Stehvermögen

geschg

   

Nr. 2145

Roland

24. Juli 2007, 08:46 Uhr

Betreff: Wer weiß ob die Säulen nicht schon innerlich zerfallen und die Last nicht mehr halten können?

Wie uns jetzt langsam die Augen aufgehen, ist es bei der VR-Bank in Marktredwitz und alle Banken, wie sie vorher geheißen haben, immer darum gegangen für eine schöne Fassade zu sorgen. Doch wie man erkennen muss, war Mörtel und Armierung schwach, denn das Haus war ohne ausreichende Statik gebaut. Und so meinte man eine neue Säule würde alles halten können, was sonst dem Verfall schon Preis gegeben war. Doch diese Säule stand von Anfang an im Regen und auch bei ihr wurde langsam hinter einem bunten Anstrich sichtbar, dass eilig Gezimmertes und keinen ausreichenden Test Unterworfenes den Untergang nicht mehr aufhalten kann.

Und so biegen sich alte und neue Säulen unter der immer drückenderen Last und wenn man genau hin sieht, kann man schon mit bloßem Auge sehen, wie sie sich biegen und es wird ein Krachen und ein Getöse sein, wenn eine Säule herausbrechen wird. Man könnte sogar meinen einige Säulen versuchen sich Beine wachsen zu lassen um noch weglaufen zu können, aber die Krallen der Verbindungen sind doch stärker und es wird keine von ihnen und Keiner davon kommen.

   

Nr. 2144

Insider

23. Juli 2007, 10:49 Uhr

Betreff: Vom Rücksichtlosen zum Hilflosen

Am Nachmittag des 25. Juni 2004, einem Freitag fuhr Reinhold Wolf von seiner Frau begleitet von einem Prozess aus Erfurt zurück nach Hause. So schilderte er es vor dem Amtsgericht am 11. Juli, vor knapp drei Wochen. Sein Kunde rief ihn an, er bräuchte dringend 70.000 € in bar, welches ein Bote abholen würde und nach Guinea bringen müsste, damit besagter Kunde Säcke mit hundert Kilo Goldstaub durch den Flughafenzoll bringen könnte, sonst ginge das nicht.

Dieser Kunde hatte bei der VR-Bank zu diesem Zeitpunkt zirka 800.000 € ungesicherte Kredite und seine Firmen waren schon in Insolvenz oder sie waren davon bedroht. Was hätten Hunderttausende von rechtschaffenen Bankleuten in Deutschland in dieser Situation getan und was hat der Bankvorstand der VR-Bank in Marktredwitz getan? Reinhold Wolf hat nachdem die Buchungssysteme schon komplett abgeschaltet waren dafür gesorgt, dass der Tresor der Bank wieder geöffnet wurde und der Geldbetrag nach Afrika geschickt werden konnte. Die Buchung konnte erst am Montag vorgenommen werden, so sagte er aus.

Mit größter Verwunderung habe ich hier den Eintrag Nr. 2355 von interessierte Leserin gelesen.
Müssen solche Aussagen wie ein Schock sich festsetzen? Hier standen zwei Männer vor Gericht, der eine als Angeklagter und der andere als Belastungszeuge. Nur was ist nun eine schlimmere Tat, unabhängig von der rechtlichen Würdigung nur vom Amtsgericht am 11. Juli, die dass man sagt, ich bin wegen der 70.000 € überfallen worden, habe dafür sogar eine Bestätigung unserer Botschaft in dem afrikanischen Land und deswegen konnte ich den Transport nicht durchführen und werde hier wegen Betrug von der Bank angezeigt?

Ist die Tat des Vorstandes weniger gravierend, wenn er von Bestechungsabsicht wusste, wenn er über vorher schon genehmigte Schmiergeldzahlungen sich die Bedienung des Geschäftes mit einem Militäroberarzt in Afrika über Goldstaub anstatt über internationalem Zahlungsverkehr erhoffte? Ist es abwegig, wenn hier von einem Immobiliengeschäft zwischen Angeklagtem und dem Bankvorstand und zwar direkt und persönlich, geschrieben wurde, wenn die Geschäfte geklappt hätten?
Werte Staatsdienerin fußen die Vermutungen auf Geschichten aus Tausend-und-einer-Nacht, oder gibt es hierzu gerichtliche Protokolle vom 11. Juli? Afrika vor dem Hintergrund von Schmiergeld- und Bestechungsgeld nicht zuerst den Eindruck einer gemeinsam ausgeführten Straftat erwecken und daher in Afrika nachgeforscht werden muss?

Diese Geschichte, die nicht aus dem Märchenbuch stammt, sondern im Protokoll eines bayerischen Amtsgerichtes steht, hat dieser Bankvorstand nicht nur einmal seinen Kollegen, seinem Aufsichtsrat, seinen Prüfern des Verbandes, einschließlich des heutigen Vorstandes auch erzählt. Und es war das Geständnis eines Mitschuldigen, denn spätestens am Nachmittag des 24. Juni 2004 hätte jeder gewissenhafte Bankmann gesagt, jetzt ist Schluss und nicht auch noch die Kassiererin in die Bank zurückbeordert. Doch alle gewissenhafte Banker wären niemals soweit gekommen, dass man mit faulen Geschäften 800.000 € an ungesicherten Krediten durch die Bank abdecken muss. Das unterscheidet Reinhold Wolf und seine Kollegen von gewissenhaften Bankern und ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleitern im Sinne von § 34 Genossenschaftsgesetz. Denn dies unterscheidet auch die VR-Bank Marktredwitz im Gesamten von ordentlich und gewissenhaft arbeitenden Bankinstituten.

Was unterscheidet aber nun Johannes Herzog und seine Prüferkollegen von gewissenhaften Revisoren? Was unterscheidet ihn, dass er nicht auf Anzeigen an den Generalstaatsanwalt und an das Bundesaufsichtsamt gedrängt hat, wenn Reinhold Wolf und die Angeklagten von unfassbaren Bargeldtransaktionen in dem Zusammenhang mit dem afrikanischen Goldgeschäft berichteten, wo jeder einzelne für alle gewissenhafte Banker eine Verdachtsanzeige nach dem GWG und den vielfältigen Anweisungen dazu ausgelöst hätte? Was unterscheidet also nun den Vorstand Johannes Herzog von gewissenhaften Bankleuten oder ordentlichen Geschäftsleitern, wenn er zu Lasten der Bank 430.000 € verschenkt, von verschiedenen Verträgen im Hintergrund weiß und somit die Konstellationen in jeder Phase begleitet hat? Wo ist also der Unterschied unsaubere Kredite mit Goldstaub auslöschen zu wollen, oder unangenehme Kreditverhältnisse auf diese Art und Weise zu Lasten der Bank aus den Büchern raus zu buchen?

Aber Gold, Gold, Gold und Flex passen beide mindestens 50 mal in die Kreditverluste der VR-Bank in den letzten Jahren. Aber menschliche Schicksale sind sehr oft in kleinern Beträgen zu benennen als in Millionen und so werden aus 50 Fällen hunderte und tausende. Keiner hat die Betroffenen nach ihrem Schicksal und ihrem persönlichen Ruf gefragt. Und Vorstandskollegen, Aufsichtsrat und gesetzliche Prüfung haben unglaublich und unverständlich oft die Augen verschlossen. Deswegen erscheint dieser kurze Eintrag hier vielleicht eher als ein Hilferuf von jemand, der früher zu den Rücksichtslosen zählte und sich glaubte auf der Seite der Starken zu befinden. Wollen wir aber das Gesetz der Starken, oder wollen wir Recht und Gerechtigkeit bewahren?

Vorstände haben bei dieser Bank mehr als nur fahrlässig Kredite herausgegeben, die massenhaft ausgefallen sind. Sie haben es von der Prüfung attestiert bekommen, dass ihre Bankorganisation für die Missstände verantwortlich war und trotzdem durften sie weiter und weiter machen in ihrem risikoverhafteten Vorgehen, mit nicht vertretbaren Risikosituationen und nicht vornehmbaren Einzelwertberichtigungen ohne selbst dafür Verantwortung tragen zu müssen. Soll hier leise um Gnade für jemand gebeten werden, der selbst keine Gnade kennt. die Vorgänge um die Sicherheiten mit den Maschinen in Wunsiedel ist die Bekräftigung in dieser Richtung, wie man mit den Menschen umging, die man selbst ruinierte. All dies haben Aufsichtsrat und Revision über Jahre hinweg zugelassen. Wie in dem Prozess vor wenigen Tagen, so muss auch hier die Schlussfolgerung erlaubt sein, dass wenn ein Prüfer die Dinge nicht unterbindet, dafür aber den Vorstandssessel besteigt, die Sachen unsauber gelaufen sein könnten um es nur vorsichtig zu formulieren.

Denn Untergrabung des Rufs eines Vorstandes, der nicht in die Vorstellung des Verbandes passt, dass wird dieser heutige Vorstand kennen wie das abläuft. Er hat die Seiten gewechselt. Es ist auch ein gravierender Unterschied, dass die hier angeprangerte Untergrabung des Rufs öffentlich geschieht und mit nachvollziehbaren Unterlagen. Die Bennennung der Dinge hier erhält immer wieder eine Bekräftigung. Der 11. Juli 2007 war vor dem Amtsgericht Wunsiedel Bekräftigung genug. Der Schock daraus sitzt wiederum. Der Helfer, ohne den die Sache gar nichts möglich gewesen wäre, der Bankmann durfte den Saal als freier Mann verlassen, „weil er nur sein Geld zurück wollte.“ Einer musste vielleicht für alle büßen. Warum büßt immer der Schwächere mit weniger Stärkung im Rücken?

Genauso wie in Kreisen der Bank am 13. und 14. Juli beschlossen wurde den Kunden anzuzeigen, weil der Goldtransport nicht geklappt hat, genauso hätte diese Kreise darüber befinden müssen, dass man den Bankvorstand selbst anzeigt, denn es hätte keine ungesicherten Kredite in Höhe von 800.000 € und keine Barauszahlungen für Reisen nach Afrika, für Schmiergeld und für Bestechungsgeld. Dies lag einzig und allein in der Verantwortung von Reinhold Wolf. Diese Untreue gegen die Bank ist mit fahrlässig wahrscheinlich nicht abzutun. Und jede Zustimmung durch Vorstandskollegen, durch Aufsichtrat und durch Revision bedeutet bewusstes Handeln. Auch hier ist der Grad alleine von Strafvereitlung fast schon zu milde ausgedrückt.

   

Nr. 2143

Ein Bänker

22. Juli 2007, 23:12 Uhr

Betreff: Eine wahre Geschichte zum Thema Rufmord

Ich hatte einen Freund, einen Freund der mit mir das bankbetriebliche Hauptseminar in Grainau absolvierte und der dann auch Vorstand einer Raiffeisenbank in Bayern wurde.

Anfang der 90er Jahre rief er mich an und wirkte äußerst bedrückt. Auf meine Frage was los wäre, meinte er, die Prüfer des Genossenschaftsverbandes wären bei ihm eingefallen und würden ihn massiv unter Druck setzen wegen einer Fusion, die er eigentlich nicht möchte. Er beklagte sich insbesondere darüber dass die Prüfer ihm Sachen im Kreditgeschäft unterstellen würden die nicht wahr wären, ihm die aber niemand glauben würde. Und vor allem, die Pürfer würden immer wieder seine Familie als Druckmittel benutzen. Er wirkte richtig depressiv bei seinen Ausführungen.

Drei Tage später war er tot. Autounfall auf gerader Strecke.

Soviel zum Slogan "Wir machen den Weg frei"

Es gibt noch weitere Raiffeisenbankvorstände die noch leben könnten, wenn es die Prüfer des GVB nicht gegeben hätte.

Schon im Alten Testament ist zu lesen: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

   

Nr. 2142

Ex-Prüfer

22. Juli 2007, 22:01 Uhr

Betreff: Johannes Herzog war bei uns im Verband nicht beliebt

Ich darf hier aus Sicht der früheren Kollegen im Prüfungsdienst des Genossenschaftsverbandes auch mitteilen, dass Herr Johannes Herzog in unseren Kreisen überhaupt nicht beliebt war. Er wurde als sehr schwieriger Mensch empfunden. Man war eigentlich sehr froh, wie er gegangen ist.

   

Nr. 2141

Der lächelnde Hai

22. Juli 2007, 11:59 Uhr

Betreff: zum Thema Rufmord

Es ist schon erfreulich, wenn sich Staatsbedienstete wie im Beitrag 2354 einmal öffentlich äussern und sich eigene Gedanken machen.
Bloss die Fragestellungen, die dort aufgeworfen werden, sind für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Was soll denn noch mehr von den Autoren der Beiträge veröffentlicht werden, damit die Behörden tätig werden. Wenn jemand das System des Rufmordes perfektioniert haben, dann sind das die Genossenschafstsverbände, die, wie es in vielen Beiträge von ehemaligen Vorständen erkennbar ist, mit Mitteln ausserhalb jeglicher Legalität ihre Strukturpläne ( für Laien: Fusionen) durchsetzen gegen vielfach besseres Wissen und wirtschaftlicher Vernunft. Rufmord ist hierbei eines der probaten Mitteln um "freigesetzte" Vorstände auch noch mundtot zu machen. In dem über die Buschtrommeln die Versuche der geschassten Vorstände wo anders eine adäquate Beschäftigung zu finden, auch noch torpediert werden. Denn die Taktik ist, diese auch noch wirtschaftlich in den Ruin zu treiben, damit nicht einmal mehr Klagen gegen diese Vorgänge erhoben werden. Anschliessend werden dann verbandshörige Vorstände installiert. Dabei geht es nur um Machtkonstellationen, die gefestigt werden sollen. Ich kann aus eigener Erfahrung nur bestätigen, was in diesen Beiträgen publiziert wird. Und es gibt noch viele beweisbare Dinge hinzufügen. Ich jedenfalls bin froh darüber, den Wunsiedeler Kreis als Plattform zu haben und kann mir nicht vorstellen, das sich so viele Menschen die Mühe machen würden, die Beiträge zu schreiben, wenn es ihnen nicht unter den Nägeln brennen würde. Bloss aus Jux und Tollerei macht sich niemand die Arbeit diese Beiträge zu schreiben. Da gibt es wahrlich schönere Dinge. Zudem warum sollen in der Spitze bis zu 22.000 Besucher täglich die Homepage des Wunsiedeler Kreises besuchen, wenn nicht die breite Öffentlichkeit im In- und Ausland daran Interesse hätte. Das es sich nicht um eine Regenbogenpresse handelt, ist schon an der Vielzahl der unterschiedlichen Autoren erkennbar. Denn es kann jeder seine Meinung äussern. Soweit ich weiss, steht es den Genossenschaftsverbänden, Institutionen und auch den Verantwortlichen der Banken frei, ihre Meinung ebenfalls kundzutun. Dass sie dies nicht machen, kann man jedenfalls den Autoren der Beiträge nicht anlasten.
Wenn sie liebe Staatsbedienstete ca. hundert Beiträge zurückblättern würden, habe ich schon von beweisbaren Bilanzmanipulationen berichtet, die alle letzten Endes zu Lasten der Steuerzahler durchgeführt wurden. Selbst Verstösse gegen die Insiderregeln wurden vorgenommen, um die Bilanzen zu manipulieren. (Was ich in einer nächsten Beiträge ins Gästebuch einstellen werde). Dies alles mit Segen und Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes. Andere Prüfungsverbände bestätigen in ihren Testat Steuerhinterziehungen und Bilanzmanipulationen und Dokumentenfälschung als scheinbar legale Handlung.
Zwischen den vom Wunsiedeler Kreis eingestellten Bilanzen und Lageberichten und das was man den Vertretern in den Vertretersammlungen erzählt hat, klaffen doch auch Welten auseinander. Wenn ihnen die Beiträge als Rufmord erscheinen, dann sollten sie sich aber intensiver mit dieser Materie beschaffen. Da sie, falls sie Beamtin sind, auch noch ihren Eid auf das Grundgesetz abgelegt haben müssen sie schon fragen lassen, ob die die Aufdeckung von Gesetzesverstössen der schlimmsten Art Rufmord bedeutet. Wenn das so sein sollte, müssen sie sich ernsthaft fragen, ob der Staatsdienst die richtige Tätigkeit für sie ist.

   

Nr. 2140

Bilanzleser

21. Juli 2007, 20:16 Uhr

Betreff: Talfahrt der Bank ungebremst

Wie sieht es aus Herr Herzog, die Talfahrt Ihrer VR-Bank Marktrediwtz ist ungebremst. Wenn ein Manager seinen Betrieb nicht in den Griff bekommt, dann muss er ausgetauscht werden. Sonst stirbt der Betrieb. In fünf Jahren hat die Bank 33 % an Kreditvolumen verloren, da wird doch das Geld verdient und 23 % an Kundeneinlagen. Und trotzdem sind die Personalkosten in der letzten Bilanz um 4 % höher als 2001 und die anderen Sachkosten sogar um 14 %. Wie ist das möglich? Aber bei der VR-Bank Marktredwitz ist nicht nur Vieles möglich, dort ist Alles möglich, nur das nicht, dass die Bank vorankommt. Wenn man Ihre Prüferzeit mit dazu rechnet, dann sind es für die Bank genau die Jahre, in denen Sie nun da sind. Eine tolle Bilanz haben Sie aufzuweisen. Gibt es keine Möglichkeit Sie weg zu loben?

   

Nr. 2139

Genossenschaftler

21. Juli 2007, 12:45 Uhr

Betreff: Solange der ehemalige Prüfer als Vorstand da ist gibt es keinen Kurswechsel

Irgend etwas im Hintergrund schweißt die Bankverantwortlichen und den Genossenschaftsverband wie in einer Schicksalsgemeinschaft zusammen. Wenn das Prüferduo schon seit der Zeit nach der Fusion der VR-Bank Marktredwitz mit der Raiffeisenbank Arzberg da war, dann muss man es fast annehmen, dass der Verband im stillen Kämmerlein schon damals die Übernahme der Bank geplant hat. Man kann es gar als kalkuliertes Vorgehen der Prüfer betrachten, wenn man die Aussagen zur Risikolage und zu den nicht verbuchbaren Einzelwertberichtigungen in den Lageberichten der Jahre 2001 bis 2003 in Betracht zieht. Festgestellte Wertberichtigungen, die nicht vorgenommen worden sind, im Anschluss an nicht vertretbare Risikosituationen, können im Zusammenhang mit diesen Lageberichtvermerken nur als unrichtige Bilanz angesehen werden. Dies bedeutet im Klartext Bilanzschönung mit Absegnung des Verbandes.

Warum mussten also in Marktredwitz diese unfähigen Vorstände über Wasser gehalten werden? Wenn Johannes Herzog im Lagebericht von 2005 auch erstmals eine Rückstellung für die Stichtagsverzinsung einräumte, wo er ebenfalls die Nennung der Größenordnung vermied, so war auch dies das Eingeständnis, dass man diese Rückstellung in den Abschlüssen 2001 bis 2004 nicht vorgenommen hatte. Gerade 2004 war das Ordnungsgeldverfahren dazu noch vor der Bilanzgeneh